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Das Magazin von Volkswagen Financial Services.
  • 30.10.2020
  • 3 Minuten

Das Auto der Zukunft als smarter Helfer.

Manche Werkstätten haben einen tollen Service: Eine SMS erinnert an die fällige Hauptuntersuchung, ein Anruf an den intervallmäßigen Wartungstermin und ein Postkärtchen an den Räderwechsel zum Winter. Nur, wann am Auto mal ein Verschleißteil getauscht werden muss oder etwas defekt ist, das weiß die Werkstatt nicht, ohne das Auto gesehen zu haben. Das allerdings ändert sich in den nächsten Jahren, denn das Auto der Zukunft informiert den Fahrzeugservice über Abnutzung oder Defekte – und das oft noch, bevor es überhaupt dazu kommt. Möglich machen könnten das zukünftig neuere Sensoren sowie eine Vernetzung zwischen Auto und Werkstatt. 

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Messgeräte erleichtern das Fahrvergnügen.

Schon jetzt sind im Auto etliche Sensoren im Einsatz, die einen reibungslosen technischen Betrieb erlauben: Ladedrucksensor, Lambda-Sonde, Abstandsradar, Scheinwerferneigungs-, ESP-Drehrate- und ABS-Beschleunigungssensor sind wichtige Bauteile in einer ganzen Reihe von Minigeräten, die das Auto längst permanent abtasten, durchmessen und erfühlen. Sie sorgen für optimalen Lauf der Technik, sichere Fahrt und ein deutliches Plus an Bequemlichkeit auf der Straße. Ganz zu schweigen von jenen Messgeräten, die ständig den Ölstand überwachen, die Kilometerleistung erfassen und Motordefekte an Steuergerät, Fehlerspeicher und Warnlämpchen melden – ohne sie können wir uns ein Auto heute gar nicht mehr vorstellen.

Recht neu und mit noch höherem Komfortversprechen kommen nun aber elektronische Taster für Pflege, Inspektion und Werkstattservice daher. Denn in der Digitalisierung der Verschleiß- und Fehlerkontrolle liegt der nächste große Trend. Schon jetzt muss sich bei modernen Fahrzeugen niemand mehr alle paar Wochen mit dem Luftdruckgerät an der Tankstelle abmühen, um den Reifendruck zu checken. Das übernimmt ein Sensor, der bei Bedarf die Reifendruckkontrollleuchte oder eine entsprechende Meldung im Cockpit aktiviert – bei Neufahrzeugen ist diese Technologie übrigens Pflicht. Auch, um den Zustand der Bremsbeläge zu überprüfen, muss heute keiner mehr mit der Taschenlampe unter den Kotflügel kriechen; zumindest dann nicht, wenn er ein modernes Auto fährt. Sind die Bremsen bis nahe der Sicherheitsgrenze runter, blinkt die Warnung so frühzeitig auf, dass die Reise noch in Ruhe beendet und ein Termin in der Werkstatt vereinbart werden kann. Inzwischen haben Ingenieure schon Sensoren ausgetüftelt, die neben dem Reifendruck auch die Profiltiefe ermitteln können.


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Das alles dient der Sicherheit, aber eben auch dem Komfort und der Langlebigkeit des Fahrzeugs. Während schon eingehaltene Wartungsintervalle nicht nur der regelmäßigen Pflege, sondern auch der Früherkennung von Fehlern und dem Verhindern teurer Folgeschäden dienen können, wird das nun noch weiter nach vorn verlagert. Ganz nach dem Motto: Den Fehler bemerken und abstellen können, sobald er auftritt oder bald aufzutreten droht.

Das „Auto der Zukunft“ soll sich selbst bei der Werkstatt melden können.

Derzeit werden Fehlermeldungen hauptsächlich noch an den Fahrer gemeldet und digital abgespeichert, so dass die Werkstatt ihn auslesen kann. Allerdings muss der Fahrer den Fehler erst melden. In Zukunft soll auch dieser Schritt optimiert sein: Mit Hochdruck arbeiten die Entwickler daran, Autos nicht nur im Verkehr untereinander zu vernetzen, um irgendwann beispielsweise autonomes Fahren und intelligente Routenführung zu ermöglichen. Vielmehr können die Fahrzeuge auch mit einer Werkstatt verbunden sein. Dorthin sollen sie selbstständig technische Probleme melden, so dass dem Fahrer sofort zumindest mit einer Ferndiagnose geholfen werden kann. Das soll teilweise so frühzeitig passieren, dass die Werkstatt den Fehler bemerkt, noch bevor er sich für den Fahrer selbst auf der Straße bemerkbar macht.

Aber auch jenseits akuter Verschleiß- oder Fehlermeldungen soll das mit der Werkstatt verbundene Auto etliche Servicevorteile bringen: Intervallwartungen sind besser planbar, Ersatzteile können frühzeitig  bestellt werden, Wartezeiten in der Werkstatt werden wegen besserer Planbarkeit der Abläufe weitgehend überflüssig und einige aufwendige Reparaturen können möglicherweise durch frühzeitiges Erkennen von Störungen abgewendet werden.

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Mitdenkenden Autos gehört die Zukunft.

Ziel der Ingenieure bei den Automobilherstellern ist es, dass Kfz-Betriebe und -Dienstleister das komplette Fahrzeug in Zukunft von der Front bis zum Heck, vom Motor bis zur Hinterachse technisch im Blick behalten können. So wissen sie im Ernstfall schon während der Fahrt, was Sache ist. Um dieses Ziel zu erreichen, geben die Hersteller nur im übertragenden Wortsinn „Gas“: Die Fortschritte bei der Konnektivität gehen mitunter stark mit der Entwicklung von Elektro-Serien einher.

Getrieben von den Trends zu alternativen Antrieben und digitaler Vernetzung wird in den Designstudios, Entwicklungsabteilungen und Testlaboren der große Traum vom Auto inzwischen völlig neu gedacht und verwirklicht: Weg von einem Wagen, um den sich vom aktiven Fahren bis zur technischen Überwachung noch der Mensch selbst kümmern muss, hin zu einem mitdenkenden Auto, das mit Serviceanbietern und Insassen interagiert und in der Lage ist, daraus zu lernen und beispielsweise bevorzugte Einstellungen selbstständig anzupassen. Die dafür künftig notwendige Konnektivität der Fahrzeuge gilt längst als Megatrend weltweit – und laut dem Connected Car Innovation Index 2019 liegen die deutschen Hersteller hier an der Spitze.

Das intelligente Auto bringt viele Service-Features mit.

Das intelligente und vernetzte Auto ist am Ende nicht nur als Sicherheitsfeature zur Fortbewegung geplant, sondern soll Besitzern und Mitfahrenden vor allem Spaß machen. Die Daten der Sensoren und digitalen Bordsysteme werden daher in Zukunft nicht nur an technische Dienstleister aus der Kfz-Branche übertragen, sondern sollen sich auch für zahlreiche Wünsche der Automobilkunden selbst nutzen lassen. Smartphone-Apps, die den Fahrer bis ins Detail über den Zustand des Wagens auf dem Laufenden halten und etliche Möglichkeiten zur einsparenden und ökologischen Optimierung von Fahrten bieten, lehnen sich in ihrer Idee an Gesundheitsapps und Fitnesstracker an.

Bei dieser Vision ist es auch nicht mehr weit bis zu einem Fahrzeug, das automatisch die Mitfahrer erkennt, ihre Lieblingsmusik spielt und ganz nebenbei einen in den Kalender passenden Werkstatttermin vorschlägt, weil die Bremsen bald runter sind.

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