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Fondsanleger aufgepasst.

Vorabpauschale in 2019.

Die Investmentsteuerreform.

Mit Einführung der Investmentsteuerreform zum 01.01.2018 hat sich für Fondsanleger die Besteuerung der Fondserträge grundlegend geändert. Eine Folge davon ist die geänderte Besteuerung von thesaurierenden oder gering ausschüttenden Fonds.

Im Januar 2019 werden unter gewissen Voraussetzungen bei thesaurierenden oder gering ausschüttenden Fonds zum ersten Mal die sogenannten „Vorabpauschalen“ berechnet. Anschließend wird geprüft, ob ein ausreichender allgemeiner Verlustverrechnungstopf, ein Freistellungsauftrag oder eine NV-Bescheinigung für 2019 zur Verfügung stehen.

Falls ja, wird keine Steuer belastet.

Falls nein, wird Ihr Orderkonto belastet.

Bei der Vorabpauschale handelt es sich um eine vorweggenommene, pauschale Besteuerung zukünftiger Wertsteigerungen. Sie dient als Ersatz für die steuerpflichtigen „ausschüttungsgleichen Erträge“ und wird anteilig auf jeden vollen Monat ab dem Kaufzeitpunkt berechnet. Ist die Kursentwicklung eines Fonds in einem Jahr negativ, wird keine Vorabpauschale gebucht. Jeder Anleger soll dadurch einen jährlichen Mindestbetrag versteuern. Dafür entfällt die Versteuerung von Thesaurierungserträgen der Fonds, die die Kunden bisher im Rahmen ihrer Veranlagung angeben mussten. Um eine Doppelbesteuerung zu vermeiden, wird die Vorabpauschale bei Verkauf der Fondsanteile wieder vom Veräußerungsgewinn abgezogen. Die allgemeine Anwendung der Verlustverrechnung, des Freistellungsauftrages bzw. einer eingereichten NV-Bescheinigung ändern sich dadurch nicht.