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Das Magazin von Volkswagen Financial Services.
  • 30.10.2019
  • 4 Minuten

Garage bauen: Welches Zuhause eignet sich für mein Auto?

Endlose Parkplatzsuche. Eis auf der Windschutzscheibe. Laub unter den Scheibenwischern. Oh no. Und dies sind nur drei beispielhafte Schlaglichter auf die kleinen Hürden des Autofahrerlebens. Doch für alle drei gibt es eine einfache Lösung und die heißt: Garage. Hier können Sie immer problemlos parken – noch dazu wettergeschützt. Wer eine hat, möchte oft nie wieder darauf verzichten. Warum genau sich eine Garage lohnt und was es für unterschiedliche Varianten des Auto-Heims gibt, das erfahren Sie in unserem Überblick.

Foto von Fahrrädern vor einer Garage

Nimmt doch nur Platz weg … Warum brauche ich eine Garage?

Sie denken, dass Sie sich eine Garage und das Geld für Bau oder Anmietung eigentlich sparen können? Der Wagen kann schließlich auch im Freien stehen. Und mehr Platz für den Garten wäre auch toll. Die Tatsache, dass Sie immer noch weiterlesen lesen, zeigt aber wohl, dass Sie zumindest noch etwas unentschlossen sind. 😊 Vielleicht denken wir die Sache noch mal gemeinsam und etwas genauer durch. Garagen gibt es in sehr unterschiedlichen Varianten und je nachdem, für welche Sie sich entscheiden, profitieren Sie von verschiedenen Vorteilen:

  1. Komfort: Die vergessene Brille schnell aus dem Auto holen oder schon mal den Koffer für den Urlaub in den Kofferraum packen. All das ist ganz fix und vielleicht sogar in Hausschuhen möglich, da Sie im besten Fall direkt aus dem Haus in die Garage gehen können. Neben dem dauerhaften Parkplatz ein eindeutiges Plus in Sachen Komfort!
  2. Stauraum: Das Lagern von Autozubehör wie Reifen und Wagenheber wird durch eine Garage deutlich leichter. Der Wagen muss natürlich nach wie vor Platz haben. Fahrräder dürfen nur an der Wand hängen. Denn: Eine Garage ist in erster Linie zum Parken eines Wagens da. Und laut den Garagenverordnungen der einzelnen Bundesländer darf die Garage nicht zweckentfremdet werden. Dazu zählt neben der Nutzung als Werkstatt oft auch die Lagerung von „autofremden“ Gegenständen wie Gartenutensilien oder Möbeln.
  3. Schutz: In einer Garage ist Ihr Wagen gegen das Wetter, Tierbisse, Diebstahl und Vandalismus geschützt. Je abgeschlossener und massiver die Konstruktion, desto sicherer.
  4. Fahrzeugwert: Nicht zu unterschätzen ist auch die Tatsache, dass man mit einer Garage dem Wertverlust des Autos entgegenwirken kann. Das ergibt sich zu einem großen Anteil aus den in Punkt 3 genannten Aspekten: Durch weniger Wettereinflüsse wird zum Beispiel der Lack vor Korrosion geschützt. Außerdem können beispielsweise Marder nicht mehr (so einfach) an Kabeln knabbern und damit wertmindernde Folgeschäden verursachen.
(4)E2 - Garagen-Arten Illustration-03.jpg

Und was für eine Garage soll es sein?

Zu allererst: Eine Garage ist kein Carport – so viel ist klar. Das heißt, einige der Vorteile einer Garage gelten bei einem Carport nur bedingt. Natürlich wird das Auto unter einem Carport auch weniger schnell dreckig und ist zum Beispiel vor Hagelschlag geschützt.

Der Schutz vor Vandalismus, Tierbissen oder Vereisung der Scheiben und Schlösser ist aber natürlich in geschlossenen Räumen am größten. Das bedeutet im Umkehrschluss natürlich auch, dass Sie am besten das Tor Ihrer Garage geschlossen halten sollten, wenn Sie Ihr Auto darin geparkt haben.

Genau wie ein Haus ist eine Garage ein Gebäude, das gewissen Vorgaben unterworfen ist. Man kann eine Garage nicht einfach überall und in jeglicher Form, Größe oder Höhe bauen. So muss man zum Beispiel bestimmte Abstände zu Grundstücksgrenzen einhalten. Ausnahmen sind sogenannte Grenz- oder Eckgaragen, die verhältnismäßig klein sind und daher auch direkt an das Nachbargrundstück herangebaut werden dürfen. Die einzelnen Regeln werden von den Bundesländern aufgestellt und unterscheiden sich daher geringfügig. Hier finden Sie beispielhaft die Garagenverordnung von Baden-Württemberg.

Grundsätzlich kann man aber festhalten: Im Gegensatz zum Hausbau sind die baulichen Anforderungen beim Garagenbau nicht ganz so komplex. Das liegt zum Beispiel daran, dass die Garage nicht beheizt ist. Daher muss sie nicht in dem Maße wärmegedämmt sein wie ein Einfamilienhaus und kann entsprechend aus verschiedenen Materialen bestehen. In der Regel werden Garagenwände entweder aus Beton, Holz, Stahlblech oder aus Mauerwerk gefertigt. Die ersten drei Varianten kommen in der Regel bei Fertiggaragen vor. Eine gemauerte Garage muss – und das erklärt sich eigentlich von selbst – immer aktiv und ohne vorgefertigte Elemente konstruiert werden. Dabei sollten Sie auch die gesetzlichen Anforderungen im Blick behalten. Bei Fertiggaragen wurde das in der Regel schon vom Anbieter mit bedacht.

Eine Fertiggarage ist zumeist günstiger, bietet mehr Planungssicherheit und ist schneller gebaut. Eine gemauerte Garage dagegen können Sie individueller gestalten. Beide Varianten bieten dem Auto aber ein ähnliches Maß an Schutz. Am Ende ist es daher wohl vor allem eine Geschmacks- und Budgetfrage oder hängt von den Voraussetzungen des Grundstücks ab, für welchen Garagentyp Sie sich entscheiden.

Und natürlich gibt es neben diesen Klassikern auch noch ein paar besondere Garagenvarianten, die unter bestimmten Bedingungen zum Einsatz kommen: In einer Doppelstockgarage können zum Beispiel zwei Autos übereinander parken. Für Wohnmobile eignet sich eine Großraumgarage.

Hat man eher wenig Platz, kann man eine Garage auch unterirdisch oder am Hang bauen – das nennt sich dann Unterflurgarage. Und sogar eine Garage zum Mitnehmen gibt es: die zeltähnliche Faltgarage. Sie ist besonders günstig im Vergleich zu den anderen Varianten, dafür natürlich weniger stabil als die fest installierten Garagen.

Und die Kosten?

Was eine Garage kostet, ist sehr unterschiedlich und hängt in erster Linie von der Art der Garage, aber auch von anderen Faktoren wie Ihren persönlichen Wünschen sowie Zustand und Beschaffenheit des Grundstücks ab. Grundsätzlich müssen Sie bei einem Neubau mit Material- und Baukosten für das Fundament und die Garage selbst rechnen.

Die Spannbreite der Kosten reicht je nach Ausgestaltung von einem niedrigen vierstelligen bis zu einem niedrigen fünfstelligen Betrag. Das kann nicht jeder aus der Portokasse begleichen. Daher bietet es sich an, für den Garagenbau zum Beispiel einen Ratenkredit als finanzielle Unterstützung zu nutzen, um so den Garagenbau schneller realisieren zu können. Wie das funktioniert und was es generell bei einem Kredit zu beachten gibt, lesen Sie hier

Wellness fürs Auto.

Eine Garage ist für den Fahrer ein wunderbarer Luxus und schont ganz nebenbei auch noch das Auto. In der Garagen-Oase bleibt der Wagen viel länger wie neu. Ganz so, als habe man ihn jeden Morgen aufs Neue frisch von einem Wellness-Wochenende abgeholt. 😉

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