Der Service ist zur Zeit leider nicht verfügbar. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Elektroauto beim Laden.

Das kleine Strom-ABC.

Ladesäulen und Stecker.

Wechselstrom und Gleichstrom – das sind die beiden Energiequellen für Elektroautos. Das Laden geht so einfach wie tanken. Hier die wichtigsten Charging-Facts zu "AC/DC".

Stecker rein, Strom marsch. Elektroautos aufzuladen, ist im Prinzip so einfach wie das Andocken eines Smartphones an die nächstbeste Steckdose. Einziger Unterschied: Es gibt ganz viele Fachbezeichnungen, die man durchaus mal gehört haben sollte, und dazu ein paar kleine System-Unterschiede, die aber am großen Ganzen des Ladens nichts ändern.

Einfachste Spielart: Schuko-Stecker des Ladekabels in die ans Stromnetz angeschlossene Steckdose stecken – schon fließt der Wechselstrom (internationales Kürzel: AC) mit genormten 230 Volt und 10 Ampere und lädt kontinuierlich die Batterie im E-Auto auf. Je nach Akkugröße und Akkutyp dauert das vollständige Laden an dieser „Basis“-Ladevorrichtung in der Regel 9 bis 13 Stunden. Und erfolgt idealerweise über Nacht.

Ladestecker.

Deutlich schneller geht das Laden der Antriebsbatterie, wenn der E-Autofahrer statt einer herkömmlichen Haushaltssteckdose zu Hause oder am Arbeitsplatz eine Wallbox nutzt – oder eine der öffentlichen AC-Ladesäulen. Hier beträgt die Ladeleistung bei 230 Volt und 16 Ampere in der Regel 3,6 Kilowatt (kW) statt nur 2,3 kW (Netzsteckdose).

Elektroauto mit Ladestecker an der Front.

Kabel und Stecker sind entweder fest an der Wallbox montiert oder sind optional als AC-Ladekabel erhältlich. Die durchschnittliche Ladezeit eines Volkswagen e-up! sinkt so auf sechs Stunden. Die derzeit mit Abstand schnellste Lademöglichkeit stellen öffentliche Ladesäulen mit Gleichstrom (DC) dar.

Hier beträgt die Ladeleistung bis zu 40 kW. Ladekabel samt Stecker sind fest an der Ladestation montiert. Nach rund 30 Minuten sind die Akkus eines E-Autos hier in der Regel zu 80 Prozent wieder aufgeladen. Vorausgesetzt, das Fahrzeug verfügt über den passenden Steckertyp.

„Rund 95 Prozent aller Ladepunkte arbeiten mit Wechselstrom, nur rund 5 Prozent mit Gleichstrom.“

Mennekes und andere Typen.

Wechselstrom ist die mit Abstand verbreitetste und am häufigsten genutzte Energiequelle von Elektroautos. Rund 95 Prozent aller Ladepunkte arbeiten mit „Alternate Current“ (AC), nur rund 5 Prozent mit „Direct Current“ (DC). Weltweit gibt es rund 25.640 AC-Ladepunkte, die mit dem sogenannten „Mennekes-“ beziehungsweise Typ-2-Stecker nach europäischem Standard (7 Kontakte) genutzt werden können.

Das Laden erfolgt hier mit 22 bis 43 kW. Bei E-Autos mit einem Typ-1-Stecker (5 Kontakte) beträgt die maximale Ladeleistung bis zu 7,2 kW (240 Volt, 30 Ampere), was deutlich längere Ladezeiten zur Folge hat.

CHAdeMO und Supercharger.

CHAdeMO ist ein in Japan entwickeltes Batteriemanagementsystem für Elektroautos. Es arbeitet mit Gleichstrom (DC) und bis zu 100 kW, Stecker und Kabel sind fest an der Ladestation installiert. Eine Besonderheit dieses Ladesystems ist das sogenannte bidirektionale Laden. Das heißt: Die in der Antriebsbatterie gespeicherte Energie kann zurückgespeist werden ins Stromnetz oder sonstige Speichersysteme.

Elektroauto mit Ladestecker an der Seite.

Die Batterie dient hier also als eine Art Zwischenpuffer und kann bei Bedarf als Notstromaggregat eingesetzt werden. Mit rund 3.900 Ladepunkten in Europa und rund 13.300 weltweit (Stand: Dezember 2016) ist CHAdeMO derzeit die Nummer zwei der Ladesysteme.

Elektroauto mit Ladestecker an der Front.

Bedienung im Elektroauto.

Lenkrad und Tacho im Elektroauto.

CCS – ein System, viele Möglichkeiten.

CCS ist die Abkürzung für Combined Charging System. Das „kombinierte Ladesystem“ nach europäischem und amerikanischem Standard lässt sowohl das Laden mit Wechselstrom als auch mit Gleichstrom zu. Weltweit gibt es bislang rund 1.550 CCS-Ladepunkte (Stand Dezember 2016). Stecker und Ladekabel sind hier immer fest an der Ladestation installiert.

Der große Vorteil: Der „2-in-1“-Stecker – Combo 2 genannt – besteht aus einer klassischen Typ-2-Fahrzeugkupplung, die im unteren Bereich um zwei zusätzliche Gleichstromkontakte ergänzt wird. Elektroautos wie der Volkswagen e-Golf können mit ihrem Combo-2-Anschluss also von der AC-Steckdose bis zur DC-Schnellladesäule nahezu überall geladen werden. Sie können also nahezu die gesamte Ladeinfrastruktur nutzen. Eine weitere Parallele zum Tanken.

Auch interessant für Sie:

golf e-car

Elektroautos.

Elektrifizierte Antriebe sind die Zukunft der Mobilität. Diese Techniken sorgen dafür, dass E-Autos nahezu lautlos und lokal emissionsfrei fahren können.

Mehr über Elektroautos
man walking e-car

Erlebnis Elektromobilität.

Keine Emissionen, kaum Geräusche, mega Beschleunigung – Elektroautos zu fahren, macht einfach Spaß. Und gibt einem dieses gute Gefühl, Teil des Fortschritts zu sein.

Mehr über das Erlebnis Elektromobilität
oldtimer sepia picture

Zurück in die Zukunft.

Als die Autos laufen lernten, taten sie das oft elektrisch. 1888 setzte sich das erste E-Auto in Bewegung – auf Holzrädern

Mehr über die Anfänge der E-Mobilität

So leicht kommen Sie zur Charge&Fuel Card.

Beantragen Sie Ihre Charge&Fuel Card online.

Charge&Fuel Card beantragen

Schreiben Sie uns bei Anregungen oder Fragen.

E-Mail schreiben

Rufen Sie uns an – wir beantworten Ihre Fragen gern.

06196 5822-902