Inspektionskosten beim Leasing: Wer zahlt und worauf Sie achten sollten.
Inspektionskosten beim Leasing auf einen Blick:
- Beim gewerblichen Leasing ist der Arbeitgeber als Leasingnehmer vertraglich für die Inspektionskosten verantwortlich. Ob der Dienstwagennutzer (Mitarbeiter) sich beteiligen muss, regelt der Arbeitsvertrag.
- Für Fuhrparkmanager lohnt es sich, den Leasingvertrag zu prüfen: Wartungspakete können Inspektionskosten abdecken.
- Regelmäßige Inspektionen sind oft vertraglich vorgeschrieben und müssen fristgerecht durchgeführt werden.
Was sind Inspektionskosten beim Leasing?
Inspektionskosten umfassen die regelmäßige Wartung und Überprüfung eines Fahrzeugs, um dessen einwandfreien Zustand und Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Dazu gehören unter anderem der Ölwechsel, die Kontrolle von Bremsen, Reifen und Beleuchtung sowie Software-Updates. Bei Leasingfahrzeugen sind Inspektionen besonders wichtig, da der Leasinggeber das Fahrzeug in einem gepflegten Zustand zurückerwartet.
Wer zahlt die Inspektion bei Leasingfahrzeugen?
Die Kosten für Inspektionen bei Leasingfahrzeugen trägt in der Regel der Leasingnehmer, im Fall eines Dienstwagens also der Arbeitgeber. Dies ist in den meisten Leasingverträgen klar geregelt. Allerdings gibt es Ausnahmen:
- Wartungspakete: Viele Leasinggeber bieten Wartungspakete an, die Inspektionskosten abdecken. Diese Pakete können optional hinzugebucht werden und sorgen für Planungssicherheit.
- Garantie oder Kulanz: Bei Neufahrzeugen können Inspektionen während der Garantiezeit teilweise vom Hersteller übernommen werden.1
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Zu Wartung & VerschleißWarum sind Inspektionen bei Leasingfahrzeugen wichtig?
Regelmäßige Inspektionen sind bei Leasingfahrzeugen nicht nur für die Sicherheit entscheidend, sondern meist auch vertraglich vorgeschrieben. Werden Inspektionen nicht fristgerecht durchgeführt, kann dies zu zusätzlichen Kosten führen, beispielsweise bei der Leasingrückgabe. Zudem kann der Leasinggeber bei Verstößen gegen die Wartungspflichten Schadenersatz verlangen. Ein fehlender Service-Eintrag mindert den Fahrzeugwert unabhängig von tatsächlichen Schäden sofort.
Tipps zur Reduzierung der Inspektionskosten beim Leasing.
- Wartungspakete nutzen: Prüfen Sie als Fuhrparkmanager, ob der Leasinggeber ein Wartungspaket anbietet, das Inspektionskosten abdeckt.
- Vertragsbedingungen prüfen: Stellen Sie sicher, dass Sie die Wartungspflichten im Leasingvertrag genau kennen.
- Fristen einhalten: Vereinbarte Inspektionsintervalle sollten unbedingt eingehalten werden, um Zusatzkosten zu vermeiden. Dabei handelt es sich zudem um eine der Voraussetzungen für Gewerbeleasing.
- Werkstattwahl: Klären Sie, ob Sie an Vertragswerkstätten gebunden sind oder freie Werkstätten nutzen können.
Kostenunterschiede zwischen Vertrags- und freien Werkstätten.
Die Wahl der Werkstatt kann einen erheblichen Einfluss auf die Inspektionskosten haben.
- Vertragswerkstätten sind oft teurer, bieten jedoch den Vorteil, dass sie auf die spezifischen Anforderungen des Fahrzeugherstellers spezialisiert sind und Originalteile verwenden.
- Freie Werkstätten sind in der Regel günstiger, erfüllen jedoch nicht immer die Vorgaben des Leasinggebers und stellen fast immer einen Bruch der Leasingbedingungen dar.2
Leasingnehmer bzw. Fuhrparkmanager sollten daher im Rahmen der Fuhrparkkosten prüfen, ob sie vertraglich an Vertragswerkstätten gebunden sind, da die Nutzung freier Werkstätten zu Problemen bei der Fahrzeugrückgabe führen kann.
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Zum FlottenleasingWelche Folgen hat eine nicht durchgeführte Inspektion?
Nicht durchgeführte oder unsachgemäß durchgeführte Firmenwagen-Inspektionen können bei der Rückgabe des Leasingfahrzeugs zu erheblichen Zusatzkosten führen. Der Leasinggeber kann Reparaturen oder Wertminderungen in Rechnung stellen, wenn das Fahrzeug nicht den vertraglich vereinbarten Zustand aufweist.
Um solche Kosten zu vermeiden, sollten Leasingnehmer alle Inspektionsfristen einhalten und die Wartung von Dienstwagen von qualifizierten Werkstätten durchführen lassen. Eine lückenlose Dokumentation der Inspektionen ist ebenfalls wichtig, um den ordnungsgemäßen Zustand des Fahrzeugs nachzuweisen.
Inspektionskosten beim Leasing im Blick behalten.
Die Inspektionskosten bei Leasingfahrzeugen sind ein wichtiger Aspekt der Leasingnebenkosten, den Leasingnehmer bzw. Fuhrparkmanager berücksichtigen sollten. In den meisten Fällen trägt der Leasingnehmer die Kosten, auch wenn ein Wartungspaket abgeschlossen wurde. (Er zahlt sie dann nur nicht direkt an die Werkstatt, sondern in monatlichen Raten oder als Einmalzahlung an den Wartungsanbieter, meist die Leasinggesellschaft.)
Regelmäßige Inspektionen sind nicht nur für die Sicherheit wichtig, sondern auch, um den Leasingvertrag einzuhalten und Zusatzkosten zu vermeiden.