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Familie im eigenen Haus berechnen Finanzierung

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So klappt es mit der Finanzierung.

Wie Sie die richtige Immobilienfinanzierung finden, um sich den Traum vom eigenen Haus zu erfüllen.

Anna, 31, und Martin, 33, haben sich dazu entschieden, ein Haus zu bauen. Sie haben es durchgerechnet: Die monatliche Miete können sie genauso gut nutzen, um die monatlichen Raten einer Baufinanzierung zu bezahlen. Außerdem haben sie dann endlich einen eigenen Garten, in dem sich ihre beiden Kinder austoben können. „Die Suche nach einem guten Grundstück war gar nicht so einfach, aber jetzt wissen wir, wo unser Haus stehen soll“, sagt Martin. Dank einer genauen Auflistung ihrer Einnahmen und Ausgaben wissen die beiden auch schon, wie teuer die eigenen vier Wände werden dürfen. Wie geht es jetzt weiter? Worauf müssen sie bei der Baufinanzierung achten? Die Antworten auf die wichtigsten Fragen für angehende Häuslebauer.

graph Annuitätendarlehen

Welche Art von Darlehen ist sinnvoll? 

Bei einer Immobilienfinanzierung wird häufig ein sogenanntes Annuitätendarlehen empfohlen. Dies bedeutet, dass Sie jeden Monat eine gleichbleibende Rate bestehend aus Zins- und Tilgungsanteil zahlen. Der Vorteil: Der Zinsanteil orientiert sich an der Restschuld und nimmt im Laufe der Zeit ab, während der Tilgungsanteil immer höher wird. Der Betrag, den Sie monatlich zahlen, bleibt dennoch gleich – und ist damit gut kalkulierbar.

Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie zudem zinsverbilligte Kredite der staatlichen KfW-Förderbank erhalten. Hier sollten Sie mit Ihrem Bankberater klären, ob so ein Förderkredit infrage kommt.

Was kostet mich die Finanzierung? 

Wie hoch die individuellen Zinsen bei der Immobilienfinanzierung sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Wie sind die persönlichen Rahmenbedingungen, wo steht die Immobilie, wie hoch ist das Darlehen, wie viel Eigenkapital bringe ich mit etc.?

Einen großen Einfluss auf die Zinskosten hat auch die Wahl der anfänglichen Tilgung. Je mehr Sie von Beginn an zurückzahlen, desto schneller reduziert sich der Schuldenstand. Weil die Zinssätze derzeit so niedrig sind, sollten Sie den Tilgungsanteil etwas heraufsetzen: Während früher eine anfängliche Tilgung von 1 Prozent empfohlen wurde, sollte sie heute bei mindestens 2 Prozent liegen.

Sollte ich Sondertilgungen vereinbaren? 

Sondertilgungen sind die Option, einmal jährlich außerhalb der vereinbarten Rate einen Teil der Schulden zurückzuzahlen. Dadurch können Sie Geld, das Sie zum Beispiel durch berufliche Prämien oder eine Erbschaft zusätzlich zur Verfügung haben, direkt in die Rückzahlung des Darlehens stecken und so die Zinskosten senken. Diese Option kann sehr nützlich sein, doch bietet sie nicht jede Bank an bzw. kann dafür ein Zinsaufschlag verlangt werden. Hier lohnt es sich, Angebote zu vergleichen. Ihr Vorteil bei der Volkswagen Bank GmbH: Sie arbeitet mit mehr als 400 Darlehensgebern zusammen und können für Sie das Angebot auswählen, das am besten zu Ihrer individuellen Situation passt.

Wie hoch sollte die monatliche Rate sein?

Ziel ist es, das Darlehen möglichst schnell abzubezahlen. Gleichzeitig sollte die Baufinanzierung nicht dazu führen, das Leben im Hier und Jetzt übermäßig einzuschränken. Sie sollten die Rate so wählen, dass man es sich immer noch leisten kann, mal essen zu gehen oder in den Urlaub zu fahren. Eine Empfehlung: Die monatliche Rate sollte in etwa der bisherigen Nettokaltmiete plus etwaiger Sparbeträge entsprechen.

Wie lange brauche ich, um die Immobilie abzuzahlen? 

Das hängt von der individuellen finanziellen Situation und der Höhe des Darlehens ab. Auch der Kaufpreis der Immobilie spielt eine Rolle. Es kann durchaus 30 Jahre dauern, bis ein Haus abbezahlt ist. Als Faustregel gilt: Bis zum Renteneintritt sollte die Finanzierung abgeschlossen sein, da dann das Einkommen in der Regel sinkt.

Was hat es mit der Sollzinsbindung auf sich? 

Die Sollzinsbindung gibt an, wie lange Sie sich den vereinbarten Zinssatz sichern. Früher lag sie bei rund 10 Jahren. Heute, in Zeiten niedrigerer Zinsen, versuchen Kunden immer öfter, sich diese günstigen Konditionen für 15 Jahre oder länger zu sichern. Je länger die Sollzinsbindung dauert, desto höher ist üblicherweise aber auch der Zinsaufschlag, den die Bank dafür berechnet. Hier sollten Sie unbedingt mit dem Bankberater verschiedene Angebote und Varianten durchrechnen.

Was mache ich, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert? 

Wichtig ist, dass Sie schnell den Kontakt zu Ihrem Bankberater suchen und offen mit ihm über die Situation sprechen. Oft finden sich Möglichkeiten, Schwierigkeiten zu überbrücken. Für den Fall der Fälle lohnt es sich außerdem, über eine Risiko-Lebensversicherung für Baudarlehen nachzudenken. Sie sorgt dafür, dass die Angehörigen im Ernstfall abgesichert sind und sich keine Sorgen um einen Verlust der Immobilie machen müssen.

Lassen Sie sich beraten.

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