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Das Magazin von Volkswagen Financial Services.
  • 05.09.2019
  • 3 Minuten

Elektroauto laden: Strom zapfen unterwegs und in der eigenen Garage.

  • Wissenswertes: Wo kann ich das Elektroauto laden?
  • Wallbox installieren: Was muss ich beachten?
  • Noch umweltschonender: Das Elektroauto über die Solaranlage laden.
Batterie

Was das Thema „Laden“ angeht, haben die meisten von uns in erster Linie Erfahrung mit dem Handy. Und das zu Genüge: Laden im Bett. Laden im Hotel, im Zug, Flugzeug … Und wer von Ihnen hat schon mal einen Barkeeper oder Kellner bekniet, nur ganz kurz hinterm Tresen sein Handy laden zu können? Das ist Akkunot für Fortgeschrittene. So dramatisch ist es beim Laden von Elektroautos natürlich nich.

Dennoch ist das Thema Lademöglichkeiten neben der Reichweite einer der wichtigsten Punkte, mit denen Sie sich auseinandersetzen sollten, wenn Sie sich ein Elektroauto anschaffen wollen. Wir haben für Sie Wissenswertes zum Stromtanken zusammengetragen.

Laden in allen Lebenslagen.

Was die Art und Quelle des „Tankens“ eines Elektroautos angeht, haben Sie grundsätzlich drei Möglichkeiten:

  1. Laden Sie Ihr Elektroauto an einer normalen Haushaltssteckdose:
    Das klingt zunächst mal extrem praktisch: Einfach den Wagen an die Garagensteckdose anschließen und Strom tanken. Sie brauchen keinerlei technische Vorbereitung und müssen nicht in eine entsprechende Ausrüstung investieren. Allerdings raten Experten vom regelmäßigen Laden eines Elektrowagens über die normale Steckdose ab. Warum? Erstens dauert es länger als alternative Lademethoden. Zweitens würde die Steckdose in der Zeit sehr stark belastet. Das macht sie anfällig für Überhitzung und stellt somit eine Brandgefahr dar.
  2. Installieren Sie eine Wallbox:
    Die Installation einer starkstrombetriebenen Wandladestation verursacht zwar zusätzliche Kosten, erhöht die Ladeleistung allerdings erheblich – teilweise auf bis zu 22 Kilowatt – was wiederum die Ladedauer verringert. Zum Vergleich: Bei einer normalen Haushaltsteckdose sind es nur circa 2,3 Kilowatt.
    Die Auswahl an Anbietern von Wandladestationen ist groß und die Ladeleistung der Wallboxen variiert. Also stellt sich die Frage: Was für eine Wallbox benötige ich eigentlich? Die Antwort ist recht einfach: Die Ladestation sollte mindestens die maximal mögliche Ladeleistung Ihres Elektrowagens abdecken. Mit Blick auf die Ladedauer und künftige Elektrofahrzeuge ist es aber sicherlich sinnvoll, nicht an der Ladeleistung zu sparen.
    Laut ADAC ist eine Wallbox mit einer Ladeleistung von 11 kWh ausreichend. Wie lang das Laden Ihres Elektrofahrzeuges bei dieser Leistung dauert, hängt hauptsächlich von der Größe der verbauten Batterie und deren Ladestand ab.
  3. Nutzen Sie öffentliche (Schnell-)Ladestationen:
    Ein großer Vorteil der öffentlichen Ladestationen liegt auf der Hand: Sie machen lange Touren im Grunde erst möglich. Denn gerade auf Autobahnfahrten hält die Batterie des Elektroautos selten länger als 300 Kilometer.
    Haben Sie keine Lademöglichkeit zu Hause, da Sie zum Beispiel in einer Wohnung ohne Garage wohnen, sind die öffentlichen Stationen natürlich ebenso Gold wert.
    Andererseits ist das „Auswärtstanken“ in der Regel teurer als das „Heimtanken“ und Sie müssen immer ein wenig mehr Zeit als beim Tanken eines klassischen Wagens mit Verbrennungsmotor einplanen. In jedem Fall sollten Sie Ihre Ladestopps gut planen, denn nicht überall gibt es Ladesäulen. Helfen kann Ihnen bei der Planung die Ladesäulenkarte der Bundesnetzagentur. Sie  zeigt Ihnen, wo Sie registrierte Ladesäulen finden. Mit der Charge&Fuel-App können Sie sogar während der Fahrt sehen, wo sich der nächstgelegene Ladepunkte befindet und sogar, ob dieser frei oder belegt ist. Kurzum: Öffentliches Laden erfordert vielleicht ein wenig Weitsicht, kann aber auch ein willkommener Grund für eine kleine Pause sein.
Frau lädt Auto an Wandladestation

Heimtanken: Eine Solaranlage macht´s noch ökologischer.

Das Laden in der eigenen Garage ist sehr praktisch. Falls Sie sich nun überlegen, sich auch eine Wallbox anzuschaffen, dann denken Sie an der Stelle noch mal einen Schritt weiter: Wie wäre es zum Beispiel mit einer Solaranlage? Was das mit Ihrem Elektrowagen zu tun hat, fragen Sie sich? Nun ja, eine Solaranlage in Verbindung mit einem Elektroauto ist neben dem Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter im ökologischen Sinne die konsequenteste Lösung in Sachen Elektromobilität. Denn was bringt es schließlich, den Elektrowagen mit Hausstrom zu laden, wenn der aus Kohle- oder Atomkraft gewonnen wurde?

Zudem haben Sie als Besitzer einer Solaranlage und eines Elektrowagens einen entscheidenden Vorteil: Sie können mehr des tagsüber von der Anlage erzeugten Stroms speichern – nämlich in der Autobatterie – und dementsprechend auch nutzen. Das lohnt sich laut ADAC finanziell in der Regel mehr, als überschüssigen Strom weiterzuverkaufen.

Praktisch und günstig: Zu Hause ist das halbe Laden.

Ob nun mit oder ohne Solaranlage: Das Laden eines Elektroautos in der eigenen Garage hilft Ihnen zwar während längerer Fahrten nicht unmittelbar, aber Sie starten zumindest mit einem frisch „elektrisierten“ Fahrzeug und müssen nicht schon zu Beginn der Fahrt Wartezeit für das Laden einplanen.

Die ökologische Kombi aus Elektroauto und Solaranlage klingt für Sie nach einer guten Option? Dann müssen Sie sich nur noch Gedanken darüber machen, wie Sie Ihre private solarbetriebene Elektrotankstelle finanzieren. Vielleicht kann Ihnen der Ratenkredit der Volkswagen Bank weiterhelfen. Rechnen Sie Ihre Finanzierung doch gleich mal durch.

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Sie fahren bereits ein Elektroauto und möchten dieses am liebsten zu Hause an der eigenen Stromtankstelle laden? Wenn Ihnen dafür momentan das nötige Kleingeld fehlt, kann Ihnen der Ratenkredit der Volkswagen Bank finanziell unter die Arme greifen.