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Das Magazin von Volkswagen Financial Services.

  • 11.10.2018
  • 5 Minutes

Von der Brachfläche zur Wohlfühloase: Eine kleine Garten-Sinfonie.

Gartengestaltung kommt meist zum Schluss und damit oft viel zu kurz: Sie haben sich schon lange und ausgiebig um das (neue) Haus gekümmert und nun soll auch noch der Garten aufblühen. Damit Sie an diesem Punkt nicht schon am Ende Ihrer Kraft und auch Ihres finanziellen Budgets sind, beachten Sie einige Dinge am besten schon im Vorfeld. Niemand möchte schließlich aus dem neuen Traumhaus auf eine triste Brachfläche aus Unkraut und Matsch schauen.

Frau pflanzt im Garten

Garten-Sinfonie, 1. Satz: Die Möglichkeiten.

Blumenbeete verströmen ihren Duft, Efeu rankt sich üppig am Spalier hoch und irgendwo plätschert vielleicht sogar ein kleines Bächlein? Die Gestaltungsmöglichkeiten für einen Garten sind vielfältig und ihre Umsetzung eine sehr individuelle Angelegenheit. Die einen mögen es wild wuchernd und bunt – die anderen legen Wert auf klare Linien und gedeckte Farben.

Wie auch immer Ihr Traumgarten aussieht und egal, ob Sie ihn komplett neu anlegen oder umgestalten: Auf dem Weg zu Ihrem Open-Air-Wohnzimmer ist eine gute Planung wertvoll und nervenschonend. Erfahren Sie hier, wie die stressfreie Gartengestaltung gelingen kann.

Wollen Sie einen Ziergarten gestalten oder doch eher einen Nutzgarten mit Gemüse- und Kräuterbeeten? Soll es eine Kombination aus beidem sein? Oder wohnen Sie in einer Stadtwohnung und wollen Ihren Kleingarten aufhübschen? Ganz egal, wie sich Ihre Gartenbaupläne gestalten und ob Sie Ihr grünes Paradies selber anlegen oder jemanden damit beauftragen wollen: In jedem Fall sollten Sie sich vorher darüber im Klaren sein, was genau Sie von Ihrem Garten erwarten und wofür Sie ihn nutzen wollen. Auch ein Garten- und Landschaftsbauer braucht schließlich Inspiration, um so zu planen, dass es für Sie perfekt ist. Denken Sie an alles Wichtige: Strom- und Wasseranschlüsse zum Beispiel werden oft vergessen. Dabei lassen sie sich wunderbar schon in der Bauphase installieren. Was Sie sonst noch beachten sollten, finden Sie im Folgenden:

  1. Die Bepflanzung.
    Der Rasen steht dabei oft ganz oben auf der Anschaffungsliste, da er günstig und einfach anzulegen ist. In jedem Fall sollten Sie aber von Vornherein schon überlegen, wo Sie später Pflanzen haben möchten, um größere Umstrukturierungen im Nachhinein zu vermeiden.Zudem ist manches Mal auch Rechtliches zu beachten – vor allem, wenn es um das Entfernen und auch Anpflanzen von Bäumen geht. So müssen Sie zum Beispiel je nach Größe des Baumes darauf achten, einen bestimmten Abstand zur Grundstücksgrenze einzuhalten. Wie groß dieser genau sein muss, ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Viele Garteneinsteiger entscheiden sich erst einmal für eine einfache Grundgestaltung des Gartens und wollen dann in den Folgejahren aufstocken.
  2. Das Wasser.
    Auch der Traum von einem privaten Gewässer ist gar nicht so aufwändig umzusetzen, wenn Sie ohnehin schon vorhandene Ressourcen nutzen. So könnten Sie zum Beispiel den Bagger, den Sie schon für den Hausbau bestellt haben, auch dazu zu nutzen, das Loch für einen Gartenteich auszuheben. Geschieht das noch in der Bauphase, sind auch keine Zäune oder Hecken im Weg und Sie ersparen sich mühsame Handarbeit.
  3. Das gewisse Extra.
    Auch eine einfache Grünfläche lässt sich schnell und raffiniert aufpeppen: Wie wäre es zum Beispiel mit einer überdachten Sitzecke mitten im Rasen? Hier sitzen Sie wetterfest im Mittelpunkt Ihres Grundstücks und können von dort aus auch wunderbar den Anblick auf Ihr Haus genießen. Die passenden Accessoires runden das Gesamtbild ab. Wählen Sie zum Beispiel eine knallige Farbe als Eyecatcher. Ein türkiser Sonnenschirm oder eine rote Tischdecke zu den schlichten Gartenmöbeln? – Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Entscheiden Sie sich aber für eine Farbe oder wählen Sie Farben, die gut harmonieren.
  4. Die Nutzer.
    Sie wollen aus Ihrem Garten einen Familientreffpunkt machen und die Gartensaison vor allem draußen und mit den Kindern gemeinsam verbringen? Dann wäre vielleicht ein kleiner Kinderspielplatz etwas für Sie. Beachten Sie dabei aber, dass Ihre Kinder irgendwann dem Spielplatzalter entwachsen. Eine klapp- und damit abbaubare Rutsche, eine Baumschaukel und ein mobiler Kunststoff-Sandkasten sind gute und günstige Alternativen zum einbetonierten Klettergerüst.

Garten-Sinfonie, 2. Satz: Die Planung.

Die ideale Zeit, um Ihren Garten anzulegen, ist zwischen April und Oktober. Dann sind sowohl die Temperaturen als auch die Böden ideal, um Rasen und Blumen zu sähen. Sie haben mittlerweile entschieden, wofür Sie Ihren Garten nutzen wollen, nun müssen Sie den Plan nur noch in die Tat umsetzen. Dabei haben Sie drei verschiedene Möglichkeiten:

  1. Selber machen.
    Sie haben einen grünen Daumen, handwerkliches Geschick, noch offenen Jahresurlaub und genügend Unterstützung von Freunden und Familie? Dann sollten Sie Ihren Garten selber anlegen. Damit können Sie sehr viel Geld sparen.
  2. Mit professioneller Unterstützung machen.
    Sie haben zwar Lust auf Eigenbau, aber Ihnen fehlen die nötigen Kenntnisse? Lassen Sie sich von einem Profi bei der Planung unterstützen. Dieser könnte Ihnen beispielsweise einen Plan machen. Dabei wird er äußere Rahmenbedingungen wie den Sonneneinfall und Ihre Wünsche zusammenbringen.
  3. Machen lassen.
    Sie haben keine Zeit oder nicht genügend Kenntnisse im Gartenbau? Dann überlassen Sie den Profis komplett das Feld. Das geht natürlich ins Geld, dafür ersparen Sie sich aber eine Menge Arbeit und können in der Zeit andere Dinge erledigen.
Frau bepflanzt Beet mit Kind

Grundsätzlich muss der Garten entweder von Ihnen oder Ihrem Gartenbauer vermessen werden, bevor der Spaten geschwungen wird. So erfahren Sie, wie viel Material (z. B. Saatgut, Steine, Platten etc.) Sie jeweils brauchen und die entsprechende Aufteilung kann festgelegt werden. Holen Sie sich am besten – auch wenn Sie schon professionelle Unterstützung haben – zumindest für die Planung Hilfe von Freunden und Familie. Ihre Liebsten kennen Sie und Ihre Bedürfnisse einfach am besten.

Garten-Sinfonie, 3. Satz: Die Kosten.

Ein neuer oder neu gestalteter Garten schluckt mehr Geld, als viele denken. Es ist daher durchaus sinnvoll, ihn mit in eine Baufinanzierung einzubeziehen. Dazu sollten Sie aber wissen, dass viele Banken die Gestaltung von Außenanlagen nur zur Hälfte mitfinanzieren, sodass der Rest über das Eigenkapital abgedeckt werden muss. Der Grund hierfür ist, dass ein individuell und nach persönlichen Vorlieben gestalteter Garten nicht jedem gefallen. Mehr zum Thema Baufinanzierung erfahren Sie hier.

Aber wie kann man die Kosten in etwa kalkulieren? Wenn Sie ein Haus bauen, können Sie grob davon ausgehen, dass Ihr Garten 12 bis 18 % der gesamten Baukosten ausmacht. Bei einer Bausumme von 300.000 Euro sollten Sie also zwischen 36.000 und 54.000 Euro für die Grundstückgestaltung einplanen. Darunter fällt nicht nur die Gartenbepflanzung an sich, sondern auch die Gestaltung des restlichen Grundstücks: der Bau einer Terrasse ebenso wie Zäune, Hecken oder Pflasterarbeiten.
Sollten Sie nicht bauen, sondern Ihren Garten neu anlegen oder den alten umgestalten wollen, dann können Sie von Kosten zwischen 40 und 100 Euro pro Quadratmeter Garten ausgehen. Außergewöhnliche Schmankerl wie ein Teich, ein Brunnen mit schicker Beleuchtung oder ein Gewächshaus schlagen dabei natürlich besonders zu Buche. Der Preis für die Gartengestaltung hängt außerdem davon ab, welche Voraussetzungen auf Ihrem Grundstück vorzufinden sind. Besteht die Möglichkeit, Maschinen einzusetzen? Sehr gut! Dann geht es schneller. Liegt der Garten an einem Hang? Dann wird es komplizierter und auch teurer, denn Sie benötigen entsprechende Stützen und vielleicht auch Treppen. Auch die Menge und Art der Bepflanzung sowie die Höhe und das Alter der Pflanzen, die Sie nutzen wollen, hat natürlich einen Einfluss auf den Preis. Gleiches gilt für die Baumaterialien: Betonpflaster ist beispielsweise verhältnismäßig günstig – für Granit müssen Sie schon deutlich mehr bezahlen.

Mit den oben aufgeführten Beispielen errechnen Sie die Kosten für alle professionell ausgeführten Arbeiten von Fachfirmen sowie die dazugehörigen Materialien. Die Handwerkerarbeiten können Sie in der Regel sogar steuerlich geltend machen.
Natürlich kann es deutlich günstiger werden, wenn Sie die eine oder andere Arbeit selbst erledigen. Das hängt aber ganz von Ihrer Zeit und Ihren Erfahrungen ab. Sie haben einen grünen Daumen und entspannen bei der Gartenarbeit? Wunderbar. Dann toben Sie sich aus und legen das gesparte Geld lieber für die Gartendekoration oder ein paar neue Gartenwerkzeuge zurück.

Garten-Sinfonie, 4. Satz: Das Finale.

Nehmen Sie sich genügend Zeit und Ruhe für die Umsetzung. Wie lange es dauert, bis Ihr neuer Garten fertig ist, hängt ganz von Ihren Wünschen und dem (Zeit-)Budget ab, das Sie mitbringen.

Mit einer guten Planung holt Ihre ganz private grüne Lunge aber bald schon zum ersten Mal tief Luft: schillernde Libellen, die flink über die glitzernde Wasseroberfläche zucken, juchzende Kinder auf der Schaukel … Egal, ob Sie nun in Ihrer Freizeit den grünen Daumen spielen lassen oder die Beine in die Sonne strecken wollen – Ihr erweitertes Wohnzimmer ist dann zur echten Wohlfühloase geworden.

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