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Das Magazin von Volkswagen Financial Services.
  • 29.11.2019
  • 3 Minuten

Mietwagen versichern: Wer ist dafür zuständig und was gilt es zu beachten?

Sie wollen Einkäufe oder Möbel transportieren und haben kein geeignetes Auto? Oder Sie sind mit dem Zug oder Flugzeug in den Urlaub gereist und wollen vor Ort die Gegend möglichst flexibel erkunden? Alles gute Gründe für einen Mietwagen. Ob Sie nun einen Kleintransporter für den Umzug, den kleinen Flitzer für den Städtetrip oder einen Geländewagen für die Wandertour mieten: Der richtige Versicherungsschutz muss in jedem Fall her. Wir haben einige wissenswerte Informationen für Sie zusammengestellt.

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Entschluss gefasst. Mietwagen ausgewählt. Und wie geht das jetzt weiter?

Zunächst einmal stellt sich die Frage: „Wie läuft das Versichern des Fahrzeugs konkret ab? Muss sich der Mieter um eine Versicherung kümmern oder übernimmt das der Vermieter?“ Die Antwort lässt viele Optionen offen: Einen Basisschutz schließen Sie über die Vermietung selbst ab – das ist mindestens eine Haftpflichtversicherung und oft auch eine Teil- oder Vollkaskoversicherung mit Selbstbeteiligung. Auch Zusatzversicherungen können Sie in der Regel beim Vermieter, aber ebenso bei einem Versicherer Ihrer Wahl abschließen. In letzterem Fall sollten Sie dann die entsprechenden Unterlagen bei der Anmietung dabeihaben. Grundsätzlich lohnt es sich, im Vorfeld zu vergleichen und am Ende nach Praktikabilität und auch Preis-Leistungs-Verhältnis zu entscheiden.

Welcher Versicherungsschutz für den Mietwagen für Sie persönlich der richtige ist, hängt am Ende von verschiedenen Faktoren ab. So ist es zum Beispiel entscheidend, ob Sie ein besonders preiswertes Automodell oder ein eher hochpreisiges mieten. Und neben Ihrem eigenen Sicherheitsbedürfnis spielt auch eine Rolle, was Sie mit dem gemieteten Wagen vorhaben. Denn: Je nach Reiseziel können unterschiedliche Aspekte wichtig sein. Sie fahren in die Berge und auch auf unbefestigten Straßen? Dann kann ein zusätzlicher Versicherungsschutz für Scheiben – Achtung, Steinschlag! – und den Unterboden notwendig werden.

Grundsätzlich sollten Sie sich schon im Vorfeld darüber klar werden, was für ein Versicherungspaket Sie brauchen. Damit vermeiden Sie spontane und unnötig hinzugebuchte Zusatzleistungen. Aber welcher Versicherungsschutz ist denn nun eigentlich sinnvoll beim Mietwagen?

Was gibt es für Möglichkeiten, den Mietwagen zu versichern?

Grundsätzlich verpflichtend ist die Haftpflichtversicherung. Diese ist in der Regel im Mietpreis inbegriffen und deckt die von Ihnen verursachten Schäden an anderen Fahrzeugen, Fremdeigentum und Personen ab. Allerdings nur bis zu einem bestimmten Betrag – und der kann von Versicherer zu Versicherer stark variieren. Schauen Sie sich die Konditionen also am besten genau an. Neben der Pflichtversicherung bekommen Sie über die Autovermietung in der Regel eine Teil- bzw. Vollkaskoversicherung zu verschiedenen Konditionen.

Ein Tipp am Rande: In den Mietpapieren wird die Teilkasko durch die Abkürzung CDW (Collision Damage Waiver) und die Vollkasko mit LDW (Loss Damage Waiver) ausgewiesen. Im Schadensfall erstattet der Versicherer bei diesem Basisschutz dann nur die über die vereinbarte Selbstbeteiligung hinausgehende Schadenssumme.

Die Selbstbeteiligung, die im Schadensfall in der Regel auf Sie zukommt, können Sie übrigens mit einer Zusatzversicherung absichern. Diese gilt dann für die gesamte Mietdauer und erstattet im Schadensfall die zu zahlende Selbstbeteiligung.

Alternativ können Sie bei der Autovermietung natürlich gegen einen Aufpreis auch eine Vollkasko ohne Selbstbeteiligung abschließen.

Übrigens: Auch Vollkaskoversicherungen decken häufig Schäden an Reifen, Scheiben, Dach und Unterboden nicht mit ab. Prüfen Sie die entsprechenden Konditionen also genau und buchen Sie – je nach Reiseziel und Nutzung des Wagens – im Zweifel den jeweiligen, zusätzlich benötigten Schutz hinzu. Selbiges gilt für die weiteren Zusatzversicherungen: Einen Diebstahlschutz sollten Sie besonders bei hochpreisigen Mietwagen abschließen oder dann, wenn Sie in Gegenden fahren, die für eine erhöhte Diebstahlquote bekannt sind. Die Sinnhaftigkeit der weiteren Zusatzversicherungen wird sehr kontrovers diskutiert. Da müssen Sie sich am Ende Ihr eigenes Urteil bilden.

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Konditionen genau checken: Auf die Details kommt es an.

Machen Sie sich auch im Detail mit den Konditionen Ihrer Mietwagenversicherung vertraut – vor allem, wenn Sie im Ausland einen Wagen anmieten. Denn: Während in Deutschland Zusatzfahrer gesondert angemeldet werden müssen und dementsprechend auch eine zusätzliche Gebühr kosten, sind beispielsweise in den USA Ehepartner oft automatisch mitversichert.

Übrigens: Auch für Jungfahrer und Senioren erheben einige Versicherer wegen des angenommenen erhöhten Risikos eine höhere Versicherungssumme oder eine Zusatzgebühr.

Neben den Kosten für Anmietung und Versicherung erwartet Sie auch eine Kaution für das Auto. Diese wird in der Regel auf Ihrer Kreditkarte geblockt, bis Sie den Wagen im besten Fall unversehrt zurückgeben. In der Regel bewegt sich diese Kaution im dreistelligen Bereich, aber manche Vermieter verlangen auch Summen im vierstelligen Bereich. Sollten Sie Schäden an dem Fahrzeug verursachen, kann Ihre Kreditkarte am Ende zumindest anteilig mit der Kautionssumme belastet werden. Zu einer professionellen Übergabe sollte daher in Ihrem eigenen Interesse auch eine Dokumentation aller schon vorhandenen Mängel am Fahrzeug gehören.

Mietwagen anständig versichert? Es kann losgehen.

Wir halten fest: Generell sind die Angebote bei den verschiedenen Versicherern – sowohl hinsichtlich des Umfangs als auch bezogen auf den Preis – recht unterschiedlich. Es lohnt sich also zu vergleichen. Wir wünschen viel Spaß beim Cruisen.

Übrigens: Kennen Sie schon die Autovermietung VW FS | Rent-a-Car? Vielleicht finden Sie ja dort Ihren nächsten Mietwagen. Schauen Sie mal vorbei.

 

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