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Das Geschäftskunden-Magazin der Volkswagen Leasing.
  • 09.07.2026
  • 3 Minuten

Flottenkosten im Sommer senken: 5 Hebel für Fuhrparkmanager.

Flottenkosten im Sommer auf einen Blick:

  • Höhere Kraftstoffpreise auf Urlaubsrouten, steigender Verbrauch und längere Fahrstrecken können die Total Cost of Ownership (TCO) einer Flotte im Sommer deutlich erhöhen.
  • Tankkarten-, Telematik- und Verbrauchsdaten helfen dabei, Einsparpotenziale frühzeitig zu erkennen und gezielt zu nutzen.
  • Klare Effizienzziele und transparente Kommunikation unterstützen Fahrer dabei, wirtschaftlicher unterwegs zu sein.

 

Zwei Personen stehen vor mehreren Firmenfahrzeugen auf einem Parkplatz in der Stadt bei sommerlichem Wetter..

Warum steigen die Flottenkosten im Sommer?

Während der Urlaubszeit sind viele Dienstwagenfahrer häufiger und auf längeren Strecken unterwegs. Gleichzeitig sorgen ein höheres Verkehrsaufkommen und die längere Nichtnutzung einzelner Dienstfahrzeuge dafür, dass die Betriebskosten steigen können.

Für Fuhrparkmanager lohnt es sich deshalb, nicht nur auf einzelne Tankvorgänge zu schauen, sondern die gesamten Fuhrparkkosten im Blick zu behalten. So lassen sich saisonale Kostentreiber frühzeitig erkennen und ihnen gezielt entgegensteuern.

Wie lassen sich Flottenkosten im Sommer senken? 5 wirksame Hebel.

Vor allem in den Sommermonaten können bereits kleine Optimierungen im Fuhrpark spürbare Kosteneinsparungen bewirken – die folgenden fünf Hebel helfen dabei, Kraftstoffverbrauch, Betriebskosten und administrative Aufwände gezielt zu reduzieren.

1. Tankkarten-Daten regelmäßig analysieren.

Tankkarten liefern wertvolle Informationen über Kraftstoffverbrauch, Tankverhalten und Kostenentwicklung. Wer diese Daten regelmäßig auswertet, erkennt Auffälligkeiten frühzeitig und kann gezielt gegenwirken.

Besonders relevant sind:

  • ungewöhnlich hohe Verbräuche
  • starke Kostenabweichungen zwischen vergleichbaren Fahrzeugen
  • häufige Tankvorgänge auf teuren Routen

Unternehmen können die gewonnenen Erkenntnisse nutzen, um ineffiziente Fahrweisen zu identifizieren, Tankvorgaben für bestimmte Regionen festzulegen oder bevorzugte Tankstellen mit günstigeren Preisen zu definieren. Auch regelmäßige Verbrauchsvergleiche zwischen Fahrzeugen helfen dabei, technische Probleme oder Einsparpotenziale frühzeitig zu identifizieren.


Tank- und Ladekarten.

Damit Ihre Fahrer ihre Dienstfahrzeuge unterwegs laden können, bietet die Charge&Fuel Card bargeldloses Laden an mehr als 23.000 Tankstellen in Europa (inkl. DE) und rund 1 Mio. Ladepunkten in 28 europäischen Ländern.

Zu den Tank- und Servicekarten

2. Effizienzziele klar an Fahrer kommunizieren.

Die Fahrweise hat einen direkten Einfluss auf Kraftstoffverbrauch und Betriebskosten. Gerade in der Sommerzeit, wenn viele Dienstwagenfahrer ihren Firmenwagen auch privat nutzen und längere Strecken zurücklegen, sollten Unternehmen auf eine kraftstoffsparende Fahrweise aufmerksam machen.mDazu gehören beispielsweise:

  • Vorausschauendes Fahren: Gleichmäßiges Beschleunigen und Bremsen reduziert Kraftstoffverbrauch sowie Fahrzeugverschleiß.
  • Vermeidung von Leerlaufzeiten: Unnötiges Laufenlassen des Motors verursacht vermeidbare Kraftstoffkosten und Emissionen.
  • Angepasste Geschwindigkeit auf Langstrecken: Eine moderate Fahrweise auf Autobahnen senkt den Verbrauch deutlich.
  • Wirtschaftlicher Einsatz von Klimaanlage und Fahrzeugtechnik: Der bewusste Umgang mit Komfortfunktionen hilft, Energie und Kraftstoff zu sparen.
  • Kontrolle des Reifendrucks – besonders bei Hitze: Ein falscher Reifendruck erhöht den Rollwiderstand, steigert den Verbrauch und kann die Fahrsicherheit beeinträchtigen.
  • Abbau von Dachboxen und Fahrradträgern nach der Nutzung: Zusätzliche Aufbauten verschlechtern die Aerodynamik und können den Kraftstoffverbrauch insbesondere auf Autobahnen deutlich erhöhen.
  • Bewusste Nutzung von Klimaanlage und offenen Fenstern: Während in der Stadt oft offene Fenster ausreichend sind, ist auf Autobahnen die Nutzung der Klimaanlage aufgrund der besseren Aerodynamik meist effizienter.

Zusätzlich können regelmäßige Fahrertrainings, Verbrauchsreports oder interne Zielwerte für den Kraftstoffverbrauch dabei helfen, ein kostenbewusstes Fahrverhalten zu fördern.

3. Telematik-Daten zur Routenoptimierung nutzen.

Gerade im Sommer führen Staus, Baustellen und hohes Verkehrsaufkommen häufig zu längeren Fahrzeiten und höherem Verbrauch. Moderne Telematik-Lösungen helfen dabei, solche Faktoren besser zu steuern.

Durch die Analyse von Fahr- und Routendaten lassen sich beispielsweise Leerfahrten reduzieren, Strecken optimieren und Fahrzeuge effizienter einsetzen. Gleichzeitig erhalten Fuhrparkmanager mehr Transparenz über die tatsächliche Nutzung der Flotte und können datenbasierte Entscheidungen treffen.

Wichtig: Der Einsatz von Telematiksystemen zur Auswertung von personenbezogenen Fahrdaten unterliegt strengen datenschutzrechtlichen Vorgaben (DSGVO) und erfordert in der Regel die Einbindung des Betriebsrats sowie klare Betriebsvereinbarungen.

Person lädt ein Elektrofahrzeug vor einem Wohngebäude mit einer Wallbox.

4. Strategische Elektrifizierung der Flotte.

Höhere Kraftstoffpreise auf Urlaubsrouten in den Sommermonaten verdeutlichen, wie stark Unternehmen von Energiekosten abhängig sind. Gleichzeitig können Elektrofahrzeuge gerade im Sommer ihre Effizienzvorteile durch höhere Reichweiten und besser planbare Energiekosten besonders gut ausspielen.

Deshalb lohnt es sich, die Elektrifizierung der Flotte als langfristigen Bestandteil der Fuhrparkstrategie zu betrachten. Sie unterstützt Ziele im Fuhrparkmanagement, wie Effizienz und Nachhaltigkeit. Voraussetzung dafür sind jedoch eine passende Ladeinfrastruktur und ein durchdachtes Ladekonzept.


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Für die strukturierte Planung einer E-Flotte – inklusive Orientierung zu Ladeinfrastruktur und Ladekonzepten für Dienstwagen.

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5. Die TCO statt einzelner Kosten betrachten.

Gerade wenn die Kraftstoffkosten zur sommerlichen Reisezeit spürbar ansteigen, lohnt es sich, die Gesamtbetriebskosten (TCO) statt nur einzelner Posten in den Blick zu nehmen.

Wer die TCO konsequent analysiert, erkennt frühzeitig Einsparpotenziale und trifft fundiertere Investitionsentscheidungen. So kann es im Einzelfall wirtschaftlicher sein, ein Fahrzeug früher auszutauschen oder nachhaltigere Mobilitätskonzepte einzusetzen, statt dauerhaft hohe Kosten für Betrieb und Wartung zu tragen. Dadurch lassen sich Fuhrparkkosten nachhaltig senken.

Kraftstoffkosten mit Frühwarnsystemen frühzeitig kontrollieren.

Das steigende Verkehrsaufkommen und längere Fahrstrecken lassen sich nicht vermeiden – unerwartete Kostensteigerungen jedoch oft schon. Deshalb sollten Fuhrparkmanager Kostenentwicklungen frühzeitig überwachen, statt erst auf höhere Monatsabrechnungen zu reagieren.

Definierte Schwellenwerte für Kraftstoffverbrauch, Tankkosten oder Fahrleistung helfen dabei, Auffälligkeiten schnell zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten, bevor Mehrkosten die gesamte Flotte belasten.

In Verbindung mit Tankkarten-, Telematik- und Fuhrparkdaten entsteht ein effektives Frühwarnsystem, das für mehr Kostentransparenz sorgt und fundierte Entscheidungen ermöglicht.

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