Ankommen, einstecken, entspannen: Mit diesen 3 Tipps wird das Laden im Urlaub zur Nebensache.
Entspanntes E-Auto-Laden auf einen Blick:
- Wählen Sie Ihr Hotel oder Ihre Unterkunft möglichst anhand der verfügbaren Ladeinfrastruktur aus, um stressfrei in den E-Auto-Urlaub zu starten.
- Lade- und Routenplanungs-Apps zeigen die Echtzeit-Verfügbarkeit von Ladesäulen an und ermöglichen eine flexible Umplanung auf freie Ladepunkte in der Nähe.
- Nutzen Sie Alltagsaktivitäten wie den Supermarkteinkauf oder den Besuch von Einkaufszentren, um das Fahrzeug nebenbei und oft sogar kostenlos zu laden.
Endlich am Ziel – doch die Ladesäule leuchtet rot.
Nach hunderten Kilometern mit dem Elektroauto auf der Autobahn, vielleicht durch den dichten Ferienverkehr in Richtung Süden oder Nordseeküste, ist das Hotel endlich erreicht. Doch dann die Ernüchterung bei der Fahrt mit dem Dienstwagen in den Urlaub: Die wenigen Ladesäulen auf dem Parkplatz sind bereits belegt. Ein Szenario, das im Sommer zur Hauptreisezeit immer häufiger zur Realität wird und den Erholungswert sofort auf die Probe stellt.
Doch Ladestress ist kein Schicksal, sondern meist die Folge fehlender Planung. Mit den richtigen strategischen Überlegungen und unter Berücksichtigung der Vorgaben Ihres Arbeitgebers oder Fuhrparkmanagements wird das E-Auto-Laden zur entspannten Nebensache.
Strategie 1: Das Hotel als wichtigster Lade-Stopp.
Die Wahl der Unterkunft ist der entscheidende Hebel für eine stressfreie E-Mobilität im Urlaub.
- Filterfunktionen nutzen: Suchen Sie auf Buchungsportalen gezielt nach „Unterkunft mit E-Ladestation“.
- Vorher anrufen: Die bloße Existenz einer Ladesäule reicht oft nicht. Rufen Sie im Hotel an und fragen Sie nach der Anzahl der Ladepunkte und ob eine Reservierung möglich ist. Ein Hotel mit vier reservierbaren Säulen ist eine sicherere Bank als eines mit nur einer Säule.
- Alternativen prüfen: Gibt es direkt neben dem Hotel ohne eigene Ladesäule vielleicht einen öffentlichen Parkplatz mit mehreren Ladepunkten? Auch das kann eine sehr gute Lösung sein.
Wichtig: Klären Sie außerdem vor Reiseantritt, ob die Nutzung bestimmter Ladepunkte oder Ladeanbieter durch die Vorgaben Ihres Unternehmens eingeschränkt ist.
Strategie 2: Opportunistisches Laden – den Alltag zur Ladepause machen.
Nutzen Sie geeignete Ladegelegenheiten möglichst dann, wenn das Fahrzeug ohnehin parkt – sofern dies mit den Vorgaben Ihres Arbeitgebers und der Dienstwagenvereinbarung vereinbar ist. Dieser Ansatz, auch „opportunistisches Laden“ oder „Opportunity Charging“ genannt, integriert das Laden nahtlos in Ihre Urlaubsaktivitäten.
- Laden beim Einkaufen: Viele Supermarktketten und Baumärkte in Deutschland und den Nachbarländern bieten mittlerweile Schnell- oder AC-Ladesäulen an. Eine halbe Stunde Wocheneinkauf kann so leicht für 100-200 Kilometer neue Reichweite beim E-Auto sorgen.
- Parkhäuser und Ausflugsziele: Auch Parkhäuser in Innenstädten, an Stränden oder bei Sehenswürdigkeiten sind oft mit Ladesäulen ausgestattet. Die Parkgebühr wird so zur Lade-Flatrate.
Hinweis: Nutzen Sie dabei möglichst die vom Arbeitgeber bereitgestellten Ladekarten oder bevorzugten Ladeanbieter. Viele Unternehmen vereinbaren hierfür spezielle Tarife oder Rabatte, die vorrangig genutzt werden sollten.
Unkompliziertes Laden dank der Charge&Fuel Card.
Damit Ihre Fahrer ihre Dienstfahrzeuge unterwegs laden können, bietet die Charge&Fuel Card bargeldloses Laden an mehr als 1 Mio. Ladepunkten in zahlreichen Ländern.
Zur Charge&Fuel CardStrategie 3: Digitale Helfer – die Macht der richtigen App.
Verlassen Sie sich nicht allein auf das Navigationssystem Ihres Fahrzeugs. Spezialisierte Lade-Apps sind im Urlaub unverzichtbar, um auf belegte Säulen flexibel reagieren zu können.
- Echtzeit-Status prüfen: Apps wie „EnBW mobility+“, „Chargemap“ oder „A Better Routeplanner (ABRP)“ zeigen Ihnen oft live an, ob ein Ladepunkt frei, belegt oder außer Betrieb ist.
- Filter intelligent nutzen: Filtern Sie nicht nur nach Steckertyp, sondern auch nach Ladeleistung und Anbieter, um die für Sie passende und günstigste Option zu finden.
- Community-Feedback lesen: Achten Sie auf aktuelle Kommentare anderer Nutzer. Oft finden sich hier wertvolle Hinweise wie „Ladesäule 3 ist defekt“ oder „Zufahrt aktuell blockiert“.
- Preise checken: Gerade im Ausland können die Ladekosten an markenfremden Säulen (Roaming) stark variieren. Werfen Sie vor dem Einstecken immer einen kurzen Blick in Ihre primäre Lade-App (z. B. Charge&Fuel) und nutzen Sie nach Möglichkeit die vom Arbeitgeber bereitgestellten Ladekarten oder vereinbarten Vorzugstarife. So lassen sich unnötig hohe Kosten vermeiden und die im Unternehmen geltenden Vorgaben einhalten.
Der Dienstwagenrechner.
Finden Sie in wenigen Schritten heraus, welche steuerlichen Auswirkungen ein Dienstwagen für Sie haben kann und wie Sie am meisten von Ihrem Dienstwagen profitieren können.
Zum DienstwagenrechnerDie Ladeetikette: Was „Blockiergebühren“ für Sie bedeuten.
Gerade an beliebten Orten ist es wichtig, eine Ladesäule nach Beendigung des Ladevorgangs wieder freizugeben. Um dies zu fördern, haben viele Anbieter eine sogenannte „Blockiergebühr“ eingeführt.
Das bedeutet: Nach Ablauf einer bestimmten Standzeit (z. B. nach 4 Stunden am AC-Lader oder 45 Minuten am Schnelllader) zahlen Sie eine minütliche Gebühr – und zwar unabhängig davon, ob Ihr Akku schon voll ist oder noch lädt. Informieren Sie sich daher vorab in Ihrer Lade-App über die Zeitlimits und parken Sie das Fahrzeug rechtzeitig um.
Gerade bei Dienstwagen gehört es regelmäßig zu den Pflichten des Fahrers, vermeidbare Mehrkosten wie Blockiergebühren nach Möglichkeit zu verhindern und die wirtschaftlichen Interessen des Arbeitgebers zu berücksichtigen.