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Das Magazin von Volkswagen Financial Services.
  • 27.11.2020
  • 6 Minuten

Flexible Mobilität: Ein Leben ohne eigenes Auto. 

  • Für Vielfahrer: Leasing. Ein Fahrzeug nutzen statt besitzen.
  • Für Wenigfahrer: Ab und zu einfach Carsharing.
  • Für Autofans: Das flexible Auto-Abo.
  • Für Manchmalfahrer: Mietwagen für mehrere Tage, Wochen oder Monate.
Flexibel mobil mit verschiedenen Verkehrsmitteln

Mal eben schnell ein paar Kisten Wasser holen, die Eltern in der Nachbarstadt besuchen oder mit der ganzen Familie in den Sommerurlaub fahren: Für kleine Trips und große Touren haben viele ein Auto vor der Tür stehen und immer verfügbar, wenn sie es brauchen. Dafür hat man den Wagen schließlich einmal gekauft. Aber, aber! Heutzutage müssen Sie sich nicht mehr selbst ein Fahrzeug zulegen, um jederzeit darauf zugreifen zu können. Sie können, ja. Aber Sie müssen nicht. Denn es gibt alternative Möglichkeiten wie Leasing, Carsharing, Auto-Abo und Mietwagen.

Dabei lassen sich Verfügbarkeit, Service und Kostensicherheit ganz individuell den eigenen Bedürfnissen anpassen. Der Grundgedanke entspricht dem Zeitgeist: nutzen statt besitzen.


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Mehr zum Auto Abo

Leasing: Eine Kauf-Alternative mit innovativen Optionen.

Das klassische Leasing ist das traditionellste aller Nutzungsmodelle für Fahrzeuge, bei denen das Eigentum nicht an den Nutzer übergeht. Wenn Sie Ihr Auto leasen, zahlen Sie gewissermaßen zur „Miete“ eine monatliche Leasingrate und fahren „Ihren“ Neuwagen oder recht neuen Gebrauchten über einen fest vereinbarten Zeitraum. Danach geben Sie das Auto in der Regel zurück und haben nichts mehr damit zu tun. Und auch wenn es das Konzept schon länger gibt, so ist das Leasing nach wie vor bei denjenigen beliebt, die immer einen Neuwagen oder jungen Gebrauchten fahren wollen – sei es, weil sie die Zuverlässigkeit fabrikneuer Fahrzeuge oder die Vorteile immer modernerer Technik schätzen. Inzwischen umfasst das Portfolio zahlreicher Leasinganbieter auch Elektroautos. Das erfreut besonders die Autofans, die stets mit den neuesten alternativen Antriebstechnologien vorfahren wollen.

Wenn Sie wollen, können Sie bei Vertragsabschluss optional zum Leasing zusätzliche Service-Pakete in verschiedener Ausführung buchen und müssen sich zum Beispiel über Wartung und Inspektion keine Gedanken machen. Im Auge behalten sollten Sie als Leasingnehmer allerdings immer die pflegliche Behandlung des Wagens und die abgesprochene Kilometerleistung. So sorgen Sie dafür, dass der Wagen in einem guten Zustand ist und es bei der Rückgabe keine Beanstandungen gibt. Natürlich ist nicht jeder Kratzer automatisch ein Problem – aber das Leasingauto sollte laut Verband Deutscher Automobilhersteller (VDA) bei der Rückgabe in „einem dem Alter und der Fahrleistung entsprechendem Erhaltungszustand“ sein. Was das konkret in Ihrem Fall bedeutet, entnehmen Sie am besten Ihren Vertragsunterlagen. Ansonsten unterscheidet sich das Leasingauto in der Nutzung kaum von einem Fahrzeug, das Sie sich selbst gekauft haben – immerhin steht es Ihnen rund um die Uhr zur Verfügung und niemand sonst darf es ohne Ihre Erlaubnis benutzen.

Das Carsharing wurde durch Apps attraktiv.

Für manche Wenigfahrer ist aber sogar Leasing noch zu viel Auto – sie wollen und müssen nicht rund um die Uhr „exklusiv“ auf ein Auto zugreifen. Wenn auch Sie meist zu Fuß, mit dem Rad oder dem ÖPNV unterwegs sind und nur ab und zu einen Pkw benötigen, dann könnte Carsharing etwas für Sie sein. Denn dabei müssen Sie sich nur einmal über ein Portal oder eine App anmelden und können dann flexibel und spontan ein Auto nutzen. Entweder müssen Sie dazu zu einer festen Station gehen oder Sie finden die an flexiblen Orten abgestellten Fahrzeuge per GPS.

Das Modell Carsharing hat sich hauptsächlich in Großstädten etabliert: Karlsruhe steht an der Spitze, gefolgt von München und Hamburg, Berlin liegt auf Platz 4. Aber auch in kleineren Städten gibt es hier und da kleine Carsharing-Flotten, die sowohl von Automobilunternehmen, Nahversorgern, Verkehrsbetrieben und Kommunen als auch von Vereinen und Genossenschaften betrieben werden.

Wie der Bundesverband CarSharing e.V. für 2020 erhoben hat, stehen in insgesamt 840 deutschen Kommunen rund 25.000 geteilte Autos für etwa 2,29 Millionen registrierte Kunden bereit – Tendenz steigend. Dem von vielen Nutzern als Nachteil empfundenen Fakt, dass das geteilte Auto an festen Stationen geholt und wieder abgestellt werden muss, begegnen viele Anbieter mit „Free-Floating“-Systemen: Eine App gibt Carsharing-Nutzern darüber Auskunft, wo sich das nächste freie Fahrzeug befindet, denn sie können das Auto innerhalb eines bestimmten Gebiets flexibel auf allen öffentlichen Parkplätzen abstellen. Das macht Carsharing besonders für Nutzer interessant, die nur mal eben kurz einen Pkw brauchen und ansonsten „autofrei“ leben wollen.

Neben einer möglichen Anmeldegebühr fallen in der Regel nur dann Kosten an, wenn Sie auch wirklich ein Fahrzeug nutzen. Um Themen wie Reparaturen oder Kfz-Versicherung müssen Sie sich bei dieser Mobilitätslösung nicht selbst kümmern. Das macht das Angebot für diejenigen, die ein Leben ohne eigenes Auto bevorzugen, interessant – von jungen Singles bis hin zu Familien mit Kindern. Auch der Aspekt des schonenden Umgangs mit den begrenzten Ressourcen des Verkehrsraums spielt für Carsharing-Nutzer mitunter eine Rolle: Anstatt dass jeder für sein eigenes Auto einen Parkplatz beansprucht, wird Verkehrsraum mit geteilten Autos sinnvoll ausgenutzt.

Werden Elektroautos im Carsharing angeboten, hat das einer im Sommer 2020 veröffentlichten Studie der Universität Hohenheim zufolge sogar nachhaltige Effekte auf die Wahrnehmung dieser Technologie: Wer über das geteilte Fahren echte Alltagserfahrungen mit E-Autos macht, ändert seine Einstellung dazu positiv und ist anschließend eher bereit, Elektromobilität weiterzuempfehlen oder sich sogar ein Elektrofahrzeug zu kaufen. 

Flexibel mobil auch ohne eigenes Auto

Die Digitalisierung und das Auto-Abo.

Nicht nur durch Standorttracking und mit Verfügbarkeits-Apps im Carsharing lässt der digitale Wandel neuartige Mobilitätsdienstleistungen entstehen. Denn die Digitalisierung bringt nicht nur innovative Lösungen hervor, sondern auch ganz neue Ansprüche: So sind die Kunden durch moderne Online-Erfahrungen mit Angeboten wie Video-on-Demand oder App-Abos an ein hohes Maß von Flexibilität gewöhnt. Eigentum an einer Sache spielt in dem Kontext – wenn überhaupt – nur noch eine untergeordnete Rolle. Eine ganze Generation an Kunden ist inzwischen mit der Selbstverständlichkeit aufgewachsen, dass sie keine CD oder DVD kaufen müssen, um in den Genuss von Entertainment zu kommen. Für sie ist die Nutzung begehrter Angebote nicht mehr zwangsläufig daran gebunden, etwas endgültig zu erwerben oder sein Eigentum zu nennen. Stattdessen gibt es die schnelle Flatrate mit dem klaren Deal: Das große Angebot ist nutzbar, solange das Abo läuft. Up- und Downgrade-Option oft inklusive.

Auf diesen Gedanken aufbauend haben einige Anbieter ein Mobilitätskonzept auf die Straße gebracht, das sich gut für Autoliebhaber mit einem Sinn für Flexibilität eignet: das Auto-Abo. Dabei wählt man in der Regel zunächst online eine Fahrzeugklasse aus, schließt das entsprechende Abo ab und nimmt dann zeitnah sein erstes Auto in Empfang. Die monatliche Rate deckt dann weit mehr als nur die Nutzung des Wagens ab – es sind alle Wartungsarbeiten und Inspektionen inklusive. Und auch um Verschleiß, Wertverlust, Versicherung und Werkstattservice muss sich der Nutzer weder sorgen noch kümmern. Und dabei hat das Auto-Abo ein besonderes Grundkonzept, das vor allem Autofans freuen wird: Der fahrbare Untersatz kann je nach Bedarf ausgetauscht werden. So haben Sie nach einer gewissen Mindestlaufzeit die Möglichkeit, das Abo flexibel an neue Bedürfnisse anzupassen oder auch kurzfristig zu kündigen. Hier mal ein Beispiel: Sie können für winterliche Straßenverhältnisse einen SUV wählen und im Sommer dann die Fahrzeugklasse wechseln und mit einem Van in den Campingurlaub düsen.

Solche Abonnements richten sich an Fahrer, die zwar flexibel sein, aber auch ständig ein Auto vor der Tür haben wollen. So ist beispielsweise auch heute noch ein Leben ohne Auto auf dem Dorf oder auf dem Land für viele nicht so einfach möglich. Im Abo lässt sich aber das zu jeder Lebenssituation genau passende Fahrzeug buchen. Die monatlichen Grundkosten sind transparent und planbar, eine langfristige Vertragsbindung gibt es in der Regel nicht. Wer das Auto nicht mehr braucht, gibt es nach Ablauf einer vom Anbieter abhängigen Mindestlaufzeit einfach zurück. Allerdings: Hat jemand gerade erst den Führerschein gemacht, kommt das Abo eventuell nicht infrage, denn oftmals setzen Anbieter ein Mindestalter oder etwas Fahrpraxis voraus.

Mietwagen: Nicht nur für Urlaube und Geschäftsreisen.

Sie fahren relativ selten Auto und legen dann in der Regel vor allem längere Strecken zurück? Dann sind vermutlich weder Carsharing noch Auto-Abo etwas für Sie. Dafür könnte der klassische Mietwagen oder sogar eine Langzeitmiete für Sie in Frage kommen. Kosten entstehen für Sie dann nur bei der tatsächlichen Nutzung eines Wagens. Außerdem sind Fahrten von längerer Dauer und größerer Entfernung problemlos möglich, während das zumindest bei lokalen oder regionalen Carsharing-Anbietern häufig teuer oder sogar per AGB ganz ausgeschlossen ist. Die vielfältigen Angebote sind längst nicht mehr nur für Geschäftsreisende attraktiv, die ihr eigenes Auto schonen möchten, oder für Touristen, die ab dem Flughafen ihres Zielortes auf eigene Faust das Land erkunden wollen. Die moderne Langzeitmiete zu besonderen Konditionen ermöglicht es sogar, Zeiträume von mehreren Monaten bis teilweise zu einem Jahr ein Auto fahren zu können, ohne es sich kaufen zu müssen. Dabei ist es ganz egal, ob man aus familiären Gründen für einige Wochen einen Kombi braucht, der Job für ein paar Monate eine repräsentative Limousine erfordert oder man einfach mal länger ein E-Auto testen will. 

Fazit.

Leasing, Carsharing, Abo oder Miete – dazu noch eine Menge Zusatzoptionen, Anpassungs- und Änderungsmöglichkeiten: Wer ein Leben ohne eigenes Auto führen will, kann heutzutage trotzdem bequem mobil sein – und das so individuell wie die eigenen Lebensumstände und so flexibel wie gewünscht.

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