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Das Magazin von Volkswagen Financial Services.
  • 26.02.2021
  • 5 Minuten

Auto selbst waschen: Shampoonieren, Polieren, Kneten.

Hand aufs Herz: Wie oft fahren Sie im Jahr mit Ihrem Auto in die Waschstraße? Einmal im Monat? Oder doch eher vierteljährlich? Vielleicht gehören Sie auch zu denjenigen, die das Auto nur notdürftig putzen und ausräumen, wenn Sie ab und an mal einen Beifahrer haben? Und warum waschen Sie eigentlich nicht per Hand?

Wie auch immer Ihre Waschgewohnheiten sind: Es lohnt sich, sie mal auf den Prüfstand zu stellen. Echte Autofreaks zum Beispiel empfehlen gar eine wöchentliche Wäsche und das auch noch per Hand. Keine Sorge, wir wollen Sie jetzt nicht ernsthaft überreden, jedes Wochenende vor der Garage den Lappen zu schwingen – aber, sich ein bisschen was von den Profis abzugucken kann ja nicht schaden, oder?

Auto waschen und pflegen

Auto waschen: von außen nach innen – von oben nach unten.

Wenn man die Profis fragt, sind sie sich einig: Sein Auto mit der Hand zu waschen ist – sofern Sie es richtig angehen – schonender und effektiver, aber natürlich auch aufwendiger. Aber wenn Sie Ihr vierrädriges Schätzchen noch lange bei sich behalten, dem Wertverlust entgegenwirken oder es (irgendwann) strahlend schön weiterverkaufen wollen, empfiehlt es sich, ab und an selbst das Autoshampoo in den Eimer zu schütten und das Mikrofasertuch zu schwingen. Dafür gilt die Faustregel: Gewaschen wird von außen nach innen und von oben nach unten. Und so gehen Sie vor:

Wir starten mit der Außenreinigung des Wagens. Groben Schmutz wie Blätter oder Äste, die sich zum Beispiel in den Ritzen des Kühlers und der Motorhaube verfangen haben, können Sie zunächst mit den Händen entfernen. Danach nutzen Sie zur Vorbehandlung den Hochdruckreiniger in einem Abstand von mindestens 30 Zentimetern, um den ersten Dreck vom Lack zu sprühen. So vermeiden Sie bei der späteren Wäsche, dass Dreck im Schwamm den Lack zerkratzt.

Im Anschluss nehmen Sie einen Eimer mit lauwarmem Wasser und etwas Autoshampoo und waschen das Auto großflächig mit einem lackschonenden Autoschwamm oder Autowaschhandschuh. Empfehlenswert ist dabei eine Wäsche von oben nach unten. Unten am Auto sammelt sich nämlich naheliegenderweise der meiste Dreck, der von der Straße hochwirbelt. Und den wollen Sie dann ja nicht auf dem Rest des Autos verteilen. Einstiege sowie Leisten, die Innenverkleidung sowie der Regenwasserkanal am Kofferraum werden dabei oft vergessen. Da sammelt sich aber in der Regel viel Dreck an – also checken Sie die Stellen am besten besonders gründlich.

Wenn Sie mit dem Shampoonieren durch sind, spülen Sie den Schaum ab und reiben das Fahrzeug mit einem Mikrofasertuch oder Fensterleder trocken. Für die Reinigung der Scheiben kann übrigens ein klassisches Fensterputzmittel hilfreich sein. Und grobe Verschmutzungen an den Felgen entfernen Sie leichter mit einem speziellen Felgenreiniger.

Wichtig: Vogelkot, Insekten und Baumharz können dem Lack schaden – diese sollten Sie daher immer möglichst schnell entfernen. Gerade bei starker Sonneneinstrahlung können sich die Überreste ansonsten wunderbar in den Lack einbrennen.


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Das Auto blitzt und blinkt nun? Es ist also supersauber? Von wegen! Wenn Sie vorsichtig mit der Fingerkuppe über den Lack fahren, dann werden Sie hier und da noch ein paar kleine Pickelchen spüren. Und an der Stelle kommt das Wundermittel Reinigungsknete ins Spiel. Klingt nach Kinderkram? Unterschätzen Sie sie nicht: Die Auto-Reinigungsknete entfernt schonend auch noch die letzten Überbleibsel von Baum­har­z, In­sek­ten­res­ten, Vogelkot und sonstigen Ab­la­ge­run­gen – und sogar manch einen Kratzer auf dem Lack.

Und wie kann man sich das genau vorstellen? Die Knete sieht im Grunde aus wie echte Spielknete. Vor dem Gebrauch drücken Sie sie zu einem handtellergroßen, platten Flatschen zusammen, besprühen sie und den zu reinigenden Lack mit einem Gleitmittel und müssen den Lack dann im Grunde nur noch sukzessive abwischen. Das kann bei dem kleinen Kneteflatschen natürlich ein Weilchen dauern und fühlt sich damit eventuell ein wenig nach Sisyphusarbeit an. Aber irgendwie kann solche Handarbeit ja auch viel Spaß bringen und dem Autolack hauchen Sie damit definitiv neue Frische ein. Da bekommt der Ausdruck „liebevoll durchkneten“ auf einmal eine ganze andere Bedeutung.

Nach dem „Kneten“ sollten Sie den Wagen noch mal mit dem Mikrofasertuch abwischen und anschließend im besten Fall mit Wachs versiegeln. Und weil wir damit schon beim „Wenn, dann richtig“-Part angelangt sind: Vergessen Sie nicht, sich once in a while auch um Kunststoffleisten, Türgummis und die Stoßstange zu kümmern. Die kann man mit einer Kunststoffpflege beziehungsweise -versiegelung oder einem entsprechenden Öl aufbereiten. Für Türgummis gibt es außerdem spezielle Pflegestifte, die sie vor dem Austrocknen im Winter schützen

Und was ist eigentlich mit Motorwäsche? Die ist von einigen Herstellern untersagt, wenn man weiterhin Garantieansprüche haben möchte. Und auch aus Umweltschutzgründen sollte man lieber auf eine Motorwäsche verzichten, wenn man nicht garantieren kann, dass man das ölgetränkte Abwasser komplett auffangen kann. Im Grunde ist es auch völlig ausreichend, den Motor ab und an händisch von grobem Dreck zu befreien. Eine komplette Wäsche ist in der Regel selten sinnvoll. Im Gegenteil: Es kann sogar gut passieren, dass Sie damit Dichtungen und Kabel beschädigen.

Auto Reifen werden gewaschen

Außen hui? Na dann innen erst recht!

Weiter geht´s mit dem Innenraum des Wagens. Die Reinigung des Wagens von außen ist eine aufwendige Angelegenheit und manches, was Sie außen erledigt haben, können Sie innen nochmal so ähnlich wiederholen: das Reinigen der Fenster zum Beispiel. Und den Armaturen rücken Sie auf sehr ähnliche Weise zu Leibe wie dem Lack: mit einem Eimer lauwarmen Wasser, Autoshampoo und einem Mikrofasertuch. Dabei sollten Sie allerdings nicht zu viel Wasser, sondern eher den Schaum zum Wischen nutzen.

Im Innenraum sollten Sie darüber hinaus den Staubsauger schwingen. Den kann man übrigens, falls man zu Hause keine Außensteckdose oder keinen Akkusauger hat, auch an der Tankstelle nutzen. Passen Sie aber auf, dass Sie mit der Düse keine Schrammen in die Kunststoffverkleidung oder gar in den Lack hauen. Das kann schnell passieren und ist natürlich mehr als ärgerlich.

Autositze können Sie gut mit einem Polsterreiniger zum Aufsprühen reinigen. Achten Sie darauf, das Auto danach ein wenig zu lüften. Für grobe Verschmutzungen in den Polstern oder auch Automatten, sollten Sie sich bei Gelegenheit zum Beispiel im Baumarkt mal einen Nasssauger ausborgen.

Darf ich mein Auto zu Hause waschen? Was gibt es ansonsten rechtlich zu beachten?

Das Waschen des Autos vor der eigenen Haustür oder Garage ist zugegebenermaßen recht tricky, da es in vielen Fällen nicht erlaubt ist. Wenn es nicht ohnehin generell in Ihrer Gemeinde per Satzung verboten ist, so müssen Sie zumindest darauf achten, dass das Abwasser nicht in die Kanalisation oder ein Gewässer in der Nähe sickert. Das dürfte nahezu unmöglich sein, wenn Sie nicht gerade ein großes freistehendes Privatgrundstück besitzen.

Das Waschen des Wagens auf der Straße stößt auch relativ schnell an rechtliche Grenzen. Straßen dürfen nämlich laut Straßenverkehrsordnung nicht einfach so mit Seife, Wasser und dergleichen benetzt werden, da das den fließenden Verkehr – zum Beispiel durch überfrierende Nässe – gefährden könnte. Ohnehin gilt die Autowäsche auf der Straße als Sondernutzung und wäre damit genehmigungspflichtig. Auch keine alltagstaugliche Alternative also.

Wohin soll ich also mit einem Auto, das ich selbst waschen will? Am leichtesten ist es, wenn Sie einfach eine sogenannte Waschbox besuchen. Darin können Sie eigenhändig und je nach Bedarf Ihren vierrädrigen Gefährten auf Vordermann bringen, auch ohne zu Hause die Infrastruktur und die Gerätschaften zur Verfügung zu haben. Gegen eine kleine Gebühr können Sie in der Waschbox Staubsauger und Hochdruckreiniger nutzen und sind rein rechtlich auf der sicheren Seite. Aber Achtung: Für Putzutensilien wie Mikrofasertücher und Insektenentferner müssen Sie immer noch selber sorgen.

Selbst waschen ist Wellness fürs Auto.

Ja, das Auto selbst zu waschen, ist aufwendiger als mal eben in die Waschstraße zu fahren. Aber es ist auch deutlich effektiver und bietet Wellness für Ihr Auto. Und Sie müssen ja auch nicht immer jeden einzelnen Punkt der Checkliste abarbeiten. Wenn Sie dieses Mal die Knete rausholen, muss es beim nächsten Mal vielleicht nicht sein. Und ab und an bugsieren Sie den Wagen dann vielleicht zumindest zur Vorwäsche in die Waschstraße. Ihr Wagen, Ihre Waschparty!

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