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Das Magazin von Volkswagen Financial Services.
  • 11.10.2018
  • 3 Minuten

Wie Sie beim Wohnen richtig Geld sparen.

In begehrten Stadtteilen sind Wohnungen oft teuer. Das betrifft nicht nur junge Berufseinsteiger und Studenten, sondern auch Familien. Wer in Metropolen wie München, Berlin oder Frankfurt ein bezahlbares Zuhause sucht, muss deshalb schon ein wenig Geduld mitbringen. Doch keine Sorge! Mit ein paar einfachen Tricks sparen Sie und Ihre Kinder auch bei einer auf den ersten Blick nicht ganz so günstigen Wohnung.

Junge Leute im gemeinsamen Wohnzimmer

Wohnen in der WG – zusammen leben, zusammen sparen.

Der Klassiker für junge Leute ist die WG. Ihre Kinder suchen nach einer preiswerten Unterkunft für die Studienzeit? So finden sie bestimmt etwas Passendes.

Dass sich eine Wohngemeinschaft lohnt, wird schon beim ersten Blick auf die Wohnungspreise in Großstädten deutlich. Während Sie für eine kleine Ein-Zimmer-Wohnung im Berliner Stadtteil Friedrichshain 400 Euro zahlen, sind es in der Nähe der Uni München durchschnittlich 500 Euro, im Hamburger Schanzenviertel schon 600 Euro. Da bietet es sich an, mit anderen Studenten zusammen eine größere Wohnung zu mieten und sich die Kosten zu teilen.

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Angebote für WGs finden Sie in Online-Portalen, Mailinglisten, Zeitungen und auf schwarzen Brettern. Fragen Sie außerdem immer mal in Ihrem Bekanntenkreis nach und tragen Sie sich in sozialen Netzwerken in Gruppen wie „WG-Zimmer gesucht“ ein. Auch hier müssen Sie wahrscheinlich etwas Zeit einplanen, aber mit ein wenig Ausdauer finden Sie früher oder später die richtige Wohnung.

Tipp: Mit der Suche sollten Sie früh beginnen. Wenn Ihre Kinder ihr Studium zum kommenden Semester anfangen, empfiehlt es sich, schon vier bis fünf Monate eher nach einem WG-Platz zu suchen. So haben Sie später deutlich weniger Stress.

Bleibt noch die Frage, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten. Hier die wichtigsten Kriterien:

  • Liegt die WG in unmittelbarer Nähe der Universität?
  • Gibt es Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe der WG?
  • Wie groß soll das Zimmer sein?
  • Wie hoch sind die Nebenkosten
  • Ist eine Abstandszahlung vorgesehen?
  • Wie viele Mitbewohner sollen es maximal sein?
  • Ist man Mieter oder Untermieter
  • Wie gut versteht man sich mit seinen Mitbewohnern?

Wenn Sie auf jede Frage eine Antwort haben, können Sie die Auswahl schon gut bewerten und eingrenzen. So finden Sie deutlich schneller eine Wohnung, in der sich Ihre Kinder nicht nur wohlfühlen, sondern auch noch den einen oder anderen Euro sparen.

Junge Leute wohnen zusammen

Wasserverbrauch verringern und noch günstiger wohnen.

Das Zusammenwohnen in einer WG ist nicht die einzige Möglichkeit, Geld zu sparen. Potenziale gibt es auch bei den variablen Kosten. Hier spielt vor allem der Wasserverbrauch eine Rolle. Nutzen Sie zum Beispiel einen Wassersparduschkopf, denn dieser begrenzt die Durchflussmenge. Wie das genau funktioniert, lesen Sie in diesem Informationsartikel des Berliner Mietervereins.

Wenn mehrere Personen in einer Wohnung zusammenleben, ist auch ein Geschirrspüler zu empfehlen. Damit ist der Wasserverbrauch deutlich geringer als beim Spülen mit der Hand – und außerdem trägt er zur Wahrung des Hausfriedens bei.

Sparpotenziale beim Heizen nutzen.

Nicht selten machen die Heizkosten einen großen Teil der jährlichen Mietausgaben aus. Oft liegt das aber schlicht daran, dass falsch geheizt und gelüftet wird. Wenn hier ein paar kleine Dinge beachtet werden, ist der Blick auf die Nebenkostenabrechnung beim nächsten Mal gleich viel weniger schlimm.

Zunächst sollten Sie Fenster während der kalten Jahreszeit nicht über einen längeren Zeitraum hinweg kippen. Wenn Sie frische Luft hereinlassen wollen, öffnen Sie das Fenster komplett und verschließen es danach wieder. Denn bei halboffenen Fenstern verpufft die Heizwärme ungenutzt nach draußen. Außerdem erhöht sich bei einem unvollständigen Luftaustausch die Gefahr der Schimmelbildung.

Wichtig: Es sollte immer konstant geheizt werden, auch wenn Sie ein paar Tage nicht da sind. Der Energiebedarf für die Aufheizung eines abgekühlten Raums ist deutlich höher als der für eine gleichmäßige Erwärmung bei geringer Intensität.

Weitere Tipps zum Heizen und Lüften finden Sie in diesen Empfehlungen des Mieterbundes.

Den Stromverbrauch mit einfachen Mitteln reduzieren.

Kommen wir zum Stromverbrauch. Auch hier bezahlen Mieter regelmäßig zu viel, weil sie ein paar einfache Hinweise nicht befolgen. Damit Ihnen und Ihren Kindern das nicht passiert, haben wir Ihnen die wichtigsten hier aufgelistet:

  • Ersetzen Sie herkömmliche Lampen durch LEDs.
  •  Lassen Sie elektronische Geräte nicht im Standby-Modus laufen.
  • Ziehen Sie die Stecker nicht genutzter Geräte aus der Steckdose.
  • Achten Sie auf die Energieeffizienzklasse der Geräte.
  • Nutzen Sie bei einem ungleichmäßig verteilten Verbrauch Zwischenzähler für einzelne Räume.

Weiterführende Informationen zu diesen und weiteren Stromspartipps finden Sie ebenfalls in den Empfehlungen des Mieterbundes.

Vergleichsportale bieten einen Überblick.

Es gibt viele Gas-, Strom- und Telefonanbieter. Das können Sie sich zunutze machen. Durch den starken Wettbewerb ist es fast immer möglich, ein günstigeres Angebot zu finden. Sehen Sie sich deshalb auf Vergleichsportalen um. Hier lassen Sie sich mit wenigen Klicks die Preise und Konditionen verschiedenster Anbieter anzeigen. So erhalten Sie schnell einen Überblick und können bei Bedarf ganz einfach wechseln.

Vergessen Sie dabei nicht die Kündigungsfristen. Notieren Sie sich die entsprechenden Daten Ihrer Versorger in Ihrem Kalender. So haben Sie die Fristen immer im Blick.

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