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Das Magazin von Volkswagen Financial Services.
  • 31.01.2020
  • 4 Minuten

Mein Auto und ich – Geschichten zur Autoliebe.

Die Liebe zum Auto kann sich auf ganz verschiedene Arten ausdrücken: Der Eine verliebt sich einfach in ein Fahrzeug, das ihm gewissermaßen zugelaufen ist – zum Beispiel, weil es gerade günstig zu kriegen war und dann eben zum treuen Alltagsbegleiter wurde. Der Andere träumt dagegen schon seit Kindertagen von einem ganz bestimmten Auto. Wenn der Traum dann endlich in Erfüllung geht, wird die Liebe oft sogar noch größer. Wir haben uns umgehört und die schönsten Geschichten für Sie zusammengestellt.

Liebesbrief an sein Auto

Liebevolle Auto-Erinnerungen.

Viele Menschen denken beim Thema Autoliebe an ihr erstes (oder auch zweites bis drittes) Auto zurück. Das war meist einfach und wenig luxuriös, sodass man sich ständig mit den Eigenheiten des Fahrzeugs arrangieren musste. Trotzdem oder gerade deshalb wurden diese Autos oft besonders geliebt.

So ging es auch Marlies Garber*, die ihr erstes Auto einem Bekannten für nicht mal 300 DM abgekauft hat: In dem Kleinwagen mit Faltdach war es ständig zu eng und man musste schon mal seine Beine wegsortieren, um an die Lüftung ranzukommen. Die Heizung lief immer – ob man nun wollte oder nicht. Trotzdem war das 1957 „geborene“ Auto einfach kultig: Ist man auf der Autobahn jemandem mit dem gleichen Wagen begegnet, hat man sich gegrüßt.

Mit einem ihrer späteren Fahrzeuge – einem ebenfalls heiß geliebten Van – ist Marlies Garber auf dem Weg in den Familienurlaub kurz vor dem Ziel liegen geblieben: Die Kinder und das gesamte Reisegepäck mussten ins Taxi umziehen. Was für ein Aufwand! Aber die Liebe zum Wagen blieb davon ungetrübt und natürlich hat Marlies Garber ihren Minibus nach dem Urlaub reparieren und somit unbestraft davonkommen lassen.

*Name redaktionell geändert

Illustration Autoliebe

Ähnlich war es auch bei Antje Verbeek*. Sie hat ihr erstes Auto innig geliebt und mit ihrem zweiten sogar gesprochen und es so quasi direkt an ihrem Leben teilhaben lassen. Und die Autoliebhaberin ist überzeugt, dass dieser Wagen nur deshalb so viele, viele Jahre und abertausende Kilometer an ihrer Seite geschnurrt hat.

Solch eine emotionale Verbindung konnte Antje Verbeek zu all ihren Autos aufbauen: Wehmütig erzählt sie zum Beispiel, dass sie ihr letztes Auto „mit Tränen in den Augen erst vor Kurzem schreddern“ musste. Es hatte sein Haltbarkeitsdatum einfach überschritten. Namen hatten ihre Autos allerdings nicht. Ganz im Gegensatz zu dem vierrädrigen Protagonisten unserer folgenden Auto-Liebesgeschichte:

*Name redaktionell geändert

Das Sorgerecht fürs Auto bekommen.

Einen besonders liebevollen und individuellen Namen hat Susanne Marrone für ihre aktuelle Autoliebe, die erst auf Umwegen zu ihr kam, gefunden. Nach der Trennung von Ihrem Mann hat dieser ihr das gemeinsame Auto überlassen. Sie wollte das „Scheidungskind“ eigentlich direkt verkaufen, um auch einen motorisierten Neuanfang zu wagen und sich ein eigenes Auto ganz nach ihren Wünschen zu kaufen. Allerdings fand Susanne Marrone für den alten Wagen keinen Käufer und behielt ihn daher vorerst.

Ein Auffahrunfall mit wirtschaftlichem Totalschaden schien schließlich den Verkaufsplänen vollends den Rest zu geben. Doch Vollkaskoversicherung sei Dank hat es am Ende sogar für einen neuen, kleinen Gebrauchtwagen gereicht. Und dieser musste natürlich gebührend getauft werden. Susanne Marrone hat innerlich die Sektflasche geschwungen und ihrem Baby den Namen „Albino-Frosch“ gegeben – „Albino“, weil er weiß ist und „Frosch“, weil seine Scheinwerfer wie Froschaugen aussehen.

Jörg Hennig mit seinem Traumauto

Autoliebe ein Leben lang.

Manch ein Autonarr träumt sogar schon ein Leben lang von der einen, wahren Autoliebe und kann sie sich erst später als erhofft erfüllen. Jörg Hennig zum Beispiel hat weder in seinem ersten, noch in seinem zweiten oder dritten Wagen einen treuen Begleiter fürs Leben gefunden. Stattdessen hat der 54-Jährige das Auto seiner Träume zwar bereits als Jugendlicher für sich entdeckt, aber es sich noch nicht leisten können. So hat er einem gemeinsamen Leben mit dem Wagen lange entgegengefiebert:

„Ich war 14 oder 15 und in meiner Nähe gab es einen Autohändler. Im Verkaufsraum in der zweiten Etage stand er dann: mein Autotraum in dunkelblau“, beginnt er zu erzählen, wobei seine Augen direkt zu leuchten anfangen. Von dem Moment an ging der junge Autofan immer wieder mit einem Freund in das Autohaus und bewunderte seinen Traumwagen.  Eines Tages war dann der Verkaufsleiter ausgeflogen und hatte die Schlüssel für den blauen Flitzer offen in seinem Büro hängen lassen: „Wir haben die Chance ergriffen, die Schlüssel geschnappt, uns in den Wagen gesetzt und ihn gestartet – was für ein irrer Sound das damals schon war. Schließlich sind wir sogar ‚probegefahren‘ – 10 Meter vorwärts, soweit es im Verkaufsraum eben ging“, berichtet Hennig mit einem schelmischen Lächeln. Letztendlich sind die beiden Freunde damals einfach wieder gegangen – unbehelligt von dem Verkaufsleiter, der auch nach der kleinen Spritztour noch nicht zurückgekommen war. „Ob er sich irgendwann gewundert hat, dass das Auto plötzlich woanders stand?“, überlegt Hennig und grinst. (An dieser Stelle ein dringender Appell der Redaktion: bitte nicht nachmachen! 😊)

Zum damaligen Zeitpunkt schien der Traum, einen solchen Flitzer zu besitzen, für den jungen Autofan absolut nicht realisierbar. Und dennoch nicht unrealistisch genug, um ihn je zu vergessen. Etwa 35 Jahre später war es dann tatsächlich soweit: Jörg Hennig darf einen weißen Roadster – und damit eine modernere Version des damals bewunderten Wagens – sein Eigen nennen: „Seit ich den Wagen habe, lebe ich in einer ganz anderen Welt und frage mich, warum ich ihn mir nicht schon früher gegönnt habe. Man kann einfach alles mit ihm machen – auch in den Urlaub fahren. Denn trotz seiner sportlichen Figur bietet er viel Platz“, kommt Hennig direkt ins Schwärmen.

„Auf der Rennstrecke war ich auch schon. Die Bremsen von meinem Baby sind einfach der Hammer. Es ist, als würde man einen Anker vor sich auswerfen, der einen um die Kurve zieht“, erzählt Jörg Hennig und senkt dabei die Stimme, als würde er sich in der lange gehegten Erinnerung verlieren. Und wenn man genau hinschaut, sieht man, wie sich sein Blick verklärt. Der Geschwindigkeitsrausch scheint noch immer nachzuhallen.

Und die Liebe zum Sportcabrio verbindet: Einmal im Jahr trifft sich der 54-Jährige mit anderen Rennschlitten-Liebhabern. Zusammen wird geschwärmt, gefachsimpelt und natürlich ein bisschen durch die Gegend geheizt. Diese Roadster-Treffen finden immer an einem anderen Ort statt, damit möglichst viele die Gelegenheit bekommen, teilzunehmen.  „Dieses Jahr sehen wir uns in Österreich – die Fahrt durch die Alpen wird der Wahnsinn“, freut sich Jörg Hennig und ballt die Hände zu Fäusten, als hätte er das Lenkrad bereits in der Hand. Bei aller Liebe trägt der Rennschlitten aber keinen Namen, denn das sei „doch eher Frauensache“, scherzt Hennig mit einem Augenzwinkern.


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Autoliebe als Statement.

Glaubt man gemeinhin verbreiteten Klischees, scheint ein großer Luxusschlitten dahingegen eigentlich nicht „Frauensache“ zu sein. Dem würde Michelle Wegener* vehement widersprechen. Sie ist überzeugt, dass ihr Geschlecht sie nicht vom Fahren großer, schicker Wagen abhält. Im Gegenteil: „Ich fahre so ein großes Auto als Statement. Ich liebe das Gefühl, zeigen zu können, dass ich das Auto händeln kann, obwohl ich kein Mann bin“, erklärt sie, drückt dabei ihr Kreuz ein wenig durch und lässt den Blick nach oben schweifen.

Andere Leute hingegen setzen ein Statement mit ihrer Liebe zu kleinen, kompakten Autos. Die kleinen Knutschkugeln seien im Stadtverkehr einfach praktischer und man finde auch leichter einen Parkplatz. Wenn das Auto als treuer Freund im Straßenverkehr zusätzlich auch noch bequem und einfach im Umgang ist, ist die Autoliebe umso größer.

*Name redaktionell geändert

Portrait Lara Golombek

Noch eine Autoliebe auf den ersten Blick.

In Sachen Autoliebe reicht es manchmal nicht, nur einem bestimmten Modell hinterherzujagen oder das erste Auto mit seinem individuellen Charakter lieben zu lernen. Nein, manchmal muss es genau dieses eine Auto sein. In genau dieser Farbe, in genau diesem Zustand. Kurz: Diese eine Autoseele erscheint dann einfach als die einzig wahre Liebe. So wie bei Lara Golombek:

Ihren persönlichen vierrädrigen Seelenverwandten traf die 29-Jährige schon in ihrer Fahrschulzeit. „Während meiner Fahrstunden bin ich oft am Autohaus vorbeigefahren und da habe ich dieses quietschtürkise Etwas gesehen – und ich musste es einfach haben!“, erzählt Lara mit funkelnden Augen. Noch bevor sie ihre Führerscheinprüfung bestanden hatte, stand die kleine türkise Knutschkugel, die sogleich auf den Namen Lilly getauft wurde, schon auf dem Grundstück der Eltern – bereit für alle bevorstehenden Abenteuer. „Während der Abizeit war meine Lilly der Hit und fuhr mich und meine Freundinnen durch unseren Heimatort – man konnte uns kaum übersehen“, erinnert sich Lara mit Freude. Auch ein Auslandssemester im Osten Polens haben Lara und Lilly gemeinsam gemeistert.

Heute ist Lilly 19 Jahre alt, hat davon 12 Jahre mit Lara verbracht und sie über 100.000 Kilometer unfallfrei gefahren. Auf ihre alten Tage ging es letzten Sommer sogar noch nach Schweden. „Lilly kommt viel rum und sieht dabei immer noch tipptopp aus – sie hat sich wirklich gut gehalten.“ Obwohl Lara mittlerweile in einer Stadt wohnt, wo sie nicht auf ein Auto angewiesen ist, will sie sich nicht von Lilly trennen: „Lilly und ich bleiben zusammen, bis dass der Schrottplatz uns scheidet.“

Und Ihre Auto-Lovestory?

Bei den Geschichten zur ersten großen Autoliebe werden Erinnerungen wach. Die geliebten Klapperkisten aus längst vergangenen Tagen grüßen noch einmal aus dem Auto-Nirwana und auch neue Autos mit modernsten Features und schickem Design lassen viele Herzen höherschlagen. Denken Sie gerade wehmütig an Ihre erste Autoliebe zurück oder flitzen Sie in Gedanken mit Ihrem Traumauto an Ihren Lieblingsort? Dann lassen Sie sich nicht weiter stören …

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