Führerschein finanzieren.

Diese Möglichkeiten gibt es.

Führerschein finanzieren: schnell zur Fahrerlaubnis kommen.

Eine Fahrerlaubnis für Kraftfahrzeuge in der Tasche zu haben, ebnet einem so einige Wege: Man ist auf bequeme Weise mobil und für einige Berufe ist ein Führerschein Voraussetzung. Doch die Ausbildung in der Fahrschule ist in Deutschland mit Kosten verbunden, die nicht jeder in einer Summe aus der eigenen Tasche bezahlen kann. In diesem Fall bietet sich die Möglichkeit, den Führerschein zu finanzieren. Welche Finanzierungsmöglichkeiten es für die Erlangung der Fahrerlaubnis gibt, erfahren Sie hier.

Führerscheinausbildung: Diese Kosten entstehen.

Die Kosten für eine Fahrschulausbildung hängen zunächst davon ab, welche Führerscheinklasse erlangt werden soll. So sind die Kosten für einen Führerschein der Klasse A – für zweirädrige Kraftfahrzeuge wie Motorroller – in der Regel geringer als für die klassische Pkw-Fahrerlaubnis der Klasse B. Zudem hängen die Kosten davon ab, wie viele Fahrstunden der Fahrschüler zusätzlich zu den Pflichtstunden benötigt. Für den Pkw-Führerschein gibt es folgende Kostenfaktoren:

Theoriestunden.

Um den Führerschein der Klasse B absolvieren zu können, muss der Fahrschüler insgesamt 14 Theoriestunden nehmen – davon zwölf zu grundlegenden Themen und zwei zu klassenspezifischen Themen. Am Ende des Theorieunterrichts steht eine Prüfung an.

Gebühren.

Zu den Kosten für die einzelnen Fahrstunden kommt noch eine Grundgebühr hinzu. Außerdem wird eine Gebühr für die Anmeldung zur Prüfung fällig. Ist die gesamte Führerscheinprüfung dann bestanden, fallen Kosten für die Anfertigung des Führerscheindokuments an. Wurde die Führerscheinprüfung nicht bestanden, fallen für jeden weiteren Versuch erneut Gebühren an.

Praxisstunden.

Der Fahrschüler muss in der Praxis 12 Pflichtstunden absolvieren – dazu gehören drei Nachtfahrten bei Dunkelheit, fünf Überlandfahrten und vier Autobahnfahrten. Darüber hinaus nimmt der Fahrschüler weitere Übungsstunden, deren Anzahl sich nach dem Können des Fahrschülers rechnet. Für die Pflichtstunden und für jede Übungsstunde fallen Kosten an. Meist schätzt der Fahrlehrer ein, wann ein Fahrschüler nach den Übungsstunden bereit für die praktische Führerscheinprüfung ist.

Lehrmaterial.

Für die theoretische Führerscheinprüfung benötigt der Fahrschüler Lehrmaterialien wie die Fragebögen zur Wiederholung der Themen aus dem Theorieunterricht.

Führerscheinfinanzierung: Diese Möglichkeiten haben Sie.

Wenn Sie einen Führerschein finanzieren möchten, haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Erfahren Sie hier, welche Optionen Sie haben, welche Vorteile die verschiedenen Alternativen bieten und welche Voraussetzungen Sie dafür erfüllen müssen.

Ratenzahlung bei der Fahrschule.

Sie können bei der ausgewählten Fahrschule anfragen, ob eine Ratenzahlung zur Finanzierung des Führerscheins möglich wäre. So kann die Fahrerlaubnis erlangt werden, während Sie die Kosten dafür in Raten abzahlen, statt die Summe vorzustrecken. Je nach individueller Vereinbarung gibt es hier sogar die Möglichkeit, den Führerschein zinsfrei zu finanzieren. Achten Sie bei einer Vereinbarung mit der Fahrschule aber unbedingt darauf, alle Konditionen schriftlich festzuhalten, damit die Ratenzahlung reibungslos abläuft.

Der Nachteil an der Finanzierung des Führerscheins über eine Ratenzahlung bei der Fahrschule ist die Bindung an die ausgewählte Fahrschule. Bedenken Sie hier, dass es zu Komplikationen und gegebenenfalls weiteren Kosten kommen könnte, falls Sie mit dem Fahrlehrer unzufrieden sind und die Fahrschule wechseln möchten oder falls die Fahrschule während Ihrer Führerscheinausbildung in die Insolvenz gerät.

Die Fahrschule als Kreditvermittler.

Einige Fahrschulen arbeiten mit Kreditinstituten zusammen und fungieren als Kreditvermittler: Sie bieten eine Finanzierung für den Führerschein an, bei der es sich meist um einen Ratenkredit einer Bank oder eines Kreditinstituts handelt, der aber über die Fahrschule vermittelt wird.

Der Vorteil für Sie ist hier, dass die Fahrschule Sie bei der Beantragung des Kredits unterstützt und Sie vergleichsweise wenig Aufwand mit der Kreditanfrage und dem weiteren Prozedere haben. Nachteilig ist aber, dass die Fahrschule Ihnen in der Regel nur ein einziges Kreditangebot macht und Sie nicht die Möglichkeit haben, verschiedene Kreditangebote zu vergleichen, um sich die günstigsten Konditionen für die Finanzierung zu sichern.

Ratenkredit für den Führerschein.

Zur Führerscheinfinanzierung können Sie auch unabhängig von der Fahrschule einen Kredit aufnehmen. Hier bietet sich beispielsweise ein Ratenkredit an: Der Ratenkredit ist ein Konsumentenkredit ohne Zweckbindung – der Kreditnehmer kann über das Darlehen frei verfügen, ohne dem Kreditgeber einen Nachweis über den Verwendungszweck vorzulegen. Beim Ratenkredit wird Ihnen nach Abschluss des Kreditvertrags die vereinbarte Summe ausgezahlt. Sie nutzen das Darlehen für die Finanzierung des Führerscheins und zahlen anschließend den Kreditbetrag in Monatsraten plus Zinsen an das Kreditinstitut zurück.

Der Vorteil am ungebundenen Ratenkredit ist, dass Sie verschiedene Kreditangebote vergleichen können, um die für Sie günstigsten Konditionen für die Führerscheinfinanzierung zu erhalten. Außerdem sind Sie in der Regel flexibel in der Höhe des Kreditbetrags, bei der Kreditlaufzeit sowie bei der Höhe der Monatsraten. So können Sie die Führerscheinausbildung ohne finanzielle Sorgen absolvieren und gegebenenfalls das erste Auto gleich mitfinanzieren.

Rahmenkredit für den Führerschein.

Eine alternative Option zur Finanzierung des Führerscheins ist der Rahmenkredit. Der Rahmenkredit ist ebenfalls zweckungebunden und funktioniert im Prinzip wie ein Dispokredit – kann aber mit einem günstigeren Zinssatz überzeugen. Beim Rahmenkredit vereinbaren Sie mit der Bank einen bestimmten Kreditrahmen, den Sie nach Bedarf jederzeit abrufen können. Zinsen fallen dabei nur auf den Kreditbetrag an, den Sie auch tatsächlich genutzt haben. Die ausgeschöpfte Kreditsumme aus Ihrem Rahmenkredit können Sie dann entweder in Monatsraten begleichen oder mit einer Einmalzahlung tilgen. Der Rahmenkredit hat in der Regel keine feste Laufzeit – wird er nicht gekündigt, können Sie den Kreditrahmen bei Bedarf jederzeit erneut abrufen.

Der Rahmenkredit zur Führerscheinfinanzierung bietet Ihnen vor allem hohe Flexibilität: Sie zahlen nur für den tatsächlich abgerufenen Kreditbetrag, also zum Beispiel für die bei der Fahrschule bezahlten Leistungen Zinsen und haben im Zweifel keine zu hohe Kreditsumme aufgenommen, falls der Führerschein im Endeffekt doch günstiger werden sollte.

Führerschein per Kredit bezahlen: Davon profitieren Sie.

Finanzielle Unabhängigkeit.

Die Fahrstunden können unabhängig von den finanziellen Mitteln genommen werden – es muss also nicht am falschen Ende gespart oder lange zwischen den Fahrstunden gewartet werden, bis wieder ausreichend Geld zur Verfügung steht.

Sofort anfangen.

Mit einem bewilligten Kredit können Sie die Fahrschulausbildung sofort beginnen und Ihre Fahrerlaubnis erlangen, ohne erst darauf warten zu müssen, dass Ihre Ersparnisse für die Finanzierung ausreichen.

Finanzielle Planbarkeit.

Dank gleichbleibender monatlicher Raten ist die Rückzahlung der Kreditsumme und damit die Finanzierung des Führerscheins gut kalkulierbar.

Mögliche Rabatte.

Einige Fahrschulen bieten Rabatte an, wenn Sie größere Beträge auf einmal zahlen – zum Beispiel mehrere Fahrstunden in einem Paket erwerben. Mit Ihrem Kredit ist die Zahlung von größeren Summen möglich.

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Voraussetzungen für die Kreditvergabe.

Damit Ihr Kreditantrag zur Führerscheinfinanzierung genehmigt werden kann, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Relevant ist hier vor allem, dass der Antragssteller geschäftsfähig – also volljährig – ist. Möchte beispielsweise Ihr Kind seine Fahrschulausbildung finanzieren, müssen Sie als Eltern gegebenenfalls den Kreditantrag stellen und den Kreditvertrag übernehmen.

Außerdem muss der Antragsteller für eine Kreditvergabe einen unbefristeten Arbeitsvertrag bei einem deutschen Arbeitgeber oder eine Rente von einem deutschen Rententräger vorlegen. Für Schüler, Studierende oder Auszubildende ist es deshalb mitunter schwierig, die Vorgaben für die Kreditvergabe zu erfüllen. Gegebenenfalls müssen also auch in dieser Hinsicht die Eltern oder andere Verwandte, die die Voraussetzung erfüllen können, den Kreditvertrag übernehmen.

Weitere Bedingungen für eine Kreditvergabe sind ein ständiger Wohnsitz in Deutschland sowie die Durchführung der gesetzlich vorgeschriebenen Legitimationsprüfung.

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