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Das Magazin von Volkswagen Financial Services.
  • 01.08.2019
  • 2 Minuten

Camperausbau: Auf der Suche nach der Freiheit letztem Schluss.

Lächelnd winkende Gartenzwerge, Klappstühle, eine mit Lichterketten geschmückte Wohnmobilwand unter der blau-weiß gestreiften Markise. Ein Traum … Nicht? Was für den eingefleischten Camper im mittleren Alter die entspannte Alltagsflucht ist, erscheint für jüngere Menschen in der Regel wie die Spießer-Hölle.

Dabei ist das Grundbedürfnis auch bei Mittzwanzigern da: einfach auf die Straße und losdüsen, wohin der Wind einen trägt. Das DIY-Campen – der selbstständige Umbau eines Vans – ist da vielleicht der geeignete Kompromiss. Frei nach dem Motto: Ich bin nicht spießig, ich verwirkliche meine Träume und das ganz allein. Campen 2.0 quasi.

Unsere Autorin stellt sich vor Glosse Camperumbau

Gedankenspiel: Was wären wohl meine ganz persönlichen Umbau-Träume?

Mal angenommen ich hätte einen Van zur Verfügung – und genügend Zeit, Muße und Geld für einen Umbau. Was würde ich daraus machen? Ein komprimiertes Kultur-Mobil mit der kleinsten Bühne der Welt? Klingt eigentlich gar nicht schlecht. Ich könnte durch die Weltgeschichte düsen und kleine Kulturevents veranstalten. Einfach eine ordentliche Anlage und Subwoofer sowie eine ausklappbare Bühne im Van verbauen und los geht´s!

Vielleicht reichen auch kahle Wände, grelle Lampen, goldene Rahmen, ein paar Vintage-Elemente und etwas Smooth Jazz oder Lounge-Musik im Hintergrund – und schon wäre das Setting perfekt für kleine Kunstausstellungen. „Vanissage“ to go quasi.

Oder wie wäre es mit einem Massenumbau und der Errichtung eines Vanhotels? Diverse Vans würden wie kleine Bungalows überall verteilt auf einem Gelände herumstehen. Umkreist von Palmen und nett angelegten Wegen. Irgendwo gibt es auch einen Pool mit Rutschen. Die Camper-Vans sind schon vor Ort und bleiben auch dort. Man bucht sie aus der Ferne – genau wie ein Hotelzimmer. Da spart man sich die intensive und lange Anreise und hat trotzdem Freiheits-Feeling und Gemütlichkeit.

Klingt wie ein Campingplatz mit Mietwohnwagen? Stimmt. Aber der große Unterschied in diesem Szenario ist, dass es im Vanhotel ausschließlich die vermieteten Camping-Vans gibt. So entsteht kein Fahrzeug-Neid und Sie werden als Mieter auch nicht belächelt, weil Sie keinen eigenen Wagen haben.

Illustration Camper Umbau Möglichkeiten

Darüber hinaus könnte es ein paar Goodies geben: Das Vanhotel könnte Zimmerservice, All-inclusive-Versorgung und einen Putzdienst für den Camper anbieten.

Zugegeben – das Vanhotel wäre am Ende ein übermäßig statisches Dasein für meinen Camper … Kommen wir also zurück zu den mobileren Einsatzmöglichkeiten:

Vielleicht sollte ich meinen Van als Tattoo-Studio ausbauen. Ist doch auch statisch, sagen Sie? Mitnichten! Mein Van würde während des Tätowier-Vorgangs zu den Lieblingsorten des Tätowierten fahren. Dass dabei mal eine Linie verrutscht oder wellig wird, ist gewünscht. Das wird der neueste Trend: exklusive Tattoos „on the go“– so nicht kopier- oder wiederholbar. Jeder stolze Träger hat ein Unikat auf der Haut. Und eine gute Story noch dazu.

pinker Bulli Foodtruck

Jetzt mal im Ernst …

Okay: Goodbye Utopie – Hello Realität! Was mit dem Van wirklich geht, ist auch schon ziemlich zauberhaft … Bands oder Theatergruppen gehen mit ihrem Van auf Tour. Manch einer hat sich aus dem Van eine fahrende Bar gebaut. Auf Festivals sieht man zu Foodtrucks umgebaute Minibusse. Und sogar einige mobile Van-Massagestudios sind auf den Straßen unterwegs. Es gibt da die interessantesten und kreativsten Umbauten.

Doch die meisten denken bei einem Van erst mal an einen Umbau zum Camper, mit dem sie frei und ungebunden die Welt erkunden können. An jedem Ort der Welt im eigenen Bett schlafen und ein nach individuellen Wünschen selbst gestaltetes Reich genießen? „Klingt toll, aber kostet auch Geld!“, denken Sie? Stimmt. Und wenn Sie das nicht mehr im Sparschwein haben, dann schauen Sie sich doch zum Beispiel mal den Ratenkredit der Volkswagen Bank an. Vielleicht hilft der Ihnen, Ihrem Traum vom Campen 2.0 etwas näher zu kommen.

Und falls Sie noch etwas Inspiration für den Camperumbau brauchen: Wie es andere gemacht haben – und das gleich mehrfach – erfahren Sie in unserem Artikel über das Camper-Pärchen Freundship.

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Sie haben jetzt auch Lust auf einen DIY-Camper-Umbau aber noch keine geeignete Geldquelle? Dann kommt für Sie eventuell ein Ratenkredit der Volkswagen Bank in Frage. Der ist übrigens ganz unkompliziert online abschließbar.