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Das Magazin von Volkswagen Financial Services.
  • 11.10.2018
  • 3 Minuten

ETFs und andere Fonds – die Vor- und Nachteile.

Sie wollen in Wertpapiere investieren und werfen zum ersten Mal einen genaueren Blick auf die verschiedenen Anlageformen: Aktien, Aktienfonds, ETFs, passiv oder aktiv gemanagte Fonds… Da kann einem schonmal der Kopf schwirren. Schauen wir uns das doch mal genauer an:

Aktien an der Börse.

Mit Aktien besitzen Sie einen Anteil an einer Firma und werden in der Regel jährlich an den Gewinnen dieses Unternehmens beteiligt. Diese Dividenden sind neben der Chance auf Kursgewinne und damit auf die Vermehrung Ihres Geldes der Reiz bei Aktienkäufen. Natürlich können Sie auch von mehreren Unternehmen Aktien kaufen. Das bringt allerdings auch Arbeit mit sich: Sie wollen ja schließlich Gewinne machen und dürfen den Überblick nicht verlieren – aber je mehr unterschiedliche Aktien Sie besitzen, desto schwieriger wird es, alle im Auge zu behalten und zum richtigen Zeitpunkt zu kaufen und zu verkaufen. Genau das ist der Job von Fondsmanagern.

Mann schaut Fondskurse online an

Aktienfonds – aktives Management für Ihre Investitionen.

Aktienfonds sind eine Möglichkeit für alle, die nicht nur auf ein einzelnes Unternehmen setzen wollen. Fonds sammeln das Geld vieler Anleger. Die Anlage dieses Geldes erfolgt durch einen Fondsmanager, der in bestimmte Arten von Wertpapieren – zum Beispiel in deutsche Aktien oder Aktien einer ausgewählten Branche – investiert. Die Fondsmanager versuchen natürlich, das Geld so clever zu investieren, dass dabei der größte Gewinn für die Anleger entsteht. Sie kaufen also nicht nur Aktien ein, sondern verkaufen sie auch wieder, wenn der Zeitpunkt dafür günstig erscheint. Diese Form von Fondsmanagement wird „aktives Management“ genannt.

Die Hauptaufgabe eines Fondsmanagers besteht im Wesentlichen darin, regelmäßig Informationen einzuholen, entsprechende Entscheidungen zu treffen und natürlich, Wertpapiere zu kaufen oder eben zu verkaufen. Für diese komplexe Arbeit werden Gebühren erhoben. In den meisten Fällen sind das regelmäßige (prozentuale) Gebühren auf den Kurswert der Anlage oder auch eine Beteiligung an erwirtschafteten Gewinnen. Beim Kauf treten unter Umständen zusätzliche Kosten zum Beispiel in Form des Ausgabeaufschlages auf, der bei den Banken jeweils unterschiedlich hoch ist. Summiert können diese Beträge recht hoch ausfallen.

ETFs – passiv gemanagte Finanzprodukte.

Exchange Traded Funds (ETFs) werden im Gegensatz zu den oben beschriebenen Fonds nicht aktiv gemanagt, denn ein ETF orientiert sich in seiner Zusammensetzung an bestimmten Indizes (z.B. dem DAX). Die Zusammensetzung ändert sich nur dann, wenn sich die Zusammensetzung des zugrunde liegenden Indizes ändert. Das Fondsmanagement investiert also in einen gesamten Index und es müssen nur Anpassungen am Portfolio des ETF vorgenommen werden, wenn Unternehmen aus dem Index ausscheiden. Diese Form von Fondsmanagement nennt man „passives Management“.

Beim passiven Fondsmanagement fallen natürlich weniger laufende Gebühren an, da seltener Entscheidungen gefällt oder Anpassungen getätigt werden müssen. Dies bedeutet aber auch, dass bei fallenden Kursen kein Fondsmanager eingreift und versucht, eine negative Entwicklung für den Fonds abzuwenden.

Bei den meisten ETFs wird das Portfolio durch eine Software zusammengestellt – wodurch ein weiterer Kostenvorteil entsteht, der an die Anleger weitergegeben wird. Man nennt diese Software Robo Advisors oder digitale Investmentberater und sie stehen auch Endkunden zur Verfügung. Was ein Robo Advisor alles kann, lesen Sie hier.

ETFs oder aktiv gemanagte Aktienfonds?

Wie bei allen Börsenprodukten ist auch hier Vorsicht geboten: Wenn Sie Ihr Geld in Aktienfonds oder ETFs investieren, müssen Sie sich darüber im Klaren sein, dass es zu Kursschwankungen und auch Kursverlusten kommen kann. Gewinne können nicht garantiert werden und es ist durchaus möglich, dass Sie einen Teil oder sogar das gesamte investierte Geld verlieren.

Allerdings können Ihnen Aktienfonds oder ETFs durch die breitere Streuung des Risikos möglicherweise mehr Sicherheit bieten als die direkte Anlage in Aktien eines einzelnen Unternehmens. Damit bieten sie eine gute Alternative auch für wenig erfahrene Anleger, die trotz des bestehenden Verlustrisikos bei Börsengeschäften ihr Geld so sicher wie möglich in Aktien investieren möchten.

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