Das Geschäftskunden-Magazin der Volkswagen Leasing.
  • 15.07.2022
  • 6 Minuten

Wie lange hält ein E-Bike-Akku?

Besitzen Sie ein E-Bike als Dienstfahrrad, so ist der Akku gewissermaßen das Herz des Elektrofahrrads oder Pedelecs: Er pumpt ein lebenswichtiges Elixier durch die Venen des Fahrradkörpers – oder anders gesagt: Der Akku versorgt die Fahrradorgane mit Strom. So kann der Motor den Fahrradfahrer kraftvoll beim Treten unterstützen oder den Antrieb – je nach Fahrradtyp – komplett übernehmen. Weil der Akku für Ihr Elektro-Dienstrad so wichtig ist, möchte er gut und pfleglich behandelt werden, damit er möglichst lange gesund und fit bleibt. Was Sie über den E-Bike-Akku Ihres Dienstfahrrads wissen müssen und was Sie tun können, um seine Gesundheit möglichst lange zu erhalten, lesen Sie hier.

Mann kniet lächelnd vor Gepäckträger seines E-Bikes

Welche Akku-Arten gibt es?

In Elektrofahrrädern können verschiedene Akkus und Akkuzellen verbaut sein: Blei-, Nickel-Mangan- und Nickel-Cadmium-Akkus sowie Lithium-Ionen- und Lithium-Polymer-Akkus. Dabei bestehen Lithium-Ionen- und Lithium-Polymer-Akkus aus den gleichen Akkuzellen und unterscheiden sich nur in ihrer Bauform.

Heutzutage wird laut ADFC meist der Lithium-Ionen-Akku oder sein Polymer-Bruder im E-Bike und Pedelec verbaut, weil er die beste Leistung bei vergleichsweise geringem Gewicht erbringt. Die anderen Akku-Arten haben das Wettrennen um den Platz in modernen E-Bikes und Pedelecs wegen ihres höheren Gewichts und ihrer geringeren Akkukapazität verloren.

Die Lebenszeit des E-Bike-Akkus verlängern.

Das Herz Ihres E-Dienstfahrrads hat – genau wie ein echtes Herz – von Natur aus eine begrenzte Lebenszeit. Bei den meisten E-Bike-Akkus gibt der Hersteller eine ungefähre Lebenszeit in Ladezyklen und / oder Jahren an. Auf dem Akku steht zum Beispiel „500 bis 1.000 Ladezyklen / 3 Jahre“. Ein Ladezyklus bedeutet dabei, dass Sie den leeren Akku einmal auf 100 % aufladen. Laden Sie den leeren Akku mit einer Teilladung von 50 % auf, entspricht das einem halben Ladezyklus. Die Herstellerangaben sind allerdings nicht allzu verlässlich, da das Akkuleben auch stark von dessen Lebensstil abhängt – also von Ihrem Umgang mit dem Akku.

Bei der Angabe, wie viele Jahre der Akku wohl halten wird, kommt es beispielsweise stark auf die Nutzungsintensität des Akkus an: Benutzen Sie Ihr Dienstfahrrad relativ viel und laden dementsprechend den Akku öfter auf, kann es sein, dass die verfügbaren Ladezyklen schon vor Ablauf der angegebenen Haltbarkeit in Jahren „verbraucht“ sind. Dann bräuchten Sie auch schon vor Ablauf der angegebenen Zeitspanne einen neuen Akku. Laden Sie den Akku dagegen seltener auf, kann er zeitlich gesehen auch mal etwas länger leben, als die Herstellerangabe es prophezeit. Trotzdem hält ein E-Bike-Akku aber nicht beliebig viele Jahre länger als angegeben, wenn Sie an Ladevorgängen sparen. Denn die Lebensdauer des Akkus hängt auch noch von anderen Faktoren wie dem richtigen Ladevorgang und der richtigen Lagerung ab. Hier sind einige Tipps, mit denen Sie das Leben Ihres E-Bike-Akkus verlängern können:

  1. Ladezustand im Mittelfeld halten: Wenn Sie Ihr Dienstfahrrad inklusive Akku gerade nicht benutzen, achten Sie darauf, dass der Akku über eine Teilladung zwischen 30 und 70 % verfügt – das schont die Akkuzellen.
  2. Tiefentladung vermeiden: Lassen Sie den Akku nie komplett leer werden, sonst können die Akkuzellen leicht Schaden nehmen. Auch wenn Sie Ihr Elektrofahrrad längere Zeit nicht benutzen, kontrollieren Sie regelmäßig den Akkustand und laden ihn bei Bedarf auf.
  3. Nicht zu lange am Ladegerät lassen: Ist der Akku voll aufgeladen, entfernen Sie möglichst bald das Ladegerät. Die Zellen sind zwar in der Regel gegen Überladung geschützt, aber wenn dieser Schutz mal unbemerkt ausfällt, kann eine Überladung den Akku beschädigen.
  4. Original-Ladegerät verwenden: Die meisten Hersteller empfehlen, den E-Bike-Akku mit dem Original-Ladegerät aufzuladen, um mögliche Schäden durch inkompatible Netzteile zu vermeiden.
  5. Wohlfühltemperatur beachten: Ein E-Bike-Akku ist kälteempfindlich und mag auch keine zu große Hitze. Hinsichtlich seiner Wohlfühltemperatur findet man sehr unterschiedliche Angaben – das Umweltbundesamt beispielsweise gibt hier 10 bis 25 °C an. Deshalb sollten Sie ihn im Winter wie im Sommer bei moderaten Temperaturen lagern: im Sommer möglichst nicht in der prallen Sonne und auch nicht im Auto, im Winter möglichst drinnen bei Zimmertemperatur. Bei einer Fahrt zur Arbeit im Hochsommer können Sie den Akku kaum vor hohen Temperaturen schützen – im Winter dagegen kann der Akku zum Schutz vor der Kälte beispielsweise einen “wärmenden Mantel tragen“. Lassen Sie den Akku nach einer winterlichen Fahrt auch erst wieder etwas aufwärmen, bevor er ans Ladegerät kommt.
  6. Schonend reinigen: Schützen Sie den Akku vor zu viel Nässe, indem Sie ihn mit einem feuchten Tuch vorsichtig reinigen, statt ihn beispielsweise mit dem Gartenschlauch abzuspritzen, während Sie Ihr Dienstfahrrad waschen.
Stromtankstelle E-Bikes

Wie lange braucht ein E-Bike-Akku zum Laden?

Wie lange Ihr Akku braucht, um seine volle Energie zurückzugewinnen, also um voll aufzuladen, hängt von seiner Größe beziehungsweise Kapazität und vom Ladegerät ab. So benötigt ein Akku mit 500 Wattstunden (Wh) mehr Zeit, um seine volle Power über das Ladegerät zu beziehen als ein kleinerer Akku mit beispielsweise 200 Wattstunden. Zum Aufladen gibt es neben den klassischen Ladegeräten auch noch Schnellladegeräte, wie man sie vom Smartphone kennt. Die Wahl des Ladegeräts kann also auch die Dauer des Ladevorgangs beeinflussen.

Grundsätzlich gilt: Um den Akku voll aufzuladen, müssen Sie mit ein paar Stunden Ladezeit rechnen. Die genaue Ladezeit finden Sie am besten heraus, wenn Sie beim Laden Ihres E-Bike-Akkus einige Male die Uhr im Blick behalten.


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Zum Dienstfahrrad-Leasing der Volkswagen Leasing GmbH

Wie viele Kilometer hält ein E-Bike-Akku?

Ist der Akku topfit, also voll aufgeladen und bei guter Betriebstemperatur (Zimmertemperatur), kann die Ausfahrt mit dem Dienstfahrrad beginnen. Damit die Motorunterstützung bei Bedarf auch eine längere Strecke durchhält, ist es gut, die durchschnittliche Reichweite seines Akkus zu kennen. Bei der Reichweite kommt es ebenfalls auf die Größe des Akkus an – je mehr Energie er speichern kann, desto mehr kann er auch wieder freigeben. Meist geben Akkuhersteller maximale Reichweiten pro Akkuladung an. So hat zum Beispiel das Cargo e-Bike von Volkswagen laut Hersteller eine maximale Reichweite von 100 Kilometern bei einer Akkukapazität von 500 Wattstunden.

Allerdings gelten die Herstellerangaben oft für Idealbedingungen, die man selbst unterwegs kaum vorfindet: Faktoren wie Gegenwind, Bergauf-Abschnitte, Beladung und unterschiedliche Temperaturen beeinflussen die Akku-Reichweite Ihres Dienstrads. Zudem haben Elektrofahrräder in der Regel mehrere Unterstützungsstufen, die Sie je nach Bedarf auswählen: Geht es bergauf oder haben Sie starken Gegenwind, wählen Sie vielleicht eine stärkere Motorunterstützung als wenn es bei Windstille geradeaus oder bergab geht. Je höher die Unterstützungsstufe, desto höher der Energieverbrauch und desto geringer die Reichweite einer Akkuladung. Und auch die Umgebungstemperatur nimmt ihren Einfluss auf die Reichweite: Ist es draußen winterlich kalt, kann der Akku seine Leistung weniger gut abrufen beziehungsweise entfalten als bei milderen Temperaturen.

Was die Reichweite einer Akkuladung also maßgeblich beeinflusst: Akkugröße, Profil der Fahrtstrecke, Stärke der Motorunterstützung und Umgebungstemperatur. Dementsprechend ist es gar nicht so einfach, eine genaue Reichweite pro Akkuladung anzugeben. Am besten lernen Sie das Potenzial Ihres Dienstfahrrad-Akkus selber kennen, indem Sie mit voller Akkuladung verschiedene Strecken fahren – sicherlich bekommen Sie dann bald ein Gefühl dafür, was Sie Ihrem Akku zutrauen können. Bei vielen Modellen wird auch eine ungefähre Reichweite auf dem Display angegeben, die der Akku mit der aktuellen Unterstützungsstufe noch schafft. Außerdem gibt es einige Tipps, mit denen Sie die Reichweite des Akkus positiv beeinflussen können:

  1. Möglichst gleichmäßig fahren: Treten Sie möglichst gleichmäßig in die Pedale und vermeiden Sie nach Möglichkeit häufiges Bremsen und Beschleunigen, damit sich der Motor nicht ständig anpassen muss. Auch ein gleichmäßiger Untergrund wie ein geteerter Fahrradweg fordert den Akku weniger als beispielsweise ein unebener Schotterweg.
  2. Gangschaltung nutzen: Wenn Sie immer in hohen Gängen fahren, muss auch der Motor Ihres Dienstfahrrads mehr arbeiten, was wiederum den Akku stärker fordert. Wenn Sie beispielsweise beim Anfahren auch die niedrigen Gänge benutzen, hält der Akku länger.
  3. Unterstützungsstufe anpassen: Stellen Sie die Motorunterstützung immer auf die individuellen Fahrverhältnisse ein – geht es bergab, lohnt es sich zugunsten der Gesamtreichweite, die Unterstützung runterzudrehen oder auch mal ein Stück ganz ohne Unterstützung zu fahren.
  4. Fahrradpflege: Pflegen Sie die Antriebskomponenten Ihres Dienstfahrrads – wenn Fahrradkette, Tretlager und Co. sauber sind und leichtgängig laufen, werden Motor und Akku weniger beansprucht. Auch der richtige Reifendruck kann sich in Sachen Reichweite auszahlen. Überprüfen Sie deshalb regelmäßig, ob genug Luft auf den E-Bike-Reifen ist.

Wie lade ich den E-Bike-Akku unterwegs?

Auf längeren Touren zu Kunden oder in der Freizeit kann der Akku zwischendurch schon mal müde werden, auch wenn er voller Energie gestartet ist. Dann hilft es, dem Akku – und vielleicht auch gleich sich selbst – eine Pause zu gönnen und ihn mit neuer Energie zu versorgen. Es ist also bei längeren Strecken empfehlenswert, das Akkuladegerät mitzunehmen. Pendeln Sie mit Ihrem Dienstfahrrad zur Arbeit, sollten Sie den Akku tagsüber problemlos am Arbeitsplatz aufladen können. Nutzen Sie Ihr Dienstrad auch für Kundenbesuche, können Sie den Akku wenn nötig und möglich während Ihres Gesprächs vor Ort laden. Nutzen Sie Ihr Dienstfahrrad auch für private Ausflüge, planen Sie Ihre Route am besten vorab und fragen in Lokalitäten entlang der Strecke nach, ob das Aufladen dort möglich wäre.

Darüber hinaus gibt es vielerorts auch „offizielle“ E-Bike-Ladestationen, die in der Regel rund um die Uhr zugänglich sind. Das sind zum Beispiel Fahrradständer oder Ladesäulen mit integrierten Steckdosen. Hier können Sie Ihr Elektrofahrrad abstellen, Ihr Ladegerät einstöpseln und den Akku laden lassen. Bei einigen E-Bikes oder Pedelecs können oder müssen Sie den Akku zum Laden auch entnehmen. Dafür gibt es mancherorts Schließfächer, in denen sich Steckdosen zum Laden des Akkus befinden.

Denken Sie neben dem Ladegerät auch daran, stets Ihr Fahrradschloss im Gepäck zu haben. Damit ist Ihr Dienstfahrrad gesichert, wenn Sie es beim Aufladen einmal unbeaufsichtigt lassen.

Tipp: Nützliches Zubehör wie ein sicheres Fahrradschloss, einen Fahrradhelm oder Fahrradtaschen können Sie bis zu einem gewissen Preis zusätzlich zu Ihrem geleasten Dienstrad beziehen.

Mit voller Power durchstarten.

Mit dem nötigen Wissen über Handhabung, Pflege und Lademöglichkeiten des Akkus sind Sie bestens für berufliche und private Fahrten mit Ihrem Dienstfahrrad gerüstet. Bisher fehlt Ihnen noch das passende E-Bike? Erfahren Sie hier, wie das Dienstfahrrad-Leasing aus Sicht vom Arbeitnehmer und aus Sicht vom Arbeitgeber funktioniert – und überzeugen Sie Ihren Arbeitgeber von den Vorteilen, die das E-Bike-Leasing mit sich bringt.

Wir informieren Sie gerne jederzeit rund ums Thema E-Bike-Leasing – hier können Sie ein individuelles Angebot für Ihr Unternehmen anfragen. 

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Das Dienstfahrrad- oder E-Bike-Leasing bietet sowohl Vorteile für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber. Hier finden Sie einen Überblick über alle wichtigen Informationen zum Dienstfahrrad-Leasing.