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Das Geschäftskunden-Magazin der Volkswagen Leasing.
  • 23.03.2026
  • 3 Minuten

Zeitumstellung Ende März: Worauf Dienstwagennutzer jetzt achten sollten.

Zeitumstellung für Dienstwagenfahrer auf einen Blick.

  • Die Umstellung auf die Sommerzeit kann Konzentration und Fahrverhalten negativ beeinflussen.
  • Geänderte Lichtverhältnisse und Müdigkeit erhöhen das Unfallrisiko.
  • Technische Einstellungen am Fahrzeug (z. B. Uhrzeit, Lichtautomatik) sollten überprüft werden.
Blonde Frau blickt in den Rückspiegel.

Warum betrifft die Zeitumstellung Dienstwagennutzer überhaupt?

Wenn Ende März die Uhr von 2 auf 3 Uhr vorgestellt wird, bringt das für viele Dienstwagennutzer eine spürbare Veränderung mit sich. Denn durch die verlorene Stunde entsteht ein Mini-Jetlag: Der Körper muss sich erst an den veränderten Rhythmus gewöhnen – meist dauert das einige Tage. Gerade in dieser Phase kann die Konzentration sinken und das Unfallrisiko durch die Zeitumstellung steigt.1

Was ändert sich konkret für Autofahrer durch die Sommerzeit?

Die auffälligste Änderung: Die Sonne geht später auf. Dienstwagennutzer, die früh starten, fahren in den Tagen nach der Umstellung wieder häufiger bei Dunkelheit oder Dämmerung. Damit einher geht:

  • Sicht auf Fußgänger und Radfahrer: Diese sind im Zwielicht schwerer erkennbar – Vorsicht in Stadtgebieten.
  • Fahrverhalten anderer Verkehrsteilnehmer: Auch sie sind möglicherweise müde oder unkonzentriert unterwegs.

Gerade Vielfahrer sollten die ersten Tage bewusst defensiver fahren.

Welche Folgen kann Müdigkeit am Steuer haben?

Auch wenn die Zeitumstellung nur eine Stunde beträgt, wirkt sie sich auf den Biorhythmus aus. Das kann messbare Auswirkungen auf die Aufmerksamkeit und Reaktionszeit haben. Studien zufolge steigt die Zahl der Wegeunfälle nach der Umstellung deutlich an.1

Mögliche Ursachen:

  • Erhöhtes Risiko für Sekundenschlaf, vor allem bei längeren Fahrten oder monotonen Strecken.
  • Schlechtere Konzentration bei morgendlichen Terminen oder längeren Dienstwegen.
  • Unterschätzte Müdigkeit: Viele Fahrer merken nicht, wie erschöpft sie tatsächlich sind.

Für Arbeitgeber ergibt sich daraus eine Fürsorgepflicht: Informationen und Hinweise zur erhöhten Unfallgefahr können Teil der innerbetrieblichen Kommunikation sein.


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Muss ich die Uhrzeit im Auto manuell umstellen?

Das hängt vom Fahrzeugmodell ab. Viele neuere Fahrzeuge stellen die Borduhr automatisch um – vor allem, wenn ein Navigationssystem mit Zeitsynchronisation verbaut ist. Dennoch sollten Fahrer Folgendes prüfen:

  • Ist die Uhrzeit im Fahrzeug korrekt?
  • Stimmen Anzeige und Systemzeit im digitalen Fahrtenbuch?
  • Müssen Dashcams, Bordcomputer oder Zeitstempel-Systeme angepasst werden?

Eine falsche Zeitangabe kann nicht nur irritierend sein, sondern auch bei Auswertungen (z. B. von Fahrdaten) oder im Rahmen von Compliance-Regelungen zu Problemen führen.

Frau blickt lächelnd vom Fahrersitz über ihre Schulter.

Wie wirken sich die Lichtverhältnisse auf den Arbeitsweg aus?

Die veränderten Sonnenaufgangszeiten bringen für viele Fahrer neue Herausforderungen mit sich. Der Arbeitsweg am Morgen liegt nun häufiger wieder in der Dämmerung oder Dunkelheit – mit direkten Auswirkungen auf die Fahrsicherheit:

  • Blendung durch tiefstehende Sonne: Gerade bei Ost-West-Ausrichtung von Straßen ist mit erhöhter Sichtbeeinträchtigung zu rechnen.
  • Reduzierte Sichtweite: Morgendlicher Nebel oder Gegenlicht können das Erkennen von Hindernissen erschweren.
  • Fehleinschätzung der Lichtautomatik: Die automatische Scheinwerfereinstellung reagiert nicht immer korrekt – manuelles Einschalten kann nötig sein.
  • Erhöhtes Risiko für Wildwechsel: Auch Tiere sind in der Dämmerung aktiver – ländliche Streckenabschnitte erfordern besondere Wachsamkeit.

Wer regelmäßig morgens unterwegs ist, sollte sich auf diese Bedingungen einstellen und ggf. zusätzliche Fahrzeit einplanen.


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Was kann man tun, um die ersten Tage nach der Umstellung sicher zu gestalten?

Damit Fahrer und Flotten sicher in die Sommerzeit starten, helfen einfache organisatorische und technische Maßnahmen:

  1. Kommunikation aktiv gestalten: Erinnern Sie Ihre Fahrer rechtzeitig an die Zeitumstellung und deren Auswirkungen.
  2. Flexibilität einplanen: Wenn möglich, spätere Fahrtzeiten oder eine Staffelung der Abfahrten erwägen.
  3. Technikcheck durchführen: Uhrzeit, Lichtsysteme, Fahrdaten-Tools und Fahrerassistenzsysteme prüfen.
  4. Aufklärung über Müdigkeit: Ermöglichen Sie gezielte Hinweise zur Einschätzung der eigenen Fahrtüchtigkeit.
  5. Defensives Fahren fördern: Gerade in der ersten Woche nach der Umstellung kann angepasstes Fahrverhalten helfen, Unfälle zu vermeiden.

Zeitumstellung 2026: Checkliste für Fuhrparkmanager.

  • Fahrzeuginfos an Fahrer versenden (z. B. Hinweis auf mögliche Uhrzeit-Korrekturen)
  • Sichtprüfung der Lichtsysteme im Rahmen regulärer Fahrzeugchecks
  • Kommunikationsvorlage für die Zeitumstellung vorbereiten (E-Mail, Fahrer-App, Intranet)
  • Telematikdaten gezielt beobachten (z. B. zu abruptem Bremsverhalten, Fahrverlauf)
  • Optional: Tipps zur besseren Schlafhygiene intern teilen

Eine gute Vorbereitung entlastet nicht nur die Fahrer, sondern schützt auch das Unternehmen vor unnötigen Risiken.

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