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Das Magazin von Volkswagen Financial Services.
  • 31.08.2020
  • 2 Minuten

Am Anfang war die Elektromobilität: Die unerwartet alte Geschichte des Elektroautos.

Die Elektromobilität ist auf dem Vormarsch – das zumindest zeigen die stetig steigenden Zahlen der Neuzulassungen von rein elektrisch betriebenen Autos in Deutschland und auch anderswo. Hierzulande wurde 2019 laut dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) mit 63.300 Neuzulassungen ein neuer Rekordwert erreicht. Im Vergleich zu 2015 hat sich die Zahl fast verdreifacht.

Aber Elektroautos sind beileibe keine Erfindung der Gegenwart, sondern blicken auf eine über 150-jährige Geschichte zurück. Der derzeitige Boom der Elektromobilität knüpft also eigentlich an sehr alte Ideen und technische Entwicklungen an. Eine Geschichte in drei Akten:

Zahnräder Vergangenheit und Zukunft greifen ineinander

Die Geschichte des Elektroautos: Zukunftsmusik, die kurz verstummte.

Würde man die Geschichte des Elektroautos in einem Film zusammenfassen, müsste dieser vermutlich in die Science-Fiction-Kategorie fallen und vor allem Zeitreisefans anlocken. Schließlich wurde das erste Elektroauto schon vor fast 200 Jahren von dem Schotten Robert Anderson entwickelt. Der erste deutsche Elektrowagen mit vier Rädern wurde im Dreikaiserjahr 1888 gefertigt. Wer sich nun allerdings eine Zurück-in-die-Zukunft-Szenerie mit aus der Zeit gefallenen, futuristischen Fahrzeugen vorstellt, der hat weit gefehlt. Der deutsche, nach seinem Erbauer benannte „Flocken Elektrowagen“ beispielsweise sah mit seiner offenen Fahrerkabine mit gesteppter Polsterung und Verdeck aus wie eine Kutsche. Auf Holzspeichenrädern – vorne zwei kleinen, hinten zwei großen – zuckelte das Gefährt durch die Gassen. Dabei schaffte es – mutmaßlich mit einem Riemenantrieb auf den Hinterrädern und Bleiakku an Bord – bestenfalls knapp 20 km/h. 15 Jahre lang war der Wagen ein Unikat. Dann kamen neue Modelle mit verbesserter Ausstattung und optimiertem Antrieb.

Gegen Ende des 19. Jahrhundert wurde schon die magische Marke von 100 km/h mit einem Elektroauto geknackt – dem Belgier Camille Jantzy gelang mit seinem Fahrzeug namens „La Jamais Contente“ damit aber eine absolute Ausnahme für damalige Verhältnisse. Die „Niemals-Zufriedene“ dürfte zumindest ihren Fahrer dementsprechend sehr zufrieden gestimmt haben.

Die damalige Zeit war geprägt von einem Dreikampf der Antriebsarten: Dampf, Strom und Treibstoff. Und obwohl Dampf dabei die beliebteste Antriebsart war, fuhren damals in Amerika schon rund 34.000 Elektroautos. Und genau in dieser Zeit brachte Porsche mit dem „Lohner-Porsche Mixte-Wagen“ das erste Hybridauto auf den Markt.

Kurz darauf – um 1910 – wurde es allerdings wieder etwas ruhiger um die elektrisch betriebenen Autos. Eine Mischung aus dem Bedürfnis nach einer größeren Reichweite und immer günstigeren Benzinpreisen war wohl die Ursache. Und so fuhren in den darauffolgenden Jahren vor allem die Straßenbahnen elektrisch und gaben damit schon einen guten Vorgeschmack darauf, wie sinnvoll Elektromobilität besonders in den Innenstädten sein kann.

Auf ein zweites: E-Comeback in den neunziger Jahren.

Die 1990er Jahre waren geprägt von Golfkrieg, Öl-Krise und einem wachsenden Umweltbewusstsein. Im Zuge dessen interessierten sich Automobilhersteller und Verbraucher wieder stärker für alternative Antriebe. Die E-Technik erlebte mit ihrer Renaissance einen neuen Entwicklungsschritt: Nickel-Metallhybrid- und Lithium-Ionen-Akkus ersetzten sukzessive die leistungsbeschränkten Blei-Gel-Batterien. Viel schneller als die „La Jamais Contente“ fuhren die Autos zwar immer noch nicht, schafften es dafür aber schon auf Reichweiten von 80 Kilometer. Neuere Drehstrom-Synchronmotoren hatten in der Zeit eine Leistung von rund 20 kW (27 PS) und konnten von 0 auf 50 km/h in etwas mehr als 10 Sekunden beschleunigen. Kurze Hintergrundinfo: Ein Verbrenner schaffte es damals in der gleichen Zeitspanne in der Regel von 0 auf 100 km/h.

Die Elektroautos der 90er eigneten sich damit schon wunderbar für den Stadtverkehr, aber noch nicht für Langstrecken. Das sollte sich ändern.


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Illustration Elektroauto Geschichte

Mittlerweile erreichen viele Elektrofahrzeuge Geschwindigkeiten von über 150 km/h und haben je nach Batterie unter Idealbedingungen teilweise eine Reichweite von über 500 Kilometern. Die Motoren moderner Elektroautos kommen heutzutage auf eine Leistung von um die 150 kW (204 PS) und schaffen es damit von 0 auf 50 km/h in circa 4 Sekunden. So lassen sich längere Strecken mittlerweile auch recht komfortabel elektronisch bewältigen. Das hat natürlich auch damit zu tun, dass sich die Lademöglichkeiten für Elektroautos in den vergangenen Jahren deutlich verbessert und ausgeweitet haben.

Und so ist die unerwartet alte Elektromobilität heute scheinbar frischer und vitaler denn je 😉, was uns auch sehr gespannt auf die Zukunft der Elektromobilität blicken lässt.

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