Profiltiefe, Reifendruck, Reaktion: So minimieren Sie die Aquaplaning-Gefahr mit Ihrem Dienstwagen.
Aquaplaning-Gefahr minimieren auf einen Blick.
- Aquaplaning entsteht, wenn sich Wasser unter den Reifen staut und der Kontakt zur Straße abreißt.
- Richtiges Fahrverhalten, ausreichende Profiltiefe und korrekter Reifendruck sind entscheidend.
- Mit präventivem Wartungsmanagement senken Sie das Risiko für Ihren Arbeitsalltag deutlich.
Warum ist Aquaplaning besonders im Frühling ein Thema?
Der Frühling bringt nicht nur Sonnenstunden – sondern auch kräftige Schauer, Spätfrost und rutschige Straßen. Besonders morgens kann es in ländlichen Regionen glatt sein, während tagsüber starker Regen Pfützen und Wasserfilme hinterlässt. In dieser Übergangszeit steigt die Unfallgefahr durch Aquaplaning deutlich. Wer jetzt im Dienstwagen unterwegs ist, braucht besondere Aufmerksamkeit.
Wie erkenne ich Aquaplaning?
Folgende Anzeichen deuten auf beginnendes oder akutes Aquaplaning hin:
- Das Fahrzeug wirkt plötzlich „leicht“ oder schwammig.
- Die Lenkung reagiert nicht mehr direkt.
- Der Motor heult auf, ohne dass das Fahrzeug schneller wird.
- Wassergeräusche nehmen deutlich zu.
Wenn Sie eines dieser Anzeichen bemerken, ist schnelles, aber überlegtes Handeln gefragt.
Sicherheit bei Zwischenfällen.
Das Schadenmanagement der Volkswagen Leasing GmbH sorgt für schnelle Hilfe im Ernstfall – auch bei Aquaplaning-Schäden.
Zum SchadenmanagementAb wie viel km/h kann es zu Aquaplaning kommen?
Aquaplaning tritt auf, wenn der Reifen den Wasserfilm auf der Fahrbahn nicht mehr verdrängen kann – das passiert nicht bei einer fixen Geschwindigkeit, sondern ist abhängig von mehreren Faktoren:
- Wassertiefe auf der Fahrbahn
- Profiltiefe und Zustand der Reifen
- Fahrbahnneigung und Oberflächenstruktur
- Fahrzeuggewicht und Reifendimension
Wie reagiere ich bei Aquaplaning richtig?
- Fuß vom Gas nehmen, um Geschwindigkeit abzubauen.
- Kupplung treten (bei Schaltwagen), damit keine weiteren Antriebskräfte auf die Räder wirken.
- Nicht lenken oder bremsen, bis der Kontakt zur Straße wiederhergestellt ist.
- Ruhig bleiben und ausrollen lassen.
Wichtig: Fahrverhalten bei Aquaplaning sollte regelmäßig im Rahmen von Fahrerunterweisungen nach UVV thematisiert werden – gerade bei neuen Mitarbeitern mit Dienstwagen.
Welche Rolle spielt die Profiltiefe beim Aquaplaning?
Je flacher das Profil, desto schlechter die Wasserverdrängung. Schon ab unter 3 mm steigt die Gefahr deutlich – insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten oder breiteren Reifen. Die gesetzliche Mindesttiefe von 1,6 mm reicht im Alltag oft nicht aus.
| Tipp: |
|---|
| Integrieren Sie die Profiltiefenprüfung fest in Ihre saisonalen Reifenservices. |
Reifenwechsel im Blick behalten.
Ob Sommer- oder Winterreifen – die Volkswagen Leasing GmbH bietet Ihnen professionelle Reifen-Dienstleistungen, abgestimmt auf Ihre Fuhrparkbedürfnisse.
Zu den Reifen-DienstleistungenWie wichtig ist der richtige Reifendruck für die Sicherheit?
Ein zu niedriger Reifendruck verlängert den Bremsweg und fördert Aquaplaning. Ein zu hoher Druck reduziert die Aufstandsfläche und somit die Bodenhaftung. Beide Extreme können gefährlich werden – besonders bei nasser Fahrbahn.
Tipps für den Fuhrpark:
- Reifendruck monatlich prüfen.
- Fahrer aktiv informieren – z. B. per digitalem Reminder oder Infoblatt.
- Druckvorgaben regelmäßig in Dienstwagenchecks dokumentieren.
Kann man Aquaplaning verhindern?
Ein Restrisiko bleibt – aber Fuhrparkverwaltung und Fahrer können einige Faktoren beachten, um es deutlich zu senken:
- Reifen mit mindestens 3 mm Profil für den Sommer montieren – bei Winterreifen sollten es 4 mm sein (empfohlen, nicht nur gesetzlich).
- Reifendruck regelmäßig prüfen – mindestens 1× im Monat, besonders bei Temperaturschwankungen.
- Elektronische Systeme (z. B. Reifendruck-Kontrollsystem) aktiv nutzen.
Welche Fahrweise schützt vor Aquaplaning?
- Runter vom Gas bei Regen. Geschwindigkeit bei starkem Regen um 20–30 % reduzieren.
- Vorausschauend fahren – keine abrupten Manöver.
- Nicht in Spurrinnen fahren.
- Abstand vergrößern.
- Spurwechsel vermeiden.
- Bremsbereit fahren.
Diese Regeln sollten regelmäßig intern geschult und je nach Saison ins Fahrerbriefing eingebunden werden.