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Das Geschäftskunden-Magazin der Volkswagen Leasing.
  • 26.02.2026
  • 3 Minuten

Mit dem Dienstwagen durch die Waschanlage: Mit diesen 5 Tipps sind Sie auf der sicheren Seite.

Tipps zum Dienstwagen in der Waschanlage auf einen Blick:

  • Überprüfen Sie vor jeder Autowäsche die Regeln zur Kostenübernahme, die in Ihrer Car Policy festgelegt sind.
  • Führen Sie vor und nach jeder Fahrt durch die Waschanlage eine sorgfältige Sichtkontrolle des Dienstwagens auf mögliche Schäden durch.
  • Melden Sie eventuelle neue Schäden unverzüglich dem Personal der Waschanlage und informieren Sie Ihren Fuhrparkleiter.
Nahaufnahme der Motorhaube eines blauen Firmenwagens, auf dem viele Wassertropfen zu sehen sind.

Reinigung ohne Risiko: So wird die Dienstwagenwäsche zur sicheren Routine.

Frisch aus der Waschanlage, Ihr Dienstwagen glänzt in der Sonne – ein gutes Gefühl. Doch der zweite Blick enthüllt einen feinen Kratzer, der vorher nicht da war. Ein ärgerlicher Moment, der die Frage aufwirft: Was ist bei Schäden zu tun? Ein professioneller Umgang mit dem Dienstwagen erfordert nicht nur eine klare Antwort auf diese Frage, sondern auch Maßnahmen zur Schadensvermeidung.

1. Kostenübernahme prüfen: Wer bezahlt die Autowäsche?

Die Frage nach den Kosten für die Reinigung eines Dienstwagens hängt stark vom Fahrzeugtyp und den vertraglichen Regelungen ab.

  • Poolfahrzeuge: Hier ist die Regelung einfach – das Fuhrparkmanagement übernimmt die Reinigung und damit auch die Kosten.
  • Rein dienstlich genutzte Firmenwagen: Bei personengebundenen Fahrzeugen ohne Privatnutzung ist der zugewiesene Arbeitnehmer für die Wäsche verantwortlich. Der Arbeitgeber kommt in der Regel für die Kosten auf.
  • Dienstwagen mit Privatnutzung: Nutzen Sie Ihren Firmenwagen auch privat, sind Sie als Arbeitnehmer für dessen Reinigung verantwortlich. Häufig kommt der Arbeitgeber für eine bestimmte Anzahl an Autowäschen auf. Ist dies nicht der Fall oder das Kontingent überschritten, liegt die Kostenübernahme bei Ihnen.

Hinweis: Unabhängig von der Art der Überlassung empfiehlt sich immer ein Blick in die Car Policy, um die tatsächlichen Leistungen zu kennen.

2. Das richtige Waschprogramm wählen: So vermeiden Sie Schäden am Lack.

Die Wahl des Programms entscheidet über Sauberkeit und Lackschonung. Überprüfen Sie, welche Art der Reinigung Ihr Überlassungsvertrag vorschreibt, und bevorzugen Sie moderne Waschanlagen für Ihren Dienstwagen.

  1. Textil- vs. Bürstenwäsche: Anlagen mit textilen Waschstreifen („Soft-Wash“) sind deutlich sanfter zum Lack als Nylonbürsten, die feine Haarlinienkratzer verursachen können.
  2. Vorsicht bei der Vorwäsche: Eine manuelle Vorwäsche mit einem Hochdruckreiniger entfernt groben Schmutz, der sonst wie Schleifpapier wirken kann. Richten Sie den harten Wasserstrahl jedoch nie direkt auf Sensoren oder eventuell bereits vorhandene Lackschäden.
  3. Unterbodenwäsche als Schutz: Im Winter kann eine Unterbodenwäsche sinnvoll sein, um Streusalz zu entfernen. Führen Sie diese idealerweise zum Ende des Winters oder an frostfreien Tagen durch, damit das Fahrzeug vollständig trocknen kann.

3. Sorgfaltspflicht: Der Kontrollgang vor der Einfahrt.

Ihre Sorgfaltspflicht als Fahrer beginnt vor der Einfahrt in die Waschanlage. Ein kurzer Kontrollgang stellt sicher, dass das Fahrzeug bereit ist: 

  • Prüfen Sie, ob die Außenspiegel eingeklappt und die Antenne eingefahren oder demontiert ist.
  • Achten Sie darauf, dass die Scheibenwischer in Ruheposition sind und keine losen Teile wie Zierleisten abstehen.

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4. Nach der Wäsche: Schäden richtig erkennen und melden.

Der entscheidende Moment ist die Kontrolle direkt nach der Wäsche, idealerweise noch auf dem Gelände der Waschanlage. Prüfen Sie den Lack systematisch auf neue Beschädigungen wie Kratzer, matte Stellen oder Dellen.
Entdecken Sie einen Schaden, ist ein gezieltes Vorgehen* entscheidend:

  1. Betreiber informieren: Melden Sie den Schaden sofort einem Mitarbeiter vor Ort und zeigen Sie die betroffene Stelle.
  2. Schaden dokumentieren: Machen Sie aussagekräftige Fotos mit Ihrem Smartphone und füllen Sie, falls vorhanden, ein Schadensformular des Betreibers aus.
  3. Fuhrparkleiter kontaktieren: Informieren Sie unverzüglich Ihren Fuhrparkleiter und leiten Sie Ihre Dokumentation weiter. Er koordiniert in der Regel das weitere Vorgehen.

* Bitte beachten Sie, dass diese Beschreibung einen bewährten Prozess darstellt und keine Rechtsberatung ersetzt.

5. Sonderfall E-Auto: Was gilt für die Wäsche von Elektrofahrzeugen?

Auch moderne E-Firmenwagen sind für Waschanlagen problemlos geeignet, da alle Elektronik- und Batteriebauteile umfassend gegen Wasser geschützt sind. Vermeiden Sie lediglich, den Strahl einer Hochdrucklanze längere Zeit direkt auf Ladeanschlüsse, Dichtungen, Kameras oder Sensoren zu richten. Ein Blick in die Betriebsanleitung gibt im Zweifel zusätzliche Sicherheit.


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Empfehlung zur Regelung: Die Fahrzeugpflege in der Car Policy verankern.

Eine klare Car Policy ist das beste Werkzeug für Arbeitnehmer und Fuhrparkleiter, um Konflikte zu vermeiden. Fuhrparkverantwortliche können darin Regeln zur Reinigung und zum Vorgehen bei Schäden festlegen, was Fahrern Handlungssicherheit gibt und gleichzeitig die Prozesse im Fuhrpark vereinheitlicht.

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