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Das Magazin von Volkswagen Financial Services.
  • 27.11.2020
  • 7 Minuten

Mobilität der Zukunft: flexibel und individuell.

Immer ein Auto vor der Tür oder in der Garage stehen haben. Jederzeit reinhüpfen können. Es hegen und pflegen … Das ist nicht jedermanns Konzept. Viele wollen heutzutage Autos zwar gerne nutzen, aber nicht mehr besitzen. Die Mobilität der Zukunft muss also tendenziell sehr flexibel sein. Wir haben vier Testimonials, die schon seit Längerem ein modernes Mobilitätskonzept in ihren Alltag integriert haben, nach ihren Beweggründen gefragt.

Flexible Mobilität der Zukunft

Für Birte Witek (41) ist die Mobilität der Zukunft so flexibel wie möglich.

„Ich bin ein absoluter Autotyp. Ich bin schließlich auf dem Dorf groß geworden und da gehörte ein Auto definitiv dazu. Kaum hatte man einen Führerschein, bekam man einen fahrbaren Untersatz. Und die erste Tour ging traditionell zum Fastfood-Restaurant in der nächstgrößeren Stadt. (lacht) Damals war man auch auf ein Auto angewiesen, wenn man ein gewisses Maß an Flexibilität haben wollte. Mittlerweile wohne ich in Berlin und brauche nicht mehr zwingend einen Wagen. Ich habe zwar noch ein Auto, aber das ist ein recht kleines und älteres Modell mit wenig PS. Da frage ich mich bei längeren Strecken schon manchmal, wie zuverlässig der noch ist. 

Als Autoliebhaberin würde ich schon gerne mal wieder ein neueres Auto mit allem Schnickschnack fahren – mit Assistenzsystemen und besserer Beleuchtung. Aber eigentlich brauche ich im Moment nicht so einen Wagen. Ich habe ab und zu schon mal Carsharing ausprobiert. Aber das ist irgendwie auch nicht so sehr was für mich. Ich muss dann immer meinen ganzen Krempel hin- und herschleppen und habe Angst, etwas davon im Auto zu vergessen. Grundsätzlich habe ich daher wohl lieber mein eigenes Auto, was auch immer griffbereit irgendwo in der Nähe steht.

Dann käme für mich schon eher eines der neueren Konzepte wie ein Auto-Abo infrage. Damit hätte ich immer ein neueres Auto, müsste mich aber um wenig kümmern. Rate zahlen und fertig. Und damit hätte ich dann auch nicht mehr die Sorge, was in einem fremden Auto liegen zu lassen. (lacht)

Ein Auto-Abo wäre wohl ein guter Kompromiss für mich – denn es bedient einerseits meine Autoliebe und andererseits mein Bedürfnis nach Flexibilität und Freiheit im Kopf. Das ist perspektivisch total spannend – gerade mit Blick auf längere Touren in die alte Heimat oder für die Sommerferien.

Ich denke, die Zukunft der Mobilität wird geprägt sein von einem Umbruch im Individualverkehr. Dabei spielt natürlich vor allem der Umweltgedanke eine Rolle. Viele Leute wollen nicht mehr so häufig einen Pkw nutzen, müssen es aber für gewisse Sachen noch tun – um die Kinder irgendwohin zu bringen oder für längere Arbeitswege.

Das gilt natürlich noch mehr fürs Land als für die Stadt. Aber ich genieße es auch in der Stadt, Auto zu fahren. Dann fahre ich immer andere Strecken und sehe mehr von der Stadt, als wenn ich in der U-Bahn sitze. In meinem Auto stört mich auch keiner und ich kann laut die Musik hören, die mir gefällt. Das ist der Luxus des eigenen rollenden Raums.

Grundsätzlich muss die Mobilität der Zukunft wohl sehr flexibel sein. Warum? Der Reiz besteht wohl darin, dass man sich um viel weniger kümmern muss. Ich muss das Auto nicht selber versichern, ich muss es nicht waschen und saugen. Ich kann den Wagen irgendwo einsammeln und woanders wieder abstellen. Oft muss ich nicht mal tanken oder lange nach einem Parkplatz suchen. Bei manchen Anbietern kann man den Carsharing-Wagen ja sogar auch dort kostenlos abstellen, wo man ansonsten einen Parkschein ziehen müsste. Das spart Nerven und Zeit. Flexible Mobilität der Zukunft bedeutet in meinem Verständnis, dass man sich nur noch darum kümmern muss, den Fahrtweg zu bestreiten. Flexible Mobilität macht den Kopf frei

Da hat sich die Einstellung der Autofahrer sehr geändert. Der Status des Autos verändert sich. Viele wollen sich eben nicht mehr um das Auto kümmern müssen. Früher haben wir uns an der Waschstraße getroffen und zusammen unsere Autos gewaschen. Da hat man die Autos aber auch noch auf eine andere Art und Weise geliebt.

Mein 9-jähriger Sohn hat neulich gesagt, dass er unbedingt ein bestimmtes Auto – einen modernen und sportlichen Mittelklassewagen – haben möchte, sobald er den Führerschein hat. Mal sehen, wie das dann aussieht, wenn er wirklich 18 ist. Aber offenbar hat er die Autoliebe von seiner Mutter geerbt (lacht).“


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Interviewpartner Christian Stelljes

Christian Stelljes (31) setzt in München auf ein eigenes Auto in Kombination mit Sharing-Angeboten.

„Für mich bedeuten neuere Mobilitätskonzepte in erster Linie mehr Flexibilität. Ich habe zwar ein Auto, aber nutze je nach Anlass auch die ganze Bandbreite an Carsharing-Angeboten. Und manchmal schnappe ich mir auch einen E-Scooter.

In München gilt das Motto: Wenn man mit dem privaten Auto einmal einen Parkplatz hat, dann gibt man den nicht mehr her. Mit meinem eigenen Auto fahre ich nur längere Strecken aus der Stadt heraus. Das Carsharing-Fahrzeug nutze ich dann für Kurzstrecken innerhalb der Stadt. Schließlich kann ich damit in München fast überall parken.

Viele Münchner machen das genauso wie ich. Und mir ist klar: Was für uns einen Mobilitätsgewinn bedeutet, füllt die Stadt am Ende noch zusätzlich mit Autos. Das ist sicherlich nicht der Grundgedanke von Carsharing. Aber meinen eigenen, komfortablen Wagen möchte ich für längere Strecken eben auch nicht missen – mit seinen 280 PS und den Massagesitzen komme ich schnell und entspannt überall an (lacht).

Meine Wunschvorstellung einer Mobilität der Zukunft besteht am Ende aus einem Mix an Beförderungsmitteln für den Stadtverkehr: Straßenbahn, U-Bahn, Busse, Leihfahrräder, Elektroroller … Ab und zu Carsharing als Alternative zum eigenen Auto finde ich super und habe bisher auch nur gute Erfahrungen damit gemacht. Wenn ich mich zum Beispiel mit Freunden treffe, kann ich mit einem Carsharing-Wagen hinfahren und ihn einfach stehen lassen und mit der Bahn oder dem Taxi zurückfahren, wenn ich was trinken möchte.

Es wäre toll, wenn es eine App gäbe, die alle verfügbaren Fortbewegungsmittel der verschiedenen Anbieter auflistet. Mir ist da keine bekannt. Es gibt zwar schon Apps, in denen man eine limitierte Auswahl findet – aber irgendwas fehlt immer und man schaut erstmal durch drei bis vier unterschiedliche Apps, welche Option am nächsten ist. Da gibt es definitiv noch Optimierungspotenzial.

Ich denke, dass viele Leute heutzutage sehr flexibel mobil sein wollen. Und daher sind neue Mobilitätskonzepte wie Carsharing oder auch ein Auto-Abo immer mehr im Trend. Das Thema Kurzzeit- oder Wechselmiete ist mehr und mehr im Kommen – und das nicht nur im Mobilitätsbereich. Mittlerweile kann man ja sogar Waschmaschinen mieten. Es kommt eine Generation, die unverbindlicher ist, weniger Wert auf Eigentum legt und somit lieber mit monatlichen Fixbeträgen ohne lange Bindung „arbeitet“. Und dahingehend wird sich auch die Mobilität der Zukunft weiter anpassen. Denn bei aller Flexibilität und Unverbindlichkeit will diese Generation natürlich trotzdem weiterhin mobil sein.


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Interviewpartnerin Kathrin Schiller mit ihrem Sohn

Kathrin Schiller (42) und ihr Sohn sind flexibel mobil in Köln.

„Heutzutage sind viele Fahrzeuge eigentlich Parkzeuge. Die Leute fahren in der Stadt eher selten mit dem Auto und lassen ihre Wagen daher oft lange rumstehen. Daher träume ich verstärkt von autoarmen oder autofreien Innenstädten – alternativ mehr Fahrräder, einen besser ausgebauten Nahverkehr und eben auch mehr gemeinschaftliche Fahrzeuge.

Ich bewege mich überwiegend mit dem Fahrrad oder mit Bus und Bahn. Daher besitze ich auch kein eigenes Auto, sondern nutze Carsharing in Situationen, in denen ich nicht auf ein Auto verzichten kann. Zum Beispiel, wenn ich meinen 9-jährigen Sohn an einem Samstagmorgen zu einem Fußballspiel bringen muss, wir zu einem kleinen Wanderausflug in die Berge fahren wollen oder meine 60 Kilometer entfernt wohnenden Eltern besuchen.

Beim Carsharing wechsele ich immer zwischen verschiedenen Anbietern hin und her, um möglichst flexibel und spontan zu bleiben. Meistens nutze ich das Auto dann aber für Unternehmungen, die ich länger im Voraus planen kann.

Ich hatte früher mal ein Auto, bevor ich in Mutterschutz gegangen bin. Da bin ich beruflich auch gependelt. Aber nach der Elternzeit bekam ich eine Stelle in Köln und dachte, dass ich es erstmal ohne Auto probiere. Ja, und das ist jetzt fast 10 Jahre her und ich komme gut klar. Für längere Urlaubsreisen ab vier Tagen holen wir uns übrigens in der Regel einen klassischen Mietwagen. Das ist dann günstiger.

Kurzum: Ich denke nicht, dass ich in naher Zukunft noch mal ein Auto besitzen möchte – zumindest, solange sich meine Lebenssituation nicht radikal ändert. Ich fand es ehrlich gesagt früher auch immer ein wenig lästig, mich um Reparaturen und Co zu kümmern. Ich bin froh, dass es neue Mobilitätskonzepte gibt, bei denen man sich um so etwas nicht sorgen muss.

Mein Sohn sagt zwar manchmal: ‚Ey, warum haben wir kein eigenes Auto?‘ und findet das tendenziell uncool. Aber wir machen uns auch ein bisschen einen Spaß aus dem Carsharing-Erlebnis. Wenn auf dem Platz fünf gleiche Autos nebeneinanderstehen, dann wetten wir im Vorfeld immer, welcher unserer ist, und drücken erst dann auf den Schlüssel. Wir wetten aber nur ums Recht. Das ist unser kleines Ritual. (lacht)“

Interviewpartner Leonardo Re

Fotograf: Mike O'Connor

Leonardo Re (29) nutzte Carsharing zum ersten Mal in Bremen.

„Ich habe zum ersten Mal 2009 Carsharing genutzt. Damals wohnte ich noch in Bremen und brauchte dort nicht wirklich ein Auto. Aber ab und zu war es dann schon sehr nett, ohne einen tieferen Sinn ein bisschen herumzufahren, um nicht die Praxis zu verlieren. (lacht) Oder auch, um mal einen Ausflug aufs Land zu machen. Daher habe ich mir damals mit meiner Mutter ein Familienabo fürs Carsharing geholt. Wir haben das aber zugegebenermaßen nicht oft genutzt damals. Das waren ja auch noch so die Anfänge von Carsharing und das Angebot war noch nicht so gut ausgebaut, wie es heute ist.

Bis heute gilt für mich aber, dass ich gerne flexibel mobil sein möchte. Ich wohne mittlerweile in Berlin und kann da natürlich auf ein breites Angebot an Mobilitätsangeboten zurückgreifen. Und das nutze ich in meinem Alltag ganz spontan. Wenn es zum Beispiel regnet, schaue ich schnell, ob ein Auto in der Nähe steht, mit dem ich trockenen Fußes an mein Ziel komme. Und manchmal ist es sogar günstiger als Bus oder Bahn, wenn man auf ein Carsharing-Auto zurückgreift – zum Beispiel dann, wenn man mit mehreren Leuten unterwegs ist.

Diese Art der Mobilität ist super bequem und mir reicht das. Wenn man nur alle drei Monate mal spontan ein Auto braucht, weil zum Beispiel die ‚Öffis‘ ausfallen, dann steht meist direkt eins abfahrbereit um die Ecke. Und wenn nicht, dann ist´s halt doof (lacht), aber dann findet man auch irgendeine Alternative. Und für Wochenendtrips oder um was zu transportieren, kann man dann ja auch im Vorfeld einen Carsharing- oder klassischen Mietwagen reservieren.

Klar, Carsharing hat auch seine Tücken – manchmal ist ein Auto voller Tierhaare oder man findet den Wagen oder die Station nicht. Aber es ermöglicht mir eben auch ein hohes Maß an Flexibilität und letztlich auch Spontaneität. Ich muss mich nicht um ein Auto kümmern, kann aber dennoch eines nutzen, wenn ich es brauche.

Und hey, im Sommer tauschen manche Anbieter die Autos sogar gegen Cabriolets aus. Das ist auch super. So kommt man in den Genuss von wechselnden und zur Jahreszeit passenden Fahrzeugen. Und man kann auch mal Elektroautos ausprobieren, wenn man möchte.“

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