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Das Magazin von Volkswagen Financial Services.
  • 08.11.2018
  • 5 Minuten

Für unsere jungen Leser: IT-Berufe sind deine Chance, die Zukunft mit zu gestalten.

IT-Berufe sind unsere Zukunft. Sie sind der Motor der Digitalisierung und werden in jedem Unternehmen gebraucht. Aber was ist überhaupt IT und welche Berufe umfasst die Branche? Das erfährst du hier.

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Unsere Welt ähnelt immer mehr einem Science-Fiction-Film: Digitale Helferlein wie Smartphones sind aus unserem Alltag nicht weg zu denken, das Internet weiß alles (besser) und künstliche Intelligenzen reden mit uns. Diese Digitalisierung macht auch vor der Berufswelt nicht halt: Computer ersetzen heute schon manche Berufe komplett – besonders in der Industrie. Aber dabei braucht man immer auch jemanden, der den Computer auf seine Aufgaben vorbereitet – ihn also programmiert. Du könntest dir vorstellen, so jemand zu sein? Gut für dich! Denn: Ein Beruf in der IT hat Zukunft. Als so genannter Informationstechniker hast du die Chance, den digitalen Fortschritt zu gestalten, indem du neue Programme schreibst, Abläufe effizienter gestaltest und kreative Lösungen findest. Das Berufsfeld Informationstechnik wächst jedes Jahr um mehrere tausend Arbeitsplätze und ist ideal für junge Menschen, die an Technik interessiert sind.

Aber was genau ist überhaupt IT? Ausgeschrieben heißt es „Informationstechnik“. In der Informationstechnik beschäftigen sich Spezialisten mit Computern, Microcontrollern und anderer Digitalelektronik. 

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Als Informationstechniker findest du ganz allgemein gesagt technische Lösungen für den Betrieb, in dem du arbeitest. Dazu programmierst du zum Beispiel Software oder wartest technische Geräte. Dabei ist das Klischee des einsam vor sich hin tüftelnden Nerds mit blasser Haut und ausgeblichenem Konferenz-Shirt längst veraltet: Als IT-ler arbeitest du oft im Team. So profitieren alle voneinander, da jeder seine Stärken einbringen kann. Gemeinsam erarbeitet man dann zum Beispiel in so genannten „Sprints“ Lösungen für Programmfehler. Diese Fehler nennt man in der Fachsprache „Bugs“. Durch das „Fixen“ dieser Bugs hilft ein Team aus Informationstechnikern zum Beispiel dabei sicherzustellen, dass der Launch einer neuen Website fehlerfrei durchgezogen werden kann.

IT-Berufe haben Zukunft.

„Auf der einen Seite habe ich mich schon immer für Technik begeistert und auf der anderen wollte ich mich beruflich zukunftsorientiert ausrichten.“, erklärt Artus Geisler. Der 23-Jährige absolviert derzeit auf dem zweiten Bildungsweg eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration

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Der IT-Bereich ist eine der wenigen Branchen, die tatsächlich wachsen und immer mehr Arbeitsplätze anbieten können. Die Anzahl der gemeldeten offenen Arbeitsstellen in der Informatik und IT ist nach einem Bericht der Bundesagentur für Arbeit vom September 2018 im Vergleich zum vergangenen Jahr um 3135 Arbeitsplätze auf 20.246 angestiegen. Das heißt, es waren 2017 zum Erfassungszeitpunkt 17.111 offene Stellen bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet. Bitkom hingegen spricht sogar von insgesamt 55.000 offenen Stellen im September 2017 und damit von einem Höchstwert seit Beginn der Erfassung. Die bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten offenen Stellen machen also ganz offensichtlich nur einen Bruchteil der tatsächlich freien Stellen in der IT aus.

Die meisten großen Unternehmen stellen laut Statistischem Bundesamt heutzutage ihre eigenen IT-Fachkräfte ein: 77 Prozent der Unternehmen mit über 250 Beschäftigten haben einen eigenen IT-Bereich.

„Das Schöne und Faszinierende an der IT ist, dass sie unser Leben maßgeblich mitbestimmt und beeinflusst“, so Artus, der in diesem Bereich ganz offensichtlich seine Leidenschaft gefunden hat. In seinem Arbeitsalltag muss Artus IT-Probleme seines Arbeitgebers lösen. Das heißt, er schreibt unternehmensspezifische Programme und vernetzt die Hardware seines Betriebes, um die Kommunikation zu vereinfachen. Da er der Experte in Sachen Technik ist, gehört es auch zu seinen Aufgaben dazu, seinem Betrieb die technischen Abläufe zu erklären.

Welche IT-Berufe gibt es noch so?

Neben Artus´ Beruf als Fachinformatiker für Systemintegration gibt es natürlich auch noch andere Möglichkeiten, im IT-Bereich tätig zu sein:

Zum Beispiel kannst du auch Informatik studieren oder im Studium der Wirtschaftsinformatik neben der IT auch die BWL entdecken. In einem Studium lernst du sowohl die theoretische Basis als auch praktische Anwendungsfelder der Berufe kennen.

Wenn du lieber direkt bei der Entwicklung von Programmen mit dabei sein würdest, wäre die Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung bestimmt ein interessanter Beruf für dich. Das sind sozusagen die „Enabler“ der Branche – die Wegbereiter also. Moritz Bauer* zum Beispiel ist seit 15 Jahren Entwickler und vergleicht seine Arbeit gerne mit dem Kochen: „Der Topf ist die Software, mit der ich arbeite. Mixer, Pürierstab und Schälmesser sind die Programmiersprachen. Die Zutaten sind meine Komponenten oder Inhalte.“ Als Entwickler entwickelst du Soft- und Hardware, die individuell an die Anforderungen und Bedürfnisse der Kunden angepasst sind.

Wenn du aber lieber schon vorhandene Technik ausbessern und warten würdest, wärst du bei den IT-Systemelektronikern an der richtigen Stelle. Dort installierst und betreust du die Kommunikationssysteme deines Arbeitgebers. Du musst Fehler sofort erkennen und beheben können.

Kannst du gut die Bedürfnisse anderer erkennen? Dann könntest du als Informatikkaufmann oder IT-Systemkaufmann die Arbeitsabläufe eines Unternehmens optimieren, indem du technische Lösungen findest. Dabei kommt es besonders auf eine anwenderfreundliche Bedienung und Kosten-Nutzen-Rechnung an.

Dies sind aber nur einige Beispiele für IT-Berufe. Die Liste der Möglichkeiten ist wesentlich länger: Laut einer Auflistung der Bundesagentur für Arbeit gibt es insgesamt über 100 verschiedene Berufsbildern im Bereich IT.

Und wenn du noch nicht genau weißt, ob du studieren sollst oder lieber eine Ausbildung machen willst, dann geben wir dir hier eine kleine Entscheidungshilfe.

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In der IT vielfältige Arbeitsfelder entdecken und sich kreativ entfalten.

Die IT ist ein Berufsfeld, das sich ständig weiterentwickelt. Wenn du also in diesem Bereich arbeitest, wirst auch du immer wieder Neues lernen und dich dadurch auch persönlich weiterentwickeln. Außerdem bietet dir ein Job in der IT-Branche auch viel kreative Freiheit und das sogar bei einem anständigen Gehalt: Laut einer Studie der Plattform Stack Overflow verdienten die rund 1000 befragten IT-ler 2017 in Deutschland je nach Position durchschnittlich zwischen 43.011 und 58.065 US-Dollar jährlich. In Euros gesprochen wäre das in etwa ein durchschnittliches Gehalt zwischen 38.000 und 51.000 Euro im Jahr.

Darüber hinaus ist die IT-Branche sehr vielfältig: Als Informationstechniker kannst du zum Beispiel auch dabei helfen, in Zeiten der Energiewende unsere Zukunft mit zu gestalten. Ob du dabei Elektroautos verbesserst oder dein Unternehmen energieeffizient ausstattest – du kannst daran arbeiten, umweltfreundliche Lösungen für unsere Zukunft zu finden.

Und Artus? Der möchte nach der Ausbildung noch eine ganz andere Seite der Informationstechnik kennenlernen: Er würde gerne in der IT-Sicherheit arbeiten; beispielsweise beim Staat oder der Polizei. In der IT-Sicherheit würde Artus Cyber-Kriminalität vorbeugen.  Das heißt, er würde zum Beispiel versuchen, Phishing- und Hackerangriffe zu verhindern.  

Das Berufsfeld IT bietet also viele Möglichkeiten. Ob du nun eher bei einer reibungslosen Energiewende helfen oder Cyber-Crime bekämpfen und das Internet sicherer gestalten möchtest – es ist für fast jeden etwas dabei. Wenn du dich für Technik interessierst und gerne an Computern tüftelst, könnte ein IT-Beruf also die richtige Wahl für eine sichere und spannende Zukunft sein.

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