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Das Geschäftskunden-Magazin der Volkswagen Leasing.
  • 05.10.2026
  • 3 Minuten

Die unsichtbare Gefahr: So schützen Sie Ihren Dienstwagen vor Keyless-Diebstahl.

Keyless-Diebstahl beim Dienstwagen auf einen Blick:

  • Bei einer Relay-Attacke verlängern Täter die Funkverbindung zwischen Keyless-Schlüssel und Fahrzeug.
  • Abschirmende Schlüsselboxen oder Etuis können das Funksignal blockieren und so zusätzlichen Schutz bieten.
  • Dienstwagenfahrer sollten die geltenden vertraglichen Vorgaben zum Diebstahlschutz beachten, da bestimmte Schutzmaßnahmen verpflichtend sein können.
Mann sitzt in einem grauen Dienstwagen, durch das Fahrerfenster bekommt er von einer Person mit roter Jacke den Schlüssel für das Fahrzeug in die Hand gedrückt..

Wie funktioniert eine Relay-Attacke bei Keyless-Sytemen?

Bei einem Keyless-System erkennt das Fahrzeug einen Funkschlüssel in seiner Nähe und lässt sich ohne klassischen Schlüsseldruck öffnen. Genau hier setzt eine Relay-Attacke an: Täter können mit speziellen Geräten die Funkkommunikation zwischen Schlüssel und Fahrzeug künstlich verlängern. Das Auto registriert den Schlüssel dadurch scheinbar in unmittelbarer Nähe und gibt den Zugang frei. Je nach Fahrzeugmodell und Keyless-System kann auf diese Weise auch der Motor gestartet werden.

Für Dienstwagenfahrer ist das besonders relevant, wenn das Fahrzeug regelmäßig vor dem Wohnhaus, Hotel oder an wechselnden Orten abgestellt wird.

Wie lässt sich ein Dienstwagen mit Keyless Go schützen?

Schon kleine Veränderungen im Alltag können dazu beitragen, den Dienstwagen vor Diebstahl zu schützen. Welche Schutzmaßnahmen dabei einzuhalten sind, kann auch im Dienstwagenüberlassungsvertrag oder in weiteren für den Dienstwagen geltenden Vorgaben geregelt sein. Diese sind für Dienstwagenfahrer verbindlich zu beachten.

  • Schlüssel abschirmen: Keyless-Schlüssel in einer geeigneten Metallbox oder einem funkdichten Etui aufbewahren.
  • Abschirmung testen: Lässt sich das Fahrzeug mit dem abgeschirmten Schlüssel direkt neben der Tür noch öffnen, funktioniert der Schutz nicht ausreichend.
  • Abstand schaffen: Den Autoschlüssel möglichst nicht unmittelbar an Haustüren, Fenstern oder Außenwänden ablegen.
  • Keyless deaktivieren: In der Betriebsanleitung prüfen, ob sich der Komfortzugang zeitweise ausschalten lässt.
  • Verriegelung kontrollieren: Nach dem Abstellen prüfen, ob der Dienstwagen tatsächlich verschlossen ist, und sich nicht allein auf eine automatische Verriegelung beim Weggehen verlassen. Sogenannte Jammer können das Funksignal beim Verriegeln stören, sodass das Fahrzeug unbemerkt offenbleibt.
  • Sicher parken: Vorgaben aus dem Dienstwagenüberlassungsvertrag zum Abstellen des Fahrzeugs, etwa zur Nutzung einer verschlossenen Garage über Nacht, sind zu beachten. Bestehen keine entsprechenden Vorgaben, kann das Abstellen in einer verschlossenen Garage zusätzlichen Schutz bieten.

Gerade bei größeren Flotten lohnt es sich zudem, Sicherheitsmaßnahmen und wichtige Informationen rund um die Dienstwagen zentral zu organisieren. Digitale Lösungen können Fuhrparkverantwortliche dabei unterstützen, Fahrzeug- und Vertragsdaten übersichtlich im Blick zu behalten.


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Sind alle Keyless-Fahrzeuge gleichermaßen gefährdet?

Wie hoch das Risiko eines Keyless-Diebstahls ist, hängt vom jeweiligen Schließsystem ab. Moderne Systeme können beispielsweise mit Ultra-Wide-Band-Technik (UWB) die tatsächliche Entfernung zwischen Schlüssel und Fahrzeug bestimmen. Dadurch lässt sich eine einfache Verlängerung des Funksignals deutlich erschweren.

Dienstwagenfahrer sollten zunächst die für sie geltenden Vorgaben aus dem Dienstwagenüberlassungsvertrag beachten. Ergänzend können sie in der Betriebsanleitung oder beim Hersteller prüfen, welche Sicherheitstechnik ihr Fahrzeug nutzt und welche Schutzfunktionen verfügbar sind.

Was tun, wenn der Dienstwagen gestohlen wurde?

Ist der Firmenwagen trotz aller Vorsichtsmaßnahmen verschwunden, sollten Fahrer umgehend die Polizei sowie Arbeitgeber oder Fuhrparkmanagement informieren. Zusätzlich sind die für das Unternehmen geltenden Meldewege und Vorgaben zur Schadenabwicklung zu beachten sowie je nach Vertrag auch Versicherung, Leasinggeber oder Schadenmanagement zu informieren.


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Keyless-Diebstahl mit einfachen Maßnahmen erschweren.

Schon einfache Maßnahmen können dazu beitragen, einen Dienstwagen besser vor Keyless-Diebstahl zu schützen. Dabei sollten Dienstwagenfahrer insbesondere die für sie geltenden vertraglichen Vorgaben zum Diebstahlschutz beachten. Entscheidend ist jedoch auch, die Technik des eigenen Fahrzeugs zu kennen: Ein Blick in die Betriebsanleitung oder eine Nachfrage beim Hersteller zeigt, ob sich Keyless deaktivieren lässt oder bereits ein moderner Schutz wie UWB zum Einsatz kommt.

Für Fuhrparks kann es zusätzlich sinnvoll sein, entsprechende Hinweise zentral an Dienstwagenfahrer zu kommunizieren. So wird der Diebstahlschutz mit wenigen Handgriffen zum festen Bestandteil des Dienstwagenalltags.

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