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Wiki: IBAN.

Was Sie über die internationale Kontonummer wissen sollten.

Was ist die IBAN?

Die Abkürzung IBAN bezeichnet die International Bank Account Number und steht für eine internationale Bezeichnung der Kontonummer und Bankleitzahl. Sie wird bei SEPA-Überweisungen innerhalb Deutschlands und grenzüberschreitend genutzt, beispielsweise innerhalb der EU.

Aufbau einer IBAN

Die IBAN besteht im Wesentlichen aus der bisherigen Kontonummer und Bankleitzahl. Ergänzt werden diese Angaben durch das Länderkennzeichen – wie DE für Deutschland. Dieses ist wichtig, da die IBAN sowohl im In- als auch im Ausland verwendet wird. Außerdem enthält die IBAN eine sogenannte Prüfziffer oder Prüfsumme. Mithilfe der Prüfziffer ist es möglich, die Überweisungen oder Lastschriften noch vor Ausführung auf die Richtigkeit der angegebenen Bankdaten prüfen zu können. Bei einer Überweisung von einem online geführten Girokonto erfolgt diese Prüfung im Online-Banking automatisch. Enthält die Prüfziffer einen Fehler, wird die Überweisung nicht ausgeführt. Auf diese Weise lassen sich ungewollte Fehlleitungen zwischen den Banken vermeiden.

Wie viele Stellen hat eine IBAN?

Der Aufbau der IBAN gestaltet sich wie folgt: Zunächst wird das Länderkennzeichen angegeben. Dann folgt die 2-stellige Prüfziffer, im Anschluss steht die 8-stellige Bankleitzahl und den Abschluss bildet die 10-stellige Kontonummer. Kontonummern innerhalb Deutschlands konnten vor Einführung der IBAN maximal 10 Stellen betragen. Demnach besteht eine IBAN innerhalb Deutschlands stets aus 22 Stellen. Sollte man bislang also nur eine 5-stellige Kontonummer zum Girokonto gehabt haben, sind die Stellen nach der Bankleitzahl mit 0 auszufüllen. Schließlich muss die ursprüngliche Kontonummer immer den Schluss der IBAN bilden. Im Ausland darf die Länge der IBAN maximal 34 Stellen betragen. So kann die Länge einer IBAN für ein polnisches Konto zum Beispiel 28 Stellen haben. Die Richtlinien für die Gestaltung der IBAN werden durch das European Committee for Banking Standards (ECBS) und die International Organization for Standardization (ISO) genau vorgegeben.

Das Berechnen einer IBAN

Um eine IBAN berechnen zu können, benötigt man die Kontonummer und Bankleitzahl, die die gewünschte IBAN für die Überweisung bilden sollen. Diese können beispielsweise in einen IBAN-Rechner eingegeben werden und schon generiert der Rechner die gewünschte IBAN. Das Länderkennzeichen und die Prüfziffer werden im IBAN-Aufbau entsprechend automatisch durch den Rechner ergänzt.

Warum gibt es die IBAN?

Die IBAN wurde entwickelt, um die Abwicklung im internationalen Zahlungsverkehr zu vereinfachen. Nach Einführung des Euros sollte ein einheitlicher Zahlungsverkehrsraum innerhalb der EU geschaffen werden. Diese Idee stammt von dem ECBS, dem European Committee for Banking Standards. Eine Vereinfachung war notwendig, da die Zahlungsverkehrssysteme der einzelnen Länder bis dato sehr unterschiedlich waren. Folglich konnten grenzüberschreitende Überweisungen viel Zeit in Anspruch nehmen. Teilweise war eine Ausführung der Überweisungen sogar gar nicht möglich, weil die Angaben der einzelnen Länder so unterschiedlich waren und untereinander nicht immer ohne Weiteres verstanden wurden.

Mit der Einführung der IBAN gestaltete man also eine einheitliche Basis für Überweisungen im In- und Ausland. Zunächst war die IBAN primär für den Zahlungsverkehr im Ausland gedacht, wurde dann aber im Zuge der Einführung von SEPA (Single Euro Payments Area) auch für den Zahlungsverkehr im Inland übernommen. Die Single Euro Payments Area, in der die IBAN im Zuge der SEPA-Überweisung verwendet wird, umfasst aktuell alle EU-Mitgliedsstaaten und darüber hinaus Monaco, San Marino, Island, Jersey, Guernsey, Liechtenstein, Norwegen sowie die Schweiz und die Isle of Man.

Seit dem 01.02.2014 ersetzt SEPA die nationalen Zahlungssysteme komplett und die Verwendung der IBAN ist seit dem 01.02.2016 Pflicht. Das heißt, dass seit dem 01.02.2016 Bankleitzahl und Kontonummer in Deutschland nicht mehr genutzt werden dürfen.

Wie funktioniert die IBAN bei Überweisungen?

Wie bereits beschrieben, hat SEPA die nationalen Zahlungssysteme ersetzt. Der komplette europäische Zahlungsverkehr wird nun über die SEPA abgewickelt. Im Zuge dessen muss bei einer Überweisung das SEPA-Überweisungsformular verwendet werden. Dieses fasst die früher separate EU Überweisung und die Inlandsüberweisung zusammen. Das Formular zur SEPA-Überweisung ist analog der bisherigen Überweisungsträger aufgebaut. Bei einer Überweisung sind weiterhin der Zahlungsempfänger, der zu überweisende Betrag und der Verwendungszweck anzugeben. Den Unterschied macht der Wegfall der Kontonummer und der Bankleitzahl (BLZ) aus. Anstelle der früheren Kontonummern wird die IBAN angegeben. Die Angabe der BIC (Bank Identifier Code) erfolgt analog der ehemaligen Bankleitzahl. Bei Überweisungen innerhalb des gesamten SEPA-Raumes ist eine Eintragung der BIC in der Regel nicht notwendig, weil die Bankleitzahl bereits in der IBAN enthalten ist. Nur bei internationalen Überweisungen müssen beide Felder (IBAN und BIC) ausgefüllt werden.

Vorteile der IBAN.

Die IBAN bietet trotz ihrer Länge Vorteile für den Kunden. So lassen sich mit ihrer Hilfe Zahlungen ins Ausland schneller und bequemer abwickeln, da sie alle notwendigen Daten enthält und nach internationalen Standards aufgebaut ist. Verbraucher benötigen nur noch ein Formular sowohl für Überweisungen innerhalb Deutschlands als auch für Überweisung beispielsweise nach Italien oder Norwegen. Vor Einführung der IBAN war es nur in Ausnahmefällen möglich, Überweisungen ins Ausland bequem von zuhause aus unter Verwendung des Online-Bankings zu veranlassen. Zudem können mithilfe der in der IBAN enthaltenen Prüfziffer erstmals Fehlleitungen vermieden werden. Die Vereinfachung des Prozesseses im Rahmen des SEPA-Verfahrens hält auch für Banken positive Aspekte bereit: Eine schnellere Abwicklung der Zahlungen ist nur möglich, weil die Daten bei internationalen Überweisungen nicht mehr mühsam durch Banken verarbeitet werden müssen, sondern sich schnell online verwerten lassen.

Nachteile der IBAN.

Der wohl prägnanteste Nachteil der IBAN ist ihre Länge. Diese ist mit 22 Stellen in Deutschland deutlich länger als die bisher gültige Kontonummer. So verwundert es nicht, dass viele Verbraucher angeben, sich die neue IBAN ihres Girokontos nicht merken zu können. Wer jedoch die Zusammensetzung verstanden hat und seine bisherige Kontonummer und Bankleitzahl nennen kann, wird damit keine Schwierigkeiten haben. Letztendlich sind nur die Prüfziffer und die Länderkennung hinzugekommen.

Einen weiteren Nachteil hat die IBAN jedoch noch vorzuweisen. Seitdem sie genutzt wird, nehmen Banken keinen Abgleich mehr zwischen dem Kontoinhaber, auf dessen Girokonto eine Zahlung gutgeschrieben wird, und dem in der Überweisung angegebenen Zahlungsempfänger vor. Dies hat zur Folge, dass Zahlungen trotz Prüfsumme auch falsch verbucht werden können. So eine fehlerhafte Überweisung kann dann ausgeführt werden, wenn der Auftraggeber im Rahmen der Überweisung eine IBAN genutzt hat, die zwar nicht zu dem gewünschten Erfolg gehört, aber dennoch existiert. Sollte also am Ende der IBAN zum Beispiel ein Zahlendreher enthalten sein, kann es durchaus passieren, dass die Zahlung einer falschen Person unbeabsichtigt
gutgeschrieben wird. Hierbei sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass dieser Fehler nicht erst mit dem Generieren einer IBAN geschieht, sondern die Kontonummer bereits vorher falsch erfasst gewesen sein muss.

 

Der Zusammenhang zwischen IBAN, BIC und SWIFT.

Der Begriff SWIFT ist eine Abkürzung für Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication. Dabei handelt es sich um einen Verband von Geldinstituten, der den Nachrichtenaustausch für seine Mitgliedsstaaten grenzüberschreitend ermöglicht. In seiner Funktion beschränkt sich die SWIFT nicht auf Europa, sondern regelt die Transfers von Daten zwischen mehr als 10.000 Banken in über 200 Ländern. Um eine international gültige Kennung für alle SWIFT-Teilnehmer zu haben, wurde der SWIFT-Code entwickelt und jedem Kreditinstitut gesondert zugewiesen. 

Entspricht der SWIFT-Code dem BIC?

Der SWIFT-Code ist mit dem BIC gleichzusetzen und den meisten Verbrauchern im Zusammenhang mit internationalen Überweisungen auch unter dem Namen BIC geläufig. Der BIC steht für den „Bank Identifier Code“ und setzt sich wie folgt zusammen:

  • die ersten 4 Stellen bilden den Bankcode und sind individuell auswählbar: z. B. VOWA bei der Volkswagen Financial Services
  • 2-stelliger Ländercode: z. B. DE für Deutschland
  • 2 Stellen für den Ort: z.B. 2B für Braunschweig
  • 3-stellige Kennzeichnung der Filiale oder XXX, falls keine Filialen Bezeichnung vorhanden ist

Auf diese Weise ergibt sich als Beispiel für den BIC der Volkswagen Financial Services VOWADE2BXXX. Oft wird der BIC auch vereinfacht als internationale Bankleitzahl bezeichnet, da er die gleiche Funktion grenzübergreifend einnimmt wie die Bankleitzahl im Inland und zur Individuellen Kennzeichnung der jeweiligen Bank.

Wie bereits beschrieben, darf auf eine Angabe des BIC bei Überweisungen im SEPA-Raum verzichtet werden. Die IBAN hingegen, die oft auch internationale Kontonummer genannt wird, ist immer zwingend erforderlich, um den Empfänger der Überweisung korrekt zu ermitteln.

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