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  • 29.04.2022
  • 3 Minuten

Haus kaufen: ein Fallbeispiel.

Sie überlegen, sich ein eigenes Haus zu kaufen, und brauchen noch ein paar Denkanstöße und Argumente, um die finale Entscheidung einzutüten? Dann lesen Sie doch unseren Erfahrungsbericht von Maike Young, die sich mit ihrer Familie ein Haus in Hamburg gekauft hat. Sie berichtet über Vor- und Nachteile.

Mutter, Vater, Kind mit 2 Katzen und 2 Hunden in einem Haus in Hamburg.

Maike Young wohnt mit ihrem Mann und ihrem Sohn seit August 2019 in ihrem ersten eigenen Haus in Hamburg. Mit von der Partie: vier Haustiere. Zwei Hunde und zwei Katzen. Das klingt nach einem bunten Haufen. Und der ist ganz offenbar sehr glücklich mit dem neuen Heim. Auf die Frage, ob sich das Haus schon nach einem „Zuhause“ anfühle, entgegnet Maike Young ohne zu zögern: „Volle Kanne!“ Das sei sehr schnell gegangen, denn das Haus sei sehr gemütlich. Ihr Sohn habe jetzt außerdem ein viel schöneres Zimmer als zuvor und sei daher „total happy“, fügt sie schmunzelnd hinzu. 

Zudem kenne man den Stadtteil schon und Hamburg sowieso wie seine Westentasche: Maike Young selbst kommt zwar aus Nordrhein-Westfalen, wohnt aber genau wie ihr Mann, der gebürtiger Amerikaner ist, schon seit über 30 Jahren in Hamburg. Kein Wunder, dass der gemeinsame Sohn ein waschechter Hanseat ist. Der Wohnort stand also nie zur Debatte. Wohl aber die Wohnsituation: Zunächst zogen die Youngs von einer Mietwohnung in ein gemietetes Haus und nun ins Eigentum.

Aber warum entschied sich die Familie Young für den Hauskauf? „Wir wollten nicht zeit unseres Lebens Miete für ein Haus bezahlen und auch fürs Alter vorsorgen. Der Zeitpunkt war günstig, da wir es jetzt noch schaffen, das Haus bis zur Rente abzubezahlen. Wir wollen dann möglichst kostengünstig wohnen können“, erklärt die 46-Jährige.

Die Idee, ein Haus zu kaufen, reifte bei den Youngs schon knapp drei Jahre vor dem Kauf. In der Zeit hat sich die Familie verschiedene Immobilien in Hamburg angesehen: „Das war alles entweder völlig überteuert oder in einem katastrophalen Zustand. Da hätte man unheimlich viel investieren müssen, um das Ganze wohnlich zu gestalten.“ Insgesamt sei man dann jedes Mal aufs Neue auf dem Boden der Tatsachen gelandet und habe das Thema Hauskauf wieder ad acta gelegt, erklärt Maike Young. Das jetzige Haus war dann ein klassischer Glücksfall: „Irgendwie habe ich im Zuge einer wahnsinnigen Verzweiflung noch einmal das Internet durchforstet und dann dieses Haus hier gefunden und das war perfekt. Es war erst 2016 komplett saniert worden: neue Böden, neue Badezimmer, neue Heizung.“


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Und dann ging alles ganz schnell: Dadurch, dass die Youngs sich schon lange mit dem Thema Hauskauf beschäftigt hatten und auch schon ein paar Mal kurz vor dem Zuschlag standen, hatten sie mit ihrer Bank bereits die Formalien geklärt: „Die Unterlagen für eine Baufinanzierung waren vorbereitet und die Konditionen klar. Wir haben Eigenkapital mit eingebracht und geklärt, dass wir perspektivisch Sonderzahlungen leisten können. Es war uns wichtig, dass wir da flexibel sind, damit wir so schnell wie möglich mit der Finanzierung durchkommen.“

Generell war es Maike Young nach eigenen Angaben wichtig, die Finanzierung nicht „mit der heißen Nadel zu stricken“, also die Raten nicht zu hoch anzulegen, sodass man sie sie sich nur gerade so leisten kann. Man müsse sich auch bewusst sein, dass nach einem Hauskauf noch zusätzliche Kosten – zum Beispiel für den Garten oder Renovierungen – auf einen zukommen. Für solche Fälle legen die Youngs circa 500 bis 600 Euro pro Monat zurück. Und das sogar gerne: „Mir macht es jetzt, wo mir ein Haus gehört, viel mehr Spaß, Geld für Verschönerungen auszugeben. Immerhin ist es jetzt meins. Aber natürlich haben wir auch etwas Respekt davor, dass am Haus zukünftig größere Sachen anfallen könnten. Da muss man weiter was an die Seite legen, um das aufzufangen“, fasst die 46-Jährige zusammen.

Für ein Haus haben sich die Youngs übrigens ganz bewusst entschieden: „Der Garten war ein Muss und wir brauchten auf jeden Fall auch zwei Klos“, lacht Maike Young und fügt hinzu: „Als wir damals von der Wohnung ins Haus gezogen sind, haben wir ziemlich schnell festgestellt, dass wir nicht mehr mit mehreren Menschen übereinander und untereinander wohnen wollen. Außerdem haben wir Haustiere – hatten wir auch damals schon – und da ist es einfach angenehmer, wenn du dann einen Garten hast.“

Aber was ist, wenn es die Wahl-Hamburger dann irgendwann doch mal woandershin zieht – auch wenn sie sich das gerade eigentlich gar nicht vorstellen können? „Wenn wir feststellen, dass wir zum Beispiel als Rentner lieber irgendwo im Süden leben wollen, dann werden wir das Haus auch wieder los – da mache ich mir keine Sorgen.“

Haus? Wohnung? Meins!

Ein eigenes Haus kann viel Arbeit machen. Dafür hat man mehr Privatsphäre und niemand trappelt einem über dem Kopf herum. Bei einer eigenen Wohnung kann man hingegen auf eine Hausgemeinschaft hoffen, die sich gegenseitig unterstützt und vielleicht sogar zum neuen Freundeskreis wird, wenn man das möchte.

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