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Das Magazin von Volkswagen Financial Services.
  • 08.11.2018
  • 3 Minuten

Schule erfolgreich beendet und Lust auf IT: Entscheide dich zwischen Studium und Ausbildung.

Du bist technisch affin und weißt, dass du in den IT-Bereich gut reinpasst? Du hast aber keine Ahnung, ob du dich für Studium oder Ausbildung entscheiden sollst? Hier erklären wir dir die Unterschiede zwischen einem IT-Studium, einer Ausbildung und einem Dualen Studium.

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Lieber Student sein und dir ganz gezielt und reflektiert theoretisches Wissen aneignen oder als Azubi vor allem praktisch tätig sein? Die Entscheidung zwischen Studium oder Ausbildung hängt vor allem von deinen Vorlieben ab und davon, wie du dir deine Zukunft vorstellst.

Die Ausbildung: Praktisch und realitätsnah.

Eine Ausbildung im Bereich IT findet direkt im Betrieb statt. So kannst du dein Wissen direkt in der Arbeitswelt sammeln und anwenden. Außerdem kannst du endlich dein eigenes Geld verdienen und bist nicht mehr auf deine Eltern angewiesen. 

Rafael Heidmann* zum Beispiel macht eine Ausbildung zum IT-Systemadministrator. Seine Ausbildung dauert drei Jahre und findet im Wechsel im Betrieb und in der Berufsschule statt. 

  • Name redaktionell geändert.

Wenn er im Betrieb arbeitet, kümmert er sich hauptsächlich darum, dass alle Geräte funktionieren und miteinander vernetzt sind. Manchmal muss er auch Dienstreisen antreten, um die Systeme an anderen Standorten seines Betriebes zu verbessern: „Das ist zwar viel Arbeit, aber auch sehr spannend und abwechslungsreich.“

In der Schule hat Rafael hauptsächlich Fächer wie Vernetzte Systeme und Anwendungsentwicklung. Dort lernt er, wie man mit Sprachen wie Java und Python programmiert. Aber keine Sorge – das ist nicht so trocken, wie es klingt: Die Schüler fertigen praktische Projektarbeiten an und sollen dabei auch gerne kreativ sein.

Obwohl Rafael die meiste Zeit vor dem PC verbringt, findet er seine Ausbildung sehr abwechslungsreich, da sein Aufgabenbereich von Schadenbehebung über Gerätevernetzung alles beinhalten kann: „Jeder neue Arbeitstag ist wie ein Griff in die Wundertüte.“

Andere Ausbildungsberufe im Bereich IT sind laut Bundesagentur für Arbeit zum Beispiel Informatikkaufmann und Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung.

Wenn du gerne Probleme löst, wäre Informatikkaufmann ein guter Beruf für dich. Als solcher optimierst du die IT deines Unternehmens und in der Anwendungsentwicklung schreibst du Programme, die individuell an deinen Kunden angepasst sind – hier kannst du also kreativ werden.

Erstmal Grundwissen aneignen: Mehr Details durch Studium.

Du fühlst dich noch nicht so richtig bereit für den vielbeschworenen „Ernst des Lebens“? Ein Studium bietet dir sicherlich mehr Freiheiten, wie du deinen Alltag gestalten kannst. Aber dafür ist der Stoff auch etwas anspruchsvoller.

Mit einem Informatikstudium kannst du zum Beispiel Fachinformatiker werden und Unternehmen in informationstechnischen Fragen beraten.

Sebastian Berger* macht gerade seinen Bachelor in Informatik: „Ich habe schon immer eher logisch-rational über Dinge nachgedacht. Deshalb fühle ich mich in der Welt der Programmiersprachen besonders wohl.“

  • Name redaktionell geändert.

Sebastians Studium hat viel mit Stochastik und Algorithmen zu tun - also hauptsächlich mit Zahlen. Im Studium lernt er viel über die Hintergründe seines Berufsfelds. Dieses Wissen kann ihm dann später in der Berufswelt weiterhelfen. Ein Berufseinstieg ohne den Sprung ins kalte Wasser also. Das Studium bietet Sebastian ein geschütztes Umfeld zum Ausprobieren.

Mit einem Bachelor in Informatik kannst du in vielen verschiedenen Bereichen arbeiten – egal ob nun in einem Unternehmen für erneuerbare Energien oder bei einem Flugzeughersteller. In allen Betrieben geht es für dich als IT-ler darum, Technik zu nutzen, um Arbeitsschritte einfacher und effizienter zu gestalten, indem du deine Kunden berätst und Programme individuell an das Unternehmen anpasst.

Neben dem klassischen Informatikstudium gibt es natürlich auch noch andere Möglichkeiten – zum Beispiel Kombinationen aus verschiedenen Fachrichtungen wie bei Wirtschaftsinformatik. Dabei bekommst du neben der Informatik auch noch Einblicke in die BWL und kannst dir damit ein sehr breit gefächertes Wissen aneignen.

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Für die Allrounder: Das duale Studium.

Du findest, dass sowohl Studium als auch Ausbildung interessant klingen und kannst dich nicht so recht entscheiden? Dann käme vielleicht ein duales Studium für dich in Frage. Dabei hast du einerseits die Nähe zum Betrieb, gehst aber andererseits auch zur Uni und kannst deshalb tiefer in die Informatik einsteigen. Außerdem kannst du studieren und trotzdem dein eigenes Geld verdienen. Zudem geben einige Betriebe ihren dualen Studenten sogar eine Übernahmegarantie.

Der Charakter und die Ausrichtung eines dualen Studiums hängen sehr davon ab, von welchem Betrieb es angeboten wird. In der Regel dauert es 3 bis 4 Jahre. Du besuchst dann immer ein paar Monate im Jahr die Uni und arbeitest anschließend ein paar Monate in deinem Betrieb. Das heißt, du verdienst dein eigenes Geld, hast die Nähe zur praktischen Arbeitswelt und nutzt trotzdem die Gelegenheit, Informatik auf Universitätsniveau zu lernen. Darüber hinaus werden eventuell anfallende Studiengebühren oft vom Ausbildungsbetrieb übernommen.

Hannes Janßen* studiert an einer Fachhochschule in Nordrhein-Westfalen Informatik und arbeitet während der praktischen Phasen bei einem IT-Dienstleister: „Ich genieße im Semester die Vorteile des Studentenlebens, kann aber in der praktischen Phase mein Wissen direkt anwenden – sozusagen the best of both worlds.“ Wenn Hannes irgendwann fertig ist mit dem Studium hat er einerseits einen Bachelor of Science und andererseits eine abgeschlossene Ausbildung in der Tasche. Das bringt ihm wohl einige Pluspunkte auf dem Arbeitsmarkt.

Beim Bundesinstitut für Berufsbildung kannst du dich über duale Studiengänge und Ausbildungsbetriebe in deiner Region und deutschlandweit informieren.

  • Name redaktionell geändert.

Eines ist sicher: Ob du dich nun für Ausbildung, Studium oder duales Studium entscheidest, am Ende steht dir dein individueller Weg in eine spannende Zukunft in der IT-Welt offen.

 

 

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