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Wiki: Die girocard.

Was Sie über die moderne Bankkarte wissen müssen.

Bargeldlos bezahlen mit der girocard.

Eine EC-Karte oder girocard ist eine Debitkarte, die vorwiegend in Deutschland zum Einsatz kommt. Die Mehrheit der Deutschen nutzt noch den Begriff EC-Karte, da sich die Akzeptanz der Bezeichnung girocard sich nur langsam verbreitet. Mit der girocard ist sowohl das Bezahlen durch Eingabe der PIN als auch der Bargeldbezug am Geldautomaten möglich. Oft wird diese Bankkarte mit Maestro-Funktion oder V-Pay-Funktion ausgegeben. Erkennbar sind die Karten dann am zusätzlichen V-Pay- oder Maestro-Zeichen.

Mehr als 107 Millionen girocards existieren in Deutschland, um bargeldlos zu bezahlen, sich mit Bargeld zu versorgen oder Kontoauszüge drucken zu lassen. Die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) hat mit dem girocard-Logo eine einheitliche Marke für das einstige Electronic-Cash-Verfahren (kurz: EC Cash) sowie das Geldautomatensystem eingeführt. Ursprünglich bezeichnet der Begriff EC das europaweite Scheckkartensystem Eurocheque. Seit 2007 werden nach und nach sämtliche EC-Karten von girocards abgelöst.

Wo liegen die Unterschiede zwischen girocard und EC-Karte?

Wer ein Girokonto eröffnet, bekommt für bargeldlose Zahlungen und Bargeldbeschaffung am Geldautomaten eine girocard. Diese Bankkarte ist im Prinzip die moderne Version der herkömmlichen EC-Karte. Bezüglich Anwendung und Funktion unterscheiden sich girocard und EC-Karte nicht. Die EC-Karte war am blauroten EC-Symbol zu erkennen. Die 2007 eingeführte girocard ist am neuen girocard-Zeichen erkennbar, das inzwischen auch an vielen Eingangstüren von Geschäften und an Kassen zu finden ist. Wie bei der EC-Karte dient die PIN-Eingabe bei Kartenzahlungen der Verifizierung.

Was ist Electronic Cash?

Electronic Cash ist das deutschlandweit führende Kartenzahlungssystem zum bargeldlosen Bezahlen im Handel mit der girocard. Der Bankkunde erhält eine mit der girocard verbundene Geheimzahl und kann im Supermarkt, im Restaurant oder in der Tankstelle mit seiner Debitkarte bezahlen.

Das hat den großen Vorteil, dass niemand mehr hohe Bargeldbeträge mit sich führen muss. Sämtliche Geldtransfers sind auf dem Kontoauszug detailliert gelistet.

Kartenbesitzer müssen zur Bestätigung einer Kartenzahlung am Bezahlterminal ihre vierstellige PIN eingeben. Die Autorisierungszentrale prüft die persönliche Identifikationsnummer, fragt die Sperrdatei ab und checkt die Bankkarte auf ihre Echtheit.

Eine positive Online-Autorisierung ist für den Händler die Zahlungsgarantie. Die Belastung des Kontos erfolgt mittels Internet-Clearing zwischen kartenausgebendem Geldinstitut und der Bank des Händlers. Für Zahlungen mit der girocard am Kartenlesegerät fallen in aller Regel keine Gebühren für den Kunden an.

Händler-Gebühren für Kartenzahlung.

Händler müssen jedoch für jede Kartenzahlung Gebühren an den Betreiber des Kartenterminals für die Bereitstellung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs und die durch den Kauf erwirtschafteten Umsätze entrichten. Die Kosten für das Electronic-Cash-Kartenzahlungssystem sind nicht einseitig festgelegt, sondern werden zwischen Händler und Händlerbank frei verhandelt. Banken bieten stationäre und mobile Bezahlterminals für alle Debitkarten und Kreditkarten sowie für das kontaktlose Bezahlverfahren an. Außerdem vermitteln sie Kartenlesegeräte mit E-Payment-Software für den Onlineverkauf. Zudem erhalten Händler von ihrer Bank Akzeptanzverträge für V-Pay- und Maestro-Karte sowie für Kreditkarten wie Master Card, American Express oder Diners Club.

girocard-Limit.

Das girocard-Limit variiert je nach Bank. Deshalb sollten sich Kontoinhaber rechtzeitig bei ihrer Hausbank nach dem Verfügungsrahmen erkundigen. Finanzinstitute unterscheiden zwischen Tageslimit und Wochenlimit. Im Regelfall liegt das girocard-Tageslimit bei 1.000 Euro, während das Wochenlimit zumeist auf 2.000 oder 3.000 Euro beschränkt ist.

Karteninhaber können das Limit der girocard nur in Anspruch nehmen, wenn auf dem Girokonto genügend Guthaben ausgewiesen ist. Es besteht die Möglichkeit, den Betrag für das maximale Kartenlimit mit dem Geldinstitut zu verhandeln. Die Bank erhöht das girocard-Limit bei entsprechender Solvenz. Als Alternative bietet sich die Kreditkarte an, die mit einem höheren Verfügungsrahmen ausgegeben wird.

Mit der girocard im Ausland zahlen.

Mit ihrer girocard können Urlauber oder Geschäftsreisende im Ausland an europäischen Geldautomaten und vermehrt auch weltweit Bargeld abheben. Die Karte eignet sich ebenso für Transaktionen im europäischen bargeldlosen Zahlungsverkehr.

Außerdem ist eine girocard mit anderen Debitkarten wie der Maestro-Karte kombinierbar. Zwei unterschiedliche Bankkarten sorgen für noch größere Akzeptanz: Während sich die girocard für den Einsatz in Deutschland und Europa eignet, wird die Maestro-Karte auch auf außereuropäischer Ebene akzeptiert.

Auch mit einer V-Pay-girocard können Bankkunden innerhalb der Europäischen Union sowie in verschiedenen anderen Ländern Geld abheben und Kartenzahlungen tätigen. Die chipbasierte V-Pay-Technologie gewährleistet Sicherheit vor Skimming und Kartenfälschungen.

Ist eine Reise ins außereuropäische Ausland geplant, sollten sich Kunden darüber informieren, welche Zahlungsmittel am Zielort gebräuchlich sind. Besitzer einer Bankkarte mit Maestro-Symbol können sich an weltweit rund 15 Millionen Akzeptanzstellen mit Bargeld am Geldautomaten versorgen oder beim Einkaufen mit der Geldkarte bezahlen. Für den Bargeldbezug in Ländern außerhalb Europas gelten jedoch Einschränkungen. Es ist empfehlenswert, vor Reisestart mit dem Bankberater zu sprechen, um eventuell die Maximalsumme beim Geldabheben für das gewählte Reiseland zu erhöhen. Die Geldinstitute verfügen über Listen mit Ländern, die den Abhebebetrag nicht einschränken. Außerdem bestehen keine Einschränkungen bei EMV- fähigen Bankautomaten (Akzeptanz von Europay International, MasterCard und VISA). Diese Geldautomaten reagieren nur noch auf Karten mit Chip, wohingegen Magnetstreifen zumeist ignoriert werden.

Wer mit seiner girocard im Ausland zahlen will, aber an einem Bankautomaten außerhalb der EU nicht den gewünschten Geldbetrag erhält, kann die Abhebesumme unter den Telefonnummern +49 116 116 und +49 30 4050 4050 erweitern lassen. Unter diesen Rufnummern haben Reisende außerdem die Möglichkeit, ihre Bankkarte im Verlustfall zu sperren. Als Zahlungsmittel mit nahezu weltweiter Akzeptanz ist die Kreditkarte die ideale Wahl.

Erfahren Sie mehr: So können Sie die Karte bei Verlust sperren lassen.

Die girocard: eine Bankkarte mit vielen Funktionen.

Diese Vorteile bietet eine girocard mit Maestro- oder V PAY-Funktion.

Die Maestro-Karte oder Bankkarte mit V PAY-Funktion bietet weit mehr als eine konventionelle girocard: Kunden können in Deutschland und auf Reisen mit Geheimzahl bargeldlos bezahlen. Durch den Einsatz der PIN profitieren Karteninhaber von einem hohen Maß an Sicherheit bei Kartenzahlungen in stationär ansässigen Ladengeschäften. Bargeld kann in Deutschland und in vielen weiteren Ländern abgehoben werden.

Den Einsatz der Maestro-Karte oder Bankkarte mit V PAY-Funktion ermöglicht neben dem Magnetstreifen ein integrierter EMV-Chip, der die Bankkarte noch sicherer macht.

Was ist eine Geldkarte und wie funktioniert sie?

Zur Abwicklung von bargeldlosen Kleinzahlungen haben die Finanzinstitute die Geldkarte eingeführt, auch bezeichnet als elektronische Geldbörse. Der Chip auf der Geldkarte lässt sich mit bis zu 200 Euro aufladen. Die Bezahlfunktion ist direkt über die girocard nutzbar und erfolgt ohne PIN und Unterschrift.

Da keine Legitimation erforderlich ist, kann eine Kartenzahlung bei kleineren Geldbeträgen beschleunigt abgewickelt werden. Bei einer Kartenzahlung an der Kasse wird die jeweilige Geldsumme vom gespeicherten Guthaben auf der Bankkarte abgezogen. Mittlerweile ermöglichen rund 400.000 Akzeptanzstellen das bargeldlose Bezahlen mit dem handlichen Kleingeldersatz. Nutzer einer Geldkarte können Guthaben flexibel am Geldautomaten, beim Händler am Bezahlterminal oder mit einem Chipkartenleser zu Hause über ein giropay-fähiges Onlinebanking-Konto aufladen.

girocards mit NFC-Funktion.

Moderne girocards sind mit Near Field Communication (NFC) ausgestattet. Das ermöglicht das kontaktlose Bezahlen an der Kasse, ohne dass die Karte in das Lesegerät gesteckt werden muss. So wird das Bezahlen noch schneller und bequemer. Ähnlich wie bei der Geldkarte kann ein Betrag auf den NFC-Chip der girocard geladen werden, um das Girokonto nicht zu belasten.

Es gibt aber auch bereits girocards, die ohne Aufladen des Chips kontaktloses Zahlen ermöglichen. Der Betrag wird dann direkt vom Girokonto abgebucht. Bei einem Zahlbetrag unter 25 Euro ist dafür nicht einmal die Eingabe der PIN erforderlich.