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Das Magazin von Volkswagen Financial Services.
  • 30.07.2021
  • 4 Minuten

Progressive Web App: die App der Zukunft?

App-Store öffnen, App herunterladen, loslegen. Was uns bei der Nutzung von Messengern, Handyspielen und Streaming-Diensten in Fleisch und Blut übergegangen ist, funktioniert so nicht bei jeder Art von App. Bei Web Apps zum Beispiel kann man sich Schritt 1 und 2 nämlich sparen – man startet sie einfach über die Eingabe einer entsprechenden URL im Browser. Klingt nicht nach App? Ist aber eine! Mehr noch: Die sogenannte Progressive Web App (PWA) als Weiterentwicklung der Web Apps könnte in Zukunft immer häufiger vorkommen. Schließlich bringt sie neben der generell praktischen Handhabung der Web Apps auch noch ein paar weitere Vorteile mit sich. Welche das sind und warum Sie vielleicht schon mal eine PWA genutzt haben, ohne es zu merken, erfahren Sie im Folgenden.

Illustration Progressive Web Apps

Nicht Birne, nicht Apfel, sondern Bapfel?

Wenn man Progressive Web Apps (PWA) definieren möchte, muss man zunächst einen klassischen Äpfel-Birnen-Vergleich heranziehen – wobei in unserem Fall die Äpfel für Websites und die Birnen für klassische Apps stehen. Letztere kennen wir alle und haben sie bestimmt schon im App Store heruntergeladen – man nennt sie auch Native Apps. Darüber hinaus gibt es Web Apps wie zum Beispiel Cloudspeicher oder soziale Medien, die man genau wie eine Website über den Browser öffnet. Und was ist der Vorteil? Man muss die browserbasierten Apps vor der Nutzung nicht herunterladen und installieren, was sie in ihrer Handhabung sehr praktisch macht. Gleichzeitig kann man sie aber ähnlich wie eine Native App benutzen. Das käme dann also unserem „Bapfel“ gleich. Die Web Apps sparen außerdem Zeit und Speicherplatz und sind darüber hinaus kostenlos. Zusätzlich kann man Web Apps auch klickbar als Icon auf dem Desktop oder Homescreen hinterlegen und bekommt auf Wunsch auch Push-Benachrichtigungen von ihnen. Das können je nach App zum Beispiel tagesaktuelle Eilnachrichten oder Infos zu Rabatten und Sonderaktionen sein.

Ist eine Web App also eigentlich eher eine Website und gar keine App? Nein. Ganz im Gegenteil: Manch ein Computerprofi bezeichnet Progressive Web Apps (PWA), die eine Weiterentwicklung von Web Apps sind, sogar als die neue zukunftsweisende Generation von Apps. Sie hätten das Potenzial, Native Apps sukzessive den Rang abzulaufen. Das implizite Ziel steckt also schon im Namen selbst: „progressive“, also „fortschrittlich“, soll es sein. Aber was kann sie denn nun die PWA? Eine Progressive Web App bringt alle Funktionen einer normalen Web App mit sich und kann sich darüber hinaus flexibel an ihr technisches Umfeld, also die Nutzungsbedingungen, anpassen – zum Beispiel an die Hardware oder den verwendeten Browser. Das heißt, dass die PWA bei Bedarf flexibel auf Kamera und Co zugreifen kann und sie nicht zwischen verschiedenen Funktionen und Seiten hin- und herswitchen oder neue Applikationen installieren müssen. Zudem sind PWAs im Gegensatz zu den meisten anderen Web Apps in der Regel auch offline nutzbar – was gerade in Gegenden mit schlechter Internetverbindung hilfreich ist.

Und wie sieht das dann genau aus? Ganz einfach: Man startet die App, indem man die URL in den Browser eingibt. Daraufhin öffnet sich die Webanwendung wie eine klassische Webseite. Auf Handys wird dabei oft noch der Rahmen des Browsers verkleinert, also nahezu unsichtbar gemacht, was das App-Feeling verstärkt. 

Was gibt es für Progressive Web Apps?

Generell gibt es die unterschiedlichsten Arten von Progressive Web Apps. Am Ende stellen die PWAs ja „nur“ Webinhalte auf neue Art und Weise zur Verfügung. So gibt es manche Anbieter, die neben klassischen Apps auch PWAs anbieten. Das bedingt dann unter Umständen ein anderes Nutzerverhalten. So haben beispielsweise Messenger- oder Dating-Apps mittlerweile auch oft einen PWA-Ableger, durch den sich Chats und Swipes zuweilen vom Handy auf den PC verlagern. Darüber hinaus gibt es Anbieter, die es ihren Usern mittlerweile ermöglichen, Vertragsabschlüsse komplett digital und abgesichert über eine PWA abzuwickeln.


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Neben den PWA-Zusatzangeboten von Reiseveranstaltern, Medien und Co. gibt es aber auch exklusive PWAs, die kein Pendant in der klassischen App-Welt haben. Und wo findet man die dann überhaupt? Man kann sich ja schließlich nicht auf gut Glück durch alle Websites klicken. Muss man auch nicht. Es gibt mehrere Online-Verzeichnisse für Progressive Web Apps, die die PWAs nach verschiedenen Kategorien sortiert listen.

Frau mit Tablet nutzt Progressive Web App

Warum nutzen Anbieter Progressive Web Apps?

Anbieter ziehen Progressive Web Apps mittlerweile immer öfter klassischen Apps vor. Das hat einerseits damit zu tun, dass ihre Nutzung sehr unkompliziert für die User ist – Stichwort Zeit- und Speicherplatzersparnis sowie Offlineverfügbarkeit. Das führt nicht selten dazu, dass User die Apps lieber und länger nutzen.

Darüber hinaus ist der Launch von PWAs leichter als der von klassischen Apps – man muss keine Veröffentlichungsprozesse von App-Stores durchlaufen und erzielt zudem eine gewisse Unmittelbarkeit zwischen Anbieter und Kunde – ohne einen Store als Vermittler sozusagen.

Progressives Appen – Sie haben's bestimmt auch schon getan.

Progressive Web Apps sind mittlerweile ziemlich verbreitet und haben die unterschiedlichsten Erscheinungsbilder. Als unbedarfter Nutzer fallen einem die feinen Trennlinien zwischen Website, Web-App, Progressive Web App und klassischer App meistens gar nicht so genau auf. Muss es ja auch nicht. Die Hauptsache ist, dass die Nutzung einfach ist und Spaß macht. Schauen Sie sich doch demnächst einfach mal das, was Ihnen da in der digitalen Welt unter die Finger kommt, noch genauer an. Wer weiß? Vielleicht haben Sie sich ja sogar schon eine PWA auf Ihren Homescreen geladen, ohne zu wissen, dass es eine ist?

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