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Haus renovieren.

Diese Kosten können entstehen.

Haus renovieren – diese Kosten können entstehen.

Das Bad erneuern, den Wärmeschutz verbessern, die Fassade neu streichen – mit der Zeit stehen in jedem Eigenheim Modernisierungs- oder Renovierungsarbeiten an. Das Haus soll nach der Modernisierung schöner, komfortabler, umweltverträglicher und energiesparender sein. Doch was kosten Renovierung, Sanierung und Co.? Erfahren Sie hier, welche Renovierungsarbeiten in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung anfallen können und mit welchen Kosten Sie bei den einzelnen Maßnahmen rechnen müssen.

Kosten für das Dach.

Wenn Sie das Dach Ihres Hauses sanieren wollen, können Kosten für die Dachdämmung, das Dachdecken und gegebenenfalls für einen Dachausbau anfallen. Bei einer neuen Dachdämmung hängen die Renovierungskosten vom Material, dessen Stärke, der Form des Daches und der Art der Dämmung ab. So sind Zwischen- und Untersparrendämmungen etwas günstiger als Aufsparrendämmungen, wobei letztere dafür auch am effektivsten dämmen. Möchten Sie Ihr Dach bei der Gelegenheit auch direkt neu eindecken, planen Sie Materialkosten für neue Dachpfannen ein. Betondachpfannen, Bitumenschindeln und Stahlpfannen sind in der Regel günstiger als beispielsweise Tonziegel. Noch mal teurer pro Quadratmeter sind Schiefer- und Reetdächer. Gegebenenfalls möchten Sie Ihr Hausdach im Zuge einer Sanierung und Renovierung auch gleich ausbauen, um den Platz darunter beispielsweise als zusätzlichen Wohnraum nutzen zu können. Dann können eine zusätzliche Dämmung inklusive Verkleidung, Heizungs- und Elektroinstallationen, Fenster, Bodenbelag und ein Farbanstrich der Wände Sanierungskosten verursachen. Bedenken Sie bei allen Dacharbeiten, dass neben den Materialkosten auch Arbeitskosten entstehen, wenn Sie nicht in Eigenleistung renovieren und sanieren.

  • Kosten für die Dachdämmung: ab ca. 50 Euro pro m² für Innendämmung ohne Verkleidung, Aufsparrendämmung bis etwa 200 Euro pro m²
  • Kosten fürs Dachdecken: je nach Material – Betondachpfannen ca. 20 Euro pro m², Tonziegel ca. 25-50 Euro pro m², Schiefer ca. 90 Euro pro m³
  • Kosten für den Dachausbau: bis zu 1.000 Euro pro m³
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Kosten für den Außenanstrich.

Mit einem neuen Außenanstrich wirkt Ihr Haus gleich neuwertiger – und es ist besser gegen Witterungseinflüsse geschützt. Die Materialwahl für den neuen Anstrich richtet sich nach dem bestehenden Untergrund, der zu erwartenden Witterung und der gewünschten Lichtstabilität. Bevor Sie die Außenfassade des Gebäudes streichen (lassen), sollte lockerer Putz ausgebessert werden – planen Sie auch hierfür etwas Budget ein. Für den Außenanstrich verwenden Sie entweder günstigere Kalkfarbe oder Kunststoff-Dispersionsfarbe. Oder Sie entscheiden sich für etwas teurere Silikatfarbe, die dafür noch widerstandsfähiger ist. Um die Renovierungskosten zu senken, können Sie den Außenanstrich gegebenenfalls selber vornehmen – bedenken Sie aber, dass Sie dafür ein geeignetes Gerüst und etwas Übung benötigen, um einen makellosen Anstrich zu erhalten.

  • Kosten für den Außenanstrich: je nach Farbe ab ca. 20 Euro pro m³
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Kosten für die Fassadendämmung.

Als Wärmeschutzmaßnahme ist eine Außendämmung an der Hausfassade besonders effektiv. Eine gute Außendämmung kann die Heizkosten erheblich senken und trägt dank Einsparung von Heizmitteln zum Klimaschutz bei. Am kostengünstigsten ist hier in der Regel ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) – hier wird das Dämmmaterial direkt auf die Außenwand des Gebäudes aufgeklebt und dann verkleidet beziehungsweise verputzt. Alternativ können Sie zur Dämmung eine Vorhangfassade verwenden, bei der noch ein Luftspalt zwischen Mauerwerk und Isoliermaterial frei bleibt. Die Dämmung wird ebenfalls von außen verputzt oder mit Holz oder Metall verkleidet. Die Renovierungskosten für eine neue Fassadendämmung hängen von der Größe des Hauses und damit der zu isolierenden Fläche in Quadratmetern ab und bewegen sich in der Regel im fünfstelligen Bereich.

  • Kosten für Fassadendämmung: für ein Haus mit 80 m³ Grundfläche und eineinhalb Geschossen ca. 25.000 bis 40.000 Euro
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Kosten für die Innendämmung der Außenwände.

Wenn Sie Ihre Fassade nicht von außen dämmen können, weil das beispielsweise technisch nicht möglich ist oder die Optik des Hauses negativ beeinflussen würde, können Sie die Außenwände auch von innen dämmen. Die Kosten für eine Dämmung von innen beziehen sich vor allem auf das zu verwendende Material: Mineralwolle und Polyurethan sind vergleichsweise günstig – wer auf nachhaltige Dämmstoffe wie Wolle, Flachs oder Seegras zurückgreifen möchte, muss etwas tiefer in die Tasche greifen.

  • Kosten für die Innendämmung: 35 bis 60 Euro pro m²
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Kosten für die Dämmung der Kellerdecke.

Verfügt Ihr Haus über einen Keller, ist die Isolierung der Kellerdecke entscheidend für den Wärmehaushalt der Wohnräume. Ohne Dämmung würde die kalte Kellerluft in die darüberliegenden Räume eindringen und dort für höhere Heizkosten beziehungsweise ein weniger komfortables Klima sorgen. Auch hier hängen die Renovierungskosten davon ab, welches Material Sie verwenden. Zusätzlich ist entscheidend, wie dick die Dämmschicht werden soll und wie Ihr Keller aufgeteilt ist. Je mehr Zwischenwände Ihr Keller hat, desto kleinflächiger müssen Sie bei der Dämmung vorgehen – das kostet entsprechend mehr Zeit.

  • Kosten für die Dämmung der Kellerdecke: ab ca. 30 Euro pro m²

Kosten für die Heizungserneuerung.

Die Erneuerung der Hausheizung fällt in den Bereich der Modernisierung eines Wohngebäudes. Hausheizungen unterliegen den strengen Regelungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und haben üblicherweise eine Betriebserlaubnis für 30 Jahre. Spätestens nach diesen 30 Jahren muss die Heizanlage also gegen ein neueres, effizienteres Gerät ausgetauscht werden. Steht in Ihrem Haus eine Heizungserneuerung an, können Sie überlegen, ob Sie direkt auf ein regeneratives System wie eine Holzpelletheizung oder eine Wärmepumpe umrüsten möchten. Hier müssen Sie zwar in der Anschaffung etwas mehr investieren, sparen aber langfristig Betriebskosten – zudem können Sie unter gewissen Voraussetzungen eine staatliche Förderung für den Umbau beantragen. Je nach Zustand der alten Heizungsanlage müssen Sie zusätzlich die Heizungspumpe, die Rohrleitungen und die Heizkörper austauschen sowie die Wärmeisolierung erneuern – die Kosten dafür müssen im Renovierungsbudget berücksichtigt werden.

  • Kosten für die Heizungserneuerung: je nach Größe des Hauses ab 5.000 Euro aufwärts

Kosten für Elektroinstallationen.

Mit der Zeit kommen auch die Elektroinstallationen Ihres Eigenheims in die Jahre – oft entspricht die Anlage dann nicht mehr den aktuellen Sicherheitsanforderungen. Außerdem besteht womöglich der Wunsch nach weiteren Steckdosen und Versorgungsleitungen, die nun installiert werden müssen. Die Renovierungskosten für die Elektroinstallationen hängen davon ab, ob dafür die Wände aufgerissen werden müssen oder nicht. Wenn neue Leitungen in die Wände gelegt werden müssen, ist die Renovierung natürlich etwas kostenintensiver, als wenn Sie Fertiginstallationen in Fußleisten oder Deckenprofilen montieren lassen. Möchten Sie Ihr Haus zum Smarthome umrüsten, müssen Sie auch dafür ein geeignetes System installieren, das zusätzliche Kosten verursacht.

  • Kosten für Elektroinstallationen: ca. 100 bis 130 Euro pro m² inklusive Montage von Schaltern und Steckern
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Kosten für neue Türen.

Auch die Türen in Ihrem Haus müssen gegebenenfalls mal erneuert werden – sei es, weil sie mit der Zeit unansehnlich geworden sind oder Ihnen schlichtweg nicht mehr gefallen. Bei Zimmertüren hängt der Preis lediglich vom Material und der qualitativen Verarbeitung ab. Bei einer neuen Haustür fließen auch die Wärmedämmung und die Einbruchsicherheit in den Preis ein, sodass Sie für eine Haustür in der Regel mit etwas mehr Geld rechnen müssen als für eine Zimmertür.

  • Kosten für Zimmertüren: ca. 200 Euro inklusive Zarge
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Kosten für neue Fenster.

Bei der Renovierung der Fenster kommt es darauf an, ob Sie nur die Fensterflügel und Verglasung oder auch die Fensterrahmen austauschen müssen. Reicht ein Austausch der Flügel und der Verglasung aus, kommen Sie günstiger davon, als wenn auch die Fensterrahmen erneuert werden müssen. Ein kompletter Austausch lohnt sich, wenn auch die Fensterrahmen eine schlechte Isolierung besitzen – dann sparen Sie mit komplett neuen Fenstern langfristig Heizkosten. Wenn die Fensterrahmen noch gute Isolierwerte aufweisen, reicht die Erneuerung von Flügeln und Verglasung der Fenster aus. Die Renovierungskosten für neue Fenster richten sich nach der Anzahl, der Größe und Art der Fenster sowie der Verglasung.

  • Kosten für Fenster: ca. 400 bis 1.000 Euro pro m² inklusive Ausbau und Entsorgung der alten Fenster

Kosten für ein neues Bad.

Im Bad stellt sich zunächst die Frage nach dem Umfang der Renovierungsarbeiten: Soll das Badezimmer lediglich einen frischen Anstrich mit neuen Fliesen und neuer Wandfarbe bekommen oder stehen umfangreichere Sanierungsarbeiten mit neuen Sanitärmöbeln wie Dusche, Badewanne, Waschtisch und WC an? Entsprechend groß ist die Kostenspanne, die sich bei der Badrenovierung ergibt. Möchten Sie das Bad außerdem barrierefrei gestalten? Das erfordert meist umfangreichere Sanierungsmaßnahmen, die entsprechend mehr kosten als eine einfache Badumgestaltung.

  • Kosten für ein neues Bad: ca. 900 bis 3.000 Euro pro m²

Kosten für neue Bodenbeläge.

Die Bodenbeläge spielen eine wesentliche Rolle bei der Gesamtoptik Ihrer Räumlichkeiten. Werden die Böden renoviert, erstrahlt Ihr Innenraum direkt in neuem Glanz. Die Kosten für neue Bodenbeläge hängen von der Art der Materialien ab – ob Sie Teppich, Laminat, Parkett oder ähnliches wählen. Zusätzlich müssen Sie die Art des Untergrunds und den zu entfernenden alten Belag in die Renovierungskosten einrechnen – zumindest in die Arbeitskosten, wenn Sie den Boden nicht in Eigenregie renovieren. Hinzu kommen Kosten für neue Fußleisten, die optisch zum neuen Boden passen sollten.

  • Kosten für neue Bodenbeläge: Verlegekosten ohne Material ca. 15 Euro pro m²

Renovierung finanzieren.

Wenn Sie sich einen Überblick verschafft haben, welche Renovierungs- oder Sanierungsarbeiten in Ihrem Haus anstehen und welche Kosten dabei anfallen werden, geht es an die Finanzierung der Maßnahmen. Für die Finanzierung haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Sie können einen Renovierungskredit, auch Sanierungs- oder Modernisierungskredit genannt, aufnehmen. Für diesen zweckgebundenen Kredit müssen Sie nachweisen, dass Sie Immobilieneigentümer sind und erhalten in der Regel günstigere Zinsen als bei einem zweckungebundenen Kredit. Alternativ können Sie Ihre Renovierung gegebenenfalls mithilfe einer Baufinanzierung realisieren – hierfür müssen allerdings einige Kriterien wie die fast gänzliche Schuldenfreiheit der Immobilie erfüllt sein. Eine weitere Möglichkeit, Ihre Renovierung zu finanzieren, ist ein Ratenkredit. Bei diesem Kredit ohne Zweckbindung können Sie das Darlehen unabhängig vom Verwendungszweck frei nutzen. Mehr zu den Vor- und Nachteilen der einzelnen Finanzierungsmöglichkeiten erfahren Sie hier.

Sie möchten Ihr Haus sanieren und haben sich bereits einen Überblick über die anfallenden Kosten verschafft? Mit dem Renovierungskredit finden Sie die passende Finanzierung.

Zum Renovierungskredit

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