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Wiki: Anleihen.

Was Sie über Anleihen wissen sollten.

Anleihen: Ein Überblick.

Die folgende Seite enthält Informationen zu Finanzinstrumenten, die über die Volkswagen Bank abgewickelt bzw. erworben werden können. Die Angaben haben lediglich informativen Charakter und stellen keine Anlageempfehlung dar. Bitte beachten Sie, dass nicht jedes Finanzinstrument automatisch für Sie geeignet ist. Die Informationen können werbliche Aussagen enthalten. Bitte bedenken Sie, dass der Kauf von Wertpapieren mit Risiken verbunden ist und zu Verlusten führen kann.

Was sind Anleihen?

Anleihen sind im Grunde ein Kredit, den Anleger einem Staat oder einem Unternehmen gewähren. Am Markt kursieren etliche Namen hierfür, beispielsweise Bonds, Schuldverschreibungen oder eben Anleihen. Die Herausgeber – auch Emittenten genannt – versprechen den Käufern der Anleihen die Rückzahlung der Investitionssumme sowie eine Verzinsung. Wer Anleihen an der Börse erwirbt oder direkt beim Emittenten zeichnet, wird also zum Gläubiger, der ein verbrieftes „Forderungsrecht“ dem Emittenten gegenüber hat. Bestandteil dieses Rechts ist der Anspruch auf die vereinbarte Zinszahlung. Allerdings ist die Zahlung abhängig von der Solvenz des Emittenten.

Ein wichtiger Fachbegriff ist der Kupon. Kupons stellen bei Anleihen die Berechtigung zum Bezug der Zinszahlung dar. Die Zinssätze können als festverzinsliche oder variable Rendite ausgeschüttet werden. Sie werden meist in Prozent auf den Nennwert angegeben. Details finden Anleger in den Produktinformationen. Teil des Forderungsrechts ist weiterhin die Rückzahlung zum jeweiligen Nennwert. Bei Aktiengesellschaften werden Inhaber von Anleihen im Insolvenzfall gegenüber den Aktionären bevorzugt bedient. Hierbei muss allerdings bedacht werden, dass eine Zahlung immer von der Höhe der Insolvenzmasse und Anzahl der Gläubiger abhängt. Ein Stimmrecht wie bei vielen Aktienkäufen oder ein etwaiges Teilhaberecht geht bei Anleihen indes nicht auf die Anleger über.

Warum heißen Anleihen auch Renten?

Anleihen mit einem Kredit zu vergleichen ist naheliegend. Die Bezeichnung „Rente“ für eine Anleihe ist hingegen für manchen Laien missverständlich, hat dieser Begriff doch nichts mit Renten für Pensionäre zu tun. Der Hintergrund der Namensgebung ist ein anderer. Der Ausdruck „Renten“ als Synonym für Anleihen hat seinen Ursprung im Französischen, wo er ein regelmäßiges Einkommen bezeichnet. Dies trifft historisch durchaus auf Schuldverschreibungen zu. Am Kapitalmarkt bringen sie Inhabern in regelmäßigen Abständen einen Zins ein.

Welche Anleihen gibt es?

Über die Jahre ist der Anleihenmarkt weltweit erheblich gewachsen. Eine Art Klassiker sind seit jeher Länder- oder Staatsanleihen und Bundesanleihen. Fast alle Staaten geben Renten aus, um die Kassen zu füllen. Zudem setzen Unternehmen auf Anleihen, um frisches Geld aus Emissionen für Investitionen und andere Zwecke zu nutzen. Darüber hinaus bietet der Markt etliche andere Varianten, von denen wir die wichtigsten nachfolgend kurz vorstellen.

Bundesanleihen.

Hierbei handelt es sich um Emissionen der öffentlichen Hand. Als Emittent kann nicht nur der Bund selbst auftreten. Klassische Bundesanleihen haben zumeist Laufzeiten von zehn bis dreißig Jahren. Zudem gibt es Modelle wie Bundesobligationen, die meist eine Laufzeit von fünf Jahren besitzen. Der Bund kann noch verschiedene weitere Produkte ausgeben.

Länderanleihen.

Eine Variante aus diesem Bereich sind „Länder-Jumbos“. Hier kommt es zu einer Emission mit einem Volumen ab 500 Millionen Euro aufwärts. Diese Anleihen stammen von einzelnen Bundesländern, können jedoch ebensogut von mehreren Bundesländern (als „Sammelanleihe“) emittiert werden. Bei den Sammelanleihen muss erkennbar sein, zu welchen Teilen sich die Herausgeber die Zinsen, die Tilgung sowie das Anleihen-Volumen teilen. Das Platzieren solcher Anleihen übernimmt ein beauftragtes Bankenkonsortium. 

Unternehmensanleihen.

Sie werden auch Corporate Bonds oder „Corporates“ genannt. Herausgeber können Unternehmen aus Deutschland oder dem Ausland sein. Diese Schuldverschreibungen dienen Firmen als Alternative zur sonst üblichen Kreditaufnahme. Die Höhe des Zinssatzes basiert weitgehend auf der Kreditwürdigkeit der Emittenten. Erstklassige Anleihen werden meist eher geringe Verzinsungen aufweisen als Produkte weniger bonitärer Anbieter.

Teils bietet der Markt Anleihen mit unterschiedlicher Kupon-Ausstattung. Anpassungen des Nominalzinses können zum Beispiel auftreten, wenn eine Verbesserung oder Verschlechterung der Bonitätsbewertung durch eine Rating-Agentur erfolgt. In einem solchen Szenario ist entweder von einem „Step-Up“ oder einem Step-Down“ die Rede. Die Regel sind festverzinsliche Unternehmensanleihen. Variabel verzinsliche Anleihen stellen eher eine Ausnahme dar. Achtung: Bei variabel verzinslichen Anleihen lässt eine schlechtere Bonität den Zinssatz steigen, ein Anstieg der Kreditwürdigkeit hingegen führt bei der betreffenden Anleihe zu einer Senkung des Zinssatzes. Natürlich führt eine Verschlechterung der Bonität auch zu einem Rückgang des Börsenkurses.

Wandelanleihen.

Wandelanleihen oder „Convertible Bonds“ werden den festverzinslichen Anleihen zugeordnet. Anleger erhalten einerseits einen Verzinsungs-Anspruch und andererseits ein Wandlungsrecht. Diese Anleihen können in Aktien des herausgebenden Unternehmens eingetauscht werden. Emittenten sind dementsprechend Aktiengesellschaften. Kommt es zum Umtausch, entfällt die Anleihe und mit ihr die feste Verzinsung. An die Stelle des festen Zinssatzes tritt nun die möglicherweise ausgeschüttete Dividende der AG.

Genussscheine.

In Deutschland lassen sich Genussscheine ebenfalls den Anleihen zuordnen, wobei sie je nach Gestaltung in Teilen Aktien ähneln können. Sie fallen in den Bereich der kaum geregelten Wertpapiere. Investoren erhalten von den emittierenden Unternehmen ein verbrieftes Genussrecht, zudem erhalten Aktionäre ein Bezugsrecht. Anleihentypisch sind die mehrheitlich üblichen Rückzahlungen der investierten Summen am Ende der Laufzeit sowie der Zinsanspruch für Käufer, welchen Schuldner im Normalfall jeweils jährlich bedienen. Relevant für die Zinshöhe ist in Abhängigkeit der Anleihebedingungen z. B. die Gewinnentwicklung des Schuldners.

Ein Stimmrecht erhalten Käufer bei Genussscheinen nicht. Das Genussrecht bezieht sich in diesem Fall auf den Anspruch, am Unternehmensgewinn beteiligt zu werden. Viele Scheine können täglich unabhängig von Fristen und Laufzeiten an Börsen verkauft werden. Wichtig für Anleger: Kommt es zur Emittentenpleite, werden Genussscheine meist nachrangig behandelt. Erst wenn andere Gläubiger ihr Geld aus der Insolvenzmasse erhalten haben, erfahren mögliche Verbindlichkeiten aus Genussschein-Investments Beachtung. Zudem kann der Genussscheininhaber auch an einem normalen Unternehmensverlust beteiligt werden: So kann die Rückzahlung z.B. um einen anteiligen Unternehmensverlust verringert werden oder auch ein Zinskupon nicht fällig werden, wenn das Unternehmen in dem Jahr einen Verlust ausweist.

Zertifikate.

Auch Zertifikate verdienen im Rahmen der Anleihen-Erklärungen Erwähnung. Hierbei handelt es sich um Derivat-Papiere. Dies bedeutet, dass Anleger an den Kursentwicklungen eines ausgewählten Basiswertes teilhaben. Basiswerte können neben Aktien und Indizes ebenso gut andere Finanzinstrumente wie Zinsen, Devisen oder Rohstoffe sein. Auch Zertifikate sind der Form nach Schuldverschreibungen. Das bedeutet: Generell besteht ein Totalverlust-Risiko, auch und gerade weil Zertifikate nicht dem Sondervermögen zugeordnet werden. Herausgeber von Zertifikaten wählen diesen Ansatz zumeist mit dem Ziel einer Refinanzierung.

Einen fixen Zinssatz sucht man bei diesen Produkten meist vergebens. Dafür können Zertifikate sowohl auf steigende als auch auf sinkende Kursveränderungen wetten. Selbst Seitwärtsbewegungen am Markt können Chancen offenbaren. Der Kauf kann börslich, aber auch als Direktkauf beim Emittenten abgewickelt werden. Am Tag der Fälligkeit erhalten Anleger in der Regel den Schuldverschreibungs-Wert. Allerdings können die Wertpapiere auch vorfällig während der Laufzeit veräußert werden. Die Auswahl der Zertifikate ist über die Jahre erheblich gestiegen. So gibt es heute Produkte mit eingebautem Kapitalschutz, gehebelte Zertifikate, Discount-Zertifikate mit einem Preisnachlass, Express-Zertifikate und viele andere Formate. Anleger in spe müssen stets die individuellen Risiken und Chancen der verschiedenen Varianten kennen.

Wie funktionieren Anleihen?

Das Prinzip der Anleihen: Ein Investor leiht dem Emittenten Geld. Dies gilt gleichermaßen für Anleihen von Unternehmen wie von Banken oder Staaten. Die Inhaber der Schuldverschreibungen erhalten im Gegenzug am Laufzeitende ihr Kapital zum Nennwert zurück, von einigen Ausnahmeprodukten abgesehen inklusive einer Zinszahlung. Die Laufzeit ist nicht immer garantiert. Der Nennwert, der auch als Nominalwert bezeichnet wird, ist der Betrag, den Herausgeber ihren Käufern schulden. Dieser Wert ist zudem Grundlage für die fälligen Zinsausschüttungen (meist jährlich, aber auch vier- oder halbjährliche Auszahlungen sind denkbar).

Vorsicht: Die Bedeutung des Nominalwerts ist nicht deckungsgleich mit der des Kurswerts. Letzterer ist der Preis, der auf Basis von Angebot und Nachfrage bei Verkäufen börsennotierter Anleihen am Markt vor der eigentlichen Fälligkeit gezahlt wird. Er kann sowohl über- als auch unterhalb des Nennwertes liegen. Der Nennwert definiert die Höhe des Kapitals, das dem Unternehmen zur Verfügung gestellt wurde. Anleihen haben ein Ausfallrisiko. Als Ausfallrisiko wird die potenzielle Gefahr bezeichnet, dass ein Schuldner, also beispielsweise der Emittent einer Anleihe, seiner Zahlungspflicht dem Inhaber der Schuldverschreibungen gegenüber nicht nachkommen kann. Dies kann zum Teil oder gar vollumfänglich (Totalverlust) der Fall sein. Eine solche Situation kann infolge verschiedener Ereignisse auftreten. Das Ausfallrisiko hat bei der Bewertung von Anleihen einen hohen Stellenwert, ganz gleich ob Unternehmen oder Staaten als Anbieter fungieren.

Ein Anhaltspunkt für die Einstufung des potenziellen Ausfallrisikos kann die Bonitätsbewertung durch Rating-Agenturen sein. Je höher das Ausfallrisiko, desto wahrscheinlicher ist es also, dass Verpflichtungen den Geldgebern gegenüber nicht wie vereinbart bedient werden können. Bei einer eher mäßigen Bonität müssen Schuldner potentiellen Investoren bessere Anreize bieten. Dies erfolgt in Form eines höheren Zinsaufschlags (Risikoprämie).

Wie kann ich Anleihen kaufen?

Um Anleihen zu kaufen, benötigen Anleger in der Regel ein Wertpapierdepot. Der Kauf kann über Börsen oder außerbörsliche Handelsplätze erfolgen. Nur in wenigen Ländern ist der Anleihenhandel an Börsen gebunden. Hierzulande existiert keine Börsenpflicht. Der Löwenanteil der Transaktionen wird außerbörslich abgewickelt. Die Definition der Kurse erfolgt unabhängig vom Börsenhandel. Käufe können bei Banken direkt bei einem Bankberater getätigt werden, zudem sind telefonische Orders vielerorts eine Option. Eine weitere Option wäre es, die Anleihen direkt bei der Emission beim Emittenten zu zeichnen, ist aber oft auf Grund der hohen Emissionsvolumina nur für institutionelle Großanleger möglich.

Infrage kommen für den Kauf kurzfristige, mittelfristige und langfristige Anleihen. Die eher kürzeren Laufzeiten liegen bei unter vier Jahren, die mittelfristigen bei etwa vier bis acht, langfristige bei acht Jahren und mehr. Mit steigender Laufzeit wächst das Risiko eines Zahlungsausfalls. Je länger die Restlaufzeit desto höher ist das Risiko von Kursschwankungen, weil Entwicklungen schwerer zu prognostizieren sind. Grundsätzlich gilt, dass für eine höhere Renditechance auch ein höheres Risiko in Kauf genommen werden muss. Die Bonität, also die Kreditwürdigkeit der Schuldner entscheidet mit über den Zinssatz. Die Bonitätsbewertung der großen Rating-Agenturen ist also ein wichtiger Hinweis auf das Ausfallrisiko. Aber auch bei dem besten Rating des Emittenten: Ein Ausfallrisiko besteht immer.

Auf was muss ich bei Anleihen achten?

Die zentrale Frage bei vielen Anleihen ist: Wie hoch ist das Emittentenrisiko? Gerät der Herausgeber der Wertpapiere in die Zahlungsunfähigkeit, droht ein Totalverlust. Bekannte Namen größerer erfolgreicher Unternehmen, die als Emittent auftreten, bringen in der Regel ein geringeres Risiko mit sich, aber eliminieren lässt es sich nicht. Allzu hohe Renditen und Zinsen sind mit Vorsicht zu genießen, da Anleihen auch von Unternehmen ausgegeben werden, die von Ihrer Bank keine Mittel zur Refinanzierung zur Verfügung gestellt bekommen, um ihren Kapitalbedarf zu decken. Das Bonitäts-Rating, das dem Schuldner von großen Rating-Agenturen vergeben wurde, wird von vielen Marktteilnehmern als ein wichtiger Aspekt bei der Produktauswahl am Anleihenmarkt gewertet. Die Intervalle der Zinsausschüttung und mögliche Tilgungen sind ebenfalls wichtige Kriterien, die zu berücksichtigen sind. Kurzum müssen Anleger in spe die jeweiligen Eigenschaften mit Chancen und Risiken der verschiedenen Anleihen-Modelle kennen.

Zudem müssen Anleger beachten, in welcher Währung die Anleihen begeben werden. Denn zu dem Emittentenrisiko gesellt sich auch ein Währungsrisiko, wenn die Anleihe in einer anderen – als der für den Anleger üblichen – Währung aufgegeben wurde. Denn: Die Wechselkurse zwischen den Währungen können schwanken und können so bei in einer für den Anleger günstigen Entwicklung zu außerordentlichen Erträgen führen, aber genauso auch bei einer ungünstigen Entwicklung zu erheblichen Verlusten führen. Verliert die Währung der Anleihe während der Laufzeit an Wert, wird auch die Rückzahlung am Ende der Laufzeit bezogen auf die Heimatwährung des Anlegers geringer entsprechend des dann aktuellen Wechselkurses ausfallen.

Warum schwanken Anleihen-Kurse?

Kurse von Anleihen unterliegen wie Aktienkurse ständigen Schwankungen. Einfluss auf die Kurse am Anleihenmarkt haben verschiedene Aspekte. Neben der Kreditwürdigkeit des Herausgebers sind dies die Laufzeiten, mögliche Veränderungen der aktuellen Marktzinsen und nicht zuletzt der Kupon (Nominalzins). Hinzu kommt die Einflussnahme der Wechselkurse bei Produkten aus den Bereichen der Fremdwährungsanleihen oder Doppelwährungsanleihen. Anleihenkurse fallen typischerweise, wenn die Marktzinsen steigen. Sinken die Kapitalmarktzinsen hingegen, steigen die Anleihenkurse.

Zu einer zunehmenden Angleichung des Börsenkurses an den Nennwert kommt es, je weiter die Restlaufzeit eines Wertpapiers verstreicht. Kurseinbrüche können auftreten, wenn Mutmaßungen über eine drohende Emittenten-Insolvenz oder Probleme bei der Kreditrückzahlung aufkommen. Ebenso wirken sich Herabstufungen oder Anhebungen der Bonitätsbewertungen durch Ratingagenturen negativ oder positiv auf die Kurse aus. Handelt es sich um Schuldverschreibungen in fremden Währungen, sollten Anleger auch die Wechselkurse beachten, um im Falle eines Verkaufs den richtigen Moment abzupassen.

Wo werden Anleihen gehandelt?

Der Handel erfolgt über nationale oder internationale Börsen oder einen außerbörslichen Handelsplatz. Sowohl für den Kauf als auch für den Verkauf fallen Gebühren an. Nur in wenigen Ländern ist der Anleihenhandel ausschließlich an Börsen gebunden. Hierzulande existiert keine „Börsenpflicht“. Der Löwenanteil der Papiere wird außerhalb der Börsen gehandelt, wobei vor allem Banken untereinander direkt enorme Volumina abwickeln. Die zunehmende Digitalisierung hat den Anleihenmarkt insofern verändert, dass der Großteil der Transaktionen mittlerweile über elektronische Systeme durchgeführt wird.

Einige bekannte Plattformen sind Bondvision, Tradeweb oder Eurex Bonds. Gehandelt werden auf diesem Wege zum Beispiel europäische Staatsanleihen. Bundesanleihen mit fester Verzinsung können nach wie vor auch über einen Direktkauf erworben werden – über die Bundeswertpapierverwaltung (BWpV), die ihren Sitz in Bad Homburg hat. Der Käufer von Anleihen sollte sich immer mit bestehenden Risiken auseinander setzen.

Was kosten Anleihen?

Das Depot für die Aufbewahrung der Anleihen ist meist gebührenfrei. Banken und Broker berechnen Provisionen für Transaktionen an Börsen und für außerbörsliche Transaktionen. Handelt es sich bei den ausgesuchten Produkten um Fremdwährungsanleihen, ist außerdem mit Wechselkurskosten zu rechnen. Ein weiterer Kostenfaktor sind zunächst die sogenannten Stückzinsen. Sie werden vom Anleihen-Käufer an den Verkäufer gezahlt, sofern der Kauftag nicht auch der Tag der Zinszahlung ist. Die Zinsen werden anteilig für die Zeitspanne zwischen dem letzten Tag der Zinszahlung und dem Zeitpunkt des Erwerbs fällig. Echte Kosten sind Stückzinsen nicht, weil Käufer beim nächsten Fälligkeitstermin die volle Summe des Zins-Kupons einstreichen. Zusätzlich sollte man beachten, dass Erträge aus Anleihen, wie alle Kapitalerträge, der Abgeltungssteuer unterliegen.

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