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Das Magazin von Volkswagen Financial Services.
  • 11.10.2018
  • 3 Minuten

Die 1-Million-Euro-Idee? Unser Trainingsplan für erfolgreiche Geschäftsideen.

Haftnotizzettel, Teebeutel und Kartoffelchips – all diese Erfindungen, die uns alltäglich begegnen, sind Produkte des Zufalls. Andere erfolgreiche Geschäftsideen von der Glühbirne bis zu modernen Software-Lösungen sind das Ergebnis ausgiebiger Denkprozesse – eher eine Trainingsphase und ein Marathon. Und bei eben dieser Trainingsphase können Sie als Unternehmer methodisch ansetzen: Ideen entwickeln, schärfen und bewerten. Bereit für Ihre Geschäftsidee? Dann los!

Mann im Anzug freut sich über Geschäftsidee

Den Kreativitätsmuskel kitzeln: Ideen entwickeln.

Kreative Ideen entstehen im Gehirn – laut des Hemisphärenmodells – vor allem in der rechten Gehirnhälfte. Wo auch immer der Kreativitätsmuskel genau sitzt, jetzt gilt es, ihn anzuspannen und eine Geschäftsidee zu entwerfen.

Schränken Sie sich am Anfang nicht ein und lassen Sie Ihren Gedanken freien Lauf. Führen Sie dazu ein Notizbuch und schreiben Sie alles auf, was Ihnen im Alltag auffällt. Im Supermarkt gibt es das Produkt Ihrer Vorstellung einfach noch nicht? Sie wünschen sich eine weitere Funktion bei einer App? Ein Bekannter erzählt von einem Problem mit seinem neuen Küchengerät? Aufschreiben!

In diesen kleinen Alltagserlebnissen können große Geschäftsideen stecken. Denn hier finden Sie ein Defizit, ein ungelöstes Problem, eine Marktlücke. Ob Sie nun das bestehende Angebot verbessern, ein neues Produkt entwickeln oder eine Dienstleistung anbieten, hängt vom Problem ab.

Ihr Alltag inspiriert Sie nicht? Dann raus! Verlassen Sie das Bekannte und sehen Sie sich in anderen Ländern um. Vielleicht gibt es dort einen Trend, der im deutschen Markt noch nicht angekommen ist. Oder andersherum lässt sich ein deutsches Angebot manchmal auch in einen ausländischen Markt einführen.

Jetzt ist Ihr Notizbuch voller Erinnerungen, Hinweisen und Kritzeleien. Gewinnen Sie ein wenig Abstand, lassen Sie die Ideen sacken und prüfen Sie sie kritisch: Vielleicht ist da schon eine gute Geschäftsidee dabei?

Frau mit Laptop setzt Geschäftsidee um

Workout fürs Gehirn: Geschäftsideen schärfen & prüfen.

Nun ist die linke Gehirnhälfte gefragt – der analytische Teil unseres Denkmuskels. Im ersten Schritt machen Sie sich warm, schaffen einen Rahmen und sieben damit Geschäftsideen aus: Was ist mit Ihren Fähigkeiten nicht umsetzbar? Was ist rechtlich nicht möglich? Was gibt es bereits? Worauf haben Sie einfach keine Lust? Überlegen Sie sich auch, welche Geschäftsidee für Sie persönlich besonders geeignet ist: Wofür brennen Sie? Welche Idee spielt Ihren fachlichen Kompetenzen und persönlichen Stärken in die Hände?

Am besten bleibt danach nur noch eine Geschäftsidee übrig. Und diese will gut „durchtrainiert“ sein. Konkretisieren Sie die Idee zunächst. Beschreiben Sie Ihr Angebot im Detail, definieren Sie potenzielle Abnehmer und vergleichen Sie sich mit dem Wettbewerb. Kurzum: Was macht die Geschäftsidee besonders und warum sollte jemand gerade von Ihnen kaufen?

Wenn eine genaue Vorstellung Ihrer Geschäftsidee steht, ist es Zeit, diese zu prüfen und zu bewerten. Wie realistisch können Sie die Idee wirklich umsetzen? Gibt es genügend Abnehmer und wie sollen diese erreicht werden?

Nutzen Sie zum Beispiel das Business Model Canvas, um Ihre Geschäftsidee anhand verschiedener Schlüsselfaktoren zu bewerten. Das Modell verfügt – je nach Auslegung – über neun bis elf Felder. Je eins pro Schlüsselfaktor. Sie tragen in jedes Feld Ihre Antworten auf die Fragen ein, die die einzelnen Schlüsselfaktoren aufwerfen. Wissen Sie zum Beispiel was Sie zur Umsetzung der Geschäftsidee konkret tun müssen, auf welche Ressourcen Sie darauf zurückgreifen müssen und welche Kosten dadurch auf Sie zukommen? Mit der Darstellung im Business Model Canvas sehen Sie schnell, wo Zusammenhänge bestehen und an welchen Stellen Ihre Geschäftsidee noch hakt.

Bereit für den Endspurt? So sieht das Geschäftsmodell-Canvas aus:

Übrigens: Die Ergebnisse des Canvas können Sie als Grundlage für Ihren Businessplan nutzen. Diesen müssen Sie Banken für Kredite und Zuschüsse zur Finanzierung Ihrer Geschäftsgründung vorlegen.

Vom Trainingsplan abweichen: Gründung ohne eigene Geschäftsidee.

Ihre Geschäftsidee beweist sich nicht als realisierbar? Dann können Sie trotzdem einen Weg in die Selbstständigkeit finden. Nutzen Sie einfach die Ideen anderer für sich. Eröffnen Sie ein Franchiseunternehmen und schließen Sie sich damit einer erfolgreichen Unternehmenskette an. Oder stöbern Sie im Deutschen Patent- und Markenamt. Dort finden sich auch ungenutzte Patente, die nur darauf warten verwirklicht zu werden.

Zündende Idee: Glühbirne & erleuchtetes Gehirn

Trainingsplan beendet? Auf zur Existenzgründung.

Sie hatten eine eigene zündende Idee, haben diese ausreichend geprüft oder sich dazu entschieden, die Geschäftsidee von jemand anderem umzusetzen. Nun steht die nächste Etappe vor der Tür. Denn mit einer schlüssigen Geschäftsidee beginnt das eigentliche Abenteuer der Existenzgründung. Jetzt geht’s vom Trainingslager ins wirkliche Leben!

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