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Das Magazin von Volkswagen Financial Services.
  • 02.06.2020
  • 3 Minuten

Lieber kontaktlos! Bezahlen in Zeiten von Corona.

Wir sollen Abstand zu unseren Mitmenschen halten und im Supermarkt Masken tragen. Corona hat unseren Alltag maßgeblich verändert. Bisher normale Dinge werden anders. Menschen werden vorsichtiger. So auch beim Bezahlen: Kontaktlos heißt das Zauberwort. Obwohl das bargeldlose Bezahlen nicht vorgeschrieben ist, empfehlen es viele Läden mittlerweile und auch immer mehr Kunden verzichten auf die Münzen. Zu groß ist die Sorge vor einer Ansteckung. Was es beim bargeldlosen Bezahlen zu beachten gibt, haben wir für Sie zusammengefasst.

Bargeldlos bezahlen mit Smartwatch

Corona-Trend: Die Münzen in der Tasche lassen.

Ob nun mit dem Smartphone, der Smartwatch oder einer neueren Giro- oder Kreditkarte. Das kontaktlose Bezahlen liegt in Coronazeiten im Trend und auch die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt, das Bargeld in der Tasche zu lassen. Auch wenn viele Experten die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung mit dem Coronavirus über Bargeld mittlerweile als ziemlich niedrig eingestuft haben.

Und dennoch: Neben einer angemessen vorsichtigen Haltung dem Virus gegenüber kann man dem kontaktlosen Bezahlen auch einen gewissen praktischen Nutzen abgewinnen. Denn in der Theorie funktioniert es ganz einfach: Auflegen. Piep. Fertig. Immer mehr Deutsche tun es – und das obwohl Deutschland bisher wie fast kein anderes Land dem Bargeld verbunden schien: 2017 noch lag der Anteil an Bargeldzahlungen in Deutschland laut Bundesbank bei 52 Prozent. Und auch wenn der Trend schon seit einigen Jahren langsam Richtung bargeldloser Bezahlung geht, so erkennt beispielsweise die Beratungsfirma Oliver Wyman derzeit eine deutlich klarere Abwendung vom Bargeld. Für 2021 prognostizieren die Experten einen Abfall der Bargeldzahlungen um 15 Prozentpunkte im Vergleich zum Referenzjahr 2017. Bis 2025 könnten es schon 20 Prozentpunkte weniger Bargeldzahlungen als noch 2017 sein – so dass dann nur noch in 32 Prozent aller Fälle bar gezahlt werden würde. Eine Entwicklung, die sicher durch die Corona-Situation zusätzlich angetrieben wurde.

Bargeldlos mit Kreditkarte bezahlen

Kontaktlos ist nicht gleich kontaktlos. Wie geht´s eigentlich?

Sie haben Ihren Wocheneinkauf erledigt. Alles ist im Einkaufswagen verstaut. Nun müssen Sie nur noch bezahlen. Sie halten Ihre Girokarte locker über das Kartenlesegerät und warten auf ein vertrautes Piepen. Und dann fordert das Gerät erst mal Ihre PIN. So haben Sie sich das nicht gedacht … In diesen Zeiten wollen Sie schließlich kontaktlos bezahlen. Und beim kontaktlosen Bezahlen will man eben nicht so gern die Tasten eines Geräts berühren, das zuvor schon unzählige Leute angefasst haben. Verständlich. Doch am Ende ist die PIN-Eingabe zu Ihrer eigenen Sicherheit. Aber eins nach dem anderen:

Kreditkarte, Girokarte, Smartphone, Smartwatch … Alles potenzielle Zahlungsmittel – solange ein so genannter NFC-Chip eingebaut ist. Ausgeschrieben heißt das Near Field Communications und umschreibt eine Technologie, bei der Daten über kurze Entfernungen von maximal 4 Zentimetern per elektromagnetischer Induktion übertragen werden können. In manchen Fällen muss der Kunde dann noch durch eine Freischaltung sein „Okay“ für den Bezahlvorgang geben. Beim Smartphone braucht man dafür eine passende App und kann dann die Bezahlung durch Entsperrung des eigenen Handys freigeben. Und bei einer Giro- oder Kreditkarte gibt man ab einem gewissen Betrag eben die Karten-PIN ein oder unterschreibt auf dem Bon. Nicht kontaktlos, aber eine gute Strategie, um Kartenmissbrauch zu vermeiden. Ob Ihre Karte einen NFC-Chip hat, erkennen Sie an einem wellenförmigen Funksymbol, das aussieht wie ein umgekipptes W-Lan-Symbol und auf Ihre Karte gedruckt ist.

Und wie kommen Sie an eine Karte mit NFC-Chip? In der Regel bekommen Sie von Ihrer Bank, nachdem Ihre alte Girokarte abgelaufen ist, eine neue Karte mit NFC-Chip ausgehändigt. Wenn Sie schon vorher eine haben wollen, sprechen Sie doch mal mit Ihrem Bankberater. Viele Banken händigen die neuen Karten auch schon vorzeitig auf Anfrage aus.

Übrigens: Da die Karte per Post zugeschickt wird, müssen Sie in der Regel bei der erstmaligen Nutzung unabhängig vom Betrag die Bezahlung noch mit einer PIN freigeben. Das schützt Sie davor, dass jemand Ihre Karte auf dem Postweg abfangen und nutzen kann.

Und wie sieht es mit der Sicherheit aus?

Zugegeben, das NFC-System ist nicht ganz unumstritten. Nutzer äußern häufig die Sorge, dass ihre Karte im Vorbeigehen ausgelesen wird oder bei Verlust ungehindert Einkäufe getätigt werden. Daher gibt es ein paar Sicherheitsmechanismen, die das Risiko des Kartenmissbrauchs verringern sollen. Nach einem Beschluss der Deutschen Kreditwirtschaft gilt beim kontaktloses Bezahlen beispielsweise Folgendes:

Bisher musste man bei Girokarten immer Einkäufe ab 25 Euro freigeben – seit Ende März 2020 wurde dieses Limit sukzessive in verschiedenen Regionen auf 50 Euro angehoben. Zudem wird nach wie vor auch dann, wenn Sie seit der letzten PIN-Eingabe schon insgesamt 5 Bezahlungen ohne PIN getätigt haben, eine Freigabe notwendig. Gleiches gilt, wenn Sie seit der letzten kontaktlosen Bezahlung schon 150 Euro „PINlos“ mit Karte ausgegeben haben. Das kann dann auch Kleinstbeträge betreffen. Also nicht wundern, wenn die PIN auch bei 3,99 Euro fürs Dinkelbrot beim Bäcker nebenan mal fällig wird.

Übrigens: Geht Ihre Karte mal verloren, sollten Sie genau wie bei jeder anderen Giro- oder Kreditkarte direkt Ihre Bank anrufen und die Karte sperren lassen. Und keine Sorge: Bis dahin kann ein Dieb die Karte auf Grund der genannten Sicherheitsmaßnahmen nicht uneingeschränkt nutzen. Sollte Ihre Karte allerdings zum Zeitpunkt der Sperrung schon illegalerweise durch Dritte genutzt worden sein, dann haften Sie bis zu einer maximalen Summe von 50 Euro. Für weitere Informationen sprechen Sie am besten mit Ihrer Bank.

Und noch ein kleiner Tipp: Um das – recht schwierige – Auslesen der Karte im Vorbeigehen zu verhindern, können Sie eine spezielle Schutzhülle für Ihre Karte nutzen, die dann das Funksignal abhält. 

Plastikgeld – ja oder nein?

Bargeldloses Bezahlen ist praktisch, einfach und senkt im besten Fall sogar das Infektionsrisiko mit dem Coronavirus. Es ist also durchaus verständlich, wenn Sie derzeit am liebsten auf Kartengeld setzen. Übrigens: Denken Sie trotz der ganzen Corona-Aufregung bei der PIN-Eingabe immer daran, das Display mit der freien Hand vor neugierigen Blicken zu schützen. Und checken Sie regelmäßig Ihre Kontoauszüge, sodass Sie bei verdächtigen Bewegungen rechtzeitig Ihre Bank kontaktieren können. So klappt´s dann auch so richtig mit dem bargeldlosen Bezahlen. Stay safe!

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