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Das Magazin von Volkswagen Financial Services.
  • 26.02.2021
  • 5 Minuten

Auto aufbereiten und für den Verkauf auf Hochglanz bringen.

Wenn Sie Ihr Auto verkaufen, möchten Sie natürlich den bestmöglichen Preis dafür erzielen. Förderlich ist es deswegen, wenn Sie Ihr Auto ein letztes Mal gründlich reinigen und aufpolieren. Denn ein sauberer, gepflegter Wagen macht sich nicht nur gut auf Verkaufsfotos, sondern kommt auch besser bei potenziellen Käufern an.

Im Rahmen der Autoaufbereitung gibt es zahlreiche Schönheitskorrekturen und Arbeiten, die Sie selbst erledigen können, aber auch einige, wo Sie lieber den Profi ranlassen sollten.

Gebrauchtwagenverkauf

Fein herausgeputzt für den neuen Besitzer.

Ist man selbst auf der Suche nach einem Gebrauchtwagen, hält man eher Ausschau nach einem gepflegten Wagen ohne zahlreiche Gebrauchsspuren. Genauso geht es den meisten potenziellen Käufern – egal ob privat oder gewerblich.

Es kann sich für Sie also lohnen, das eigene Auto aufzubereiten, bevor Sie es zum Verkauf anbieten. Je weniger Gebrauchsspuren, Flecken und Kratzer der Wagen aufweist, desto größer ist in der Regel das Käuferinteresse und desto höher auch der erzielbare Preis. Schließlich wirkt ein gepflegtes Auto vertrauenserweckender als ein Fahrzeug mit zahlreichen Flecken, Lackkratzern und Krümeln im Innenraum. Die Zeit und Arbeit, die Sie in die Aufbereitung des Wagens stecken, zahlen sich also in der Regel beim Restwert und Verkaufserlös wieder aus.

Haben Sie regelmäßig Zeit in die Pflege Ihres Autos gesteckt und sind stets sorgsam mit ihm umgegangen, ist der Reinigungsaufwand vor dem Weiterverkauf meist überschaubar. Ein paar Handgriffe und der Wagen ist fertig für den Verkauf.  War Innenreinigung und Autopflege nicht immer Ihre erste Priorität, lohnt es sich, nun etwas Zeit in die Aufbereitung zu stecken oder diese professionell durchführen zu lassen.


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Welche Arbeiten kann man selber durchführen und welche gibt man lieber an die Profis?

Ein guter Ausgangspunkt für das Aufbereiten des Autos ist die Fahrt zur Waschstraße. Hier finden Sie nahezu alles, was Sie für eine erste Reinigung benötigen. Entfernen Sie groben Schmutz an der Karosserie und den Felgen mithilfe eines Hochdruckreinigers. Halten Sie dabei mit der Reinigerdüse immer etwa 30 Zentimeter Abstand zum Wagen ein. Für die Reinigung der Felgen eignet sich eine Kombination aus einer Bürste und einem speziellen Felgenreiniger. Auf diese Weise können auch hartnäckige Verschmutzungen in schwer erreichbaren Ecken entfernt werden.

Aufkleber – zum Beispiel an der Frontscheibe oder dem Heck – können mit einem Föhn angewärmt und so leichter entfernt werden. Die Scheiben reinigen Sie anschließend mit Fensterreiniger. Um ein makelloses Ergebnis zu erzielen, senken Sie die Fensterscheibe etwas ab – so erreichen Sie auch den oberen Scheibenrand, der sonst von der Dichtung bedeckt ist. Gegen spröde Türgummis helfen spezielle Pflegestifte, die einfach auf die betroffenen Flächen aufgetragen werden.

Ist das Auto erst mal von jeglichem Schmutz befreit, können Sie den Wagen aufpolieren. Mithilfe der Politur können Sie auch feinste Lackkratzer entfernen. Sind die Kratzer nach dem Polieren noch immer da, können Sie einen Lackstift nutzen oder bei größeren Schäden einen Fachbetrieb aufsuchen.

Der ADAC empfiehlt zudem, dass Poliermaschinen nur vom Profi genutzt werden. Greifen Sie deshalb – sofern Sie kein Profi sind – lieber auf Poliermasse und ein weiches, fusselfreies Tuch zurück. So können sie behutsam bei der Politur vorgehen ohne Beschädigungen am Lack befürchten zu müssen. Anschließend können Sie den Lack mit Autowachs versiegeln.

Für die Innenraumreinigung können Sie dann einen Staubsauger zur Hand nehmen. Um das Aussaugen zu erleichtern, sollte zuvor schon alles was nicht ins Auto gehört aussortiert werden – von leeren Flaschen bis hin zur verschollen geglaubten Lieblings-CD unter dem Beifahrersitz.

Finden Sie bei der Innenraumreinigung Flecken auf den Sitzpolstern, können Sie diese je nach Material selbst entfernen. Bei Ledersitzen ist besondere Vorsicht gefragt: Reinigen Sie diese nur schonend mit Wasser und etwas Seife und tragen Sie anschließend eine reichhaltige Lederpflege auf. Spezielle Schaum-Sprays, Dampfreiniger, aber auch Hausmittel wie Essig oder Rasierschaum können bei Flecken auf Stoffsitzen helfen. Bevor Sie Ihre Autositze jedoch mit den Mitteln großflächig reinigen, testen Sie diese an kleinen, unauffälligen Stellen. So vermeiden Sie, dass das Reinigungsmittel selbst Rückstände und Flecken hinterlässt. Um sicher zu gehen, dass für die Reinigung ein auf das Material abgestimmtes Mittel genutzt wird, können Sie die Aufgabe auch an einen Profi weitergeben.

Ihnen fehlt die Zeit oder die Lust, das Fahrzeug selbst zu waschen? Dann können Sie auch eine professionelle Auto-Aufbereitung in Anspruch nehmen. Das kostet natürlich ein bisschen was, lohnt sich am Ende aber wahrscheinlich beim Verkauf.

Mann putzt sein Auto für den Verkauf

Fachbetriebe haben mehr Möglichkeiten zur gründlichen Reinigung.

Die Fachbetriebe können auf ganz andere Mittel zurückgreifen als Sie bei sich zu Hause. Mit Trockeneis und speziellen Pflegemitteln werden nicht nur Flecken entfernt, sondern auch Gerüche reduziert. Sind nach der Reinigung noch immer Gerüche im Wagen vorhanden, kann eine sogenannte Ozonbehandlung helfen. Das Gas zerstört die Geruchsmoleküle und somit auch unangenehme Gerüche, die sich in den vergangenen Nutzungsjahren festgesetzt haben. Es gibt inzwischen zwar auch Ozongeneratoren für den Eigenbedarf, jedoch sollten Sie ohne Fachkenntnisse lieber die Finger von der Auto-Innenreinigung mit Ozon lassen, da sonst womöglich gesundheitsschädliche Stoffe entstehen. Der Profi hingegen weiß, was er tut, und kann den Wagen ohne Risiko reinigen.

Ebenfalls praktisch für die Aufbereitung des Autos für den Weiterverkauf sind sogenannte Smart Repairs. Kleinere Reparaturarbeiten an Scheiben, Polstern, Leder- oder Kunststoffen werden von den Werkstätten innerhalb kurzer Zeiträume durchgeführt – ideal für eine schnelle Aufbereitung vor dem Verkauf. 

Fertig gereinigt? Folgende Dinge steigern den Verkaufspreis ebenfalls.

Sind die letzten Krümel im Innenraum beseitigt, der Lack auf Hochglanz poliert und die Scheiben streifenfrei geputzt, ist der Wagen bereit für den Verkauf. Um nun noch etwas mehr Profit aus Ihrem treuen Gefährt zu schlagen, sollten Sie das Scheckheft in der Verkaufsanzeige erwähnen und beim Verkauf aushändigen. Im Scheckheft, das inzwischen Serviceheft genannt wird, werden alle Inspektions- und Wartungsarbeiten notiert. Kaufinteressenten können also genaustens nachvollziehen, wie sorgfältig der Wagen in den letzten Jahren gewartet wurde – und sind bei protokollierten Wartungen eher bereit, einen angemessenen Kaufpreis zu erzielen. Die meisten Hersteller stellen das Serviceheft inzwischen auch in digitaler Form zur Verfügung.


Finanzielle Planbarkeit für Wartungs- und Inspektionsarbeiten.

Nur selten lässt sich vor einer Inspektion voraussehen, ob Mängel festgestellt werden und welche Teile ausgetauscht werden müssen. Ebenso wenig vorhersehbar sind die genauen Kosten. Mit dem Service Wartung & Inspektion von VW FS erhalten Sie den guten Zustand Ihres Fahrzeugs zu kalkulierbaren Kosten und fahren dadurch entspannter.

Mehr zu Wartung & Inspektion

Ein weiterer Aspekt, der den Verkaufspreis Ihres Wagens anheben kann, ist die Dauer bis zur nächsten Hauptuntersuchung (HU). Ist die letzte Untersuchung erst wenige Wochen oder Monate her, spricht das für den Zustand des Wagens und der neue Käufer muss sich nicht selbst kurze Zeit nach dem Kauf um die HU kümmern. Je weiter die nächste Hauptuntersuchung noch in der Ferne liegt, desto eher neigen Kaufinteressenten dazu, einen höheren Preis für das Auto zu zahlen.

Prüfen Sie vor dem Kauf, ob Sie noch eine gültige Garantie oder Garantieverlängerung für Ihren Wagen besitzen. Je nach geltenden Vertragsbedingungen ist diese Garantie an Sie oder an Ihren Wagen gebunden. Ist Letzteres der Fall, kann im besten Fall die Garantieleistung an den Folgebesitzer weitergegeben werden – ein weiterer preisfördernder Vorteil.

Fazit: Eine Autoaufbereitung kann sich lohnen.

Auch wenn Sie beim Autoverkauf nur so wenig Aufwand wie möglich haben möchten, ist es sinnvoll, etwas Mühe und Zeit in die Aufbereitung zu stecken. Ob Sie die Arbeiten selbst durchführen oder dem Profi überlassen, steht Ihnen dabei natürlich vollkommen frei. Aber für was Sie sich am Ende auch entscheiden: Den erzielbaren Verkaufspreis können Sie mit einer Reinigung und Aufbereitung mit großer Wahrscheinlichkeit steigern. So geben Sie Ihr altes Gefährt am Ende für einen guten Preis an den Folgebesitzer ab und können umso entspannter mit Ihrem neuen Wagen durchstarten.

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Produktinformationen

Servicepaket Wartung & Inspektion

Hier ein Ölwechsel, dort ein neuer Pollenfilter: Erhalten Sie den guten Zustand Ihres Fahrzeugs zu kalkulierbaren Kosten. Mit dem Wartungs- & Inspektionsservice fahren Sie entspannter.