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Das Magazin von Volkswagen Financial Services.
  • 31.05.2021
  • 4 Minuten

Urlaub auf zwei Rädern: Welches Fahrrad passt zu mir?

Über Stock und Stein mit dem Mountainbike oder mit dem Cityrad übers Kopfsteinpflaster? Wenn man mit dem Fahrrad in den Urlaub fährt, dann sollte es nicht irgendein Drahtesel sein – im besten Fall ist das Zweirad nämlich genau für die Art Urlaub gemacht, die Sie planen. Um herauszufinden, welches Zweirad zu Ihnen und Ihrer Reise passt, sollten Sie sich vorab über die einzelnen Fahrradtypen und ihre Eigenschaften informieren. Darüber hinaus ist es sinnvoll, auch sich selbst und seine Bedürfnisse unter die Lupe zu nehmen: Will man lieber sportlich oder komfortabel unterwegs sein? Und was sagt überhaupt der eigene Geldbeutel zur Fahrradwahl? Im Folgenden haben wir Ihnen ein paar Entscheidungshilfen zusammengetragen.

Freundinnen fahren mit Citybikes durch die Stadt

Gemütlich unterwegs beim Städtetrip mit City-, Holland-, Trekking- oder Tourenrad.

Der Klassiker unter den kosmopolitischen Zweirädern trägt seinen Zweck schon im Namen: Das Cityrad ist ein ebenso praktischer wie unauffälliger Alltagsbegleiter. Aber auch kleinere Tagestouren lassen sich damit ganz gemütlich absolvieren. Dieses Fahrrad ist vor allem für befestigte Wege – wie man sie eben in der Stadt findet – gebaut. Passend dazu bringt es auch alle durch die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) vorgeschriebenen Features mit. Der Sitz auf dem Fahrrad ist verhältnismäßig aufrecht und damit sehr bequem. Ansonsten gibt es Citybikes in verschiedenen Ausführungen: zum Beispiel mit 3, 7 oder 8 Gängen, mit und ohne Rücktritt oder mit verschiedenen Reifengrößen. Dazu ein Tipp: Je mehr Gänge das Rad hat, desto besser können Sie sich auf unterschiedliche Fahrbedingungen einstellen und je größer die Reifen des zweirädrigen Citycruisers sind, desto angenehmer fährt es sich damit.

Auch das Hollandrad ist super für Stadttouren geeignet – es sieht nicht nur sehr stylish aus, sondern es ermöglicht außerdem noch eine besondere Sitzposition und Fahrweise. Der Lenker ist beim Hollandrad nach vorne gebogen, wodurch der Fahrer sehr aufrecht sitzt. Zudem hat diese Art Zweirad eine besonders geformte Fahrradgabel, die dafür sorgt, dass das Vorderrad gut die Spur hält. Damit wird das Rad allerdings weniger wendig.

Für längere Touren sollten Sie eher ein Tourenrad oder auch sein sportlicheres Äquivalent das Trekkingrad wählen. Diese Räder zeichnen sich durch mehr Geländegängigkeit und Stabilität des Rahmens aus. Man kann mit ihnen also auch problemlos Waldwege meistern und Gepäck in Fahrradtaschen transportieren. Und dennoch sind diese Art Räder sehr bequem zu fahren.


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Welches Fahrrad passt zu welchem Urlaub?

Durchs Gelände mit Mountainbike, Crossbike und Co.

Mountainbikes kennt jeder und an den Fahrradständern diverser Schulen tummeln sie sich in Scharen. Doch sie sind am Ende weit mehr als nur ein cooles Vehikel. Mountainbikes sind sehr robust und wendig. Nicht zuletzt wegen ihrer stabilen Reifen und der Federgabel kann man mit ihnen auch durch unwegsames Gelände düsen. Die spezielle Gangschaltung ermöglicht es zudem, dass man verhältnismäßig einfach auch steile Steigungen meistert.

Aber das Mountainbike hat auch noch ein paar Brüder und Schwestern: So gibt es zum Beispiel auch noch Cross-, Cyclocross- und Gravel-Bikes, die allesamt Kreuzungen zwischen Mountainbikes und einer anderen Art Rad, wie zum Beispiel dem Trekking- oder Rennrad, sind. So ist beispielsweise das Cyclocross-Bike durch seine spezielle Beschaffenheit sowohl sehr schnell und wendig als auch geländegängig und robust.

Sportlich am Start mit dem leichten Rennrad.

Wenn Sie lange Strecken und schnell fahren wollen, dann sind Sie naheliegenderweise mit einem Rennrad gut beraten. Dieses Rad ist sehr leicht und hat eine besondere Bauart, sodass es besonders hohe Geschwindigkeiten erreicht. Die Reifen sind sehr dünn und der Rahmen besteht aus sehr leichten Materialien. Außerdem verzichtet man grundsätzlich auf unnötigen Ballast. Das führt dazu, dass viele beim Rennrad auch aus Gründen des Gewichts auf eine Lichtanlage verzichten. Das ist allerdings außerhalb des Radsports nicht erlaubt und muss für den Alltagsgebrauch nachgerüstet werden.

Übrigens: Durch seine Bauweise ist das Rennrad zwar schnell, aber auch nicht besonders bequem zu fahren. Die Körperhaltung ist nach vorne gebeugt, sodass Arme und Schultern stark belastet werden und durch die dünnen Räder merkt man jede noch so kleine Unebenheit der Fahrbahn. Die bequemere Alternative zum Rennrad sind zum Beispiel die oben schon thematisierten Cyclocross- oder Gravelräder, die deutlich breitere Reifen haben.

Flexibel unterwegs mit dem leicht transportierbaren Klapprad.

Auch das Klapprad ist nicht sonderlich bequem, dafür aber sehr praktisch, weil man es zum Beispiel gut im Auto oder auch im Zug mitnehmen kann, ohne besondere Vorkehrungen treffen zu müssen.

Durch die verhältnismäßig kleinen Reifen des Klapp- oder Faltrads lassen sich allerdings nur sehr mühsam längere Strecken zurücklegen und der relativ instabile Rahmen sorgt darüber hinaus dafür, dass man nicht viel Gepäck mitnehmen kann. Eher was für Tagestouren vom Hotel aus, also.

Sehr lange Strecken oder müde Knochen? E-Bike!

Sie denken, ein Fahrradurlaub ist nichts für Sie, weil Sie gar nicht so geübt sind im Fahrradfahren oder nicht mehr so viel Kondition haben? Dann wäre vielleicht ein Elektrofahrrad was für Sie. Damit meistern Sie mit großer Leichtigkeit auch lange Strecken und kommen nicht so schnell aus der Puste. Bedenken Sie aber: E-Bikes sind meist etwas sperrig und schwer. Testen Sie im Vorfeld mal, ob Sie gut damit umgehen können. Übrigens: Vielleicht haben Sie alternativ zum E-Bike schon mal vom Pedelec gehört. Im Gegensatz zum reinen Elektrofahrrad werden hier Muskelkraft und Elektroantrieb kombiniert – beim Pedelec wird das Treten also in erster Linie unterstützt. Super also, um weiterhin was für seine Fitness zu tun.

Lastenrad: Familie und Zubehör gleich mit einsacken.

Ein Lastenrad ist wohl das seltenste Exemplar unter den Urlaubsrädern. Und dennoch kann es je nach Reise sinnvoll sein, mindestens eines davon dabei zu haben. Zum Beispiel dann, wenn Sie mit der ganzen Familie reisen oder sehr viel, eher schweres und sperriges Gepäck dabeihaben. Übrigens gibt es auch Lastenräder mit Elektroantrieb: Mit einem E-Lastenrad kann man Gepäck und kleine Reisebegleiter noch leichter von A nach B transportieren.

Fazit: Fahrrad ist nicht gleich Fahrrad.

Mit dem Hollandrad kommen Sie nur schlecht die Berge hoch und die Reifen des Rennrads verfangen sich im Kopfsteinpflaster – bei Drahteseln steckt der sprichwörtliche Teufel scheinbar im Detail. Wenn Sie einen Urlaub mit dem Fahrrad planen, dann ist es sinnvoll, sich vorher das passende Gefährt zu besorgen – oder eben den Urlaub nach dem vorhandenen auszurichten. Und wenn die Entscheidung für Tour und Drahtesel dann gefallen ist, dann schauen Sie zur Vorbereitung des Fahrradurlaubs doch mal in unseren entsprechenden Servicetext, damit Sie auch möglichst sicher unterwegs sind.

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