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Das Geschäftskunden-Magazin der Volkswagen Leasing.
  • 22.01.2026
  • 2 Minuten

Reichweitenfresser beim E-Auto: So holen Sie im Winter mehr aus Ihrem Dienstwagen heraus

Reichenweitenfresser von E-Autos auf einen Blick:

  • Im Winter sinkt die Reichweite von E-Dienstwagen vor allem durch die Heizung, eine kalte Batterie und höheren Roll- sowie Luftwiderstand.
  • Die Reichweite lässt sich mit einfachen Routinen deutlich optimieren, etwa durch Vorheizen am Stecker, ein moderates konstantes Tempo beim Fahren und korrekt eingestellten Reifendruck.
  • Planbares Laden (zu Hause oder am Arbeitsplatz) und smarte Ladelösungen wie Vorkonditionierung sowie ein realistischer Ladepuffer sorgen für mehr Verlässlichkeit auf Kurz- und Langstrecken.

 

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Warum E-Autos im Winter Reichweite verlieren: Ursachen erkennen, Lösungen nutzen.

Der Winter beginnt und die Reichweite Ihres E-Autos sinkt spürbar? Auch wenn der Mythos sich in vielen Köpfen festgesetzt hat: Die geringere Reichweite im Winter liegt selten an einer schlechten Batterie. Entscheidend sind zusätzliche Energiebedarfe:

  • Wärme für den Innenraum,
  • höherer Rollwiderstand durch kalte Reifen und Nässe, 
  • die Temperierung der Batterie
  • sowie mehr Luftwiderstand bei dichter Winterluft.

Im Kontext eines Dienstwagens verstärken typische Tagesroutinen diesen Effekt: mehrere kurze Termine, häufiges Ein- und Aussteigen und Zeitdruck. Genau deshalb lassen sich Reichweitenverluste nicht mit einzelnen kurzfristigen Maßnahmen beheben, sondern vor allem durch klar etablierte Routinen, die im Alltag konsequent umgesetzt werden.

  1. Heizung: der größte winterliche Reichweitenfresser.

    Im Winter zählt die Innenraumheizung zu den größten Verbrauchstreibern. Effizienter als hohe Lufttemperaturen sind Sitz- und Lenkradheizung, da sie gezielt dort wärmen, wo der Komfort unmittelbar ankommt.
    Zusätzlich empfiehlt es sich, die Temperatur moderat zu halten (ein bis zwei Grad weniger als die übliche bzw. komfortorientierte Heiz­einstellung im Innenraum) und kurzzeitig den AUTO-Modus oder umweltfreundliche Lösungen wie die in E-Autos vorhandene Umluftfunktion zu nutzen. So muss weniger kalte Außenluft aufgeheizt werden, was sich spürbar auf den Verbrauch auswirkt.
  2. Vorheizen/Vorkonditionieren: Reichweite vor dem Start sichern.

    Vorheizen, solange das E-Auto noch am Ladekabel hängt, gehört zu den wirksamsten Maßnahmen gegen Reichweitenverluste im Winter. Mit einer Wallbox zu Hause oder am Firmenstandort lassen sich Laden und Vorkonditionieren besonders zuverlässig in den Alltag integrieren. So ist der Innenraum bereits angenehm temperiert, ohne dass die ersten Kilometer zusätzlich Energie kosten.
    Gleichzeitig profitiert auch die Batterie: Ist sie näher an ihrem optimalen Temperaturbereich, arbeitet sie effizienter. Praktisch gelingt das über einen Abfahrtszeitplan im Fahrzeug oder in der App – idealerweise während das Auto noch lädt.
  3. Autobahn & Tempo: Konstanz spart Reichweite.

    Im Winter wirkt Geschwindigkeit stärker auf den Verbrauch, da Luft- und Rollwiderstand zunehmen. Ein konstantes, moderates Tempo auf der Langstrecke ist deshalb oft effizienter als schnelles Fahren mit häufigen Beschleunigungen. Assistenzsysteme wie Tempomat helfen, Verbrauchsspitzen zu vermeiden. 
    Muss unterwegs geladen werden, ist eine frühzeitige Planung meist stressfreier als das Fahren bis zur Reserve z. B. mithilfe der Charge&Fuel-App der Elli Mobility GmbH, die verfügbare Ladepunkte entlang der Route anzeigt.
  4. Kurzstrecken: der unterschätzte Reichweiten-Killer.

    Kurze Fahrten sind im Winter besonders ineffizient: Der Akku bleibt kalt, die Heizung läuft sofort auf höherem Niveau und viele Kaltstarts erhöhen den Verbrauch pro Kilometer.
    Praktisch hilft es, Termine zu bündeln und das E-Auto bevorzugt für mittlere oder längere Strecken einzusetzen. In der Stadt kann zudem ein Effizienzmodus sinnvoll sein, um Leistungsabgabe und Klimatisierung zu stabilisieren.
  5. Gewicht & Aerodynamik: unnötige Bremsen vermeiden.

    Dachträger, Dachboxen und unnötiges Gepäck erhöhen den Verbrauch unmittelbar. Besonders im Winter machen sich zusätzliche Lasten und schlechtere Aerodynamik schnell in der Reichweite bemerkbar.
    Die einfache Regel lautet: Träger nur bei Bedarf montieren und den Kofferraum schlank halten. Alles, was nicht regelmäßig benötigt wird, kostet unnötige Kilometer.
  6. Reifendruck & Winterreifen: einfache Routine, spürbarer Effekt.

    Kälte senkt den Reifendruck, ein zu niedriger Druck erhöht den Rollwiderstand. Eine regelmäßige Kontrolle (alle zwei bis vier Wochen) hilft, Reichweite, Fahrstabilität und Sicherheit zu verbessern. Maßgeblich sind die Herstellerangaben im Türrahmen oder Handbuch, die je nach Beladung variieren können.

Reifen-Dienstleistungen.

Professionelle Reifenservices wie die der Volkswagen Leasing GmbH unterstützen dabei, den richtigen Reifendruck und passende Winterbereifung effizient zu organisieren – für mehr Sicherheit und planbare Reichweite im Winter.

Zu den Reifen-Dienstleistungen

Laden als Reichweitenfaktor: Mit passenden Ladelösungen wird Winter-Reichweite planbar.

Wenn Schnellladen (HPC/DC) im Winter ungewohnt lange dauert, liegt das häufig an einer kalten Batterie: Zum Schutz des Akkus begrenzt das Fahrzeug dann die Ladeleistung. Abhilfe schaffen – sofern verfügbar – smarte Ladelösungen oder einfache Maßnahmen wie die Vorkonditionierung: Wird der Schnellladepunkt als Ziel in der Navigation gesetzt, bereitet das Auto den Akku rechtzeitig vor.

Im Alltag fährt es sich außerdem entspannter mit einem realistischen Ladepuffer, statt den Akku regelmäßig sehr weit zu entladen. Besteht am Arbeitsplatz eine Lademöglichkeit, sind kurze Nachladungen oft leichter planbar als seltene, lange Ladepausen. Damit das Laden im Winter nicht nur technisch, sondern auch organisatorisch reibungslos klappt, lohnt sich zusätzlich eine klare Lade-Strategie: Wallboxen am Standort und Ladekarten unterstützen dabei, Ladeprozesse zu vereinfachen und transparent abzubilden.


Tank- und Ladekarten.

Damit Ihre Fahrer ihre Dienstfahrzeuge unterwegs laden können, bietet die Charge&Fuel Card bargeldloses Laden an mehr als 23.000 Tankstellen in Europa (inkl. DE) und mehr als 900.000 Ladepunkten in 28 europäischen Ländern.

Zu den Tank- und Servicekarten

Wintereffizienz als Teil einer modernen E-Flotten-Strategie.

Was für Fahrer als Reichweitenfrage beginnt, ist im Fuhrparkmanagement eine strategische Aufgabe. Akzeptanz, Planbarkeit und Effizienz hängen eng zusammen – besonders in der kalten Jahreszeit. Genau da setzt Fleet.Electrified an: Hier finden Sie hilfreiche Informationen zur ganzheitlichen Organisation und Steuerung der E-Flotte, von Prozessen und Services bis hin zur reibungslosen Umsetzung im Alltag.


Fleet.Electrified.

Für die strukturierte Planung einer E-Flotte – inklusive Orientierung zu Ladeinfrastruktur und Ladekonzepten für Dienstwagen.

Zu Fleet.Electrified

Wenn Fahrerlebnis, Ladeinfrastruktur, Car-Policy und passende Services zusammenspielen, bleibt der E-Dienstwagen auch in der kalten Jahreszeit zuverlässig, effizient und wirtschaftlich und der Umstieg auf Elektromobilität wird im Alltag spürbar einfacher. 

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