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Wiki: Leasingübernahme.

Was Sie über die Leasingübernahme wissen sollten.

Leasingübernahme kurz erklärt.

Wer einen Auto-Leasingvertrag abschließt, bindet sich in der Regel an eine feste Vertragslaufzeit. Wenn Sie früher aus dem Vertrag aussteigen möchten, gibt es die Möglichkeit der Leasingübernahme. Erfahren Sie hier, worum es sich dabei genau handelt, welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen und wie eine Leasingübernahme funktioniert.

Leasingübernahme: Was ist das?

Bei der Leasingübernahme überschreiben Sie Ihren bestehenden Leasingvertrag auf eine andere Person. Der neue Leasingnehmer ist dann an die bisherigen Konditionen Ihres Leasingvertrags gebunden. Die verbleibende Laufzeit, die Höhe der Rate und die vereinbarte Laufleistung bleiben bestehen. Ebenfalls verpflichtet sich der neue Leasingnehmer, die Leasingrückgabe durchzuführen – und für alle dann festgestellten Mängel sowie gefahrenen Mehrkilometer aufzukommen.

Gründe für eine Leasingübernahme.

Leasingverträge können in der Regel nicht frühzeitig beendet werden. Befindet sich der Leasingnehmer vor Ende der Laufzeit in einem finanziellen Engpass, zum Beispiel weil er seinen Arbeitsplatz verloren hat, und kann die Leasingrate deshalb nicht mehr begleichen, ist die Leasingübernahme eine mögliche Lösung. Und auch wenn Sie überraschend Nachwuchs bekommen und an Stelle eines Zweisitzers lieber einen Kombi leasen möchten, können Sie mit einer Leasingübernahme frühzeitig aus dem Vertrag herauskommen.

Für den neuen Leasingnehmer lohnt sich eine Leasingübernahme, wenn er nur für einen kurzen Zeitraum ein Auto benötigt. Denn er übernimmt den Leasingvertrag ja nur für die restliche Laufzeit. Dabei profitiert er – sieht man von gegebenenfalls anfallenden Gebühren für die Leasingübernahme ab – von relativ günstigen Leasingraten. Denn diese wurden ja ursprünglich auf die gesamte Laufzeit gerechnet wurden. Mit einem neuen Leasingvertrag würde er wahrscheinlich keinen Vertrag mit einer so kurzen Laufzeit bekommen oder höhere Raten dafür zahlen.

Bei kurzem Fahrzeugbedarf erspart sich der neue Leasingnehmer im Gegensatz zum Autokauf außerdem Arbeit: Er muss das Auto nicht verkaufen, wenn er es nicht mehr benötigt. Stattdessen nimmt der Leasinggeber das Fahrzeug am Ende der Vertragslaufzeit zurück.

Ebenfalls kann sich eine Leasingübernahme für den neuen Leasingnehmer lohnen, wenn seine Bonität nur für die Leasingübernahme, aber nicht für die Finanzierung eines Autokaufs oder einen neuen Leasingvertrag ausreicht.

Voraussetzungen für die Leasingübernahme.

Der Leasinggeber muss der Leasingübernahme zustimmen, nicht bei allen Leasinggebern ist eine Umschreibung des Leasingvertrags möglich. Außerdem prüft der Leasinggeber die Bonität des neuen Leasingnehmers. Dessen Einkommen bzw. Vermögen muss schließlich hoch genug sein, um die verbleibenden Leasingraten decken zu können. Am besten verfügt der neue Leasingnehmer über ein regelmäßiges Einkommen durch einen unbefristeten Arbeitsvertrag oder einen befristeten Arbeitsvertrag, der über die Restlaufzeit reicht.

Leasingübernahme: Wie funktioniert das?

Sie haben sich dazu entschieden, einen Leasingvertrag zu übernehmen oder Ihren Leasingvertrag auf eine andere Person zu übertragen? Dann gehen Sie so vor:

1. Vertragskonditionen und Voraussetzungen klären:

Wenn sich bestehender und neuer Leasingnehmer gefunden haben, prüfen diese die Voraussetzungen für die Leasingübernahme und klären die Konditionen des Leasingvertrags.

2. Gebührenzahlung, Sonderzahlung, Mängel und Mehrkilometer aushandeln:

Klären Sie zunächst, wer die Kosten für die eigentliche Leasingübernahme trägt. Der Leasinggeber erhebt für die Vertragsüberschreibung in der Regel nämlich eine Gebühr. Diese können sich bestehender und alter Leasinggeber auch teilen. Bevor Sie die Leasingübernahme beim Leasinggeber beantragen, sollten Sie allerdings noch weitere Details aushandeln: Übernimmt der Leasingnehmer einen Anteil an der eventuell geleisteten Sonderzahlung? Schließlich beeinflusste diese die Höhe der Leasingraten, von denen nun der neue Leasingnehmer profitiert.

Zahlt der bestehende Leasingnehmer für bereits gefahrene Mehrkilometer und für vorhandene Mängel am Leasingfahrzeug? Eventuelle Mängel werden am besten von einem unabhängigen Gutachter festgestellt und protokolliert.

Lassen Sie sich als neuer Leasingnehmer unbedingt bei der Leasingübernahme für vorhandene Mängel und gefahrene Mehrkilometer durch den vorherigen Leasingnehmer entschädigen. Bestehende Schäden kann der aktuelle Leasingnehmer alternativ auch beheben. Ansonsten müssen Sie bei der Leasingrückgabe für alle Mehrkilometer und Schäden aufkommen – auch wenn Sie diese nicht verursacht haben.

3. Antrag auf Leasingübernahme stellen:

Die Leasingübernahme müssen Sie beim Leasinggeber beantragen. Dafür füllen der aktuelle und der potenzielle Leasingnehmer ein entsprechendes Formular aus und geben ihre Daten an. Vom aktuellen Leasingnehmer wird meist nur der Name und die Kundennummer benötigt. Der neue Leasingnehmer muss eine Selbstauskunft samt Verdienstnachweisen und Schufa-Auskunft einreichen. Anschließend prüft der Leasinggeber die Bonität des neuen Leasingnehmers.

4. Übernahmekosten zahlen und Fahrzeug ummelden:

Alle Parteien sind sich einig und die Bonitätsprüfung ist positiv ausgefallen? Dann werden die Übernahmekosten beglichen und das Fahrzeug beim Straßenverkehrsamt auf den neuen Leasingnehmer angemeldet. Der neue Halter wird auch im Fahrzeugbrief vermerkt. Dann ist die Leasingübernahme für die Restlaufzeit abgeschlossen.

Übrigens: Der Eintrag eines neuen Halters im Fahrzeugbrief mindert den Wiederverkaufswert des Leasingfahrzeugs. Diesen finanziellen Verlust kann die Leasinggesellschaft vom neuen Leasingnehmer fordern. Das ist aber nicht von vornherein vertraglich geregelt und wird von Fall zu Fall bei der Leasingübernahme ausgehandelt.

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