Sonne, Radler, Wildwechsel: So fahren Sie im Frühling mit dem Dienstwagen souverän und sicher.
Sicher im Frühling auf einen Blick:
- Eine vorausschauende und defensive Fahrweise ist im Frühling entscheidend, da vermehrt ungeschützte Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer und Fußgänger unterwegs sind.
- Die tiefstehende Frühlingssonne kann die Sicht schlagartig auf null reduzieren – eine saubere Windschutzscheibe und eine griffbereite Sonnenbrille sind daher unerlässlich.
- In den Dämmerungsstunden und auf Landstraßen steigt die Gefahr von Wildwechsel – seien Sie bremsbereit und weichen Sie niemals unkontrolliert aus.
Endlich Frühling: Wenn die neue Leichtigkeit zur Herausforderung wird.
Die Temperaturen steigen, die Natur erwacht und die Menschen zieht es nach draußen. Für Sie als Fahrer eines Dienstwagens bedeutet das eine veränderte Situation auf den Straßen. Die neue Leichtigkeit bringt auch neue Herausforderungen und Gefahrenquellen mit sich, die im Winter weniger präsent waren. Wer diese kennt und sein Fahrverhalten anpasst, startet nicht nur gut gelaunt, sondern auch sicher in die warme Jahreszeit.
Ungeschützte Verkehrsteilnehmer: Radfahrer, E-Scooter und Fußgänger.
Mit dem schönen Wetter füllen sich die Straßen, Radwege und Gehsteige. Rechnen Sie jetzt jederzeit mit ungeschützten Verkehrsteilnehmern, die oft schneller unterwegs sind, als man vermutet.
- Radfahrer: Halten Sie beim Überholen den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,5 Metern innerorts (2 Meter außerorts) ein. Seien Sie besonders an Kreuzungen und Einmündungen aufmerksam.
- E-Scooter: Fahrer von E-Scootern sind oft spontan in ihren Bewegungen. Fahren Sie besonders vorausschauend und halten Sie ausreichend Abstand, da abrupte Lenk- oder Bremsmanöver häufig vorkommen.
- Fußgänger: Achten Sie vermehrt auf Fußgänger, die durch die Sonne geblendet oder durch Kopfhörer abgelenkt die Fahrbahn überqueren. Insbesondere in der Nähe von belebten Orten wie Parks und Eisdielen ist jetzt erhöhte Vorsicht geboten.
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Naturphänomene: Die tiefstehende Sonne und der Wildwechsel.
Der Frühling und die Zeitumstellung auf die Sommerzeit verändern auch die natürlichen Bedingungen, die Ihre Fahrt und die anderer Verkehrsteilnehmer direkt beeinflussen.
- Tiefstehende Sonne: Die Morgen- und Abendsonne steht im Frühling besonders tief und kann Sie plötzlich blenden. Halten Sie Ihre Windschutzscheibe von innen wie außen durchgängig sauber, da Schmutz und Schlieren den Blendeffekt massiv verstärken. Eine hochwertige Sonnenbrille sollte immer griffbereit im Fahrzeug liegen.
- Wildwechsel: In den Dämmerungsstunden sind Tiere wie Rehe und Wildschweine besonders aktiv. Reduzieren Sie auf Landstraßen und in Waldgebieten die Geschwindigkeit und behalten Sie die Straßenränder im Auge. Taucht ein Tier auf: kontrolliert bremsen, abblenden (Fernlicht lässt Tiere orientierungslos erstarren) und hupen. Weichen Sie niemals unkontrolliert aus, die Gefahr eines Zusammenstoßes mit dem Gegenverkehr oder einem Baum ist zu groß. Lesen Sie hier, wie Sie nach einem Wildunfall richtig reagieren.
- Motorradfahrer: Die ersten warmen Sonnenstrahlen locken viele Motorradfahrer auf die Straßen. Nach der langen Winterpause fehlt jedoch oft noch die Fahrpraxis, und ihre schmale Silhouette kombiniert mit ihrer hohen Geschwindigkeit wird von Autofahrern schnell unterschätzt. Rechnen Sie an unübersichtlichen Kurven und beim Abbiegen immer mit Motorrädern und planen Sie einen noch größeren Sicherheitsabstand ein.
Reifenwechsel im Blick behalten.
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Zu den Reifen-DienstleistungenWeitere saisonale Risiken im Überblick.
Abseits der anderen Verkehrsteilnehmer und der tiefstehenden Sonne gibt es weitere, typisch saisonale Phänomene, die eine vorausschauende Fahrweise erfordern.
- Schlaglöcher durch Frostschäden: Der Winterfrost hinterlässt oft tiefe Löcher und Risse im Asphalt. Diese sind häufig mit Wasser gefüllt und daher schwer in ihrer Tiefe einzuschätzen. Ein heftiger Schlag kann nicht nur den Reifen, sondern auch die Felge oder das Fahrwerk beschädigen. Fahren Sie auf Ihnen unbekannten Nebenstrecken daher besonders aufmerksam.
- Landwirtschaftlicher Verkehr: Im Frühling beginnt die Feldarbeit. Das bedeutet, dass wieder vermehrt langsame und breite Landmaschinen wie Traktoren auf den Straßen unterwegs sind. Rechnen Sie auf Landstraßen mit plötzlichen Bremsmanövern und seien Sie bei Überholvorgängen besonders vorsichtig.
- Verschmutzte Fahrbahnen: Durch die Feldarbeit können Erde und Schlamm auf die Straße getragen werden. In Verbindung mit einem leichten Regenschauer kann sich so ein gefährlicher Schmierfilm bilden, der die Griffigkeit der Fahrbahn stark reduziert.
- Unerwarteter Nachtfrost: Auch wenn die Tage schon angenehm warm sind, können die Temperaturen in klaren Nächten noch unter den Gefrierpunkt fallen. Besonders auf Brücken, in Senken oder in schattigen Waldstücken kann sich morgens überraschend Reifglätte oder Glatteis bilden. Fahren Sie in den frühen Morgenstunden also weiterhin vorausschauend.
- Aquaplaning durch Starkregen: Typische, heftige Frühlingsschauer können trockene Straßen sekundenschnell unter Wasser setzen. Wenn die Reifen den Wasserfilm nicht mehr verdrängen können, verlieren sie den Kontakt zur Fahrbahn. Tipp: Wenn Sie merken, dass die Lenkung leichtgängig wird: Nicht bremsen, nicht lenken! Nehmen Sie den Fuß vom Gas, halten Sie das Lenkrad gerade und warten Sie, bis die Reifen wieder Grip fassen.
Der tote Winkel und die Rechtsabbieger-Falle.
Moderne Sicherheitssysteme im Auto helfen, aber sie ersetzen nicht die menschliche Aufmerksamkeit. Gerade für Radfahrer, die sich von hinten nähern, kann das Rechtsabbiegen eines Autos zur großen Gefahr werden. Viele schwere Unfälle passieren, weil Fahrer beim Abbiegen den Radfahrer im toten Winkel oder direkt neben dem Fahrzeug übersehen. Der doppelte Blick über die Schulter vor jedem Abbiegevorgang ist daher keine Kür, sondern eine überlebenswichtige Pflicht, um Kollisionen zu vermeiden.