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Das Magazin von Volkswagen Financial Services.
  • 30.10.2020
  • 5 Minuten

Mission „Auto versichern“: Ein Autoleben lang richtig abgesichert.

Der Duft von frischen Polstern, sauberen Teppichen oder Ledersitzen paart sich mit der Verheißung auf viele tolle Stunden „on the road“ – sicher wird jedem von Ihnen bei dem Gedanken gleich dieser typische Neuwagengeruch aus dem olfaktorischen Gedächtnis in die Nase schlüpfen. Wenn man sich ein neues Auto kauft, kümmert man sich neben dem Finanziellen zwangsläufig auch um die Kfz-Versicherung oder passende Zusatzversicherungen. Im Laufe seines Lebens entwickelt das Auto dann immer andere oder gar neue Bedürfnisse. Welche das sind? Werfen Sie mit uns einen Blick ins Logbuch zur gelungenen Mission „Auto versichern“: 

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Phase 1: Auto zum ersten Mal versichern

Ihr neues Auto können Sie über verschiedene Wege anschaffen – Barkauf, Leasing oder Finanzierung dürften dabei die gängigsten sein. Und auch die Kfz-Versicherung ist dreigeteilt: Haftpflicht, Vollkasko und Teilkasko.

Die Pflicht zur Kfz-Haftpflicht steckt schon im Namen – hierbei handelt es sich um eine gesetzlich vorgeschriebene Pflichtversicherung. Wer sein eigenes Fahrzeug zusätzlich absichern möchte, muss sich noch zwischen Teilkasko und Vollkasko entscheiden. Hier eine kurze Zusammenfassung der Unterschiede: Die Kfz-Haftpflicht greift zum Beispiel, wenn jemand in einem durch Sie verursachten Unfall verletzt oder ein anderes Auto dabei beschädigt wird. Die Teilkasko kommt für Schäden an Ihrem Fahrzeug auf, die nicht von Ihnen selbst verursacht wurden. Dies können zum Beispiel Glasbruch, Marderschäden oder auch Diebstahl sein, aber das variiert von Versicherer zu Versicherer. Und die Vollkasko übernimmt darüber hinaus auch solche Schäden am eigenen Auto, die Sie selbst verschuldet haben. Ausgeschlossen sind dabei in der Regel aber Schäden, die durch grobe Fahrlässigkeit wie zum Beispiel dem Fahren unter Alkoholeinfluss entstehen.

Welche Versicherung sinnvoll ist, hängt unter anderem vom Alter des Wagens ab. Eine Vollkaskoversicherung lohnt sich vor allem für einen Neuwagen oder jungen Gebrauchten. Denn grundsätzlich ist sie besonders dann sinnvoll, wenn der Zeitwert des Fahrzeugs – und damit die im Schadenfall durch die Vollkasko erstattete Summe – noch recht hoch ist. So wie bei Neuwagen eben. Übrigens: Bei einem Leasing- oder Kreditvertrag werden Sie in der Regel verpflichtet, eine Vollkaskoversicherung abzuschließen


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Phase 2: Das Auto wird flügge.

Wenn Phase 2 anläuft, ist das Auto etwa ein Jahr alt und dafür schon ganz schön erwachsen. Denn: Die Differenz zwischen Kaufpreis und Zeitwert des Wagens wächst gerade in den ersten Monaten nach Erwerb eines Neuwagens am schnellsten. Das ist auch der Grund, warum viele Versicherer für die ersten zwölf Monate im Leben eines Fahrzeugs eine Neuwertentschädigung anbieten. Gilt diese nicht mehr, bekommt man im Falle eines Diebstahls oder Totalschadens nur noch den Wiederbeschaffungswert des Wagens erstattet. An der Stelle kann eine GAP-Versicherung sinnvoll sein. Diese Zusatzversicherung müssen Sie allerdings in der Regel von Vornherein mit abgeschlossen haben. In manchen Versicherungspaketen steckt Sie aber auch gleich mit drin. Informieren Sie sich am besten vor dem Vertragsabschluss bei Ihrem Versicherer. Und was tut sie dann, die GAP-Deckung? Kurz gesagt: Sie schließt eine finanzielle Lücke. Und zwar die, die entsteht, wenn der Ablösewert Ihres Leasing- oder Finanzierungsvertrags den Wiederbeschaffungswert, der von der Kaskoversicherung erstattet wird, übersteigt.

Übrigens: Insbesondere beim barbezahlten Fahrzeug könnte auch ein Kaufpreisschutz interessant sein. Dieser sichert nämlich den kompletten Kaufpreis ab. Mehr dazu erfahren Sie in diesen FAQ.

Spätestens in Phase zwei des Lebens Ihres Autos können Sie auch anfangen, darüber nachzudenken, wie Sie dem Wertverlust des Autos entgegenwirken. Der Bau einer Garage oder auch eines Carports kann – sofern möglich – dafür genauso sinnvoll sein wie der Abschluss zusätzlicher Servicepakete.

Übrigens: Falls Sie mittlerweile über die erste Neuwagen-Verliebtheit hinweg sind und denken, Ihr Sohn oder Ihre Tochter dürfte jetzt auch mal ein paar Runden mit dem treuen Gefährten drehen, dann kommt vielleicht ein Jungfahrer-Schutz für Sie in Frage. Damit müssen Sie nicht gleich pauschal den Fahrerkreis Ihrer Kfz-Versicherung erweitern, sondern können für einen festgelegten Zeitraum auch den jungen Fahrer mitversichern. Und sollten Sie den Wagen mal dem besten Freund oder Nachbarn leihen wollen, dann gibt es mit dem Drittfahrer-Schutz ein entsprechendes Äquivalent für erfahrenere Fahrer.

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Phase 3: Auch in älteren Puschen garantiert länger abgesichert.

Und schon brennt eine weitere Kerze auf dem Auto-Geburtstagskuchen – das bringt auch gleich ein paar Veränderungen mit sich: Sobald der Wagen zwei Jahre alt wird, läuft neben der gesetzlich vorgeschriebenen Gewährleistung in der Regel auch die freiwillige Herstellergarantie aus. Das ist der Zeitpunkt, ab dem eine Garantieverlängerung greifen würde. Diese müssen Sie allerdings abschließen, während die Herstellergarantie noch läuft.

Bei der Garantieverlängerung handelt es sich um ein Versicherungsprodukt, das Sie unabhängig von der Kfz-Versicherung abschließen können, sofern ein bestimmtes Fahrzeugalter oder eine festgelegte Kilometerlaufleistung noch nicht überschritten sind. Die Verlängerung umfasst dann in der Regel einen Zeitraum von bis zu drei Jahren, in denen der Versicherer für bestimmte unerwartete Reparaturkosten aufkommt.


Garantieverlängerung beim Volkswagen Konzern.

Wie angenehm Garantieschutz ist, merkt man häufig erst, wenn er fehlt. Damit das nicht so schnell passiert, gibt es die Garantieverlängerung für Ihren Neuwagen. So sichern Sie sich für bis zu 1, 2 oder 3 Jahre länger ab. Entscheiden Sie selbst.

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Phase 4: Neuer Versicherungsumfang gefällig?

Das Auto kommt nun so langsam in die Jahre … Vielleicht ist es an der Zeit, den Versicherungsumfang anzupassen. Während sich für den Neuwagen eine Vollkasko sicherlich noch gelohnt hat, kann man bei einem älter werdenden Wagen darüber nachdenken, auf die Teilkasko umzusteigen.

Sie fragen sich, wann der richtige Zeitpunkt ist und wie lange genau man ein Auto mit einer Vollkasko versichern sollte? Das lässt sich so pauschal nicht beantworten, da es von vielen verschiedenen Faktoren abhängt. Zum Beispiel vom Fahrzeugwert – und auch von Ihrem eigenen Sicherheitsbedürfnis.

Generell gilt: Sie müssen Ihre aktuelle Kfz-Versicherung dafür nicht kündigen, sondern können sie in der Regel entsprechend anpassen. Dazu gilt es aber, entsprechende Fristen einzuhalten. Wenn Sie zum Beispiel von Vollkasko auf Teilkasko umsteigen wollen, müssen Sie meist einen Monat vor Hauptfälligkeit schriftlich eine Teilkündigung einreichen. Die Hauptfälligkeit leitet sich vom Tag des Vertragsabschlusses ab und kommt dadurch immer einmal im Jahr. Dementsprechend ist auch die Versicherungsanpassung nur einmal im Jahr möglich.

Falls Sie sich einen zusätzlichen Wagen anschaffen, kann es übrigens in diesem Zuge auch sinnvoll sein, das schon vorhandene Fahrzeug als Zweitwagen zu versichern. So können Sie durch die potenziell bessere Schadenfreiheitsklasse (SFK) für den neuen Wagen bei der Vollkaskoversicherung günstiger wegkommen. Das sollten Sie aber vorher genau durchrechnen – denn ob sich die Umfirmierung lohnt, hängt zum Beispiel davon ab, um welche Fahrzeuge es sich genau handelt und wie alt diese sind.

Phase 5: Auf dem Weg zum Youngtimer.

Sollte der Wagen mittlerweile schon vor einiger Zeit sein 10-Jähriges gefeiert haben und noch kaskoversichert sein, lohnt es sich, mal nachzurechnen. Denn wenn der Wert des Fahrzeugs in einem niedrigen vierstelligen Bereich liegt, reicht Ihnen vielleicht eine Kfz-Haftpflichtversicherung. Warum? Weil Sie kleinere Schäden vielleicht ohnehin nicht mehr unbedingt beheben wollen. Oder weil Sie sich bei einem größeren Schaden eventuell eher ein neues Auto kaufen würden.

Sollte das Auto allerdings noch älter sein (genauer gesagt: schon bald 30), dann ist es vielleicht auf dem besten Weg, ein Youngtimer oder gar Oldtimer zu werden. In dem Fall könnte er bald wieder an Wert gewinnen. Und das wiederum hat – zumindest bei Oldtimern – dann auch wieder einen Einfluss auf die Versicherungspolicen.

Fazit.

„Das Auto ist des Deutschen liebstes Kind!“ heißt es ja häufig ganz pathetisch. Was eher übertrieben daherkommt, hat trotzdem einen wahren Ursprung. Die Deutschen sind ihren Autos im Allgemeinen sehr verbunden und treu – Autoliebe ein Leben lang eben. Und so will man den vierrädrigen Weggefährten natürlich auch möglichst gut absichern, um möglichst lange Freude an ihm zu haben. Also pinnen Sie sich die Logbuch-Phasen 1 bis 5 ans Armaturenbrett und seien Sie entsprechend gewappnet.

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