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Das Geschäftskunden-Magazin der Volkswagen Leasing.
  • 17.07.2026
  • 4 Minuten

Auf dem Weg zur 100 % E-Flotte – wie IMF Elektromobilität konsequent umsetzt.

IMF und Elektromobilität auf einen Blick:

  • IMF verfolgt eine klare Strategie: Bis 2030 soll der gesamte Fuhrpark auf batterieelektrische Fahrzeuge umgestellt werden.
  • Praxistests, transparente Kommunikation und gezielte Anreize schaffen hohe Akzeptanz und erleichtern den Umstieg auf Elektromobilität.
  • Eine bedarfsgerecht ausgebaute Ladeinfrastruktur bildet die Grundlage für eine erfolgreiche und alltagstaugliche Elektrifizierung des Fuhrparks.
Carsten Baumann, Geschäftsführer von IMF, und Steffi Czaja, Fuhrparkmanagerin bei IMF, vor dem Unternehmensgebäude in Goslar.

IMF im Interview: So setzt das Unternehmen Elektromobilität im Fuhrpark um.

Elektromobilität im Fuhrpark wird für Unternehmen zunehmend zum festen Bestandteil moderner Flottenstrategien. So auch für die IMF | Ingenieurgesellschaft Meinhardt Fulst GmbH aus Goslar. Gemeinsam mit der VW Leasing GmbH und dem Autohaus Wernigerode als Handelspartner treiben sie die Elektrifizierung ihrer Flotte konsequent voran – mit dem klaren Ziel: 100 % Elektro bis 2030.

Im Interview erläutern Geschäftsführer Carsten Baumann und Fuhrparkmanagerin Steffi Czaja, wie IMF die Elektrifizierung der Flotte Schritt für Schritt umsetzt.

IMF-Unternehmensflagge vor dem Firmenstandort in Goslar.

Ein starker Partner für zukunftsfähige Infrastruktur und Elektromobilität.

Das Ingenieurbüro IMF ist ein etablierter Planungsdienstleister für technische Gebäudeausrüstung, industrielle Versorgung und Green Engineering.

Mit rund 275 Mitarbeitenden an mehreren Standorten in Deutschland sowie internationalen Partnerunternehmen realisiert das Unternehmen komplexe Projekte – mit Fokus auf nachhaltige Energie- und Versorgungskonzepte. Dass sich dieser Anspruch auch im eigenen Fuhrpark widerspiegeln sollte, war daher von Anfang an selbstverständlich.

Seit über 25 Jahren gehört auch der Volkswagen Konzern zu den Auftraggebern. Die Zusammenarbeit geht dabei in beide Richtungen: Während IMF Projekte im Bereich Energie- und Ladeinfrastruktur begleitet, setzt das Unternehmen im eigenen Fuhrpark auf Lösungen der VW Leasing GmbH.

Klare Strategie: 100 % Elektromobilität bis 2030 – wie gelingt die Umstellung?

Der Fuhrpark von IMF umfasst aktuell rund 125 Fahrzeuge der Konzernmarken – bereits heute mit einem Elektroanteil von etwa 30 %. Doch das ist erst der Anfang:

„Bis zum Jahr 2030 streben wir eine BEV-Quote von 100 % an“

Steffi Czaja, Fuhrparkmanagerin bei IMF

Die Zielmarke ist klar gesetzt – und der Weg dorthin strategisch geplant. Schon Mitte 2027 soll der Anteil batterieelektrischer Fahrzeuge die 50-Prozent-Marke überschreiten, sodass erstmals mehr E-Fahrzeuge als Verbrenner im Bestand sind.

Für Geschäftsführer Carsten Baumann ist dieser Weg konsequent:
„Neben wirtschaftlichen Beweggründen steht vor allem die Reduzierung unseres CO₂-Fußabdrucks im Vordergrund. Im Rahmen des Green Engineering beraten wir unsere Kunden hinsichtlich nachhaltiger und innovativer Energie- und Versorgungskonzepte und dem Einsatz regenerativer Quellen zu klimaschonenden, -neutralen oder -positiven Anlagennutzungen und Gebäudebetrieben. Dass wir als Vorbild mit beispielsweise Wärmepumpenlösungen oder Photovoltaik-Anlagen an unseren Büro-Standorten vorangehen, erklärt sich von selbst, und die Elektrifizierung unseres Fuhrparks ist eine weitere Konsequenz.“


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Zu Fleet.Electrified

IMF setzte beim Einstieg in die Elektromobilität bewusst auf ein praxisnahes und schrittweises Vorgehen. Anstatt die Umstellung aus der Führungsebene vorzugeben, setzte IMF früh auf Beteiligung und Erfahrung.

In Zusammenarbeit mit dem Autohaus Wernigerode und den Konzernmarken wurden regelmäßig Probefahrtwochen organisiert, bei denen Mitarbeitende verschiedene E-Modelle im realen Arbeitsalltag testen konnten – sowohl dienstlich als auch privat. Diese direkte Erfahrung erwies sich als entscheidender Hebel: Berührungsängste wurden abgebaut, der Austausch unter Kolleginnen und Kollegen gestärkt und die Akzeptanz für neue Antriebstechnologien deutlich erhöht.

Parallel dazu wurden auch strukturelle Anreize geschaffen. Für Elektrofahrzeuge wurden bewusst höhere Budgetrahmen definiert und der Aufbau privater Ladeinfrastruktur wurde finanziell unterstützt. Lange Zeit konnten sich Dienstwagenfahrer zudem frei zwischen Verbrenner- und Elektrofahrzeug entscheiden. Dieses Zusammenspiel aus Freiwilligkeit, Transparenz und gezielter Förderung zeigt Wirkung:

 „Insgesamt registrieren wir eine grundsätzliche Offenheit und eine Akzeptanzquote von rund 90 %"

Carsten Baumann, Geschäftsführer bei IMF

Lediglich in Einzelfällen – etwa bei weiten Distanzen, wie zum Beispiel Urlaubsfahrten – greifen Mitarbeitende noch teilweise auf Verbrenner zurück.

Im Arbeitsalltag haben sich die Elektrofahrzeuge längst bewährt. Fahrzeuge wie der VW ID.7 oder der Škoda Enyaq werden bei IMF nicht nur intensiv genutzt, sondern auch sehr positiv bewertet. „Insbesondere Modelle mit großem Raumangebot, integrierten Wärmepumpen und Allrad-Antrieb – relevant bei uns im Harz – erweisen sich im Baustelleneinsatz sowie Winterbetrieb als überaus praxistauglich und somit beliebt bei unseren Dienstwagenfahrern", berichtet Steffi Czaja.

Angeschlossenes Ladekabel an einem Elektrofahrzeug während des Ladevorgangs.

Ladeinfrastruktur als Schlüssel zum Erfolg.

Ein zentraler Erfolgsfaktor der Transformation ist eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur. IMF verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der sowohl die eigenen Standorte als auch das private und öffentliche Laden berücksichtigt.

Carsten Baumann erklärt: „Dort, wo infrastrukturell bereits möglich, haben wir eigene Ladepunkte an unseren Bürostandorten installiert und mit den Photovoltaik-Anlagen verknüpft. Und den bedarfsorientierten weiteren Ausbau planen unsere Elektroingenieure selbstverständlich selbst.“ Gleichzeitig unterstützt das Unternehmen seine Mitarbeitenden beim Aufbau von Wallboxen zuhause und stellt Lösungen für das Laden unterwegs bereit.

Dass IMF in diesem Bereich besonders souverän agiert, ist kein Zufall. Als Ingenieurbüro verfügt das Unternehmen über umfassende Erfahrung in der Planung komplexer Ladeinfrastrukturen – unter anderem für große Industrie- und Automobilprojekte. Ein Beispiel dafür ist die Beteiligung am Ausbau der Ladeinfrastruktur am Campus von Volkswagen Financial Services, bei dem mehrere hundert Ladepunkte realisiert wurden. Dieses Know-how fließt auch in die eigene Transformation ein.

Zwei Elektrofahrzeuge von Volkswagen an Ladestationen auf einem Parkplatz.

Partnerschaft mit VW Leasing und Autohaus Wernigerode.

Auch die Zusammenarbeit mit der VW Leasing und dem Autohaus Wernigerode als Handelspartner vor Ort spielt eine wichtige Rolle auf dem Weg zur E-Flotte.

Für Steffi Czaja waren eine enge Abstimmung und die Unterstützung dabei entscheidend: „Die für uns geeignete Auswahl an Ladesäulen, Wallboxen sowie eines passenden Abrechnungs- und Ladekartenmanagements stellte sich innerhalb von dynamischen Marktentwicklungen und den laufenden Einführungsprozessen der Anbieter noch als sehr herausfordernd dar.“

Erfolgsfaktoren der Transformation: Was macht die Elektrifizierung erfolgreich?

Aus Sicht von IMF gibt es drei zentrale Erfolgsfaktoren für die Umstellung auf Elektromobilität:

  1. Transparente Kommunikation
    Frühzeitige und offene Information schafft Vertrauen.
  2. Praxiserfahrungen ermöglichen
    Selbst testen ist der beste Weg, um Vorbehalte abzubauen.
  3. Klare Zielsetzung
    Ein definierter Zeitplan gibt Orientierung und Verbindlichkeit.

Blick nach vorn: Ausbau und Weiterentwicklung der E-Flotte.

In den kommenden Jahren will IMF den Weg der Elektrifizierung konsequent weitergehen. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur an den eigenen Standorten mit weiteren 11- bzw. 22 kW-Ladepunkten wird weiter vorangetrieben. Parallel spielt die Verfügbarkeit von Kleinwagen sowie Kompakt- und Mittelklasse-Fahrzeugen eine relevante Rolle in der zukünftigen Fuhrparkzusammensetzung.

IMF gibt seine Erfahrungen aus der schrittweisen Elektrifizierung aktiv weiter. Die wichtigsten Learnings fasst Carsten Baumann abschließend zusammen: „In einer Übergangsphase zu steuerlichen Vorzügen informieren, auf ökologische Aspekte hinweisen, gezielte Anreize platzieren und ansonsten in einer Anfangs- und Übergangsphase auf Freiwilligkeit und Selbsterkenntnis setzen. Den Stichtag zum Ende der Wahlmöglichkeit nachvollziehbar erklären und frühzeitig kommunizieren. Zudem ausreichend Pufferzeiten einkalkulieren und Ausnahmen für Einzelfälle berücksichtigen.“

Sie möchten mehr über die konsequente Elektrifizierung Ihrer Flotte erfahren? Dann kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne umfassend und unverbindlich.

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