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Das Magazin von Volkswagen Financial Services.
  • 31.05.2021
  • 5 Minuten

Sicherer Urlaub mit dem Fahrrad – vom Auto-Transport bis zur Versicherung.

Im Urlaub bietet ein eigenes Rad die ideale Möglichkeit, die Umgebung zu erkunden. Planen Sie statt eines reinen Fahrradurlaubs eine Reise mit dem Auto und dem Fahrrad, müssen Sie das Rad sicher zum Ziel Ihrer Reise manövrieren – zum Beispiel mit einem Fahrradträger.

Gerade als Neuling im Bereich Fahrradurlaub gibt es vieles, was Sie sowohl beim Transport als auch bei der Versicherung Ihres Rads berücksichtigen sollten. Damit Ihre Radreise ein voller Erfolg wird, haben wir Ihnen die wichtigsten Informationen zu Fahrradträgern und Versicherungen zusammengeschrieben.

Mann hebt Fahrrad auf Dachgepäckträger

Fahrrad aufs Dach oder aufs Heck? 

Um Ihr Fahrrad oder Ihre Fahrräder sicher mit dem Auto zum Urlaubsort zu transportieren, nutzen Sie einen Fahrradträger, sofern die Räder nicht in den Innenraum passen. Solch ein Träger kann entweder auf dem Dach, auf der Anhängerkupplung oder an der Heckklappe montiert werden. Für Wohnwagen gibt es zudem Deichselträger. Jede der Methoden hat ihre Vor- und Nachteile. Für welche Sie sich also letztendlich entscheiden, bleibt Ihnen überlassen.

Ein Dachträger wird, wie der Name schon vermuten lässt, auf dem Dach Ihres Autos befestigt. Damit Sie diesen montieren können, benötigen Sie eine Verankerungsmöglichkeit. Das kann entweder die Dachreling sein oder verdeckte Befestigungspunkte, an denen ein Grundträger befestigt werden kann. Auf der Reling oder dem Grundträger befestigen Sie dann den eigentlichen Fahrradträger und montieren darauf Ihre Fahrräder – die Beladung eines Dachträgers ist in der Regel etwas aufwendiger als die eines Heckträgers. Zudem darf die Kombination von Pkw und Träger samt montierten Fahrrädern die Pkw-Maximalhöhe von 4 Metern gemäß § 32 StVZO nicht überschreiten.

Der Vorteil solcher Dachträger ist, dass Sie auf Ihrer Reise keine Sichtbeschränkung durch die Fahrräder haben. Aber Achtung: aus den Augen, aus dem Sinn. Dadurch, dass ein Dachträger für Sie nicht jederzeit sichtbar ist, kann es schnell vorkommen, dass Sie ihn während Ihrer Reise mit dem Auto kurzzeitig vergessen. Das ist besonders unvorteilhaft, wenn es auf Ihrer Strecke niedrige Unterführungen gibt oder der Parkplatz Ihres Reiseziels mit Sperrbalken zur Beschränkung der Fahrzeughöhe versehen ist. Vor solchen Hindernissen sollten Sie sich also stets in Erinnerung rufen, dass Sie Fahrräder auf dem Dach haben und damit eine höhere Durchfahrtshöhe brauchen als sonst.

Würden Sie mit der Kombination aus Pkw, Dachträger und Fahrrädern irgendwo auf Ihrer Strecke die Maximalhöhe überschreiten oder möchten Sie Ihre Ladung lieber immer im Blick behalten können, ist ein Heckträger die bessere Wahl für Sie. Einige Modelle von Fahrradträgern können Sie zum Beispiel auf Anhängerkupplungen befestigen. Dabei müssen Sie vor allem die zulässige Stützlast berücksichtigen, die Sie in Ihrem Fahrzeugschein, der Zulassungsbescheinigung Teil I, finden.

Heckträger, die stattdessen direkt an der Kofferraumklappe befestigt werden können, sind vor allem für etwas größere Fahrzeuge erhältlich. Sie werden mithilfe von Klammern in die Klappe des Autos eingehängt und befestigt. Denken Sie daran, dass die Kofferraumklappe mit beladenen Fahrrädern nicht mehr geöffnet werden kann. Wichtiges Urlaubsgepäck sollten Sie also im Innenraum des Fahrzeugs platzieren. Solche Heckklappenträger haben dafür den Vorteil, dass die Anhängerkupplung des Autos frei bleibt – zum Beispiel für einen Wohnwagen. Ist die Deichsel des Wohnwagens lang genug, kann dort ebenfalls ein Träger montiert werden.

Die meisten Heckträger verdecken das Kennzeichen. In diesem Fall müssen Sie gemäß § 10 Absatz 9 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) ein zusätzliches Kennzeichen sichtbar am Heckträger anbringen. Das angebrachte Kennzeichen muss, im Gegensatz zum Hauptkennzeichen, nicht abgestempelt sein. Auch die Beleuchtungsanlage kann durch einen Heckträger verdeckt werden. Sie müssen dann für eine alternative Beleuchtungsanlage sorgen.

Bei der Beladung Ihres Fahrradträgers müssen Sie immer darauf achten, dass Sie das Höchstgewicht des Trägers berücksichtigen – gerade bei E-Bikes, die in der Regel etwas schwerer sind. Informieren Sie sich zudem darüber, wie hoch der maximale Überstand eines Heckträgers in Ihrem Zielland und in den Durchfahrtsländern sein darf und ob dieser womöglich durch spezielle Warntafeln gekennzeichnet sein muss. Das ist zum Beispiel in Ländern wie Portugal, Italien, Spanien, Österreich oder Slowenien der Fall.

Unabhängig davon, mit welcher Träger-Art Sie in Ihren Fahrradurlaub starten, rät der ADAC dazu, die Geschwindigkeit auf Touren mit einem montierten Fahrradträger auf maximal 120 km/h zu reduzieren. Der Träger verursacht einen veränderten Luftwiderstand und somit ein anderes Kurven- und Bremsverhalten. Zudem sollten Sie alle wichtigen Befestigungen und Gurte regelmäßig im Laufe der Reise prüfen und gegebenenfalls nachziehen, damit Ihre Fahrräder sicher am Urlaubsort ankommen. 


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Abgesichert durch den Urlaub – welche Versicherungen sind ein Muss fürs Rad?

Damit Ihr Rad nicht nur sicher ankommt, sondern den ganzen Urlaub über sicher bleibt, sollten Sie sich vorab über notwendige Versicherungen Gedanken machen. Vor dem Start Ihrer Radreise sollten Sie eine private Haftpflichtversicherung abschließen, die für Sie eintritt, falls Sie mit Ihrem Rad Schäden am Eigentum anderer oder auch an Personen verursachen. Bei einem normalen Fahrrad oder einem Pedelec bis 25 km/h besteht aber keine explizite Versicherungspflicht. S-Pedelecs und E-Bikes hingegen sind versicherungskennzeichenpflichtig. Das heißt, Sie müssen eine entsprechende Kfz-Haftpflichtversicherung abschließen und ein Kennzeichen anbringen, um es für Ihren Radurlaub und sonstige Touren nutzen zu dürfen.

Mit einer privaten Haftpflichtversicherung sind Sie also bei selbst verursachten Schäden versichert. Aber wer haftet, wenn das Fahrrad nicht mehr dort steht, wo Sie es am Abend zuvor abgestellt und angeschlossen haben? Rufen Sie unmittelbar, nachdem Ihnen der Diebstahl auffällt, die Polizei und gegebenenfalls Ihren Versicherer an, um den Verlust des Rads zu melden. In der Regel sind Fahrräder in der Hausratversicherung mitinbegriffen. Diese greift jedoch nur, wenn das Rad aus Ihrem verschlossenen Haus oder Keller entwendet wird. Möchten Sie Ihr Rad auch außerhalb von geschlossenen Räumlichkeiten vor Diebstahl schützen, benötigen Sie eine entsprechende Zusatzpolice, die „einfachen Diebstahl“ abdeckt. Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass Sie beim Abschluss solch einer Police stets auf den Auslandsschutz und mögliche Zeitbeschränkungen achten sollten und Ihr Fahrrad immer mit einem eigenständigen Schloss sichern. Nutzen Sie also nicht nur das vorinstallierte Rahmenschloss.

Noch mehr Schutz erlangen Sie mit einer speziellen Fahrradversicherung, die zum Beispiel Ihr E-Bike, Rennrad oder auch wertvolles Zubehör sowohl im Alltag als auch auf Radreisen absichert. Auch hier ist es wichtig, dass Sie für einen Urlaub im Ausland einen entsprechenden Leistungsumfang besitzen. Solche speziellen Fahrradversicherungen sind vor allem bei teuren Modellen eine Überlegung wert.

Übrigens: Planen Sie Ihren Fahrradurlaub mit einem (S-)Pedelec oder E-Bike, sollten Sie sich vorher über die an Ihrem Urlaubsort geltenden Fahrrad-Regeln informieren – zum Beispiel, was die Nutzung von Radwegen und die Helmpflicht betrifft. Wir haben Ihnen einige davon und zusätzliche Tipps zur Planung Ihrer Radreise in einem anderen Magazinartikel zusammengefasst.

Urlaub mit Rad und Auto

Mieten statt mitbringen.

Sie planen sowieso nur eine kurze Radtour in Ihrem Urlaub, um die Landschaft rund um Ihr Reiseziel zu entdecken? Dann sollten Sie überlegen, ob es sich für Sie wirklich lohnt, Ihr eigenes Fahrrad mitzunehmen – besonders, wenn Sie bisher noch keinen Fahrradträger besitzen und erst einen kaufen oder leihen müssten. Stattdessen können Sie inzwischen in den meisten Ortschaften und Städten Fahrräder oder E-Bikes für Touren mieten. In der Regel zahlen Sie dann einen pauschalen Betrag für den Tag oder auch für mehrere Tage und hinterlegen – falls gefordert – eine Kaution für das Rad. Anschließend können Sie sich in den Sattel schwingen und per Radreise die Umgebung und Landschaft erkunden. Zum Ende der Mietdauer bringen Sie das Fahrrad einfach wieder zurück. Sie sollten beim Mieten eines Fahrrads oder E-Bikes bestenfalls privathaftpflichtversichert sein. Schließlich kann es immer mal passieren, dass Sie beim Radfahren einen Unfall bauen oder sonstige Schäden verursachen.

Urlaub mit Auto und Rad? Na sicher. 

Genießen Sie die Vorzüge von Roadtrip und Fahrradurlaub in einer einzigen Reise mit Auto und Rad. Fahren Sie zu Ihrem Wunschurlaubsziel und erkunden Sie dort per Radweg die Umgebung.

Mit einem geeigneten Fahrradträger und einem angemessenen Versicherungsschutz können Sie sich bedenkenlos aufs Rad schwingen und sorgenfrei Ihren Urlaub genießen. 

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