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Das Geschäftskunden-Magazin der Volkswagen Leasing.
  • 20.10.2026
  • 3 Minuten

Dienstwagen-Rücken: 5 Übungen
gegen Rückenschmerzen beim Autofahren.

Rückenschmerzen beim Autofahren auf einen Blick:

  • Laut einer aktuellen Umfrage der Tankstellenkette HEM1 leiden insgesamt 87 Prozent der Autofahrer unter körperlichen Beschwerden wie Verspannungen.
  • Eine optimale Ergonomie im Auto und regelmäßige Mikrobewegungen sind entscheidend, um die Muskulatur auf langen Fahrten zu entlasten.
  • Fünf einfache Übungen, die direkt im Fahrersitz durchgeführt werden, helfen dabei, den Rücken im Außendienst nachhaltig zu stärken.
Junge Frau sitzt lächelnd im Auto.

Warum belastet der Außendienst den Rücken besonders?

Wer täglich im Dienstwagen sitzt, verlangt seinem Körper einiges ab. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) berichtet,2 dass 40 Prozent aller Autofahrer täglich mehr als anderthalb Stunden hinter dem Lenkrad verbringen. Diese monotone und starre Haltung ist eine enorme Belastung für die Wirbelsäule.

Hinzu kommen die ständigen Vibrationen des Fahrzeugs und der Stress im Straßenverkehr, der die Muskelspannung zusätzlich erhöht. Das Resultat sind oft unspezifische Schmerzen im Nacken- und Lendenbereich. Um diese Verspannungen lösen zu können, reicht es nicht aus, abends auf dem Sofa zu entspannen. Die Prävention muss direkt am Arbeitsplatz auf vier Rädern beginnen.

5 einfache Übungen für Autofahrer direkt im Sitz.

Nutzen Sie Standzeiten an roten Ampeln, im Stau oder auf dem Rastplatz, um Ihre Muskulatur zu aktivieren. Diese fünf Übungen erfordern keine Hilfsmittel und lassen sich bequem in den Alltag im Auto integrieren.

  1. Die Rückenpresse: Pressen Sie Ihren gesamten Rücken fest in die Rückenlehne des Autositzes. Halten Sie diese Spannung für etwa zehn Sekunden und atmen Sie dabei ruhig weiter. Lassen Sie anschließend locker. Diese Übung fördert die Durchblutung der gesamten Rückenmuskulatur.
  2. Die Bein- und Gesäßpresse: Stellen Sie beide Füße flach auf den Bodenblechbereich (bei stehendem Fahrzeug) und drücken Sie kräftig dagegen. Spannen Sie gleichzeitig Ihre Gesäß- und Bauchmuskeln fest an. Halten Sie den Druck für drei bis sechs Sekunden und entspannen Sie sich wieder.
  3. Die Nacken-Entspannung: Drücken Sie Ihren Hinterkopf leicht nach hinten gegen die Kopfstütze. Bauen Sie für drei bis sechs Sekunden einen sanften Widerstand auf und lösen Sie die Spannung danach. Das hilft gezielt gegen einen steifen Nacken.
  4. Der Schulter-Zug: Ziehen Sie beide Schultern kräftig nach oben in Richtung Ihrer Ohren. Halten Sie diese Position für einige Sekunden und lassen Sie die Schultern dann ganz bewusst und tief nach unten fallen. Wiederholen Sie dies dreimal, um den Schultergürtel zu lockern.
  5. Das Beckenkippen: Bewegen Sie Ihr Becken abwechselnd leicht nach vorne (in ein leichtes Hohlkreuz) und wieder zurück, sodass der untere Rücken flach an der Lehne anliegt. Diese Mikrobewegungen halten die Bandscheiben flexibel und verhindern eine Versteifung der Lendenwirbelsäule.

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Gut zu wissen: Die richtige Ergonomie im Auto.

Wussten Sie, dass laut der HEM-Umfrage nur 28 Prozent der Fahrer gezielt eine Unterstützung im unteren Rücken, wie die Lordosenstütze, nutzen? Gehören Sie nicht zu den Nutzern der Stütze, die der natürlichen Krümmung der Lendenwirbelsäule (Lordose) nachempfunden ist, sollten Sie für einen schmerzfreien Rücken zumindest auf eine korrekte Sitzeinstellung achten:

Wie sitzt man im Auto richtig?

  • Rutschen Sie mit dem Gesäß ganz an die Rückenlehne heran.
  • Zwischen Kniekehle und Sitzkante sollten noch zwei bis drei Fingerbreit Platz sein.
  • Stellen Sie die Lehne relativ aufrecht auf einen Winkel von etwa 100 Grad ein, sodass Ihre Schultern permanenten Kontakt zur Lehne haben.
  • Wenn Sie die Hände oben auf das Lenkrad legen, müssen Ihre Arme noch leicht angewinkelt sein.

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Die Alternative zum Dienstwagen: Beim Bike-Leasing für Arbeitnehmer arbeitet die Volkswagen Leasing GmbH mit Lease a Bike3 zusammen. Die Kooperation ermöglicht es, E-Bikes und Fahrräder als Zusatzleistungen in Ihrem Unternehmen anzubieten. So profitieren Sie von einer Zusatzleistung, die Ihre Gesundheit unterstützen kann.

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So integrieren Sie die Routine in Ihren Alltag.

Damit die Übungen ihre volle Wirkung entfalten, ist Regelmäßigkeit der Schlüssel. Folgen Sie diesen Schritten, um eine gesunde Routine aufzubauen:

  • Erinnerungen setzen: Nutzen Sie jede rote Ampel als mentalen Auslöser für eine kurze Schulter- oder Nackenübung.
  • Pausen einplanen: Steigen Sie spätestens alle zwei Stunden aus dem Fahrzeug aus. Gehen Sie ein paar Schritte und dehnen Sie sich.
  • Haltung variieren: Verändern Sie während der Fahrt immer wieder minimal Ihre Sitzposition. Der Rücken lebt von der Abwechslung.

Wenn Sie diese Tipps beherzigen, verwandeln Sie Ihren Dienstwagen in einen ergonomischen Arbeitsplatz und kommen deutlich entspannter an Ihr Ziel.

Eine gute Aufklärung und regelmäßige Informationen sind essenziell, um die Gesundheit und Sicherheit von Mitarbeitern im Außendienst zu fördern.

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