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Das Magazin von Volkswagen Financial Services.
  • 28.05.2021
  • 6 Minuten

Zeit für den Frühjahrscheck am Haus.

Kaum ist der Winter vorbei, zieht es Hausbesitzer wieder in den Garten, um das Grundstück auf Vordermann zu bringen. Das Frühjahr eignet sich dabei aber nicht nur ideal, um sich mal wieder der Gartengestaltung zu widmen, sondern auch für einen ausführlichen Rundgang ums Haus, um nach Winterschäden Ausschau zu halten. Dabei sollten Sie einen genauen Blick auf das Dach, die Fassade und Co. werfen.

Warum solch ein Frühjahrscheck empfehlenswert für jeden Hausbesitzer ist, was von Ihnen begutachtet werden sollte und wie Sie die Instandsetzung von Winterschäden finanzieren, erfahren Sie hier.

Tulpen im Garten vor dem Haus

Was sind die Gründe für einen Frühjahrscheck?

Herbst und Winter bringen häufig regnerisches und stürmisches Wetter mit sich, das Ihr Haus in Mitleidenschaft ziehen kann. Vom Wind verrutschte Dachziegel, Feuchtigkeitseintritte an der Außenfassade, Mauerrisse oder Mängel am Putz – alles Dinge, die nach einem rauen Winter nicht gerade unüblich sind. Lassen Sie solche Schäden unbeachtet, können diese sich mit der Zeit ausweiten und zu größeren oder auch teureren Mängeln führen, um deren Instandsetzung Sie nicht herumkommen. So kann durch eine kleine undichte Stelle im Dach zum Beispiel Feuchtigkeit dringen und langfristig die Schimmelbildung begünstigen. Statt nur eine undichte Stelle zu reparieren, müssen Sie sich dann also um die undichte Stelle und noch dazu um die Schimmelbeseitigung kümmern, was mit deutlich mehr Arbeit verbunden ist. Je früher Sie also die Schäden entdecken und beseitigen, desto preiswerter kommen Sie dabei weg. 


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Wann, was und wie sollten Sie checken?

Hat sich das Wetter mit Einbruch des Frühlings etwas stabilisiert, können Sie Ihren Hausrundgang für den Frühjahrscheck planen. Wählen Sie am besten einen sonnigen Tag. Durch die Helligkeit fallen Mängel in der Regel stärker ins Auge.

Bevor Sie aber nun munter Ihre Tour ums Haus beginnen, sollten Sie sich zuvor noch einmal in Ruhe hinsetzen und eine detaillierte Checkliste niederschreiben, welche Hausecken und potenzielle Schadenquellen Sie begutachten möchten. Beginnen Sie dabei zum Beispiel – falls vorhanden – im Keller, arbeiten Sie sich dann in die Wohnräume und letztlich bis zum Dachboden vor. Daraufhin sind die Außenfassade samt Fenstern, das Dach, die Regenrinnen und der Garten an der Reihe. Auch Solaranlagen und Heizungen sollten ausführlich geprüft werden, um sicherzustellen, dass ihre Leistung nicht eingeschränkt ist.

Um Ihnen den Überblick über anfallende Begutachtungsaufgaben zu erleichtern, haben wir Ihnen eine grundlegende Checkliste zusammengestellt, die die wichtigsten Aufgaben, eingeteilt nach Hausbereich, enthält. 

  1. Außenfassade:
    Sind neue Risse oder vergrößerte Risse vorzufinden?
    Ist der Putz oder die Außenfarbe abgeplatzt?
    Sind Türen und Fenster intakt und dicht?
    Gibt es Feuchtigkeitsschäden an der Fassade?
    Ist die Holzfassade trocken oder zeigen sich Anzeichen von Feuchtigkeit?
  2. Dach:
    Sind die Dachziegel unbeschädigt und am rechten Platz?
    Hat sich Moos festgesetzt?
    Weist das Dach von innen Feuchtigkeit auf?
    Sind die Einfassungsbleche des Schornsteins in Ordnung oder tritt Feuchtigkeit ein?
    Sind alle Abflüsse, Regenrinnen und Fallrohre intakt und frei?
    Sitzt der Blitzableiter sicher und korrekt?
  3. Heiz- und Solaranlagen:
    Ist die Heizung auf Sommerbetrieb umgeschaltet?
    Ist die Heizung funktionstüchtig und energietechnisch auf dem neuesten Stand oder sollte Sie vielleicht ausgetauscht werden?
    Sind alle Solarpaneele intakt? 
  4. Garten:
    Sind Wege oder Platten unterspült oder durch den Frost angehoben?
    Gibt es Schäden an den Außentreppen?
    Sind das Gartenhaus, das Carport und die Gartenzäune unbeschädigt?
    Weisen die Bäume Sturmschäden auf und müssen gegebenenfalls gefällt werden?
    Ist der Pool oder der Gartenteich bereit für die wärmeren Jahreszeiten?

Den Frühjahrscheck müssen Sie nicht selbst durchführen. Stattdessen können Sie auch einen Fachbetrieb damit beauftragen, die Mängel rund um das Haus und den Garten zu notieren. Besonders für die Begutachtung des Daches ist es empfehlenswert, einen Fachbetrieb zurate zu ziehen, der mit ausreichender Sicherung das Hausdach begehen und überprüfen kann. Die professionelle Dach-Begutachtung durch einen Fachbetrieb ist im Falle von Sturmschäden wichtig, da je nach Versicherungsanbieter ohne regelmäßige nachweisliche Wartung womöglich der Versicherungsschutz verfällt.

Nutzen Sie den Frühjahrscheck als Gelegenheit für Sanierungen.

Ist der Rundgang ums Haus abgeschlossen, haben Sie – je nach Zustand des Hauses – womöglich einige Punkte auf dem Zettel, die Sie zeitnah angehen sollten. Überlegen Sie sich, zusätzlich zu den Ausbesserungsarbeiten verschiedene Sanierungen oder Modernisierungen in Angriff zu nehmen. Dadurch können Sie insgesamt Kosten sparen, zum Beispiel, wenn Sie aufgrund von Ausbesserungsarbeiten ein Baugerüst mieten müssen. Statt nur die Instandsetzung vorzunehmen, können Sie sich dann gleich um neue Regenrinnen oder eine neue Bedachung kümmern – so müssen Sie die Mietkosten für das Baugerüst nur einmal aufbringen.

Der Frühjahrscheck kann auch als Anlass genutzt werden, die alte Heizungsanlage gegen eine neuere, energieeffizientere Heizanlage auszutauschen und vielleicht auf erneuerbare Energien umzusteigen – gerade für einen Tausch der Heizungsanlage sind das Frühjahr und der Sommer ideale Jahreszeiten. Besonders als Hausbesitzer eines älteren Gebäudes sollten Sie ein Auge auf potenzielle Sanierungen für eine verbesserte Energieeffizienz haben, während Sie Ihren Check am Haus im Frühjahr durchführen. Dazu gehören zum Beispiel neue Fenster oder eine bessere Wärmedämmung. Für solche Umbauten können Sie teils sogar Fördergelder beantragen.

Mann befreit Dachrinne von Laub

Sichern Sie Ihr Zuhause im vornherein ab.

Um Ihr Haus schon vor dem Toben von Herbststürmen und dem Wintereinbruch abzusichern, können Sie eine Wohngebäudeversicherung abschließen. Diese greift unter anderem bei Hagel- und Sturmschäden. Auch Frostschäden oder Außenleitungsschäden können mit in die Versicherungspolice aufgenommen und somit abgesichert werden. Um Ihre finanzielle Belastung bei Winterschäden zu reduzieren, können Sie aufbauend auf die Wohngebäudeversicherung eine Elementarversicherung abschließen. Diese versichert zum Beispiel Gebäudeschäden, die durch Schneedruck verursacht werden. Möchten Sie Versicherungsleistungen in Anspruch nehmen, ist es wichtig, die Schäden unverzüglich zu melden und diese so gering wie möglich zu halten. 

Handelt es sich bei Ihrem Wohnhaus um einen Neubau? Wenn ja, sollten Sie laut dem Bauherren-Schutzbund e. V. vor Ablauf der fünfjährigen Verjährungsfrist einen Rundgang mit einem unabhängigen Bauherrenberater vornehmen und Schäden protokollieren. In dieser Zeit ist der Bauunternehmer, der für den Bau Ihres Hauses verantwortlich war, unter bestimmten Voraussetzungen zur Nacherfüllung oder Schadensersatz verpflichtet. Dies ist in § 634a BGB geregelt. Lassen Sie sich im besten Fall und sofern möglich vom zurate gezogenen Bauherrenberater über die rechtliche Grundlage aufklären.

Schäden gesichtet? So können Sie die Instandsetzung finanzieren.

Hat der Winter größere Schäden an Ihrem Haus hinterlassen, wie ein undichtes Dach oder eine feuchte Außenfassade, sollten Sie sich schnellstmöglich um die Behebung kümmern. Das ist jedoch auch immer mit Kosten verbunden, die Sie je nach Höhe womöglich nicht einfach aus der Haushaltskasse entbehren können. In diesem Fall können Sie auf einen Kredit zur Finanzierung zurückgreifen – zum Beispiel einen Modernisierungskredit, einen Ratenkredit oder einen Rahmenkredit.

Manche Finanzdienstleister bieten auch Modernisierungskredite an – dabei handelt es sich um einen zweckgebundenen Kredit, der ausschließlich in die Modernisierung des Wohngebäudes fließen darf. Fällt Ihnen beim Frühjahrscheck also auf, dass Sie das Dach neu decken oder die Fassade neu dämmen müssen, eignet sich diese Art des Kredits. Aufgrund der Zweckbindung sind die Konditionen meist preisgünstiger als bei vergleichbaren Konsumentenkrediten. Alternativ können Sie auch einen Ratenkredit ohne Zweckbindung nutzen, bei welchem Sie etwas flexibler in Bezug auf die Darlehensnutzung sind. Sowohl den Modernisierungs- als auch den Ratenkredit zahlen Sie nach Inanspruchnahme in monatlichen Raten an Ihr Kreditinstitut zurück.

Statt eines Ratenkredits bietet sich auch ein Rahmenkredit an, der ähnlich wie ein Dispo funktioniert. Dabei legen Sie zunächst einen Verfügungsrahmen fest, aus dem Sie bei Bedarf Summen schöpfen können. Auf diese Weise können Sie die Summe, die Sie für Instandsetzungen nach Ihrem Frühjahrscheck benötigten, aus Ihrem Kreditrahmen nutzen. Zinsen werden dabei nur für die verwendete Summe fällig. Zurückgezahlt wird das Darlehen in monatlichen Raten.


Der Rahmenkredit der Volkswagen Bank.

Schaffen Sie sich einen Kreditrahmen, aus dem Sie unkompliziert genau die Summen schöpfen können, die Sie für die Instandsetzungen nach dem Frühjahrscheck benötigen.

Mehr zum Rahmenkredit

Um die Kosten für Instandsetzungen infolge des Frühjahrschecks zu senken, können Sie teilweise Zuschüsse durch die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) beantragen. Das ist möglich, sofern Sie im Rahmen der Instandsetzungen Maßnahmen zur Förderung der Energieeffizienz durchführen. Das BEG ersetzt dabei die bisher bestehenden Förderprogramme und wird in den folgenden Jahren weiter ausgebaut, sodass neben Zuschussvarianten auch Kreditvarianten der einzelnen Förderungen verfügbar sind. Informieren Sie sich im besten Fall direkt auf der Website der BEG, um einen tagesaktuellen Überblick über die bereits geltenden Programme und Förderungshöhen zu erhalten. Wichtig für die Inanspruchnahme dieser Programme ist, dass Sie einen Kostenvoranschlag für die Beantragung vorlegen sollten und der Antrag bereits vor Arbeitsbeginn gestellt werden muss.

Frühlingsanfang? Zeit für den Hausrundgang.

Nutzen Sie also die ersten Sonnenstrahlen im Frühjahr, um Ihr Haus genau unter die Lupe zu nehmen und potenzielle Schadenquellen frühzeitig zu finden. Vielleicht nehmen Sie den Frühjahrscheck auch direkt als Anlass, um eine längst überfällige Sanierung oder Modernisierung in Angriff zu nehmen. Wenn ja, dann sollten Sie einen Blick in unseren Artikel zur Modernisierung, Sanierung und Renovierung werfen, um sich Tipps rund um Ihre Projektdurchführung zu holen.

PS: Vergessen Sie nicht, im vornherein eine Checkliste zu erstellen, um keine Ecke am Haus bei der Suche nach Winterschäden oder Modernisierungsbedarf zu vergessen. ✓

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