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Frau entspannt sich mit Armen hinter dem Kopf

Checkliste zum Hauskauf.

Haben Sie an alles gedacht?

Verschiedene Immobilienangebote, mehrere Termine zur Hausbesichtigung, Beratungsgespräche mit der Bank und dem Notar: Hauskäufer müssen viele Dinge gleichzeitig im Kopf haben. Damit bei Ihnen alles möglichst glatt läuft, haben wir Ihnen eine Checkliste zum Hauskauf zusammengestellt.

Checkliste für die Haussuche.

Sie haben den Entschluss gefasst, ein Haus zu kaufen? Dann haken Sie diese Punkte ab, wenn Sie sich auf die Suche nach einer passenden Immobilie machen.

1. Finanziellen Spielraum und maximalen Kaufpreis ermitteln:

Finden Sie zunächst heraus, welches Budget Ihnen zur Verfügung steht. Machen Sie einen Kassensturz und rechnen Sie Ihr vorliegendes Kapital zusammen. Dann rechnen Sie monatliche Einnahmen und Ausgaben gegeneinander, um herauszufinden, wie viel Sie monatlich für die Finanzierung des Hauskaufs aufbringen könnten. So bekommen Sie eine Vorstellung vom maximalen Kaufpreis. Vergessen Sie dabei nicht, dass zum Kaufpreis noch etwa 15 % Nebenkosten für Grunderwerbsteuer, Notar und in der Regel Maklercourtage hinzukommen.

2. Gewünschte Immobilie skizzieren:

Überlegen Sie sich, was für ein Haus Sie eigentlich suchen, um zielgerichtet vorgehen zu können. Soll es eine Bestandsimmobilie oder ein Neubau sein? Wünschen Sie sich zum Beispiel ein Fertig- oder Massivhaus? Möchten Sie in ein großes Einfamilienhaus ziehen oder in eine kleinere Doppelhaushälfte?

3. Angebote einholen:

Dann können Sie sich auf die Suche nach Ihrem Eigenheim machen. Nutzen Sie dabei am besten unterschiedliche Quellen, damit Ihnen das beste Angebot nicht entgeht. Sehen Sie sich Immobilienanzeigen in Tagespresse und Magazinen an, suchen Sie in Online-Immobilienbörsen, achten Sie auf Aushänge im Umfeld und beauftragen Sie bei Bedarf einen Makler.

Damit Sie einschätzen können, ob eine Immobilie wirklich interessant für Sie ist und ob sich eine Besichtigung lohnt, sollte das Exposé Baujahr, Grundriss, Größe von Wohn- und Nutzfläche, Fotos und eine detaillierte Objektbeschreibung inklusive Informationen zu möglichen Einbauten wie Kamin und Markisen beinhalten.

4. Lage des potenziellen Hauses prüfen:

Wenn Ihnen ein Haus gut gefällt, sollten Sie auch einen Blick auf die Lage werfen. Gibt es Kitas, Schulen, Freizeiteinrichtungen, Ärzte und Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe? Wie ist die Verkehrsanbindung mit dem eigenen Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln? Gibt es durch Verkehr oder Industrie Lärm- und Geruchsbelastungen? Sagt Ihnen das nachbarschaftliche Umfeld zu?

Checkliste für die Hausbesichtigung.

Sie haben ein oder mehrere Häuser ins Auge gefasst und möchten die Immobilien besichtigen? Besonders bei Altbauten sollten Sie genau hinschauen, um eventuellen Sanierungsbedarf aufzudecken. Denn nach dem Immobilienkauf können Sie Mängel in der Regel nicht mehr reklamieren. Nehmen Sie sich genügend Zeit und gehen Sie alle Punkte auf Ihrer Checkliste durch. Bei Bedarf können Sie sich auch Unterstützung von einem Gutachter holen.

1. Hilfsmittel:

Nehmen Sie zur Besichtigung eine Kamera mit, um Mängel festzuhalten. Machen Sie sich Notizen, messen Sie Räume mit einem Zollstock ab und vergleichen Sie die Maße mit dem Grundriss. Außerdem können Sie einen Kompass mitbringen, um die Ausrichtung des Hauses zu ermitteln. Schließlich sollten Wohnräume und Terrasse am besten auf der Sonnenseite liegen, während Schlafzimmer ruhig von der Sonne abgewandt sein können.

2. Bausubstanz und Baumaterial:

Prüfen Sie die Bausubstanz auf Setzungsrisse, Hausschwamm und Schädlingsbefall. Setzungsrisse entstehen durch Bewegungen im Erdreich und gefährden die Statik des Hauses. Bei Hausschwamm handelt es sich um einen Pilz, der vornehmlich Balken befällt. Dort nisten sich auch Schädlinge wie Holzbock oder Holzwurm ein. Bei Gebäuden aus den 1960er und 70er Jahren wurden außerdem vielfach gesundheitsschädliche oder sogar giftige Stoffe wie Asbest, Pentachlorphenol, Lindan oder Formaldehyd verwendet. Ziehen Sie bei Verdacht lieber einen Gutachter hinzu.

3. Elektrik:

Machen Sie sich ein Bild vom Zustand der Elektrik und prüfen Sie, ob die Stromversorgung im gesamten Haus intakt ist. Gehen Sie dann sicher, dass genügend Kabel verlegt wurden, ausreichend Steckdosen installiert sind und alles den aktuellen Sicherheitsstandards entspricht.

4. Heizung, Dämmung und Energieeffizienz:

Werfen Sie einen Blick auf Kessel, Rohre und Heizkörper der Heizungsanlage. Wurden Wartungsintervalle eingehalten, in welchem Zustand ist die Anlage und wie alt ist sie? Viele Heizkessel, die älter als 30 Jahre alt sind, müssen nämlich laut Energiesparverordnung (EnEV 2014) durch moderne, energieeffizientere und umweltschonendere Heizungen ersetzt werden.
Damit die Wärme auch im Haus bleibt, ist eine gute Dämmung nötig. Wie ist das Haus an Wänden und Dach gedämmt, wie ist insgesamt der Energiehaushalt und welche Werte stehen im Energieausweis?

5. Wasserversorgung:

Probieren Sie alle Wasserhähne im Haus aus und prüfen Sie den Wasserdruck. Sehen Sie dabei auch nach, ob Anschlüsse für Waschmaschine und Spülmaschine vorhanden und intakt sind. Lassen Sie die Wasserleitung kontrollieren – diese sollte nicht aus Blei bestehen und nicht verkalkt sein. Ersteres ist giftig, Letzteres reduziert den Wasserdruck und bietet Bakterien Nährboden. Zuletzt prüfen Sie die Warmwasseraufbereitung. Wie erfolgt diese? Genügt das Fassungsvermögen des Warmwasserspeichers für Ihren Haushalt? Wie ist der Zustand von Boiler oder Kessel?

6. Belüftung und Feuchtigkeit:

Durch undichte Stellen, aufsteigende Nässe oder falsche Isolierung: Feuchtigkeit greift Tragwerk und Mauern an und führt zu gesundheitsschädlichem Schimmel. Prüfen Sie das Objekt deshalb eingehend auf Feuchtigkeit an den Wänden und sehen Sie sich das Belüftungssystem an.

7. Feste Einrichtungen:

Wenn Sie teure Renovierungsarbeiten nach dem Hauskauf vermeiden möchten, sollten Küche und sanitäre Einrichtungen in einem guten Zustand sein.

Checkliste für die Finanzierung.

Sie haben Ihr Traumhaus gefunden und jetzt fehlt nur noch das nötige Kleingeld für den Immobilienkauf? Dann wird es Zeit, eine Finanzierung zu finden.

1. Finanziellen Spielraum prüfen:

Als Sie sich auf die Suche nach einer Immobilie gemacht haben, haben Sie Ihren finanziellen Spielraum und den maximalen Kaufpreis bereits ermittelt. Nachdem Sie sich nun für ein Objekt entschieden haben, können Sie die nötige Darlehenshöhe konkret machen. Je nach Zustand Ihrer Wunschimmobilie rechnen Sie Kosten für Modernisierung, Reparaturen, Renovierung und Umbauten hinzu. Fallen umfassende Sanierungsarbeiten an, sollten Sie einen Architekten zu Rate ziehen, der Ihnen die voraussichtlichen Kosten genauer ausrechnen kann.

2. Angebote vergleichen:

Das Angebot an Immobilienfinanzierungen ist groß. Am besten lassen Sie sich bei der Suche von einem Experten unterstützen. Unser Partner Interhyp vergleicht für Sie die Angebote von über 400 Banken und vermittelt Ihnen das passende Angebot.

3. Finanzierungsplan erstellen:

Vorhandene Bauspar- und Riester-Verträge, eingebrachtes Eigenkapital, realistische Monatsraten, Tilgungsplan, Zinsbindung, Fördermöglichkeiten und Laufzeit: Jede Immobilienfinanzierung ist anders und muss an die persönliche Situation angepasst werden. Das machen Sie gemeinsam mit der gewählten Bank. Bringen Sie zum Beratungsgespräch das Exposé, Fotos, Nachweise über das Eigenkapital, Gehaltsnachweise der letzten drei Monate, die letzten drei Steuererklärungen sowie eine Auflistung Ihrer Ein- und Ausgaben mit.

Checkliste für den Kauf.

Sie stehen kurz vor dem Besitz Ihrer Wunschimmobilie. Nur noch diese Schritte fehlen:

1. Finanzierungsbestätigung einholen:

Wenn Sie mit der Bank ein Finanzierungsplan erstellt haben, kann diese Ihnen eine Finanzierungsbestätigung ausstellen. Damit können Sie das Erstellen des Kaufvertrags anstoßen, ohne bereits über das Darlehen zu verfügen.

2. Notar bestellen, Termin festlegen und Vertrag schließen:

Beauftragen Sie einen Notar, lassen Sie ihn einen Kaufvertragsentwurf aufsetzen und machen Sie einen Termin zur Vertragsunterzeichnung. Sie haben vor dem Termin mindestens zwei Wochen Zeit, den Kaufvertrag in Ruhe zu prüfen. Klären Sie Unklarheiten und handeln Sie mit dem Verkäufer gegebenenfalls Anpassungen am Vertrag aus. Am vereinbarten Termin unterzeichnen Sie und der Verkäufer im Beisein des Notars den Kaufvertrag. Der Notar ändert dann den Eintrag im Grundbuch.

3. Versicherungen nicht vergessen:

Sichern Sie sowohl Ihren Immobilienkredit als auch Ihr neues Eigenheim ab. Eine Risiko-Lebensversicherung entlastet im Ernstfall und sichert die Finanzierungsraten im Todesfall ab. Mit einer Hausratversicherung hingegen versichern Sie die Ausstattung Ihres Hauses beispielsweise bei Diebstahl. Die Wohngebäudeversicherung schützt Sie vor finanziellen Folgen durch Schäden am Gebäude selbst.

Sie haben an alles gedacht und die Checkliste abgearbeitet? Dann wünschen wir Ihnen alles Gute im Eigenheim.

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