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Das Magazin von Volkswagen Financial Services.

  • 11.10.2018
  • 5 Minutes

Fahrzeugleasing für das beste Fahrgefühl.

Das Chrom der Felgen blitzt in der Sonne, die Sitze duften nach frischem Leder und die Straße fegt nur so unter den Reifen hinweg. Das Fahrgefühl mit einem neuen Auto ist etwas ganz Besonderes. Wenn Sie dieses Gefühl lieben und es so oft wie möglich erleben möchten, ist Fahrzeugleasing vielleicht etwas für Sie. Denn: Beim Leasing nutzen Sie ein Auto für einen mittel- bis langfristigen Zeitraum und zahlen dafür eine monatlich gleichbleibende Rate. Nach Ende der Vertragslaufzeit können Sie ein neues Fahrzeug leasen. Wir erklären Ihnen, wie das genau funktioniert.

Paar unterschreibt Leasing Vertrag

Von vorn: Was ist Fahrzeugleasing eigentlich?

Beim Fahrzeugleasing sind Sie Nutzer, kein Eigentümer. Das bedeutet, dass Sie meist über einen Autohändler einen Leasingvertrag für ein Auto mit einem Leasinggeber abschließen. Dabei bleibt der Leasinggeber Eigentümer des Fahrzeugs, während Sie es nutzen. Dafür zahlen Sie bis Ende der Vertragslaufzeit ein monatliches Entgelt, die Leasingrate.

Ein Auto aussuchen und eine monatliche Rate zahlen: Das klingt doch nach einer Autofinanzierung? Fast. Bei der Autofinanzierung geht das Fahrzeug in Ihr Eigentum über, wenn Sie das Darlehen über den vollen Fahrzeugpreis zurückgezahlt haben. Beim Leasing zahlen Sie nicht den kompletten Preis, sondern nur für die Nutzung des Autos und geben das Fahrzeug am Ende der Vertragslaufzeit wieder zurück. Und genau das ist Ihr Vorteil:

Weil Leasinglaufzeiten meist zwischen 36 und 48 Monaten liegen, können Sie alle drei bis vier Jahre ein neues Modell leasen und sich über das neue Fahrerlebnis freuen.

Bubble Leasingratgeber.jpg

Die passende Leasingart: Welcher Fahrtyp sind Sie?

Immer aktuelle Fahrzeugmodelle zu einer festen monatlichen Rate fahren – das hört sich verlockend an. Kommen noch weitere Kosten auf Sie zu? Natürlich müssen Sie bei Rückgabe für überdurchschnittliche Gebrauchsspuren und Schäden am Fahrzeug aufkommen. Dafür wird der Wagen in der Regel einer Bewertung durch einen unabhängigen Prüfer unterzogen. Ob Sie sonst noch nachzahlen oder sogar Geld zurückbekommen, hängt von der gewählten Leasingart ab: Kilometerleasing oder Restwertleasing?

Beim Kilometerleasing legen Sie mit Ihrem Vertragspartner fest, wie viele Kilometer Sie während der Vertragslaufzeit fahren dürfen, ohne dass Mehrkosten entstehen. Nach oben und unten gibt es eine Toleranzgrenze. Überschreiten Sie diese, zahlen Sie pro Mehrkilometer einen Centbetrag nach. Unterschreiten Sie die Toleranzgrenze, bekommen Sie für jeden Minderkilometer Geld zurück. Überlegen Sie sich bei Vertragsabschluss also gut, wofür Sie das Auto nutzen möchten. Pendeln Sie zu Ihrem Arbeitsplatz oder schlängeln Sie sich nur kurz durch den Stadtverkehr? Fahren Sie gern mit dem Auto in den Urlaub oder lassen Sie Ihr Auto am Flughafen zurück? Gemeinsam mit Ihrem Autohändler finden Sie die passende Fahrleistung. Sollte sich Ihr Fahrverhalten während der Leasingdauer unerwartet verändern, haben Sie die Möglichkeit, eine Kilometeranpassung in Ihrem Leasingvertrag anzufragen.

Die Alternative beim Fahrzeugleasing ist das Restwertleasing. Dabei legen Sie keine Kilometerzahl fest, sondern kalkulieren gemeinsam mit dem Leasinggeber einen Preis, den das Fahrzeug bei Vertragsende noch wert sein soll. Den tatsächlichen Restwert stellt bei Rückgabe ein unabhängiger Gutachter fest. Ist das Fahrzeug weniger wert als kalkuliert, zahlen Sie die Differenz. Liegt der Restwert über der vereinbarten Summe, beteiligt Sie der Leasinggeber in der Regel am Mehrerlös bei Verkauf des Fahrzeugs.

Restwertleasing basiert stärker als Kilometerleasing auf Statistiken sowie Prognosen von Sachverständigen. Das Restwertrisiko liegt beim Leasingnehmer. Wird das Fahrzeug besonders intensiv benutzt, entsteht schnell eine hohe Differenz zwischen vereinbartem und tatsächlichem Restwert. Deshalb birgt das Restwertleasing ein höheres finanzielles Risiko als das Kilometerleasing.

Je nachdem, was für ein Fahrtyp Sie sind, eignet sich eine andere Leasingart für Sie. Planen Sie zum Beispiel keinen Arbeitsplatzwechsel und können Ihre Kilometerleistung gut einschätzen, ist Kilometerleasing etwas für Sie. Sind Sie bereit das Restwertrisiko bei Vertragsende zu tragen, kann sich Restwertleasing für Sie lohnen.

Glühbirne mit Schriftzug Leasing

Kosten beim Fahrzeugleasing: Was ist Ihnen der Fahrspaß wert?

Neben den eventuellen Mehrkosten für Schäden, Mehrkilometer oder einem zu geringen Restwert steht im Kern der Leasingkosten die Leasingrate. Doch wie kommt diese zustande? Zunächst richtet sich die Höhe nach den Anschaffungskosten für Ihr Wunschfahrzeug.

Daneben haben Sie beim Fahrzeugleasing die Möglichkeit, das geleaste Auto mit verschiedenen Zusatzfunktionen ausstatten zu lassen. Sie hören gern Ihren persönlichen Soundtrack auf Ihren Spritztouren und legen deshalb Wert auf ein gutes Soundsystem? Ihnen ist die Optik des Fahrzeugs wichtig und Sie bevorzugen deshalb Aluminium- statt Stahlfelgen? Zusätzliche Wunschausstattungen erhöhen die Anschaffungskosten und wirken sich damit auf die Leasingrate aus.

Bei der Berechnung der Leasingrate spielt außerdem die Vertragslaufzeit eine Rolle: Je länger der Leasingvertrag läuft, desto geringer ist die monatliche Rate, da sich die Gesamtsumme auf einen längeren Zeitraum verteilt und der Wagen im ersten Jahr des Fahrzeugleasings einen höheren Werteverlust verzeichnet als in den darauffolgenden Monaten.

Wie können Sie die monatliche Rate noch senken? Über Fahrzeugleasing mit Sonderzahlung. In diesem Fall leisten Sie zu Vertragsbeginn eine Art Anzahlung. Die bereits gezahlte Summe führt zu niedrigeren monatlichen Raten. Wenn Sie also gerade Geld übrighaben, können Sie die finanzielle Belastung durch die Leasingrate in den kommenden Monaten verringern.

Nicht vergessen: Auch als Leasingnehmer müssen Sie das Auto mit einer Kfz-Haftpflichtversicherung absichern. Die Versicherungspflicht liegt also bei Ihnen und nicht bei der Leasinggesellschaft. Häufig verlangen Leasinggeber auch den Abschluss einer Kaskoversicherung. Rechnen Sie beim Fahrzeugleasing also mit Versicherungskosten. Auch die Kfz-Steuer und weitere Aufwendungen, die mit dem Betrieb und der Haltung des Fahrzeugs zusammenhängen, werden vom Leasingnehmer getragen.

Unser Tipp fürs kleinere Portemonnaie: Gebrauchtwagenleasing. Sie hatten beim Fahrzeugleasing bisher immer einen funkelnden Neuwagen im Kopf? Bedenken Sie, dass Sie auch einen schicken Gebrauchtwagen leasen können. Der Vorteil: Weil der Wert eines Gebrauchtwagens aufgrund des Fahrzeugalters geringer ist, fällt auch die Leasingrate niedriger aus. Besonders beliebt beim Gebrauchtwagenleasing sind übrigens die Jahreswagen. Diese haben das bereits erwähnte erste Jahr mit dem höchsten Wertverlust schon hinter sich, machen aber immer noch einiges her.

Abschied vom Leasingfahrzeug: Rückgabe beim Fahrzeugleasing.

Wenn der Leasingvertrag ausläuft, steigt die Spannung beim Leasingnehmer. Jetzt stellt sich heraus, ob der Händler das Fahrzeug ohne Beanstandungen zurücknimmt und ob Sie eine Nachzahlung leisten müssen oder vielleicht sogar Geld zurückbekommen. Grundlage dafür ist ein Schadenkatalog, der alle Schäden im Rahmen der üblichen Fahrzeugnutzung, fotografisch dokumentiert.

Der Autohändler vereinbart in der Regel vor Ende der Vertragslaufzeit einen Termin mit Ihnen zur Fahrzeugprüfung durch einen unabhängigen Sachverständigen. Der Gutachter erstellt dann ein Protokoll über den Zustand des Autos. Bringen Sie zu diesem Termin alle Nachweise über Inspektionen und Untersuchungen mit, die sie während der Nutzungszeit durchgeführt haben. Dazu gehören das Inspektionsheft, die Zulassungsbescheinigung und Belege von der Hauptuntersuchung.

Unterzeichnen Sie das Rückgabeprotokoll, schaffen Sie eine gegenseitig akzeptierte Abrechnungsbasis. Lesen Sie das Protokoll deshalb genau durch und holen Sie bei Unklarheiten ruhig eine zweite Meinung ein, bevor Sie unterschreiben.

Ihr Leasingfahrzeug weist Gebrauchsspuren wie kleine Kratzer oder einen Steinschlag auf und Sie fürchten eine Nachzahlung? Keine Sorge. Ein über mehrere Jahre genutztes Auto weist eben kleinere Schäden durch üblichen Gebrauch auf. Diese werden laut Fachmeinungen vom Leasinggeber in der Regel akzeptiert. Meist ebenfalls in Ordnung sind Gebrauchsspuren, die den optischen Gesamteindruck des Fahrzeuges nicht negativ beeinflussen. So werden zum Beispiel leicht verblasste Farben der Polster im Innenraum für gewöhnlich nicht beanstandet. Lesen Sie die Details im Schadenkatalog nach, den Ihnen der Leasinggeber zur Verfügung stellt.

Größere Schäden, die der Gutachter nicht als alltägliche Gebrauchsspuren einstuft, müssen Sie hingegen bezahlen. Wichtig hierbei: Die Leasinggesellschaft berechnet nicht die anfallenden Reparaturkosten, sondern den Betrag, um den der Wert des Fahrzeugs gemindert ist. Dieser muss detailliert im Rückgabeprotokoll verzeichnet sein.

Beim Restwertleasing ist das Rückgabeprotokoll und der dort definierte Restwert natürlich auch die Grundlage für eventuelle Nach- oder Rückzahlungen. Beim Kilometerleasing hingegen wird dafür nach Schadenermittlung nur noch die vereinbarte und die tatsächlich zurückgelegte Kilometerzahl verglichen.

Jetzt haben Sie die Rückgabe hinter sich und können sich auf Ihr nächstes Leasingfahrzeug freuen.

Fahrzeugleasing: Ideal für Autofans.

Sie stöbern online und offline gern durch Automagazine, liebäugeln mit verschiedenen Modellen und wollen sich mit einem Kauf nicht über lange Zeit auf ein Auto festlegen? Dann ist Fahrzeugleasing genau das richtige für Sie. Denn Sie nutzen das Auto nur, nach ein paar Jahren können Sie ein neues Fahrzeug leasen. Gehen Sie als Autoliebhaber gewissenhaft mit dem Leasingfahrzeug um und führen alle nötigen Inspektionen durch, erwarten Sie bei der Fahrzeugrückgabe keine Überraschungen. Jetzt heißt es Fahrspaß mit dem neuen Leasingauto erleben: Hände ans Lenkrad und los!

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