Das Magazin von Volkswagen Financial Services.
  • 03.07.2022
  • 4 Minuten

Erst Kutsche, dann K.I.T.T.? Wie könnte die Zukunft des Elektroautos aussehen?

Von elektrischen Kutschen hin zu mitdenkenden Autos. Die Entwicklungsgeschichte des Elektroautos ist älter, als die meisten vermuten würden. Schon vor fast 150 Jahren zuckelten die ersten Elektroautos durch die Gassen. Seitdem hat sich viel getan und nach einigen „Kunstpausen“ sind wir mittlerweile an einem Punkt angekommen, an dem die Elektromobilität zukunftsweisend erscheint. Aber wie könnte die Zukunft des Elektroautos überhaupt aussehen und was haben derzeitige Entwicklungen damit zu tun? Dr. Silke Bagschik, Head of Marketing & Sales für die Produktlinie e-Mobility bei der Volkswagen AG, steht Rede und Antwort:

Dr. Silke Bagschik.

Inwiefern ist der ID.3 für Volkswagen zukunftsweisend?

„Die ID-Familie bedeutet für Volkswagen einen Umbruch und mit dem Launch des ID.3 wurde dementsprechend der Beginn einer neuen Ära der klimaneutralen Mobilität eingeleitet. Was heißt das? Wir wollen zukünftig nicht mehr nur an das Auto selbst denken, sondern auch sein (geopolitisches) Umfeld mitdenken. Das heißt, wir bieten einerseits ein rein elektrisches Auto samt neuester Technik und liefern dieses Fahrzeug andererseits auch noch CO2-neutral aus. Unsere Zulieferer müssen ein entsprechendes Konzept vorlegen, das sich am Pariser Klimaabkommen orientiert. Unseren Kunden empfehlen wir darüber hinaus, einen Grünstromvertrag abzuschließen. Durch solche Maßnahmen wird klimaneutrale Mobilität möglich.

Die Vision ist außerdem, dass Elektromobilität immer einfacher wird und zum Alltag vieler Menschen passt. So kann man beim ID.3 beispielsweise zwischen verschiedenen Batteriegrößen wählen und den Wagen damit passend zum eigenen Fahrverhalten konfigurieren. Apropos Konfiguration: Die ist mittlerweile in nur zehn Schritten abschließbar.

Neben dem Umweltaspekt und der einfachen Nutzung rückt auch immer mehr die Interaktion mit dem Auto in den Fokus. Mit dem ID.3 haben wir jetzt schon die Grundlagen dafür gelegt: So kann man den Wagen ansprechen und ihn beispielweise darum bitten, die Temperatur zu regeln. Meine Kinder machen sich da immer einen großen Spaß draus. Wenn ich sage ‚Hallo ID.3, mir ist warm!‘, dann sagt mein Sohn oft direkt ‚Hallo ID.3, mir ist kalt!‘ (lacht). Der nächste Schritt wäre es jetzt vermutlich, dass der Wagen Kinderstimmen erkennt und entsprechend reagiert – zum Beispiel auch in einer kindlichen Sprache. Das Ziel ist, dass der Austausch mit dem Elektroauto immer persönlicher und natürlicher wird. Das Auto soll im Grunde zum Leben erweckt werden, mitlernen können und irgendwann auch mal spontan reagieren können.

Der ID.3 ist als neuestes Mitglied unserer Elektroflotte der erste Schritt in diese Richtung und damit sowas wie unser ‚Nordstern für die Zukunft der Elektromobilität‘. Gleichzeitig steht er dafür, wie innovationsfreudig Volkswagen derzeit ist. Wir haben uns entschieden, mutig zu sein und Neues auszuprobieren. Niemand, der Angst vor Veränderungen und neuen Ideen hat, verschreibt sich der Elektromobilität. Wir wissen klar, welche Richtung wir grundsätzlich einschlagen wollen. Und in der nahen Zukunft soll es jetzt in die weitere Ausgestaltung gehen.“

Volkswagen Showcar ID.SPACE VIZZION.

Umweltfaktor, Interaktion und Einfachheit sind also die Schlagworte. Wie geht es konkret weiter?

„Unser Ziel ist es, den Kunden schrittweise an die Elektromobilität heranzuführen. Natürlich können und wollen wir niemanden zwingen umzusteigen, aber wir können die Möglichkeiten erweitern und genau das machen wir sukzessive. Wir bieten zukünftig in jedem Segment in Europa einen Elektrowagen an. Und das bedeutet für die ID-Familie eine stetige Weiterentwicklung. Wenn ein neu gelaunchter Wagen eine Verbesserung mit sich bringt, dann wird diese entsprechend bei den Modellen nachgezogen, die schon länger auf dem Markt sind. So bleiben wir agil und entwickeln uns ständig weiter.

Aus meiner Sicht gibt es mittlerweile nur noch wenige Gründe gegen Elektromobilität – die Reichweite passt, es gibt immer mehr Ladestationen und auch das Laden zuhause ist oft möglich. Höchstens emotionale Aspekte – wie zum Beispiel die Angst vor der Technik oder der Wunsch nach hoher Geschwindigkeit – könnten dagegensprechen. Am Ende ist es vermutlich nur eine Frage der Einstellung. Will man etwas Neues ausprobieren und ist man neuen Dingen gegenüber offen? Und falls man eine gewisse Unsicherheit hat, kann man sich ja auch vorsichtig an die Elektromobilität herantasten: Sie könnten den Elektrowagen zum Beispiel erst mal leasen und damit ausprobieren, ob er zu Ihnen und Ihrem Alltag passt.“


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„Wir müssen im Sinne der Umwelt den Vorurteilen gegenüber der Elektromobilität sukzessive entgegenwirken. Es macht Spaß, es ist sicher, es ist sauber und kinderleicht. Apropos: Meine Kinder lieben unseren ID.3 und sind seine besten Promoter. Mein 9-Jähriger lädt beispielsweise immer wieder Freunde zu uns ein, um ihnen den Wagen vorzuführen. Er findet zum Beispiel den Sound des Wagens total cool und ist stolz, mit dem Auto in die Schule gefahren zu werden. Dann ruft er immer wieder: ‚Schau mal, da hat schon wieder einer geguckt!‘ (lacht).“ 

Volkswagen ID.4.

Was ist neben den angestrebten Konzernzielen Ihre Zukunftsprognose für die Elektromobilität?

„Elektromobilität wird für die neuen Generationen immer normaler werden: Die Kids von heute wachsen im digitalen Zeitalter auf. Sie sind nicht mehr unbedingt die dreckverschmierten Schrauber, sondern für sie ist die Mensch-Maschine-Interaktion, der Umgang mit Bits und Bytes, die Programmierung von Computern selbstverständlich und Alltag. Damit setzt bei vielen schon ganz früh ein großes Interesse auch für die Technik ein, die die Elektromobilität umgibt.

Insofern wird da in Sachen Elektromobilität bald ein Feuerwerk starten und wir feuern kräftig mit ab. Die nächsten drei Modelle wollen wir in den kommenden zwei Jahren einführen, um schnell für eine gewisse Grundmasse an Elektrowagen zu sorgen. Diese sollen nicht nur der Umwelt gut tun, sondern auch ihrem Fahrer. So soll das Cockpit zum Beispiel nach und nach mehr zum Entspannungsraum werden.

Das klingt nach Zukunft und fühlt sich auch so an – es darf uns aber keine Angst machen. Wir müssen das step-by-step angehen. Die Grundgene sind im ID.3 schon angelegt und werden in der ID-Familie jetzt gepflegt und weiterentwickelt. Zudem werden wir weiter daran arbeiten, noch attraktivere Preise anzubieten.“

Hallo Zukunft!

Die Zukunft der Elektromobilität hat scheinbar gerade erst so richtig begonnen und bringt viel Potenzial mit sich. Wir sind gespannt auf das, was kommt. Vielen Dank für das Interview, Frau Dr. Bagschik.

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