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  • 31.07.2020
  • 6 Minuten

Roadtrip mit Reisemobil: Familie Eggers berichtet „live“ von der Straße.

Der Roadtrip durch Deutschland wird angesichts der Corona-Pandemie in diesem Sommer eine beliebte Urlaubsalternative für viele sein. Und auch Familie Eggers aus Bremen hat es gewagt: Vor ein paar Tagen sind Papa Michael (42), Mama Nadine (38), Tochter Liana (8) und Sohn Bennet (6) zur Mission „Roadtrip ungeplant“ aufgebrochen. Und die vier wollen uns an ihren Erlebnissen teilhaben lassen. Nadine Eggers berichtet live von der Strecke und beantwortet unsere Fragen direkt vom Beifahrersitz aus. So können Sie sich vielleicht etwas Inspiration für Ihren eigenen Roadtrip holen.

Selfie Eggers Roadtrip mit Reisemobil

Warum habt ihr euch für eine Campingtour entschieden?

„In den letzten Jahren haben wir einige Urlaube in Bungalows auf Campingplätzen im Ausland gemacht. Da wir aufgrund der veränderten Situation durch Corona in diesem Sommer weder mit dem Flugzeug noch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln reisen wollten, blieb uns nur noch die Möglichkeit, mit einem eigenen Fahrzeug zu verreisen. Aber wie genau sollte die Reise aussehen?

Klar war, dass wir in diesem Sommer vor allem flexibel sein und möglichst viele verschiedene Orte sehen wollten. Wir sind ohnehin gerne und häufig unterwegs – sozusagen „Vielreiser“. Unser Osterurlaub und eine Reise nach Griechenland für das Sozialprojekt meines Mannes konnten aufgrund der aktuellen Situation nicht stattfinden. Dadurch war die Reiselust jetzt umso intensiver.

Eine Campingtour schien eine tolle Option zu sein, aber es gab eine Herausforderung: Während Michael gerne mal zeltet, gehöre ich eher nicht zu den zeltfreudigen Menschen. Somit blieb nur noch die Reisemobilvariante übrig. Die Campingtour bietet uns unsere gewünschte Flexibilität und zusätzlich einen gewissen Komfort. Es ist echt erstaunlich, was man so alles mitnehmen kann 😊.“

Wie und seit wann habt ihr euch vorbereitet?

„Ich habe Anfang Juni im Internet nach Miet-Reisemobilen gesucht. Nachdem ich ein paar Absagen bekommen hatte, bin ich dann auf eine Familie gestoßen, die ihr im Mai angeschafftes Mobil zur Miete angeboten hat. Die Buchung ging fix und war total unkompliziert. Mehr Vorbereitung gab es erst mal nicht.

In den letzten Tagen vor Reisebeginn haben wir uns Gedanken zu unserer Tour gemacht. Klar war für uns, dass wir nicht – wie viele in unserem Freundes- und Bekanntenkreis – an die deutsche Ost- oder Nordsee fahren wollten. Und als ‚Sonnenfreunde‘ wollten wir auf jeden Fall tolles Wetter auf unserer Tour haben. Die Wetterprognose für Süddeutschland schien gut zu sein. Zudem hatten die südlichen Bundesländer zu Reisebeginn noch keine Schulferien, sodass wir vermuteten, dass dort weniger Touristen unterwegs sein würden.  Also planten wir eine Tour in den Schwarzwald.“


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Wie liefen die ersten Tage eures Roadtrips? 

„Das Reisemobil haben wir bereits am Montagabend – also am Tag vor unserer Abreise – abgeholt. Das Einräumen unserer Sachen dauerte circa drei Stunden. Dienstag gegen Mittag ging es dann los Richtung Kirchheim. Dort hatten wir kurzfristig einen Campingplatz kontaktiert und direkt gebucht.

Die Reise dorthin verlief wirklich gut. Dass das Parken mit einem Reisemobil nicht so leicht ist, durften wir allerdings gleich beim ersten Stopp erfahren. Die Parkplätze für die Autos auf Raststätten sind teilweise zu klein und die für Lkw oft überfüllt. Aber wir haben dann doch immer noch etwas gefunden.

Der Campingplatz in Kirchheim war kaum belegt. Da es in der Nacht ordentlich zu regnen anfing und es sich abzeichnete, dass das Wetter auch im Schwarzwald – unserer eigentlich geplanten Zielgegend – nicht viel besser sein würde, planten wir kurzfristig um und fuhren zunächst Richtung Bodensee, wo wir im österreichischen Bregenz eine Pause machten. Anschließend ging es weiter in die Schweiz.

Im Internet hatten wir uns schon einen Campingplatz am Lago de Lugano ausgeguckt. Als wir gegen 21:30 Uhr dort ankamen, wurde uns mitgeteilt, dass kein Stellplatz mehr zur Verfügung steht. Der Rezeptionist kümmerte sich aber gleich darum, dass wir beim benachbarten Campingplatz einen Platz bekamen.

Eigentlich wollten wir nur eine Nacht bleiben. Die Natur, die Lage direkt am See und die entspannte Atmosphäre haben uns dann aber davon überzeugt, noch eine weitere Nacht hier zu verbringen.

Morgen geht es zum 45 Minuten entfernten Camping Gottardo, den Michael ausgesucht hat. Mal schauen, wie es uns dort gefällt.“

Familie Eggers auf Roadtrip

Wie gefällt euch der Roadtrip bis jetzt?

„Bisher lief alles wirklich gut 😉. Oder, um es mit zwei Adjektiven zu beschreiben: abenteuerlich und besonders. Das Schönste bisher ist die gefühlte Freiheit verbunden mit der tollen Atmosphäre hier. Das Reisemobil haben wir auch schon liebgewonnen, weil es wirklich in vielerlei Hinsicht praktisch ist.

Wir haben fast jeden Tag neu geplant, wohin wir fahren und was wir eventuell unterwegs machen können. Das Einzige, was uns einen Eindruck von unseren potenziellen Zielen gegeben hat, war das Internet. Ansonsten haben wir uns überraschen lassen.

So haben wir uns immer wieder spontan auf neue Situationen einstellen müssen. Um einen riesigen Stau zu umfahren, sind wir beispielsweis den Gotthardpass (2.200 Meter Höhe) gefahren und wurden mit einer fantastischen Aussicht belohnt. Wann immer uns etwas Interessantes begegnet ist, haben wir angehalten. Sei es, um in einem See zu schwimmen, mit einer Seilbahn auf einen Berg zu fahren oder in einem Tierrettungspark entspannt einen Rundgang zu machen.

Nun sind wir gerade in der französischen Schweiz, haben schon einen Spaziergang durch einen wadenhohen Gebirgsbach gemacht und uns überlegt, dass wir hier zwei Nächte bleiben, um danach Richtung Niederlande zu fahren. Wo genau wir landen, wissen wir aktuell noch nicht. Unser eigentlich geplanter Urlaub im Schwarzwald muss wohl ein anderes Mal stattfinden. Das kommt vor allem daher, dass schon die ersten Tage unserer Reise aufgrund des Wetters anders verlaufen sind als ursprünglich angedacht. In der Schweiz – sei es die italienische oder französische – gefällt es uns sehr gut. Und der Trip in die Niederlande ist zugebenermaßen etwas zweckgebunden, da wir dort für Liana ein Fahrrad kaufen wollen und sie dort eben besonders schöne haben.“

Wie gefällt es euren Kindern?

„Die Kinder finden es toll und spannend mit Olaf – so haben wir das Reisemobil getauft. Sie haben übrigens bisher noch nicht ein einziges Mal Fernsehen geguckt 😊.

Dafür erinnern sie sich schon jetzt immer wieder gerne an bestimmte Momente der Reise. Liana sagte heute zum Beispiel, dass sie den tollen kleinen Campingplatz inmitten des Gotthard geliebt hat. Dort konnten wir in einem Swimmingpool mitten in den Bergen schwimmen. Zudem liefen überall kleine Echsen herum, die die Kinder auf die Hand nehmen konnten. Das hat Liana auch gefallen. Und ihr zweitliebster Moment der Reise war in Lugano, als wir mit einem Tretboot mit Rutsche über einen glitzernden See gefahren sind und später auf einem Jahrmarkt mit Karussellen waren. Und Bennet meinte heute nur ganz pragmatisch: ‚Ich finde alles toll.‘

Naja, sagen wir es mal ehrlich: Lange Fahrten finden die beiden nicht so gut, aber davon hatten wir nur eine, direkt am zweiten Urlaubstag. Und da haben wir ordentlich Spiele während der Fahrt gespielt. Und auch das Leben zu viert auf wenigen Quadratmetern klappt bestens. Gestern haben wir auf dem Parkplatz bei der Seilbahn unser Mittagessen gekocht und mit den Campingstühlen eine kleine Nische zum Essen gefunden. Gemütlich."

Welche besonderen Herausforderungen sind euch bisher begegnet? 

„Ich denke, dass die größten Herausforderungen erst zum Wochenende kommen, da dann doch sehr viele Stellplätze belegt sein werden. Mal sehen, ob und wo wir dann noch etwas finden. Wobei es nicht wirklich eine Herausforderung ist, dass wir quasi täglich schauen, wo wir die nächste Nacht verbringen. Es ist ein tolles Gefühl, dass der nächste Tag immer was Neues und Überraschendes bringt.

Spezielle Herausforderungen wegen Corona gab es bisher nicht wirklich. Wir sind sowohl in Österreich als auch in die Schweiz normal eingereist. Corona ist hier wenig präsent. Nur wenige Menschen haben eine Maske getragen und auch sonst waren kaum Einschränkungen sichtbar. Es gab bis jetzt zum Beispiel keine Hinweisschilder, Absperrungen oder Ähnliches.“

Habt ihr Tipps für Leute, die jetzt auch zu einer Campingtour aufbrechen wollen?

„Wir können im Endeffekt nur denjenigen Tipps geben, die eher abenteuerlich unterwegs sein möchten. Wer ausschließlich an einem Ort sein möchte oder seine Route vorher genau plant, hat zwar den Vorteil, dass nicht jedes Mal der Koffer neu ein- und ausgepackt werden muss, verpasst aber die Freiheit und örtliche Unabhängigkeit, die ein Reisemobil bietet.

Wer eine abenteuerliche Reise bevorzugt, schaut einfach spontan, wo zum einen das Wetter gut ist und zum anderen die Landschaft sowie Sehenswürdigkeiten spannend sind. Und dann guckt man im Internet einfach, welche Campingplätze es dort gibt. Die Campingplätze sind online meist gut beschrieben. Unter der Woche wird sicherlich auch oft noch spontan ein freier Stellplatz zur Verfügung stehen, an den Wochenenden sollte man vorher besser anrufen und reservieren. Es gibt im Übrigen auch passende Apps, die einem bei der Planung helfen können.

Als Entfernung zwischen den Orten haben sich für uns maximal 150 Kilometer bewährt. Die sind unserer Meinung nach noch gut am Stück fahrbar. Dabei geht dann auch nicht zu viel Zeit fürs Fahren drauf. Wir selbst haben auch nur am zweiten Tag eine längere Strecke zurückgelegt und sind seitdem täglich nicht mehr als 100 Kilometer zu unserem nächsten Campingplatz gefahren.“

Roadtrip Camping

Dann weiterhin: Gute Fahrt!

Fast jeden Tag an einem anderen Ort aufwachen und neue spannende Geschichten erleben: Das klingt nach einem aufregenden Abenteuer. Danke an Familie Eggers, dass sie uns ein Stück auf ihrer Tour mitgenommen haben. Wir wünschen ihnen weiterhin eine gute Reise. Und an alle anderen: Vielleicht hat Sie dieser Erlebnisbericht zu einer eigenen Tour inspiriert? Na dann los! Bei uns bekommen Sie übrigens auch Tipps für schöne Roadtrips und erfahren, wie Sie sich auf eine Tour mit einem Reisemobil vorbereiten. Lesen Sie doch mal nach.

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