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Das Magazin von Volkswagen Financial Services.
  • 31.08.2020
  • 3 Minuten

Hybrid vs. Elektroauto: Was, wann und für wen?

Die Elektromobilität schaut auf eine lange Entwicklungsgeschichte zurück. Was schon 1888 begann, nimmt spätestens seit den 1990er Jahren wieder Fahrt auf. Und wenn man sich die Zahlen der Neuzulassungen von Elektroautos in den vergangenen Jahren anschaut, wir eines unmissverständlich deutlich: Die Verbraucher haben immer mehr Lust auf grünes Fahren. Und so setzen viele Automobilhersteller mittlerweile auf alternative Antriebssysteme. Doch die Frage ist: komplett elektrisch oder hybrid? Was wann und für wen Sinn hat, erfahren Sie hier.

Elektroauto wird an Wallbox geladen

Hybrid- oder Elektroauto: Ein Vergleich.

Die Menschen entwickeln allgemein ein immer größeres Umweltbewusstsein und wie als Antwort auf die sich daraus ergebenden neuen Bedürfnisse, schreitet die Entwicklung in der Elektromobilität weiter voran. Immer neue Autos kommen auf den Markt und die modernen Elektro- und Hybrid-Fahrzeuge werden immer besser und leistungsstärker. Während Elektrofahrzeuge in der Vergangenheit eher für den Stadtverkehr oder Kurzstrecken genutzt werden konnten, so kann man sich mit den neueren Modellen auch getrost auf längere Touren wagen. Und auch die elektrische Reichweite von Plug-In Hybriden steigt.

Der grobe Unterschied zwischen einem Elektro- und Hybridauto dürfte den meisten geläufig sein: Während sich Elektrowagen ausschließlich mit Strom fortbewegen, so nutzen Hybride zwei Antriebsarten: Verbrennungsmotor und Elektroantrieb. Dabei können die Antriebsarten entweder zusammen, also symbiotisch, oder auch separat genutzt werden.

Das lässt schon einen Vorteil der reinen Elektroautos gegenüber den Hybriden erahnen: Sie sind tendenziell umweltverträglicher – vor allem wenn der Fahrer Ökostrom tankt. Denn Hybride kommen rein elektrisch nicht ganz so weit, sodass sich irgendwann der Verbrennungsmotor zuschaltet. Damit sind wir bei einem weiteren Vorteil des reinen Elektrofahrzeuges: Die Förderungen hierfür sind nämlich etwas höher als für Hybride. Zudem fallen die Wartungs- und Reparaturkosten aufgrund des weniger komplexen Motors in der Regel günstiger aus.

Dafür haben die Hybride gegenüber den reinen Elektrofahrzeugen natürlich einen klaren Vorteil:  die „Reichweite“. Müssen Sie bei Elektrofahrzeugen vielleicht doch ein wenig mehr Aufwand in die Streckenplanung Ihrer Urlaubs- oder auch Geschäftsreise stecken, können Sie mit einem Hybriden auch bei längeren Strecken einfach los düsen, ohne sich Gedanken über Ladestopps zu machen. Der Motor kann zwischen zwei Antriebsalternativen wechseln – und das durchaus energie(rück)gewinnend. Die Akkus von Plug-in-Hybriden holen sich nämlich durch regeneratives Bremsen zwischendurch immer wieder Energie zurück. Ein Grund übrigens auch, warum ein Hybrid bei Stadtfahrten besonders sparsam ist. Apropos: Auch wenn Sie mit einem Elektroauto natürlich insgesamt günstiger laden, so fallen insbesondere bei kürzeren Strecken die Tankkosten bei Hybriden gegenüber vergleichbaren Verbrennern durch den Mischantrieb immer noch tendenziell günstiger aus.

Welche Art des Antriebs Sie für Ihren Wagen am Ende wählen, hängt sehr davon ab, was für ein Fahrtyp Sie sind, welche Lademöglichkeiten Sie haben und welche grundsätzliche Einstellung zur Mobilität Sie vertreten.


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Illustration Elektroauto oder Hybrid

Hybrid oder Elektro? Was passt zu Ihnen?

Kriterien, nach denen Sie Ihre Entscheidung für einen Hybrid- oder reinen Elektrowagen fällen können, sind beispielsweise Ihr Fahrverhalten, die Umweltbilanz des Wagens und die Infrastruktur, in der Sie sich bewegen. Haben Sie zu Hause die Möglichkeit, einen E-Wagen zu laden – zum Beispiel in der Garage? Super. Fahren Sie viel „Stop-and-go“, weil Sie beispielweise oft im Berufsverkehr unterwegs sind? Dann kann sich ein Hybrid – genau wie der Elektrowagen –prima Energie zurückholen und Sie schaffen es – je nach Länge der Strecke – auch gänzlich ohne Verbrennungsmotor zur Arbeit.

Dr. Silke Bagschik, Head of Marketing & Sales für die Produktlinie e-Mobility bei der Volkswagen AG, empfiehlt neben diesen rationalen auch emotionale Faktoren mit in die Entscheidung einfließen zu lassen. Wer zum Beispiel gerne schnell fährt, sei vermutlich eher mit einem Verbrenner glücklich. „Dafür haben Sie mit einem Elektroauto an jeder Ampel ordentlich Power unter dem Hintern und Kribbeln im Bauch. Die Beschleunigung sorgt beim Elektrowagen für den Fahrspaß“, ergänzt sie.

Sie wollen dieses Fahrgefühl auch mal ausprobieren und einen Einstieg in die Elektromobilität finden, sind sich aber hinsichtlich der Praktikabilität im Alltag noch nicht sicher? Dann eignet sich für Sie vielleicht ein Hybrid gut als Einstiegsauto in die Elektromobilität. Schließlich sind Sie damit, was beispielsweise das Tankverhalten angeht, näher am Verbrenner und müssen nicht Sorge haben, keine Lademöglichkeit zu finden.

Möchten Sie allerdings so umweltverträglich wie möglich unterwegs sein, sollte die Wahl nur in bestimmten Fällen auf ein Hybridfahrzeug fallen. Das bestätigt auch Silke Bagschik: „Ein Hybrid passt vor allem zu den Menschen, die viel Kurzstrecke fahren und täglich laden können. Langstrecken sollten eher die Ausnahme sein. Ansonsten sind Sie am Ende weitestgehend verbrennungsmotorisch unterwegs, was sich nicht so gut auf die Umweltbilanz des Wagens auswirkt.“ Grundsätzlich sollte man allerdings nicht aus reiner Reichweitensorge zum Hybrid greifen – schließlich sei die Ladeinfrastruktur mittlerweile sehr gut ausgebaut und man könne Elektroautos oft auch einfach über die Steckdose und in der eigenen Garage laden.

Entscheidung: Hybrid oder Elektro? Up to you.

Wenn Sie sich für die Elektromobilität entscheiden, können Sie das also aus emotionalen und rationalen Gründen tun. Wenn Sie noch zwischen Elektro und Hybrid schwanken, dann scheint eines klar zu sein: Umweltbewusstsein beweisen Sie mit beiden Optionen. Lassen Sie sich elektrifizieren!

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